Denn Tiere sind keine Maschinen

ULO (Unbekanntes Liegeobjekt)-Alarm auf Butenland

von Admin | 25. November 2020 | 5 Kommentare


Die Menschen haben Karlsson heute ganz merkwürdige Dinge beim Weidenrundgang mitgebracht. Man kann daran saugen, solange man will, trotzdem kommt nichts raus. Irgendwann ist dann Mama Tilda aufgetaucht und hat dem Sohnemann gezeigt, was man mit den seltsamen Teilen anstellt. Aber selbst im Mund trafen die „Äpfel“ (so hat zumindest Mama das Zeug genannt) so gar nicht Karlssons Geschmack, also hat er sie gleich wieder ausgespuckt. Wirklich keine Konkurrenz für die leckere Milch aus Muttis Euter.

 
Bei diesen Bildern müssen wir immer sofort daran denken, was Bauern über die Mutter-Kind-Trennung für unverschämte Lügen in die Welt setzen, unter anderem ganz aktuell auch hier: https://www.facebook.com/ndrdas/photos/a.176960185738120/3167766989990743/?type=3&theater Für Tilda würde eine Welt zusammenbrechen, wenn wir ihr Karlsson heute für immer wegnehmen würden. Es hat also überhaupt nichts mit Güte zu tun, den Kühen die Kinder erst nach Monaten zu rauben. Ganz im Gegenteil ist das definitiv noch grausamer als direkt nach der Geburt, weil man so eine Familie zerstört, die sich lieben gelernt hat. Die beste Möglichkeit ist aber selbstverständlich, gar keine Kinder von ihren Müttern zu trennen. Anständige Menschen müssen darüber noch nicht mal nachdenken.

Butenland im DAS-Magazin

von Admin | 25. November 2020 | 2 Kommentare


Unser Auftritt im DAS-Magazin schlägt noch immer Wellen. Das freut uns natürlich sehr. Noch mehr würde es uns freuen, wenn möglichst viele Menschen den Beitrag liken https://www.facebook.com/ndrdas/photos/a.176960185738120/3167766989990743/?type=3&theater und dort freundlich mitdiskutieren, damit die verantwortlichen Redakteure das Interesse am Thema Tierrechte sehen und es so dauerhaft auf dem Schirm bleibt.


Wühlen bis der Popo abtaucht

von Admin | 24. November 2020 | 3 Kommentare

Auch heute versorgen wir euch wieder mit (absolut jugendfreien) schweinischen Bettgeschichten und zeigen euch die Vorbereitungen unseres Gärtnerteams zur Nachtruhe. Den Anfang macht Winfried, dem wir auch gleich ein Extralob aussprechen können. Denn seine Wühlerei kommt doch viel eher zum eigentlichen Kern der Sache, nämlich dem kompletten Verschwinden des eigenen Popos im Stroh. Da ist die Performance von Papa Eberhard im Anschluss doch wesentlich unkoordinierter und erinnert eher an ein Pflügen der Oberfläche. Na ja, bestimmt kommt Winnie aber im Ernstfall nochmal raus und deckt seinen Erziehungsberechtigten zu. Schließlich sind auch in Schweinefamilien Generationenverträge eine unverzichtbare Ehrensache.


Happy End im Styling-Land

von Admin | 24. November 2020 | 5 Kommentare


Vor einigen Wochen haben wir hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2020/10/ein-schnurrbart-fuer-lisbeth/ darüber berichtet, dass sich Lisbeth in Annas Frisiersalon einen Schnurrbart aufschwatzen liess, aber mit dem Endergebnis überhaupt nicht zufrieden war. Das hat Anna selbstverständlich bei ihrer Ehre als Profi-Friseuse gepackt, denn nichts ist für so ein junges MUH-Up-Unternehmen wie ihr Haarstudio schädlicher als schlechte Kundenbewertungen. Also hat sie sich nochmal mit Lisbeth zusammengesetzt und ihr unter höchster Konzentration eine sehr viel gewagtere Version punktgenau auf das Flozmaul geleckt. Und siehe da, Lisbeth ist nun absolut zufrieden mit ihrem Gesichtsschmuck und lobt Annas Talent nur noch in den höchsten Tönen. Man muss sich in den nächsten Wochen also gar nicht erst um einen Termin im „Chez Anna“ bemühen, denn nun laufen die anderen KUHlen Damen unser Meisterstylistin wieder die Tür ein und der Laden brummt fast tiefer als Chayas Bariton.


