Denn Tiere sind keine Maschinen

Leben wie Frederik auf Butenland

von Admin | 22. September 2019 | noch kein Kommentar

Das Leben als Stuntferkel auf Hof Butenland ist schon sehr anstrengend. Man trägt die riesige Alleinverantwortung für Stofftierhorden, mehrmals täglich werden aus reiner Großzügigkeit den Menschen körperliche Kraulflächen zur Verfügung gestellt, das Posieren vor der Kamera beherrscht auch niemand so gekonnt, und dann muss man auch noch ständig chillen, damit sich die Kuscheldecke und die Sonne nicht überflüssig fühlen. Gut, dass Frederik so tiefenentspannt ist, sonst könnte das schnell in Streß ausarten.


Lillja und der Graf

von Admin | 22. September 2019 | 4 Kommentare


Bei unserem heutigen Tagesbild sind wir selber etwas unsicher, was wir darauf sehen, deshalb bieten wir der Leserschaft mehrere Textversionen an. Da könnt ihr euch dann eure Lieblingsbeschreibung aussuchen und irgendwie wird die sicherlich auch stimmen:

a) Wir befinden uns im nervenzerfetzenden Finale der hofinternen „Wer zuerst lacht, hat verloren“-Meisterschaften. Weder Lillja noch Graf Puschek haben seit Stunden auch nur eine Mine verzogen, deshalb mutiert das Ganze langsam zu einem offiziellen Weltrekordversuch. Selbst Experten wagen keine Prognose, wer die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Es steht auch in den Sternen, ob dieses knallharte Duell noch in diesem Jahrzehnt beendet wird.

b) Das ist das Outdoor-Wartezimmer von Annas Haarsalon und gerade sind die Gesprächsthemen ausgegangen. Die Meisterin hat sich nämlich mal wieder mit mehreren Vorkundinnen vermuht, deshalb sitzen der Graf und die Butenländer Vorzeige-Beauty trotz Termin schon seit Stunden dort. Unser Wutpekinese war auch schon mehrmals an der Rezeption und hat empört „Wissen Sie eigentlich, wer ich bin?“ gebellt. Allerdings umsonst, denn die Rezeption ist gar nicht besetzt, und gerade vor der gemütlichen Anna sind auch Geschäftsführer nur ganz normale Tiere wie du und ich.

c) Die tierische Theatergruppe auf Butenland studiert gerade „Der Schatz im Suhlensee“ ein, das ist ein Live-Einblick in die Generalprobe. In dieser Schlüsselszene haben Lilletou und Old Meckerhand gerade Brüder- und Schwesternschaft geschlossen und blicken nun noch majestätisch in die Butenländer Wiesenprärie. Man muss sich das Ganze mit der bekannten „Winnetou“-Melodie vorstellen, dann kommt die Gänsehaut automatisch.


Aktuelles von unseren Schweine- und der Windraddame

von Admin | 21. September 2019 | 4 Kommentare

Vor Tagen haben wir darüber berichtet, dass es mit unserer Erna trotz Niereninsuffizienz seit gut zwei Wochen wieder aufwärts geht. Dazu wollen wir heute auch bewegte Bilder nachreichen und zeigen euch deshalb unser Kuschelschwein beim Räkeln in der Sonne an ihrem Pool. Karin erzählt euch nochmal kurz ihre Krankengeschichte, aber an den Bildern seht und hört ja jeder schon selber, wie kommunikativ Erna wieder ist und wie aufmerksam sie ihre Umgebung beobachtet. Da ist jemand noch mehr als interessiert am prallen Leben und geniesst es in vollen Zügen.

Außerdem berichten wir über einen Patienten, um den es etwas schlechter bestellt ist, denn unsere Windraddame steht seit 2 Tagen mit einem vermuteten Getriebeschaden still. Aber auch da muss sich niemand Sorgen machen, denn die Laufzeitverlängerung ist erst kürzlich erteilt worden, so dass wir nun „nur“ etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, aber danach wieder auf diese immens wichtige Mitarbeiterin inklusive eigenen Strom zurückgreifen können.

