Denn Tiere sind keine Maschinen

Lotte

von Admin | 8. Oktober 2026 | noch kein Kommentar

Lotte und ihre zwei besten Freunde Uschi und Fietje verhalten sich aktuell noch ein wenig so, als wären sie im Urlaub und würden bald wieder abgeholt werden. Es dauert wohl noch etwas, bis die drei merken, dass hier nun ihr Für-Immer-Zuhause ist. Sie halten sich noch gerne separiert von der Herde auf, dabei geht es ihnen aber super. Das äußert sich in ihrem Appetit und der Neugierde, mit der sie ihre neue Heimat erkunden.

Es ist völlig normal, dass Neuzugänge nicht sofort vollständiger Teil der Herde sind. Für alle ist das eben immer eine neue Situation und Bindungen entstehen nicht von heute auf morgen. Außerdem ist es natürlich herausfordernd, von jetzt auf gleich die gewohnte Umgebung zu verlassen, das verarbeitet jedes Tier in seiner ganz eigenen Geschwindigkeit.

Es ist tatsächlich von Rind zu Rind sehr unterschiedlich, wieviel Zeit sie zum Ankommen brauchen. Amelie war z.B. extrem schnell in der Herde integriert, während Luise, die auch noch nicht so lange auf Butenland lebt, sich sehr an die menschlichen Butenländer hängt und deutlich zeigt, dass es ihr schwerer fällt, sich in so eine große Gruppe zu integrieren, da sie das überhaupt nicht kennt. Alle haben einfach ihr eigenes Tempo und das ist auch gut so. Auf Butenland bekommen sie alle Zeit der Welt dafür und niemand wird zu etwas getrieben.


Veggieworld

von Admin | 8. Oktober 2026 | noch kein Kommentar

Vegan genießen und shoppen auf der VeggieWorld in Hamburg! Seit 2016 präsentiert sich die VeggieWorld einmal jährlich in der MesseHalle Hamburg-Schnelsen

Internationale Aussteller präsentieren Produkte für einen veganen Lebensstil. Von Fleischersatz bis Zero Waste – probiere Neues aus, lass dich inspirieren und verpasse auf keinen Fall das umfangreiche Food-Angebot in unserem Catering-Bereich. Auch Hof Butenland ist am 17. & 18.10. dabei. Alle Infos findet ihr hier: https://www.veggieworld.eco/hamburg/


Bo

von Admin | 7. Oktober 2026 | ein Kommentar

Natürlich legt Bo als Herdenchef auch mal selber Zunge an und ist sich dabei für keine Körperstelle zu schade. Beachtet unbedingt, wie ihn die Herde dabei unterstützt. Er ist noch gar nicht mit Mama Muh fertig, trotzdem stellt sich Annegret schon mal in Pose. So muss der BOss die Zunge gar nicht erst wieder einpacken und kann zum Supereinwischschlabber ansetzen. Wirklich vorbildlich.


Kalender 2027

von Admin | 7. Oktober 2026 | noch kein Kommentar

Meentje gibt ihr Amt als Titelbilddarstellerin aus dem letzten Kalender ab und überträgt diese Aufgabe an unsere Colorida. Und die Druckware hält diesmal einige Tränen parat, von denen wir bei der Zusammenstellung noch gar nichts ahnten, denn Mattis grüßt ein letztes Mal im November 2027. Außerdem hat sich Berta frech einen Doppelauftritt ergattert, indem sie extra süß auf den Bildern gepost hat und wir uns deshalb nicht zwischen den Fotos entscheiden konnten. Sichern könnt ihr euch den treuen Jahresbegleiter wie immer unter https://onlineshop.stiftung-fuer-tierschutz.de/


Unvergessen

von Admin | 6. Oktober 2026 | 4 Kommentare

Der Verlust von Mattis sitzt immer noch tief. Uns bleiben jetzt nur noch die Erinnerungen an den stolzen Ochsen, der mit seinem Wesen Butenland seit 2011 bereichert hat. Aufgewachsen unter dem wachsamen Auge von Mama Dina und Stiefoma Gisela wurde aus dem kleinen, niedlichen Kalb aus den ersten Szenen hier im Video ein stattlicher Ochse, der mit einer Rückenhöhe von 1,97 m alle überragte.

