Denn Tiere sind keine Maschinen

Schrecken in der Nacht

von Admin, am 11.01.2018.


Das heutige Video hat wieder alles, was ein guter Blockbuster braucht: Eine durch die Grippe fast schon jugendgefährdend verrucht klingende Erzählerinnenstimme aus dem Off, eine erstklassige Dialogregie, eine heldenhafte Hauptdarstellerin, eine dramatische Hintergrundgeschichte und ein tolles Happy End. Keine Ahnung, warum wir für diese Spitzenproduktionen keine Preise bekommen. Vielleicht müssten wir mal Orks oder Raumschiffe einbauen, aber dummerweise basiert ja bei uns alles auf der Realität …


Kategorie: Allgemein

10 Antworten zu “Schrecken in der Nacht”

  1. Ute sagt:

    „Wurde ueber Wochen mobilisiert“ – DAS ist Hingabe!
    Wenn Karin sagt:“sie muhte uns auch schon zu“, hoere ich da heraus, dass Marie erwartungsvoll Vertrauen darauf hatte, dass Hilfe kommen wird.
    Bin so froh, dass Ihr diese Kritiker nicht ernst nehmt. Erstaunlich, wie viele „Experten“ es doch gibt, die ohne eine Situation selbst praktisch zu kennen, faehig sind, sich eine Meinung zu bilden! Wenn ein Problem geloest werden kann, ohne Leiden zu verlaengern oder gar zu schaffen, warum sollte Euthanasie ueberhaupt in Erwaegung gezogen werden?
    Dass Ihr so spaet (oder frueh) noch eine Runde dreht, wussten wir ja. Dass Ihr die trotz Eurer eigenen Probleme macht, obwohl das Bett wohl sehr viel verlockender schien, hat allem Anschein nach Marie das Leben gerettet. Um ein Uhr morgens waere das eh ein erschoepfendes Unternehmen gewesen, aber das mit Virenbegleitung zu tun, das verdient besondere Anerkennung!

  2. Christine sagt:

    Ach Marie – wie gut, daß deine Menschen Dich rechtzeitig gefunden haben und Dir geholfen haben.
    Wie klug Du doch bist und mithilfe Deiner Menschen gelernt hast, Dich auf die gesunde Seite zu legen. Jetzt schaust Du wieder frisch und lebenslustig aus mit ordentlich Hunger.
    In jedem Punkt stimm‘ ich da Karin zu – Marie will leben und tut alles dafür – und wer bitte ist denn schon perfekt?
    Ein leidendes Tier schaut anders aus als die wirklich lebensbejahende, hübsche warrior cow Marie.
    Da bist Du in den allerbesten Händen, Du Süße!
    Alles Gute an Dich und an die wirklich arg heisere und verschnupfte Karin.

  3. ines sagt:

    Lasst euch nur nicht von solchen Kritikern beeinflussen! Es ist unbestritten, dass ihr durch eurer jahrelange Arbeit mit alten und kranken Tieren und den damit verbundenen oft sehr schmerzhaften Abschieden mit Sicherheit seht und versteht, wenn ein Tier keine Kraft mehr hat. Meine Hochachtung davor, dass sich die Tiere jederzeit auf euch verlassen können, auch wenn ihr selbst „auf allen Vieren kriecht“!

  4. Admin Admin sagt:

    Zum Glück sind diese Kritiker teilweise auch zum Brüllen komisch. Ich unterhalte mich seit Tagen auf Facebook mit einer Dame, die meint, dass Butenland Schweine quält. Das sieht sie daran, dass sie sich bei uns suhlen. Und das tun sie ihrer Meinung nach nur, um ihre empfindliche Haut zu schützen, was zwar richtig ist, aber sie leitet davon ab, dass man Schweine deswegen nur im Stall halten darf und Außenhaltung Quälerei ist. Selten so gute Stand-Up-Comedy erlebt wie von diesem Bauern-Clown. ^^