Den Abschluß des Videos übernimmt Rosa Mariechen. Die Diva zeigt euch heute, wie man Äpfel jagt. Leider konnten wir kein positives Ergebnis einfangen, denn für eine erfolgreiche Apfelpirsch braucht man die Nerven und die Geduld einer Profi-Sachensucherin. Da müsste bei uns diesbezüglichen Amateuren schon der Zufall Pate stehen, was er heute nicht getan hat, so dass während des Filmens kein Apfel seinen Schwerkraftweg gen Boden angetreten hat. Trotzdem wollten wir den Fanlegionen von Mariechen natürlich ihr Idol nicht vorenthalten.


Wo ist der Unterschied?

von Admin | 21. September 2019 | 6 Kommentare


Frederik kann noch so schnell wachsen, wenn Kuddel eine spannende Geschichte aus seinem Leben erzählt, dann werden trotzdem noch die Öhrchen gespitzt und unser Stuntferkel hängt förmlich an den Lippen seines Hundeopas.

Kein Wunder, gibt es doch in der Auffassungsgabe, den Emotionen und dem puren Lebenswillen keinerlei Unterschiede zwischen Hund und Schwein. Und da Frederik aufgrund seines Freundeskreises sowieso ein Wutpekinesenpinschereisbär werden will, wenn er groß ist, geniesst er die Abenteuer seines Artgenossen im Geiste noch mehr.

Sicher würde er auch davon träumen, dass der Mensch seine echten Artgenossen und überhaupt alle Tiere wie Hunde in der westlichen Welt behandelt, wenn er wüsste, was da für grausame Unterschiede gemacht werden, und wie knapp er selber als geplantes Spanferkel dem Drehspiess entkommen ist. Aber so etwas kommt in Kuddels Erzählungen natürlich nicht vor, das ist schließlich schweinebabyungeeignet.

Was allerdings keinen Menschen davon abhalten sollte, sich diese mittlerweile bekannten Fakten durch den Kopf gehen zu lassen und deshalb zukünftig Personen auf dem eigenen Speisezettel zu verschonen. Es hat ja seinen Grund, warum man diese süß findet, sobald sie einen Namen bekommen und nicht mehr anonym irgendwo abgeschlachtet werden. Und zum Glück ist eine Umstellung auf tierleidfrei heutzutage auch wirklich kein Problem mehr. Worauf also noch warten? Eine Antwort auf diese Frage würde auch Frederik brennend interessieren, aber natürlich erst, wenn Kuddel sein spannendes Abenteuer zuende gebellt hat.


Eine Kraulrunde mit Emma

von Admin | 20. September 2019 | 2 Kommentare


Heute hatten wir mal wieder Besuch von Jonna. Sie kommt hier aus der Gegend und unterstützt uns hin und wieder bei der Hofarbeit. Im Video seht ihr, wie sie die von Emma erfolgreich bestellte Streicheleinheit ausliefert.

 
Emma ist vielleicht die Kuh mit der härtesten Vorgeschichte auf Butenland. Im Alter von 4 Monaten ist die heute 5jährige Kuh auf den Hof gekommen, und trotz dieser relativ kurzen Lebenszeit hatte sie damals bereits eine unglaubliche Krankenakte. Sie stammt aus einem Versuchslabor, das allein ist leider schon eine Garantie dafür, dass wir nie ganz erfahren werden, was sie schon alles über sich ergehen lassen musste. Aber das, was offiziell feststeht, reicht eigentlich auch schon für mehrere Rinderleben. Ein Leberabszess und eine Lungenentzündung waren bereits aktenkundig, außerdem musste sie irgendwann im Vorleben eine Operation im Bauchraum über sich ergehen lassen. Direkt bei ihrer Ankunft stellten wir fest, dass ihre Ohren untypisch herunterhingen, was meistens auf eine durchlittene Hirnhautentzündung hindeutet, auch ihr Schwanz war steif nach vorne zum Bauchraum gerichtet. Und als wäre das alles nicht genug, diagnostizierte unsere Tierärztin eine harte Wölbung im Halsbereich als Callusbildung.
 
