Denn Tiere sind keine Maschinen
suche - search.php

Kinder, wie die Zeit vergeht

von Admin | 4. Dezember 2020 | 5 Kommentare


Da Karlsson so schnell wächst, dass man ihm fast dabei zusehen kann, bringen wir heute mal wieder einen Videovergleich. Die ersten circa 20 Sekunden zeigen, was der junge Mann mit seiner Mama Tilda heute ganz aktuell erlebt hat, die Bilder danach dokumentieren die beiden beim Schmusen in diesem April. Es ist echt unglaublich, wie schnell unser kleiner Herzensbrecher in die Höhe (und auch Breite) schiesst. Ruckzuck werden wir demnächst ein weiteres Rindergebirge ala Mattis auf den Weiden stehen haben, als Konstante wird nur die gegenseitige Liebe zwischen Mutter und Kind beständig sein. Aber zum Glück sind das herrliche Aussichten, über die wir uns gar nicht beschweren wollen. Und für den Baby-Nostalgiefaktor und Tildas Familienalbum filmen wir ja täglich ganz fleißig.


Törchen Nummer 4

von Admin | 4. Dezember 2020 | 3 Kommentare


Das vierte Törchen in unserem Adventskalender öffnet Lillja. Und diese Kuh hat sich jede Leckerei besonders verdient, denn ihre Vorgeschichte ist einfach nur grausam. Sie wurde viel zu früh künstlich geschwängert, deshalb war ihr selber noch kindliches Becken zu schmal für ihr Kalb, so dass sie einen kompletten Kaiserschnitt über sich ergehen lassen musste, den ihr Kind nicht überlebt hat. Nach der Tortur blutete sie stark aus Anus und Vagina und war eigentlich schon fest für die Schlachttiermast vorgesehen.

Im letzten Moment wurde sie nach Butenland vermittelt und als wären ihre Qualen aus dem Vorleben noch nicht schlimm genug gewesen, bemerkten wir immer wieder eitrig-schleimigen Ausfluss aus ihrer Scheide, so dass wir erneut eine Untersuchung veranlasst haben. Leider musste unser Tierarzt diagnostizieren, dass die Gebärmutter mittlerweile stark mit dem Darm verwachsen war, da bei dem Kaiserschnitt und vor allem der Nachbehandlung einfach alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann. So reibt jetzt öfter die Gebärmutter an Lilljas Darm. Leider ist ein operativer Eingriff an dieser Stelle viel zu gefährlich, um ihn ernsthaft zu wagen.

Trotz allem hat sich die mittlerweile 7jährige Schönheit seit ihrer Ankunft im Februar 2017 schnell auf dem Hof eingelebt und läuft seitdem auch problemlos in der großen Herde mit. Hier auf Butenland hat sie deshalb auch nur noch mit einem Problem zu kämpfen, das auf den Namen Amanda hört. Diese liebestolle Gans hat sich kopfüber in Lillja verliebt und stalkte sie deshalb rund um die Uhr. Aber selbst da gibt es positive Nachrichten, denn mittlerweile ist Janne zu Amandas Schwarm Nummer Eins aufgerückt und Lillja hat somit sehr viel großzügiger angelegte Zeitfenster in Sachen „Freizeit GANS ohne Nerverei“. Die heutige Adventsleckerei rundet diese Glückssträhne also hervorragend auf. Sie sei dir von Herzen gegönnt, liebe Lillja.


Das 3. Adventstörchen öffnet Lillemor

von Admin | 3. Dezember 2020 | 3 Kommentare

Wir haben unseren Adventskalender heute nicht vergessen, sondern setzen ihn ausnahmsweise im Tagesvideo fort. Die 10jährige Lillemor konnte sich das 3. Törchen ergattern. Sie lebt seit dem Frühjahr 2019 auf Butenland und stammt aus einem Milchbetrieb. Dort wurden ihr 3 Kinder geraubt und als ihre Milchleistung nicht mehr profitabel genug war, sollte sie wie in dieser kalten Industrie üblich als vollkommen gesunde Kuh getötet werden. Ein Mitarbeiter des Betriebs wollte das aber nicht hinnehmen, hat sie zuerst bei sich aufgenommen, was natürlich keine Dauerlösung sein konnte, und deshalb erfolgreich bei uns angefragt, ob wir die kleine Mutter (so die deutsche Übersetzung von „Lillemor“) nicht übernehmen könnten. Hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2019/04/willkommen-lillemor/ könnt ihr euch nochmal das Ankunftsvideo der Süßen anschauen. Sie war vom ersten Tag voll in der großen Herde drin und läuft seitdem als festes Mitglied dort ohne Probleme mit. Und wir sind sehr glücklich, Lillemor in unserer Familie zu haben und ihr zeigen zu können, wie herrlich das Leben eines freien Rinds mit absolut selbstbestimmten Alltag doch ist.


