Denn Tiere sind keine Maschinen
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Eine Lokalrunde Weintrauben

von Admin | 24. Januar 2021 | noch kein Kommentar

Fast wäre dieses Video nicht zustande gekommen, denn gleich bei der ersten Szene hätte Regisseur Puschek fast die Kamera fallen lassen, schließlich hat auch sein Nervenkostüm Grenzen. Immerhin füttert Karin Ganter Hope Weintrauben ohne jede Schutzmaßnahme einfach so mit der Hand. Und das, obwohl es keine gefährlicheren Tiere in der Pekinesenmythologie gibt, von Hühnern mal abgesehen. Aber es ist dann ja doch alles gut gegangen und wie durch ein Wunder hat Puscheks Assistentin bei diesem doch sehr tollkühnen Stunt keine Gliedmaßen eingebüßt.

Wesentlich gefahrloser geht es beim nächsten Traubenliebhaber zu, denn vor Eberhard muss niemand Angst haben. Solange man nicht zu irgendeiner Obstsorte gehört, ist jedes Treffen mit unserem gemütlichen Gartencenter-Abteilungsleiter absolut ohne jedes Risiko zu bewerkstelligen.

Auf Abstand muss man laut Puscheks 10 Geboten, die unser Hofleiter übrigens jedem Besucher und Neuankömmling direkt vorbellt, allerdings wieder in der nächsten Szene gehen. Hühner sind fast noch tückischer als Gänse und schrecken nicht mal vor hinterlistigen Attacken auf gräfliche Popos zurück, wie schon mehrfach an dieser Stelle dokumentiert wurde. Trotzdem muss man festhalten, dass Hahn Pavarotti ein echter Gentleman ist, der seinem Harem beim Essen den Vortritt lässt und in der Zeit lieber neue Hits komponiert. Das aber nur am Rande, trotzdem sind diese gemeingefährlichen Predatoren nicht zu unterschätzen und unser Chef benutzt weise den Zoom.

Den Abschluß bildet unsere Stine. Rinder werden in der Pekinesen-Verordnung nur als lästig beschrieben, da sie ständig Körperkontakt suchen, wenn Puschek seine Stallrunden macht. Meistens brauchen sie da aber nur eine kleine schnaubende Ermahnung und sind dann wieder brav. Hier kann Karin also total tiefenentspannt per Hand füttern, solange kein Huhn von hinten attackiert, kann da absolut nichts passieren.


Take a Chance on them

von Admin | 24. Januar 2021 | 3 Kommentare


Das heutige Tagesbild lässt mal wieder mehrere Interpretationsmöglichkeiten zu. Es könnte sein, dass sich Puschek und Pippilotta im Hundeporsche des Hofleiters für den Sonntagsausflug bereit machen, Karlsson sich als Antrieb zur Verfügung gestellt hat und Tomte Herrmann Tummetott als Navigationsgerät engagiert wurde, damit die Reise nicht ins Nirgendwo geht. Möglich wäre auch eine Butenländer Antwort auf die Bremer Stadtmusikanten, das würde sich anbieten, da die Rollen so klar verteilt wären. Puschek als Pekinesengigant gibt den Esel, auf diese mächtigen Schultern klettert Karlsson, nimmt Pippilotta auf seine und ganz oben thront Tomte. Insgeheim hoffen wir aber auf eine ABBA-Reunion, weil wir für das gekläffte, geschnurrte und gemuhte Waterloo-Cover echt viel Geld bezahlen würden. Gut, es handelt sich hier nur um eine Dame und drei Herren, aber Tausendsassa Puschek hätte bestimmt keine Probleme, mit einer blonden Perücke die Agnetha zu geben.


Fietes Zahnpastalächeln

von Admin | 23. Januar 2021 | 4 Kommentare

Da Fiete bei der heutigen Kraulstunde, die diesmal auch Fine überwacht hat, mal wieder so wunderschöne seine Beißerchen präsentiert, bringen wir an dieser Stelle mal wieder unser MUHpedia über die Zähne der Rinder.