Das Faszinierende an dieser toughen Lebensgeschichte ist nicht nur, dass die vorsichtige Prognose für Emma besagt, dass sie trotz dieser Beschwerden alt werden kann, solange es keine Ausfallerscheinungen gibt. Gleichzeitig würde auch niemand auf die Idee kommen, dass diese Kuh jemals gelitten hat, wenn er sie live erlebt. Es gibt kaum ein neugierigeres Rind auf Butenland. Wenn irgendwo etwas passiert, steht Emma in der ersten Reihe und kommentiert alles in Stimmlagen, die durchaus mal an das Chaya-Timbre heranreichen.
 
Damit nicht genug ist sie eine extrem freundliche Kuh, die hervorragend in der Herde zurechtkommt und dementsprechend einen sicheren Platz in der Hierarchie souverän ihr Eigen nennt. Was man im Video auch daran sieht, wie kritisch Dani beäugt, was da mit ihrer Freundin geschieht, und sich erst durch eine spannende Einlage Puschek-TV von ihrem Überwachungsposten entfernt. Ok, vielleicht bildet sie auch nur den Anfang der Schlange, die Jonna heute noch kraultechnisch zu bearbeiten hat, zugegeben eigentlich sogar die näherliegende Option.
 
So oder so ist unsere Emma auf jeden Fall das beste Beispiel dafür, wie ein Tier auch mit der härtesten Vergangenheit in freundlicher und artgerechter Umgebung erneut aufblühen, Vertrauen neu entdecken und das Leben wieder in beide Klauen nehmen und geniessen kann. Definitiv die schönste Erfahrung, die man auf einem Lebenshof machen kann. Was sowohl für das Tier als auch die betreuenden Menschen gilt.

Fiete, Chaya, Bo, Martin und Bäume

von Admin | 19. September 2019 | 2 Kommentare


„Du sagst: Bäume sind Bäume, grün im Sommer und im Winter kahl ….

Du kennst meine lieben Bäume nicht, guter Freund! Es sind Leute von Charakter, sie haben ihre Eigenart, nur daß sie verschwiegen sind und ihre Seele nicht dem ersten besten, der gelaufen kommt, offenbaren. Es lohnt sich wohl, näher mit ihnen bekannt zu werden.“
(Augustin Wibbelt)

Wir wissen nicht, ob Herr Wibbelt ein Ochse war, aber unsere KUHle Herde würde seine Gedanken jederzeit unterschreiben. Im Video zeigen euch Fiete, Chaya, das baldige Geburtstagskind Bo und Martin, was unsere grüne Belegschaft für unentbehrliche Freunde sind. Egal, ob sie bei der Körperpflege helfen, unerreichbare Stellen kratzen, an denen es gerade juckt, oder sich uneigennützig als Wind- und Regenschutz zur Verfügung stellen und auch wichtigen Schatten gegen die Sonne bieten, mit Bäumen hat hier jeder Bewohner schon längst Brüderschaft gemuht. Butenland ist sozusagen Groot. 


Butenland for Future

von Admin | 19. September 2019 | 9 Kommentare
Macht euch keine Sorgen, wenn morgen kein Tagesbild von uns kommt und Butenland sich erst wieder mit dem Abendvideo meldet. Das hat alles seine Richtigkeit, denn selbstverständlich beteiligen wir uns auch am globalen Klimastreik. Und da die Tiere natürlich weiterversorgt werden müssen, schicken wir unseren Texter auf Reisen, damit er in seiner Nachbarstadt an einer „Friday for Future“-Demonstration teilnimmt und so Butenland diese wichtige Aktion unterstützt.
 