Aktuelle Studie

von Admin | 3. Dezember 2020 | 5 Kommentare

Zahlreichen Kühen und Kälbern in Deutschland geht es schlecht. Das liegt aber nicht nur an den üblichen Schrecken der Nutztierindustrie wie Kinderraub oder lebenslange Ausbeutung. Je nach Region ist laut einer mehrjährigen Studie ein Fünftel bis mehr als ein Drittel der Milchkühe pro Betrieb zu mager, es lahmen auch viele aufgrund von Klauenerkrankungen. Laut der Studie erreicht jedes zehnte Kalb wegen Totgeburt oder Todes während der Aufzucht den vierten Lebensmonat nicht. Zudem kam heraus, dass männliche Kälber häufiger krank und schlechter versorgt sind als weibliche. „Seltsamerweise“ sind es auch die männlichen Kälber, deren Preise komplett eingebrochen sind und die gerade in der Milchindustrie für die Betreiber keinen Nutzen haben. Rund 186.000 Tiere von 765 Milchkuhbetrieben in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und fünf weiteren Bundesländern wurden über drei Jahre von den Wissenschaftlern untersucht. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Studie-Viele-Kuehe-und-Kaelber-sind-krank,kuh762.html


Die tägliche Vitaminzufuhr

von Admin | 2. Dezember 2020 | 3 Kommentare

In der kalten Jahreszeit ist es wichtig, täglich seine Vitamine zu sich zu nehmen. Das gilt verstärkt für Eberhard und Winfried, denn jetzt gibt es für unser Gärtnerteam draußen kaum mehr etwas zu tun, gleichzeitig haben sich Vater und Sohn aber an den menschlichen Lieferservice bis ans Bett gewöhnt und verzichten deshalb auch auf die eine oder andere Joggingrunde. Da muss die Fitness natürlich alternativ über Aprikosen und andere Muntermacher angekurbelt werden. Und rein von der beeindruckenden Essgeschwindigkeit her scheint das auch zu funktionieren. Die Kaumuskulatur der beiden Herren ist zumindest in absoluter Topform, jetzt müsste zum kompletten Glück nur noch Schmatzen endlich olympisch werden.

Wer sich übrigens über die Aprikosen wundert, dem sei gesagt, dass das Video schon älter ist. Bedingt durch unsere (hoffentlich nicht) ewige Baustelle des neuen Offenstalls und einem Stromausfall sind wir heute nicht zum Filmen gekommen. Aber zum Glück sind unsere Klassiker ja nicht weniger süß. 😉


Chaya übernimmt Adventstörchen Nummer 2

von Admin | 2. Dezember 2020 | 4 Kommentare

Das 2. Törchen in unserem Adventskalender ist Chefsache, denn Chaya höchstpersönlich nimmt die Öffnung vor. Unsere 10jährige Ramboline ist eine gebürtige Österreicherin, hat in den Jahren vor Butenland oft den Besitzer gewechselt und musste im letzten Stall in Anbindehaltung leben, wahrscheinlich die grausamste Haltung, die man diesen Wesen antun kann.

2013 ist sie Butenländerin geworden, davor hat sie erfolgreich um ihr Leben gebrüllt. Das tat sie nämlich bei der Ankunft am Schlachthof in so einer Lautstärke, dass eine ebenfalls anwesende Tierärztin auf sie aufmerksam wurde und beim Landwirt eine Gnadenfrist aushandeln konnte. Durch eine erfolgreiche Spendenaktion endete diese Frist dann nicht nur mit einer Vermittlung nach Butenland, sondern darüberhinaus wurde mit Dani eine weitere Kuh aus dem gleichen Betrieb gerettet, damit Chaya die vorgeschriebene Quarantänezeit nicht alleine im Stall verbringen musste.

Somit hat die Süße durch ihr Organ nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das ihrer Freundin ebenfalls gerettet. Auch heute treffen sich die beiden gerne auf eine Tasse Klee und verbringen wiederkäuend viel Zeit miteinander. Ein für jeden Chaya-Kenner eigentlich unvorstellbarer Fun-Fact ist dabei, dass Chaya bei ihrer Ankunft eine sehr scheue und zurückhaltende Kuh war. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert, denn sie hat sich zum unverwechselbaren Butenländer Original entwickelt, das überall in erster Reihe dabei sein muss, meistens sogar eine Anführerrolle inne hat und wirklich alles mit einer als Stimme getarnten Naturgewalt irgendwo zwischen Tyrannosaurus Rex, Löwenrudel und voll aufgedrehtem Bassverstärker kommentieren muss.