  5. Ute sagt:

    Ja, die „Grausamkeiten“, die auf Butenland praktiziert werden, kann man jeden Tag aufs Neue bestaetigt sehen, wenn die Tiere ihre Menschen so ueberhaupt nicht an sich ran kommen lassen und sogar fluechten, wenn diese erspaeht werden. 🙂 So ein Bloedsinn! Aber es beweist auch wieder, dass Situationen ausgelegt und gebogen werden koennen wie gebraucht – um seine eigenen Theorien zu bestaetigen. Komisch, dass man das Gluecklichsein der Tiere nicht erkennen kann (oder will), einfach nur, weil dieses ganz reale Glueck seinem eigenen „Denken“ entgegen laeuft…

  6. Ellen sagt:

    Das mußte mal gesagt werden……….das finde ich auch. Marie macht einen lebensbejahenden Eindruck und sie kann froh sein, so eine herausragende Hilfe und Unterstützung zu bekommen. Danke an alle Butenländer für die tägliche Arbeit – auch nachts. Gute Besserung den Patienten.

  7. Marita sagt:

    Die arme verschnupfte Karin hat genau die richtigen Worte gefunden. Wieviele Menschen gibt es, die mit Hilfsmitteln, egal welcher Art, noch sehr lange und sehr glücklich weiter leben? Auch wenn es mal hier und da zwickt. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mir mein Sprunggelenk vier Mal, und das Wadenbein ein Mal gebrochen. Jetzt geht es mir wieder allerbestens. Nach dem Gedankengut solcher „Kritiker“ – hätte ich da auch zum Schlachter gemusst? Tiere sind Lebewesen genau wie wir Menschen. Sie haben für mich die gleichen Rechte. Besonders das auf LEBEN!

  8. Susanne sagt:

    Wer dich eingestellt hat lieber Admin, der hat wohl alles richtig gemacht, du bist deinen Sold wert. 🙂 Klingt jetzt etwas steif, ist aber nett gemeint.

  9. Admin Admin sagt:

    Ist gar nicht steif herübergekommen, Dankeschön. 😉

  10. Dagmar sagt:

    Aus meiner Lebenserfahrung: Mein Eselchen, 23 Jahre, 1,30 Stockmaß, Stute, lang fest. Zu viert halfen wir Ihr auf die Beine. TA, Infusion, schlechter Kreislauf, keine Ahnung warum. Nach dem dritten Aufstellen meinte der TA, lange können wir das nicht mehr machen. Mein spontaner Kommentar: Nee, nur so lange wie nötig!
    Blutuntersuchungen, TA-Meinungen, Physiotherapie, Futterzusätze, Pilzimpfungen, Torfeinsteuung damit sich die Hautaufschürfungen nicht entzünden …. wir installierten einen Flaschenzug, um die morgendliche Manpower und den Stress für´s Eselchen zu reduzieren… Und plötzlich, nach einem halben Jahr, stand das Eselchen von alleine auf!! Das war vor einem halben Jahr, und seid dem brauchten wir den Flaschenzug nicht wieder. Wir wissen nicht was war, und was genau geholfen hat.
    Aber im nachhinein denke ich mir oft, wäre ich meinem menschlichem Empfinden gefolgt und hätte Abgewogen zwischen Leiden, Lebensqualität, Heilungsaussichten, Quälerei und sonstigen Empfindungen, und hätte ich entschieden, wie mancher verantwortungsvoller Tierbesitzer geraten hatte, hätte mein Eselchen den letzten Sommer nicht erlebt!
    Unsere Haustiere müssen in einer ständigen Angst leben, von Ihren Besitzern erlöst zu werden, wenn Sie schwäche zeigen. Dabei denke ich, das jedes egoistische nicht loslassen eines geliebten Tieres auf beiden Seiten nie soviel Leid bedeuten kann wie das gewaltsame Leben und Sterben eines in Massentierhaltung geborenen, lebenden und sterbenden Lebewesen. Das Leben an sich bietet mehr Möglichkeit zu sterben als zu leben.
    Sollte ein Tierhalter aus physischen, psychischen, finanziellen oder sonstigen Kräften nicht in der Lage sein, sein Tier zu unterstützen, sollte er sich das ehrlich eingestehen, und dem entsprechend handeln. Unsere Tiere sind nun mal auf uns angewiesen.
    Aber niemals sollte er sich ungefragt in die Angelegenheiten eines anderen liebenden Tierverantwortlichen einmischen! Genau so müssen liebende Tierhalter ihrem Herzen folgen, und sich nicht reinreden lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.