Wie verdoppelt man ein Riesenbaby?

von Admin | 23. November 2020 | 7 Kommentare

Das heutige Video beginnt mit Karlsson und seiner Mama Tilda und endet mit Mattis und seiner Mutti Dina. Das haben wir ganz bewusst so gefilmt, den die Parallelen in der Erziehung der Mamas und im Körperwachstum der Kinder sind verblüffend ähnlich. Sowohl Tilda als auch Dina sind strenge und sehr wachsame Mütter, die ihre jeweiligen Schätze keine Sekunde aus den Augen lassen. Und Karlsson wächst so schnell, dass man ihm fast dabei zusehen kann, das kennen wir noch sehr gut von Mattis. Spätestens im nächsten Sommer werden wir hier also zwei Riesenbabys und ÖdiMUHs auf dem Hof haben, da ist es echt ein Segen, dass uns Marieke mit ihrer RITA so entlastet. Die Rinder sind übrigens noch immer den ganzen Tag auf der Weide, aber die Stallsaison rückt jetzt doch in Riesenschritten näher.


Butenland in der Sendung DAS

von Admin | 23. November 2020 | 3 Kommentare


Der NDR berichtet noch immer über Karins und Jans Auftritt in der Sendung DAS, jetzt sogar auch auf der Hauptseite. Wie immer ist hier jedes Like und jeder höfliche Kommentar willkommen, um das Interesse an solchen Tierrechtsthemen zu unterstreichen, damit sie auch zukünftig Sendezeit bekommen.


Happy Muhday, Greta

von Admin | 22. November 2020 | 5 Kommentare

Unsere Greta wird heute 8 Jahre alt. Wie bei so vielen ihrer Artgenossen war das eigentlich von der grausamen Industrie, in die sie hineingeboren wurde, gar nicht vorgesehen. Denn Greta ist ein Kobe-Rind, wurde in einem bayrischen Mastbetrieb gezüchtet und war schon im zarten Alter von gerade mal 2 Jahren dazu verdammt, als lebendes „Schlachtvieh“ in die Türkei verschifft zu werden. Wer hat sich bloß so eine Grausamkeit ausgedacht? Erst zwei Jahre lang im ewig gleichen Trott und ohne Freigang Kilos ansetzen, nur um dann im halben Kindesalter auf eine Höllenfahrt in ein Land geschickt zu werden, das nicht mal die laschen deutschen Tierschutzgesetze kennt und in dem ein Tierleben entsprechend noch mehr wie Dreck behandelt wird. Und als wäre das nicht alles schon schlimm genug gewesen, wurde Greta auch noch viel zu früh mit 8 Monaten zwangsbesamt und musste ihr Kind, das sie selbstverständlich nicht behalten, geschweige denn sehen durfte, per Kaiserschnitt auf die Welt bringen, weil ihre kindlichen Fortpflanzungsorgane noch längst nicht in der Lage waren, eine Geburt zu vollziehen.Das hat ihr Baby leider nicht überlebt und ist tot auf die Welt gekommen.

Zum Glück zeigte sich das Schicksal dann aber doch mal von seiner gnädigen Seite und Greta wurde Anfang 2015 im allerletzten Moment nach Butenland vermittelt. Damit nicht genug durfte sie die vierwöchige Quarantänezeit mit dem leider schon verstorbenen, aber absolut unvergessenen Paul verbringen. Und auch bei ihrer heutigen Geburtstagsfeier stehen alle Zeichen auf legendäre Fete, denn niemand geringeres als Möchtgern-Herdenchefin Chaya macht ihre Aufwartung. Und zeigt sich dabei wieder von ihrer sanften Seite, denn das Geburtstagskind wird nicht von den eigenen Geschenken abgedrängt (so wie das regelmäßig eine Dame durchzieht, die mit A anfängt und mit nna endet, an dieser Stelle aber anonym bleiben soll). Stattdessen geniessen die beiden zusammen die Leckereien und geben sogar Pippilotta eine Möhre ab. Dazu gibt es auch noch Geschenkpakete von den Patentanten Antonia aus Mainz und Eva aus Weilrod. Was für eine vorbildliche Party, aber so gehört sich das natürlich auch bei einer Vorzeigekuh wie Greta.