Der Zahnwechsel ist bei diesen Tieren erst im Alter von 5 Jahren abgeschlossen. Sie kommen mit 2 Schneidezähnen und 12 Vorbackenzähnen auf die Welt, das Milchgebiss ist anders als beim zeitlich etwas trantütigen Menschen bereits nach 4 Wochen komplett am Start. Das umfasst dann 8 Schneidezähne im Unterkiefer, und je drei Backenzähne im Ober- und Unterkiefer an jeder Seite, also 6 in jedem Kiefer und 12 im gesamten Gebiss. In der oberen Beißleiste haben Rinder übrigens keine Schneidezähne, sondern eine bis zu den Backenzähnen reichende Dentalplatte, die aus verhornter Schleimhaut besteht. Mit sechs bis acht Monaten bricht der vierte Hinterbackenzahn durch, nach spätestens 18 Monaten der fünfte, wieder jeweils an allen vier Seiten.

Dann beginnt der eigentliche Zahnwechsel, und das mittlere Schneidezahnpaar wird ausgetauscht, mit zweieinhalb Jahren die inneren Mittelzähne in direkter Nachbarschaft. Zwischendurch und nach höchstens 3 Jahren kämpft sich auch der sechste Backenzahn in die Mundhöhle, im gleichen Zeitraum sind die inneren Ersatzmittelzähne ausgewachsen und die äußeren Mittelzähne kommen an der Reihe. Die sind spätestens nach 3 1/2 Jahren gewechselt und ein halbes Jahr später ausgewachsen. Dann verabschieden sich endlich auch die äußersten Milchzähne, diese Eckpfeiler des Gebisses sind nach ungefähr 5 Jahren in voller Größe zu bestaunen.
Erst jetzt ist das bleibende Gebiss vollständig, da alle Milchbackenzähne gewechselt sind, und umfasst 32 Zähne, 8 Schneidezähne im Unterkiefer und jeweils 12 Backenzähne in beiden Kiefern. Und das alles ohne Bohren, aber dafür dürfen sich auch tapfere Rinder beim Zahnarzt nichts aus der Spielzeugkiste aussuchen.

Party hard

von Admin | 23. Januar 2021 | 6 Kommentare


Das Wochenende ist erreicht, da kann man endlich wieder so richtig ausschlafen. Das nutzen auch gerade unser Promisau Rosa Mariechen und ihr jugendlicher Lover Frederik aus. Denn wie es sich für so ein Glamour-Paar gehört, war der Freitagabend wieder ganz schön heftig. Mehrere Schweinereien wurden von Puschek protokolliert, die Sau wurde gleich mehrmals rausgelassen und es ist sogar ein Büschel Gras unter den notorischen Party-PIGple rumgegangen. Natürlich arten diese wilden Feten auch immer zeitlich aus, wir haben noch gegen 19 Uhr Bewegung im Strohhaufen bemerkt, diese Uhrzeit läuft bei Schweinen unter „bis in die Puppen“. Kein Wunder also, dass die Diva etwas geschafft wirkt und aus dem Gähnen gar nicht mehr herauskommt. Leg dich lieber nochmal hin, Mariechen, schließlich steht heute die Samstagfete an, wer weiß, ob da nicht sogar Kühe fliegen.


Hannis 18. MUHday

von Admin | 22. Januar 2021 | 6 Kommentare

Mit Hanni feiert heute eine Kuh ihren 18. MUHday, die sich sonst lieber im Hintergrund hält. Die große Medienbühne überlasst sie lieber Rampensäuen wie Rosa Mariechen oder Rampenrindern wie Chaya. Aber das darf die Süße natürlich auch gerne tun, denn auf Hof Butenland soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Wir haben heute also schnell die Heutorte samt Geschenken serviert und danach durfte Hanni wieder unbeobachtet ihr selbstbestimmtes Leben führen.

Das kann sie leider erst seit April 2012, denn da ist sie auf unseren Hof gekommen. Davor lebte sie fast 10 Jahre in einem Milchbetrieb, in dieser Zeit wurden ihr 8 Kinder geraubt. Die Schwangerschaft einer Kuh dauert wie beim Menschen 9 Monate, geschlechtsreif sind diese Tiere mit etwa 2 Jahren. Mit diesen Informationen kann sich jeder selbst ausrechnen, dass Hanni quasi ein Leben in Dauerschwangerschaft führen musste, ohne dass sie auch nur eines ihrer Kälber behalten, geschweige denn sich länger als wenige Sekunden nach der Niederkunft mit ihm befassen durfte. Wie fast alle Butenländer, die aus der Milchwirtschaft kommen, hätte sie irgendwann nicht mehr die gewünschte Leistung erbracht und somit ihr Todesurteil in dieser eiskalten Branche unterschrieben. Zum Glück bekam Hanni aber ihre zweite Chance durch ein kleines Wunder, denn eine Melkerin aus dem Betrieb wurde selbst schwanger, hat danach alles in Frage gestellt und es tatsächlich durchgesetzt, dass die älteste Kuh des Betriebs, also Hanni, nach Butenland vermittelt wird. Karin und Jan haben sie persönlich abgeholt und dabei ein paar Bilder gemacht, die wir an das Video angehängt haben. Zusammen mit einer zynischen Milchwerbung und als Ausgleich den wunderschönen Bildern von Hannis Ankunft und ihren ersten Tagen in Freiheit.