Mit diesem Beitrag wollen wir mit euch noch ein paar bewegte Bilder aus den letzten 2 Jahren von ihm teilen. Es fällt direkt auf, was Mattis am meisten mochte, nämlich den Bauch kratzen lassen. Das hat er regelmäßig eingefordert, er versperrte uns regelmäßig den Weg beim Ausmisten oder verfolgte sogar manche Besuchergruppen, um seinen selbsternannten Wegzoll einzufordern. Als sein Körper abbaute, hat er sich immer mehr aus dem Trubel der Herde zurückgezogen, sie aber nie ganz verlassen. So gab es nicht nur Streicheleinheiten der Menschen, sondern auch weiterhin die noch viel wichtigeren sozialen Kontakte und Schmuseeinheiten mit den anderen Rindern.

Auch die unvergessene Hofpolizei Hope, von uns gegangen im Juli dieses Jahres, konnte sich bei Mattis nie durchsetzen. Dazu war Mattis viel zu stolz. Während die anderen Rinder dem Ganter des Gesetzes aus dem Weg gingen, blieb Mattis einfach stehen, sehr zur Missbilligung der Schnabelexekutiven. Wir vermuten, dass die beiden sich jetzt wahrscheinlich immer noch nicht einig geworden sind, wer denn nun das Sagen hat hinter der Regenbogenbrücke.

Die letzte Szene in diesem Rückblick wurde nur 2 Stunden vor seinem Abschied gemacht. Man kann erkennen, wie müde er einfach war von allem. Die Entscheidung, den letzten Freundschaftsdienst zu geben, ist nie einfach. Aber wir konnten und wollten ihn nicht länger leiden lassen. Die Müdigkeit in seinen Augen an dem Tag kam nicht von Schlafmangel. Mit den Strahlen der Abendsonne konnte er friedlich auf die letzte Reise gehen. Er hinterlässt eine mattisgroße Lücke und viele wunderschöne Erinnerungen.


Happy Birthday, Palau

von Admin | 5. Oktober 2026 | 6 Kommentare

Palau ist gestern 14 Jahre alt geworden. Als Securitychef der alten Schule schämt er sich immer ein bisschen, wenn ihn jemand bei einer Pause beobachtet, deshalb gibt es im Video nicht allzu viele Schlemmerszenen. So etwas erledigt unser Eisbär lieber ohne Beobachtung in aller Ruhe, wenn er sich beim Knabbern ganz auf das Hoftor konzentrieren kann, ohne dabei Menschen und ihr seltsames Kästchen im Blick haben zu müssen. Dafür gibt es ein spontanes Konzert, das Palau mehrmals am Tag anstimmt, mal um das Hühnergegacker zu kommentieren, gerne aer auch, wenn die Schweine kurz vor ihrem Mittagessen Radau machen. Danach wurde noch eine Runde mit der veganen Kaustange gespielt, aber auch das Ding hebt er sich für später auf, wenn er es in seinem gemütlichen Dielenbungalow genießen wird. Ein Paket mit Leckereien kam von Patentante Steffi aus Waldems, auch für die Karte von Antonia bedankt sich der Jubilar ganz herzlich. Happy Birthday nachträglich, bester Herdenschutzhund des Universums.