Kampf der Titanen

von Admin | 1. Dezember 2020 | 5 Kommentare

Wir können nur hoffen, dass unser heutiges Video nicht gegen die Jugendschutzvorgaben diverser Internetplattformen verstößt. Denn was für ein Kindergarten ist doch ein Gefecht zwischen King Kong und Godzilla gegen unser heutiges verbales Armdrücken von Amanda und Puschek? Aber bei Melone hört eben jede Freundschaft auf. Das gilt natürlich noch mehr, wenn schon vorher gar keine Freundschaft existierte und nur die natürliche Rivalität zwischen Wutpekinese und gefiedertem Wachschutzpersonal zum üblichen Tageshöhepunkt eskaliert. Zum Glück fiel Puschek dann aber ein, dass er gar keine Melone mag, und er deshalb raffiniert durch einen strategischen Rückzug den Status des Klügeren, der nachgibt, für sich beanspruchen konnte. An der Tür wurde Amanda allerdings nochmal gestellt. Das war wichtig, weil sonst ruckzuck Getuschel über Führungsschwächen auf Butenland die Runde macht, was natürlich das Letzte ist, was ein Hofleiter gebrauchen kann. Durch diese zweite Ansage ist das Ganze aber wie gewohnt zu einem Lehrstück über gelebte Anführerkompetenzen geworden, fantastisch. Der beste Chef der Welt lebe dreimal hoch!


Adventstürchen Nummer 1 öffnet Karlsson

von Admin | 1. Dezember 2020 | 6 Kommentare

Weihnachten ist das Fest der Kinder, also macht folgerichtig Karlsson, das 8 Monate alte Nesthäkchen auf Hof Butenland, das erste Törchen in unserem Adventskalender auf. Er und seine Mama Tilda wurden uns Ende März von einem Nachbarn geschenkt. Da seine Mutti Menschen gegenüber doch ziemlich misstrauisch war, verbrachten die beiden ihre ersten Monate auf unserer Krankenweide. Dort hatten wir einfach bessere Möglichkeiten, um Tilda davon zu überzeugen, dass Karlsson bei ihr bleiben darf und wir Menschen einfach nur zur Familie dazugehören. Das haben wir auch schlußendlich geschafft, deshalb sind die beiden ganz frisch in die große Herde umgezogen und endgültig im schönen Rinderleben angekommen.


Chaya und die Baustelle

von Admin | 30. November 2020 | 2 Kommentare

Das Tagesfoto mit dem damit verbundenen Quiz hat Chaya doch etwas verärgert, deshalb hat sie uns heute im XXL-Format gezeigt, wer das Alphatier auf Butenland ist. Seid also mit dabei, wenn unsere Ramboline fröhlich ihren Lieblings-Death-Metal-Song vor sich hin pfeifend den Kuhdamm herunterschlendert, einen einsamen Karaoke-Abend mit den besten Wacken-Songs der letzten 3 Jahre veranstaltet und sich am Morgen rasiert bzw. die Barthärchen in Reihe schrubben lässt.

Im Anschluß bringt euch Karin noch auf den aktuellen Stand der Dinge, was unseren neuen Offenstall angeht. Der verzögert sich nämlich etwas, weil Puschek ihn alleine hochziehen wollte. Männer und ihr DIY-Wahn! Aber seit einigen Wochen durften wir doch Helfer dazuholen, deshalb wird es jetzt langsam was und wir rechnen mit der Fertigstellung in den nächsten 14 Tagen. Mit ein bisschen Glück kriegt sich dann auch Madame Chaya wieder ein, weil nach dem Ende der Bauarbeiten nicht mehr ständig Fremde auf dem Hof herumlaufen, die selbstverständlich alle 30 Sekunden in Dauerschleife daran erinnert werden müssen, wer hier das Sagen bzw. das Brüllen hat.


Suchbild

von Admin | 30. November 2020 | 8 Kommentare


Wir könnten es der Leserschaft beim heutigen Tagesschnappschuss leicht machen und einfach ein profanes Suchbild verkünden, auf dem ein Pekinese gefunden werden muss. Das wäre aber viel zu leicht, da Puscheks Präsenz sich selbst in der tiefsten Nacht beim dichtesten Nebel nicht unterdrücken lässt. Stattdessen lassen wir euch auf dem Foto lieber das Tier mit dem größeren Ego suchen. Das ist nämlich eine schier unlösbare Aufgabe, wenn man sich dabei zwischen Herdenchefin Chaya und Hofleiter Puschek entscheiden muss. Versucht es einfach trotzdem, an eine offizielle Auflösung dieses Rätsels werden wir uns aber natürlich aus Gründen der Hofharmonie nicht wagen.


nächste Seite »