Aus dieser zweiten Chance hat unser Schatz das Beste gemacht, konnte sich ihren sicheren Platz im mittleren Management der Herdenhierarchie längst sichern und sich auch einen KUHlen Freundeskreis aufbauen. Allerdings hat sie als Andenken an ihre Zeit vor Butenland extrem abgewetzte Zähne, eine Folge des ständigen Kraftfutters, mit dem Hochleistungskühe gemästet werden. Dadurch verliert sie wie im Video zu sehen sehr viel Essen beim Kauen und sie hat in letzter Zeit auch etwas abgebaut. Wir füttern sie deshalb dreimal am Tag mit Wiesenfasern und Heucobs, was Hanni sehr gut annimmt und auch wieder die Kurve inklusive Gewichtszunahme bekommen hat. Der Gast auf der Geburtstagsparty ist natürlich die leicht verfress … dem Essen sehr zugeneigte Anna, Patentante Sabine aus Hamburg hat ein Paket geschickt und Patentante Verena aus Essen hat einen ganzen Sack Leinsamenpallets spendiert. Wenn das mal nicht ideale Voraussetzungen für eine epische Feier sind. Auch wir wünschen alles Gute, liebe Hanni, und freuen uns, dass es dir inzwischen wieder so gut geht.


Liebe, die durch den Magen geht

von Admin | 22. Januar 2021 | 5 Kommentare


Gestern war in der Sendung DAS vom NDR ein Milchbauer zu Gast, wie ihr an unserem Tagesbild seht, steht Lillemor noch immer etwas unter Schock wegen diesem Interview. Das war die Gegeneinladung, die massiv von der Bauernschaft durch einen kleinen Shitstorm nach unserem Auftritt eingefordert wurde. Zwar ist es schon ein bißchen peinlich, wenn man so interessant ist, dass nicht der Sender einlädt, sondern man sich quasi von Berufskollegen unter anderem mit Boykottandrohungen vor die Kamera brüllen lässt, aber das soll jetzt gar nicht das Thema sein.

Die Sendung fing auf jeden Fall super an, denn der Moderator bezeichnete den Mann mehrmals als „Landwirt und Milchbauer“. Dadurch wurde sehr schön herausgearbeitet, dass das eben zwei Paar Schuhe sind und wirklich niemand gegen Landwirte agiert, wenn er Milchbauern und andere industrielle Tierhalter kritisiert. Wir würden auch jederzeit zustimmen, dass Landwirte die Bevölkerung ernähren, Milchbauern tun das aber garantiert nicht.

Es folgten mehrere Interviews und Einspieler, die viele Fragen aufwerfen. Zum Beispiel wieso die liebevoll mit Musik geweckten Kühe das Futter direkt vor ihre Nase geschmissen bekommen. Das ist recht leicht zu erklären: Auf konventionellen Höfen gibt es keine Futterraufen, an denen sich die Tiere selbst bedienen können, meistens dürfen sich diese Lebewesen nur vom Melkroboter bis zu ihrer Zelle bewegen, diese paar Meter sind eben die maximale Freiheit, die Milchbauern bereit sind, ihren ach so geliebten Tieren einzuräumen. Wir lernen im weiteren Sendungsverlauf, dass sich dieser Mensch gegenüber seiner Tierfamilie als Geburtshelfer und Vater sieht und sogar für seine Tiere das Geschlecht wechselt, da er auch als Mutter gefordert wird. Was ihn aber natürlich alles nicht davon abhält, seine Lieben Jahrzehnte vor ihrem natürlichen Ende als kerngesunde Kühe umbringen zu lassen, wenn er mit ihnen nicht mehr genug Kasse machen kann. Als Drehbuch würde dieser Berufsalltag auch etwas mit Tieren zu tun haben, vor allem mit schweigenden Lämmern.