Abschied von Mattis

von Admin | 3. Oktober 2026 | 10 Kommentare

Es gibt keine angemessene Formulierung für das Unbegreifliche, deshalb schreiben wir es einfach so, wie es ist: Mattis ist tot. Wir mussten ihm gestern den letzten Freundschaftsdienst erweisen und ihn für immer gehen lassen. Er hatte schon lange Probleme mit seinem Bewegungsapparat, weil er dank der Züchtung viel zu groß und zu schwer war. Seit Jahren schon baut er langsam körperlich ab. Letztes Jahr im April war sein Gesundheitszustand zeitweise schon kritisch, als er unter Narkose an einer Klaue behandelt werden musste, hatten wir schon die schlimmsten Befürchtungen in Sachen Überleben. Aber er hat sich wieder gut erholt und war fitter als das Jahr zuvor, obwohl wir tatsächlich schon dachten, dass er keine weitere Stallsaison mitmacht. Die Rechnung hatten wir jedoch ohne Mattis gemacht.

Den aktuellen Sommer draußen hat er noch so sehr genossen, sich zwar viel zurückgezogen und seine Ruhe gebraucht, sich aber auch immer wieder mitten in die Herde begeben. In letzter Zeit hat er immer weiter abgebaut und ist sehr bedacht mit seiner Kraft umgegangen. Vor wenigen Tagen haben sich endgültig Schmerzen im Bewegungsapparat entwickelt, die es ihm nicht mehr ermöglichten, länger zu stehen. Zusätzlich hat er noch rasanter abgebaut, was in Kombination mit den Schmerzen zu einem sehr unsicheren Gangbild geführt hat, deshalb wollte er nur noch liegen. Er hatte einfach keine Kraft mehr, es gab keine Chance mehr auf Heilungsmöglichkeit und unser Tierarzt eröffnete uns, dass er diesen Zustand nun nicht mehr verantworten konnte.

Ihn gehen zu lassen war das einzig Richtige, um ihn auf keinen Fall leiden zu lassen. Wir wussten lange, dass dieser Moment jederzeit kommen kann, aber es war dann doch sehr unerwartet. Natürlich, denn so etwas verdrängt man einfach bei einem geliebten Familienmitglied und rettet sich lieber in Traumwelten und das Hoffen auf ein Wunder. Trotzdem muss man für seinen Schatz dann da sein, wenn es gar nicht mehr geht und die schlimmste, aber auch mitfühlendste Entscheidung treffen. Deshalb ist unser Riesenbaby gestern Abend mit Blick in die Oktober-Abendsonne und im Kreis aller seiner Freunde auf seiner Geburtsweide für immer friedlich eingeschlafen. Ein wunderschöner Sonnenuntergang war das letzte, was er gesehen hat. So schlimm auch gerade alles ist, er ist draußen unter freiem Himmel gegangen, was wir ihm immer gewünscht hatten. Mattis war immer ein Kämpfer, das hat er bis zum Schluss gezeigt. Es ist so erstaunlich, wie viel Kampfgeist in unserem Sturkopf geschlummert hat und wie er uns damit immer wieder eigentlich jahrelang überrascht und allen gezeigt hat, wie viel Einfluss Lebenswillen und Lebensfreude haben können.