Wir hoffen sehr, dass sich auch viele Leserinnen und Leser informieren und an den zahlreichen Kundgebungen in ihrer Nachbarschaft teilnehmen. Eine Übersicht der Städte, die sich beteiligen, findet ihr hier: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/ Bei 533 deutschen Städten müsste doch auch etwas in eurer Nähe zu finden sein. Und der Termin ist wirklich optimal gelegt, da am gleichen Tag das Klimakabinett in Berlin tagt und in New York einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet wird. Lasst uns also alle zusammen ein starkes Zeichen setzen, dass wir an einem funktionierenden Planeten für Nachfolgegenerationen mehr als interessiert sind.
 
Als Einstimmung möchten wir heute schon mal einen Bericht teilen, in dem der Klimakiller thematisiert wird, den jeder noch heute aus seinem Leben verbannen kann, ohne auf etwas zu verzichten, und der trotzdem in der Politik wegen einem Mix aus Angst vor dem Wähler und Interessen der stärksten Lobby im Bundestag kaum angesprochen wird: die industrielle Tierhaltung.
 
Wir zitieren: „„Wir kommen um eine Reduktion unseres Konsums an tierischen Produkten nicht herum“, so Harald Grethe, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik beim Landwirtschaftsministerium. „Etwa ein Viertel der deutschen Treibhausgasemissionen entstammt unserem Ernährungssystem. Und davon resultieren etwa zwei Drittel aus dem Konsum tierischer Produkte“.
 
Und dabei ist es heutzutage kinderleicht, auf vegan umzusteigen. Fleischimitate ohne geschmackliche Unterschiede sind schon auf dem Markt und die Palette wird ständig erweitert, es wartet ein breites Feld an neuen Gemüserezeptideen auf den interessierten Umsteiger (unter anderem übrigens auch in unserem Shop https://onlineshop.stiftung-fuer-tierschutz.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=8&kategorieid=2&source=1&refertype=9 ), und nach der Umorientierung kann man endlich die Tiere wieder ohne schlechtes Gewissen betrachten, da man nicht mehr an ihrer Ausbeutung beteiligt ist. Was für Gründe und Anreize braucht man denn noch? Dabei muss sich auch niemand Gedanken über immer auftretende Anfangsstolperer machen, wichtig ist, dass man einfach anfängt und sich dann im eigenen Tempo immer mehr freischwimmt. Nicht zuletzt unsere KUHle Herde und alle anderen Bewohner würden das saustark finden. 😉
 

Lisbeth bekommt die Füße schön

von Admin | 18. September 2019 | 2 Kommentare


Im heutigen Video nehmen wir euch mal wieder mit auf unseren mobilen Kippstand, denn die regelmäßige Klauenpflege von Lisbeth stand auf dem Programm.

Die Dame hat leider dermaßen deformierte Hinterklauen, dass wir alle 6 Wochen bei ihr Hand anlegen müssen. Alles deutet darauf hin, dass Lisbeth diese Pflege erst auf Butenland geniessen durfte, deshalb können wir ihre Klauen auch nur noch leicht in Form bringen. Hätte auch ihr Vorbesitzer regelmäßiger und vor allem frühzeitiger Wert auf diese wichtige Prozedur gelegt, dann hätte man die Deformation verhindern können. So müssen wir jetzt sehen, dass wir durch unseren 6-Wochen-Takt retten, was noch zu retten ist, und Lisbeth durch die kurzen Zeitabstände zwischen den Eingriffen ein gutes Gangbild verschaffen können.

Aber die Patientin selbst ist nach der Behandlung so zufrieden, dass sie sogar keinen Grund für Belohnungsäpfel sieht und diese ignoriert, das ist sicher als Kompliment für die professionelle Behandlung zu verstehen. Kein Wunder, steht doch mittlerweile mit Lars jemand bereit, der sich voll mit dem wichtigen Beruhigungskraulen während der Pediküre beschäftigt. Das bieten nur 5-Sterne-MUHtels wie Hof Butenland.