Über die Trennung von Mutter und Kind haben wir uns erst kürzlich hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2021/01/der-harry-potter-vom-bauernverband/ ausgelassen, es ist auch eine dreiste Lüge, dass Kühe mehrmals am Tag gemolken werden müssen. Das muss man nur tun, wenn man ihnen die Muttermilch rauben will, auf Butenland wurde seit 20 Jahren keine Kuh mehr am Euter befummelt. Im nächsten Einspieler wird es dann wieder gruselig, denn unter anderem geht es um die Anschaffung von Angus-Rindern, alle Beteiligten faseln sichtlich glückstrunken etwas von ihrer Liebe zur Tierversorgung und nur einmal im anschließenden Interviewsegment fällt der Begriff „Fleischrinder“ und so wird erwähnt, weswegen diese Tiere tatsächlich angeschafft wurden, nämlich um ein (stark verkürztes) Leben lang ausgebeutet zu werden und dann als „Fleischrind“ quasi im Kindesalter auf dem Schlachthof zu sterben. In einem Nebensatz wird auch kurz mitgeteilt, dass auf dem Hof im Durchschnitt wöchentlich 2 neue Kälber geboren werden, weil Kühe eben nur im dauerschwangeren Zustand profitabel sind. Wer gibt sich bei dieser Quote noch Illusionen hin, dass all diese Tiere glücklich bis an ihr Lebensende dort leben? Es wird auch immer nur von „Damen“ gesprochen, was mit den männliche Kälbern geschieht, wird tunlichst verschwiegen. Fast natürlich, denn es gibt kein größeres „Abfallprodukt“ als männliche Kinder in der Milchindustrie.

Dann wird es wieder gruselig und der Mann spricht über die tiefe Liebe, die er für diejenigen empfindet, die er dann irgendwann kerngesund zum Schlachthof bringt, um sie dort per Bolzenschuss, also einem künstlichen Schlaganfall, umbringen zu lassen. Da kann man persönlich nur darauf hoffen, dass man nie in den Genuss dieser Liebesbeweise kommt. Ein bißchen Sorgen macht man sich auch spontan um die Ehefrau und die Töchter, immerhin spricht der Mann allgemein von „seinen Damen“, von denen er umzingelt ist, und scheint da keine großen Unterschiede zu sehen.

Danach wird es eher uninteressant, denn es geht bei diesem Thema nicht um Nachhaltigkeit und Geld verdienen, sondern nur um die Frage, ob Tiere ohne Quälerei ausgebeutet werden können. Das ist nicht der Fall, was wir an jedem neuen Bewohner sehen, der es nach Butenland schafft. Überhaupt würde es nicht mal interessieren, wenn dieser Mann tatsächlich einen tiergerechten Hof betreiben würde, denn damit wäre er die absolute Ausnahme. Das verstehen zum Glück auch immer mehr Medienanstalten, erst gestern gab es zwei hochinteressante Artikel im Spiegel https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/julia-kloeckner-so-gut-geht-es-tieren-in-deutschland-sagt-die-ministerin-a-982fbb3e-4c1e-449c-8702-0b77847442c8?fbclid= und in der Geo https://www.geo.de/natur/tierwelt/23849-rtkl-foodwatch-analyse-bericht-enthuellt-agrarministerium-beschoenigt-die?utm_medium=posting , die unterstrichen haben, dass industrielle Tierhalter ihre Betriebe grundsätzlich beschönigen und die Realität eher katastrophal aussieht. Was hilft es also, einen Vorzeigebauern einzuladen, wenn es bei 90 % seiner Kollegen in den Ställen völlig anders aussieht? Die Sendung von gestern könnt ihr hier https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-Welt,sendung1118924.html anschauen, auch unser Besuch ist noch verfügbar https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/DAS-mit-Butenland-Betreiber-Karin-Mueck-und-Jan-Gerdes,dasx23020.html Macht euch also einfach selber ein Bild.