Er ist 15 Jahre alt geworden und hat damit das gleiche Alter wie seine Mutter Dina erreicht, die ihn garantiert abgeholt hat. Schließlich waren die beiden bis zu Dinas Tod im wahrsten Sinne des Wortes unzertrennlich und nie einzeln anzutreffen. Als dann die Super-Muddi gehen musste, übrigens am 01.10.2023, also fast genau am gleichen Todestag wie ihr Baby, waren wir unsicher, ob sich Mattis in der Herde ohne sie zurechtfinden würde. Aber wie großartig hat sich dieser tolle Ochse nochmal das Leben gegriffen. Regelmäßig war er mitten in der Rindergruppe anzutreffen und hat sogar noch einen intensiven Flirt mit der ebenfalls unvergessenen Emmchen gestartet. Lange Zeit war er hier der Ochse, dem man sich nur mit Vorsicht oder besser gar nicht nähern darf, dann kam zum Glück Tomka auf den Hof und fand schnell heraus, wie sehr es dieser Riese genossen hat, sich am Bauch kraulen zu lassen. Fortan mussten alle Menschen ihren Arbeitsplan anpassen, denn jede Schicht wurde nun von einem Riesenbaby begleitet, dass sich mitten im Weg aufbaute und erst nach einer ausgiebigen Kuschelsession zur Seite wich. Sogar der Autor dieser Zeilen, der nur sporadisch auf dem Hof ist, wurde schnell erkannt, beharrlich verfolgt und mit energischen Körperblockaden aufgefordert, durch Kraulzirkeltraining seine Armmuskulatur zu perfektionieren. Mattis, es gibt keine Worte dafür, was du für einen Krater hier hinterlässt. Wie bittersüß ist es gerade, dass du unser Logo-Tier bist und für immer bleiben wirst. Mögliche Rechtschreibfehler in diesem Text liegen an dem Tränenschleier, der einfach nicht abreißen will. Gute Reise, du geliebtes Seelentier, wenn du die Butenländer Menschen irgendwann wieder triffst, haben wir die Ewigkeit für Bauchkrauler, versprochen.


All inklusive

von Admin | 2. Oktober 2026 | noch kein Kommentar

Carlotta bekommt heute Morgen das komplette Lillemor-Paket. Erst wurde gemeinsam gefrühstückt, danach wurde die Schnute direkt wieder auf Hochglanz geleckt. Schön, wenn man so eine tolle Freundin hat, oder, Carlotta?


Klauenpflege

von Admin | 1. Oktober 2026 | ein Kommentar

Colorida und Max waren heute zum zweiten Mal im Klauenstand. Vor einer Woche mussten beide von @hufundklaue behandelt werden, weil Max lahmte und Colorida einen Riss in der Klaue hatte.

Der Riss hat durch Ungleichmäßigkeit für Spannung gesorgt und es wurde ein Klotz geklebt, um die betroffene Klauenhälfte zu entlasten. Zusätzlich wurde ein Verband gelegt, der nach der heutigen Kontrolle entfernt werden konnte. Bei Max wurde hinten rechts ein Limax (eine gutartige Wucherung der Haut im Zwischenklauenspalt) festgestellt, der durch Reibung für eine wunde Stelle gesorgt hat. Hinten links hat unsere Klauenpflegerin zusätzlich einen leichten Mortellarobefall entdeckt, der behandelt wurde. Heute wurde die Wunde erneut gesäubert, behandelt und wir haben einen neuen Verband gelegt.

Beide waren nicht allzu begeistert und doch sehr unterschiedlich im Umgang mit dem Stress. Colorida bewegt sich einfach keinen Zentimeter freiwillig in den Behandlungsstand, während Max flüchten und den ganzen Stand hinter sich herziehen wollte. Da wir Menschen ruhig bleiben, ist es aber für die Tiere deutlich stressfreier. Ein paar Kurzvideos zeigen wir heute noch bei Insta und Facebook in den Tagesstorys.


Palau

von Admin | 1. Oktober 2026 | 2 Kommentare

Auf dem Bild seht ihr das tägliche Morgenritual von Palau. Unklar ist noch, ob er einfach gerne zuguckt, wenn Schweine gefüttert werden oder nicht doch eher ungeduldig ist, weil sein eigenes Frühstück erst danach serviert wird. Vor jeder Fütterung kann man auch regelmäßig einem tollen Konzert beiwohnen, weil auf Butenland alles seine relativ festen Zeiten hat. Deshalb werden die Schweine schon Minuten vorher unruhig und stimmen einen „Wir haben Hunger, Hunger, Hunger“-Radau-Grunzchor an, den Palau heulend und bellend kommentiert. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass gerade beim Frühstück das Personal nicht verschlafen kann, denn diese vielstimmige Singstar-Veranstaltung der Tiere hört man bis zum Nachbarhof.


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