Denn Tiere sind keine Maschinen
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Die größte Party des Monats

von Admin | 27. Februar 2020 | 5 Kommentare

Am 27. Februar wird jedes Jahr auf Butenland ein ganz außergewöhnlicher Doppelgeburtstag gefeiert. Zum einen geht mit Loriot der älteste Bewohner in seine neue Lebensrunde und wird in diesem Jahr stolze 31 Jahre alt, zum anderen hat Emil als einer der jüngsten Butenländer seinen Muhday und wird gerade mal süße 5.

Mit der Geschichte von Emils Rettung könnten wir uns eigentlich auch als neue Tatort-Kommissare bewerben, denn das war eine unglaubliche Recherchearbeit. Er ist das 11. Kalb von unserer Oma Lenchen. Da wir bei unseren Vermittlungen immer sehr viel Wert darauf legen, keine Familien auseinanderzureißen, war auch bei dieser Aktion direkt klar, dass nicht nur die Mutter, sondern auch ihr wenige Wochen alter Sohn die Reise ins Kuhaltersheim antreten darf. Leider verkaufte der Bauer Emil aber trotz Zusage, das wir ihn übernehmen dürfen, weiter, und es begann ein Wettrennen mit der Zeit. Zum Glück haben wir das durch unsere Hartnäckigkeit gewonnen und konnten Lenchen nach Anfragen bei 2 Händlern und sogar einem Mäster wenigstens mit ihrem letztgeborenen Kind wiedervereinen.

Loriot musste dagegen 16 Jahre lang als Schulpferd dienen. Bei seiner Ankunft auf Butenland war er durch diese Monotonie auch entsprechend desinteressiert und gelangweilt. Schnell hat er aber wieder ins richtige Pferdeleben gefunden und entwickelte sich zu dem toleranten und gutmütigen Traumpferd, als das wir ihn heute kennen. Im letzten Jahr haben wir Runi und Pferdinand in unserer Pferdemannschaft begrüßt, bei beiden hat Loriot den Erstkontakt hergestellt und sich als sehr geduldiger und nachsichtiger Mentor zur Verfügung gestellt, der die Neuzugänge mit dem schönen Butenländer Leben vertraut gemacht hat.

Auch die Feten der beiden Jubilare könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Loriot direkt zu seiner Torte geeilt ist und sich diese mit Elfriede Huhn schmecken lässt, geniesst Emil seine Leckerei im Liegen und hat sich die fesche Janne eingeladen. Unnötig zu erwähnen, dass aber beide Feiern ein voller Erfolg waren und auch nach Drehschluß noch viele Gratulanten vorbeigekommen sind. So gehört sich das schließlich, wenn zwei so geliebte und angenehme Familienmitglieder in ihr neues Erdenjahr starten.


Die 200.000 Liter Maschine Diana

von Admin | 27. Februar 2020 | 7 Kommentare

In diesem Januar wurde bereits die zweite Kuh in Deutschland erfolgreich dazu gezwungen, unfassbare 200.000 kg Milch zu geben. Und anstatt diese tierquälerische Schande wenigstens still und leise verschämt unter den Tisch fallen zu lassen, machen die Bauernmagazine gleich dutzendweise ihre Aufwartung und gratulieren dem Tierausbeuter zu dieser „Lebensleistung“. Bei der Gratulation fängt das unwürdige Schauspiel auch schon an, denn man muss gleich zu Anfang festhalten, dass der ach so stolze Bauer überhaupt nichts geleistet hat. Um ein Lebewesen regelmäßig ohne dessen Einwilligung zu schwängern, ihm die Kinder wegzunehmen und die Muttermilch abzupumpen, muss man nur besonders gefühlskalt und skrupellos sein, mehr braucht es dazu nicht.

Geleistet hat nur die arme Diana etwas und sie ist auch die Einzige in diesem Drama, die dafür zahlt. Zunächst mal mit ihrer Lebenserwartung und mit Schmerzen im Ruhestand, wenn sie ihn denn überhaupt erleben darf. Mit Lady Welle lebte bereits eine Hochleistungskuh auf Butenland, die in ihrem Leben über 140.000 Liter Milch geben musste. Dieses Rind schlich nur noch im Schneckentempo über den Hof, das es kein Fall für unsere Krankenweide war, lag nur am unglaublichen persönlichen Durchhaltewillen und am zusätzlichen Kraftfutter, das wir ihr täglich reichten. Bisher haben wir auch noch keine Kuh gesehen, die sich so ausgemergelt und dünn wie unsere Lady präsentierte. Dass Diana auf dem Foto eine Decke übergeworfen wurde, hat zweifellos auch seine Gründe, denn diese Kuh wird ebenfalls in einem körperlichen Zustand sein, der bei Ansicht unweigerlich Fragen aufwerfen würde.

Wie schon erwähnt ist es auch gar nicht sicher, dass dieser Kuh ein Ruhestand gewährt wird. Man merkt ja schon an der lebensverneinenden Sprache im Text, woher der Wind weht. Egal ob da von „Milchleistung“, „ausnahmslos leistungsbereit“ oder „durchsetzungsstark“ gesprochen wird, man liest im ganzen Tenor, dass Tiere in diesen Köpfen als Produktionseinheiten und durchblutete Maschinen angesehen werden. Und so wird auch für Diana nur noch die Reise zum Schlachter anstehen, sobald sie ihre „Lebensleistung“ und ausschließlichen Lebenszweck „Milchproduktion“ nicht mehr befriedigend erfüllen kann.