Chaya 1 Bohrmaschine 0

von Admin | 21. Januar 2021 | 10 Kommentare

Das heutige Video wird wieder direkt aus dem Reich der wilden Chaya gesendet. Denn die Butenländer Menschen haben sich doch tatsächlich erdreistet, den Durchgang zwischen neuem und alten Stall zu verbreitern, damit sie auch dort mit dem Hoftrac hineinkommen und einstreuen können. Dabei wurde eine Bohrmaschine benutzt, die unsere Möchtegern-Herdenchefin frech herausgefordert hat und deshalb von Ramboline natürlich überbrüllt werden musste. Es war sowieso sehr enttäuschend, dass die Zweibeiner solche Arbeiten nicht direkt in Chayas fähige Klauen legen, wo sie doch jeden Durchgang innerhalb von Sekunden fachfrauisch verbreitern könnte, wenn man sie nur lieb fragt. Danach war dann logischerweise erstmal Entspannung beim Bettenmachen angesagt, irgendwie muss Kuh nach so einem nervenaufreibenden Battle ja wieder runterkommen.

Übrigens liegen diese Einlagen nicht an Chayas Hormonstörung, die haben wir nämlich mittlerweile hervorragend im Griff. Vor diesem Video war sie wie üblich tagelang ruhig, lag völlig still in der Herde und ruhte quasi in sich. Nur, wenn Fremde den Hof betreten oder wir etwas verändern, mutiert Dr. Chaya zu Miss Ramboline. Selbst dabei ist sie aber absolut friedlich und hat auch noch nie jemanden angegriffen. Das ist einfach ihr Charakter. Vielleicht möchte sie auch die anderen Rinder warnen, was hervorragend funktioniert, denn die suchen meist so geschlossen wie genervt das Weite, wenn Madame ihre 5 (10, 15, 50) Minuten kriegt. So oder so ist Chaya einfach ein Original, das wir nicht mehr in unserer Familie missen wollen.


Glück

von Admin | 21. Januar 2021 | 6 Kommentare


Gerade sind wir mal wieder auf eine Diskussion gestoßen, in der ein Milchbauer die Ausbeutung seiner Tiere damit verteidigt, dass es ihnen richtig gut geht und sie angeblich sehr glücklich sind. Das nehmen wir einfach mal zum Anlass, um eine Schmuserunde zwischen Karin und Fiete als Tagesbild zu posten. Vielleicht haben manche Leute ja einfach vergessen, was Glück bedeutet und wie jedes Tier, egal ob Mensch, Rind oder jemand anderes, diese Empfindung ausdrückt.


Bei der Arbeit

von Admin | 20. Januar 2021 | 12 Kommentare

Auch das heutige Video steht ganz im Zeichen der Arbeit, die täglich auf dem Hof zu verrichten ist. Es startet allerdings mit einem kurzen Einblick in unsere Herde, denn schließlich ackern wir ja nur, damit diese Damen und Herren wunschlos glücklich sind. Was uns wohl auch gelingt, wenn man sich die rundum zufriedenen Gesichter anschaut.

Nach dieser kurzen Einleitung zeigt euch Puschek, was er heute für Arbeitspläne ausgetüftelt und welche Einsatzorte er dafür festgelegt hat. Karin lüftet das Geheimnis der grünen Planen im neuen Offenstall und bringt euch die Vorteile dieses riesigen neuen Wohnzimmers näher. Wegen eurer gestrigen Begeisterung gibt es auch einen weiteren Teil der „Karins Scheißelexikon – Kuhfladen im Fokus“-Dokumentationsreihe. Am Ende des Videos hat Jan als Bonusmaterial noch die Auswirkungen der öfters auf Butenland grassierenden Reinigungssucht festgehalten.


Spaziergang mit Muddi

von Admin | 20. Januar 2021 | 8 Kommentare


Es ist wirklich ein Glück, dass unsere Rinder von der Pandemie nicht betroffen sind und sich deshalb auch an keine Maßnahmen halten müssen. Wir wüssten nämlich nicht mal ansatzweise, wie wir zum Beispiel bei Dina und ihrem Mattis eine Abstandspflicht durchsetzen sollten. Schließlich macht das Riesenbaby kaum einen Schritt ohne Mutti und fühlt sich auch am wohlsten direkt an der Klaue von Mama. Was man ihm aber auch nicht verübeln kann, immerhin treiben sich auf dem Hof Pekinesen, Gänse und andere hochgefährliche Predatoren herum, gegen die so ein schmächtiger 1.200-Kilo-Ochse ohne den Beistand von Supermuddi natürlich keine Chance hätte. Auch das Bändchen der FFP2-Maske, das über den imposanten Kopfschmuck von dem kleinen Schatz kommen würde, muss erst noch erfunden werden. Wie gut, dass Rinder vernünftig genug sind, um auf das Verspeisen von anderen zu verzichten und deshalb ohne Zoonosen durch ihr Leben schreiten können.


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