Kuschelersatz für eine Diva

von Admin | 22. November 2020 | 4 Kommentare


Auch als Diva hat man es nicht immer leicht, da kann Rosa-Mariechen ein Lied von quieken. Da wurde sie von ihrem Lover Frederik doch tatsächlich einfach alleine gelassen, weil dem siedenheiß eingefallen ist, dass er heute noch mehrere menschliche Kniekehlen rammen muss und das nun wirklich nicht aufschieben darf. Da wird man dann auch als lebende Butenland-Legende ruckzuck versetzt und hockt alleine in den pompösen Gemächern. Anders als wir Normalsterblichen kann Mariechen aber selbstverständlich auf ein ganzes Arsenal von Kuscheltieren zurückgreifen, da sie von ihren Fanlegionen damit quasi zugeschüttet wird. Da fällt es dann entsprechend leicht, der besseren Hälfte das Stroh warm zu halten. Und wenn unsere Promi-Sau ganz leise ist, dann hört sie sogar schon den einen oder anderen empörten Schrei von draußen. Ihr Schatz scheint also erfolgreich bei seinem Tagwerk zu sein und entsprechend zeitnah kann mit seiner Rückkehr gerechnet werden. Wie schön. <3


Die neuesten Abenteuer von Tom

von Admin | 21. November 2020 | 8 Kommentare

Aller Anfang ist schwer, diese Erfahrung muss auch unser Tom machen. Wenn man noch nicht so lange auf Butenland lebt, dann kann man natürlich auch nicht sofort die Kuhputzmaschine richtig bedienen. Zum Glück hat aber Mattis aus dem Hintergrund eine Gebrauchsanleitung gemuht, schließlich wurde er ja von Supermuddi Dina hervorragend erzogen und hilft deshalb anderen, wo er kann. Und schon muss auch Tom nicht mehr manuell schubbern, sondern kann die mechanischen Streicheleinheiten genießen.

Natürlich werden die auch täglich von den menschlichen Butenländern ausgeliefert, wie die nächste Szene beweist. Sogar Hofleiter Puschek ist so zufrieden mit der Eingewöhnungsphase des 1 1/2jährigen Ochsens, dass er in der Schlußeinstellung nicht einen mahnenden Kläfflaut loslassen muss. Nochmal herzlich willkommen in unserer Familie, lieber Tom.


There´s no business like Pek-Business

von Admin | 21. November 2020 | ein Kommentar

Graf Puschek hat sich gestern den ganzen Tag von seinem Fernsehabenteuer erholt. Es ist doch ziemlich anstrengend, so ein großes Studio zu beschnüffeln, zig Kameraleuten Tipps für ihren Berufsalltag zu geben, ständig mit einem halben Ohr zu lauschen, was seine zwei Mitarbeiter im Interview erzählen und dabei zu erwägen, ob man eingreifen muss. Hinzu kommt, dass die Quote an herumliegenden Hundeleckerlies in so einem Gebäude quasi gen Null tendiert, was dann natürlich direkt auf die Motivation schlägt.
 
Und auch heute ist er noch immer etwas erschöpft und hält deshalb Audienz direkt in seinem Hundeporsche. Auf dem Tagesbild erzählt er Anton gerade, was er alles erlebt hat, und dass der NDR noch immer keine Ratgeberserie mit Pflegetipps für Rinderplüschpullover plant. Na ja, muss Anton halt weiter wie gehabt selber Zunge an sein Outfit legen und das Ganze streng bei 15 Grad Außenwindtemperatur waschen.
 
Übrigens haben wir unseren Hofleiter bei dem Auftritt gar nicht wiedererkannt. Sehr souverän tapste er durch das Studio, zeigte sich von seiner besten Seite, war freundlich und allen zugewandt. Der nette Moderator durfte sogar kurz Hand anlegen. So kennen wir ihn gar nicht, eine kläffende Ansage hat wieder nur Karin bekommen, weil sie es kurz vor der Sendung in der Garderobe gewagt hat, nochmal zur Bürste zu greifen. Tja, da ist einfach ein Entertainer endlich in seinem Metier angekommen und fühlte sich direkt zuhause. Quasi für die große Bühne geboren, unser Puschek PEKschalk. Schade, dass es „Wetten dass“ nicht mehr gibt, jetzt, wo die Moderatorennachfolge geklärt wäre …

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