Chillen mit einer Wunderkuh

von Admin | 18. September 2019 | 9 Kommentare


Wir haben in diesem Jahr schon öfter darüber berichtet, dass unsere Herbstzeit längst nicht mehr unser Sorgenrind ist und im Gegenteil ihr Leben in vollen Zügen geniesst. Wer uns das nicht geglaubt hat, für den haben wir das heutige Tagesbild als ultimativen Beweis ausgesucht.

Die 17jährige Oma kam 2008 nach Butenland, weil sie wegen einer Euterentzündung nicht mehr genug Milch produzieren konnte. Leider verschlimmerte sich ihre sowieso schon vorhandene Arthrose mit den Jahren sehr stark, die dramatische Spitze bildete der Winter 2016, in dem sie gleich mehrmals festlag und nicht mehr selber aufstehen konnte. Damals haben wir uns schwere Sorgen um sie gemacht und rechneten fast damit, dass sie sich schon bald von uns verabschiedet. Aber zum Glück hatte die Süße andere Pläne, nahm ihr Leben wieder selbst in die Klaue und benötigte im ganzen Jahr 2019 noch nicht einmal unsere Hife beim Aufstehen.

Gestern Abend haben wir über unser Wunderschwein Erna berichtet, heute ist unsere Wunderkuh Herbstzeit dran. An diese großartigen Schicksalswendungen muss man sich immer erinnern, wenn mal wieder unerwartete Abschiede anstehen. Denn das ist die gute Seite, Bewohner gehen nicht nur unerwartet, oft bekommen sie auch mindestens genauso unerwartet nochmal die Kurve und bereichern den Hof um weitere Jahre mit ihrer unverzichtbaren Persönlichkeit. Und diese Wendungen vergisst man gerade bei Trauer leider viel zu schnell, was man wirklich nicht tun sollte.


Unsere Wunder-Erna

von Admin | 17. September 2019 | 15 Kommentare

Das Tagesvideo können wir heute mit einer der schönsten Nachrichten überhaupt verbinden, denn es gibt ein echtes Wunder zu bestaunen. Unsere Kuschelsau Erna machte uns in letzter Zeit große Sorgen. Es wurde bei ihr eine Niereninsuffizienz diagnostiziert, sie litt in der Folge an akuter Appetitlosigkeit, nahm auch stark ab, es kam sogar mehrmals zu einem Festliegen und ehrlich gesagt haben wir uns schon damit beschäftigt, wann wir sie von ihrem Leid erlösen müssen, um ihr Qualen zu ersparen.

Vor 1 1/2 Wochen haben wir aber die Medikamente zeitlich umgestellt und verabreichen ihr jetzt die Magenunterstützung und Schmerzmittel am Abend statt am Morgen. Wenn wir behaupten würden, dass diese Umstellung eingeschlagen ist, dann wäre das die Untertreibung des Jahrhunderts. Denn seit dieser Umstellung isst Erna wieder wie ein Scheunendrescher, die mäkelige Zeit ist auch vorbei und es wird in rauen Mengen verschlungen, was wir ihr vor den Rüssel stellen, und sie beschäftigt sich auch wieder mit unseren Apfelbäumen, wo sie ihr Leibgericht gleich im Dutzend erntet. Wir haben schon überlegt, ob wir einen neuen Spendenaufruf starten, da wir ihren (von der Größe her an Godzillas Speisekarte angelegten) Bedarf kaum mehr befriedigen können. Auch ihre Augen sind wieder wach und strahlen mit der Sonne um die Wette, dieses Schwein ist einfach wieder wunschlos glücklich.

Natürlich ist uns bewusst, dass eine Niereninsuffizienz unheilbar und fortschreitend ist, da machen wir uns auch nichts vor. Aber trotzdem geniessen wir jetzt unser Wunder, denn in der Gegenwart können wir vermelden, dass Erna einen mehr als gesunden Appetit hat, wieder deutliche Freude am Leben zeigt und sogar wieder zugenommen hat. Und das ist, was zählt. Inzwischen gehen wir davon aus, dass wir euch noch einige Kuschelrunden mit unserem Schatz präsentieren können. <3


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