Nicht zuletzt steht natürlich auch fest, was eine 13. Laktation bedeutet. Dahinter verbirgt sich die Tatsache, die unglaublich viele Milchtrinker noch immer hartnäckig ausblenden: Kuhmilch ist die Muttermilch der Rinder und Muttermilch gibt ein Säugetier, egal ob Mensch, Rind, Hund oder Koalabär, nur, wenn es vorher geschwängert wurde und Nachwuchs ausgetragen hat. Keine Kuh gibt von Natur aus Milch, es gibt auch keine Wunderversion, die ihr Leben lang produziert, wenn sie ein Kind auf die Welt gebracht hat. Für die Milchproduktion ist es unumgänglich, dass diese Wesen jährlich geschwängert werden, selbst die kurzen Trockenstehphasen, die ihnen bei manchem Bauern gewährt werden, verbringen sie meistens im schwangeren Zustand.

Bekannt ist auch, dass Kuhmütter tagelang nach ihrem Nachwuchs brüllen, wenn er ihnen entrissen wird. Das bezweifelt außerhalb von Bauernkreisen auch kaum jemand, denn weil die meisten Leute diese Tiere als empfindungsfähig ansehen, existiert ja überhaupt die ganze Tierwohl-Diskussion. Und wie könnte man Empfindungen besser triggern als mit dem Entreißen des eigenen Kindes, das man über Monate beim Heranwachsen in sich gespürt hat? 13 Laktationen heißen für Diana nichts anderes, als dass ihr mindestens 13 Kälber entrissen wurden. Auf die männlichen wartete nur das Schlachtermesser, das Schicksal der weiblichen wird im Text nicht mal verschwiegen und hat wieder etwas mit der widerlichen „Lebensleistung Milch“ zu tun.

Was tun wir diesen Tieren bloß an? Wie abgestumpft muss man sein, um nicht davon berührt zu werden, dass es Mitlebewesen auf diesem Planeten gibt, die nur auf der Welt sind, um gegen ihren Willen geschwängert zu werden und dann Muttermilch zu produzieren? Wie kann man stolz darauf sein, dass eine Mutter womöglich beim 9. weggenommenen Kind tatsächlich nicht mehr reagiert, weil sie vor lauter Verzweifelung abgestumpft ist und außer Kindesraub gar nichts anderes nach einer Geburt kennt? Und das alles für ein Lebensmittel, das mittlerweile problemlos durch tierleidfreie Alternativen ersetzt werden kann und das auch schon längst nicht mehr als gesund für den Menschen deklariert wird. Liebe Diana, wir wissen gar nicht, was wir dir für die Zukunft wünschen sollen. Solange dein Körper noch zuckt, wirst du gnadenlos ausgebeutet werden, verweigert er irgendwann seinen Dienst, ist das dein Todesurteil. Bleibt uns wahrscheinlich nur, immer wieder zu versprechen, dass wir darauf aufmerksam machen und die gruseligen Texte der Ausbeuter wenigstens übersetzen werden. Denn die bessere Zukunft hat wie immer ausschließlich der Verbraucher in der Hand.
https://www.agrarheute.com/tier/rind/erste-200000-liter-kuh-schleswig-holstein-551574?fbclid=
https://www.elite-magazin.de/news/nachrichten/zweite-200-000-liter-kuh-in-deutschland-10342031.html


Schlemmen mit Rosa Mariechen

von Admin | 26. Februar 2020 | 6 Kommentare

Heute präsentieren wir euch einen kleinen Benimmkurs, damit ihr euch in Gesellschaften nicht blamiert. Das vornehme Schnabulieren von Granatäpfeln hält doch die eine oder andere Tücke parat, deshalb zeigt euch Rosa Mariechen nochmal ganz ausführlich, wie ihr solche Leckereien zu euch nehmt und dafür nur Bewunderung in eurem Umfeld erntet.

Als erstes müsst ihr jemanden ausgucken, der euch den Granatapfel in mundgerechte Stücke schneidet und anreicht. Ist diese Person gefunden, gilt es nur noch die einzelnen Stücke geschickt aufzufangen und gut durchzukauen. Zeigt dabei dem Publikum unbedingt durch lautes Schmatzen, wie sehr es euch schmeckt, dann müssen die Gastgeber nicht mehr nachhaken. Legt auch unbedingt immer euren Kopf leicht in den Nacken, damit euch kein Tröpfchen Saft entgeht. Das war es dann auch schon, übt das fleißig zuhause und schon steht einer saumässigen Karriere im Bekanntenkreis nichts mehr im Weg. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich mit dem Mittelpunkt eurer nächsten Party.


Puschek hautnah

von Admin | 26. Februar 2020 | 6 Kommentare


Einer der begehrtesten Gesprächspartner zum Butenland-Film ist selbstverständlich Hofleiter Puschek. Auch heute hatten wir Besuch von einem Fernsehsender, der den Grafen zum Sit-down-Interview gebeten hat. Kein Wunder, denn unser Wutpekinese ist nicht nur der wichtigste Kleindarsteller im Werk von Marc Pierschel. Gleichzeitig hat er den Butenland-Regisseur auch öfter zu einem Hundekuchen und einem Glas halbtrockenen Leitungswasser in sein gemütliches Eigenheimkörbchen eingeladen, um ihm die Tricks und Kniffe zu verraten, mit denen er täglich die Tagesvideo so gekonnt inszeniert. Da hat Marc also auch enorm vom unendlichen Wissensschatz des Puschek Wauwautinos profitiert.


Meine Mama, meine Milch!

von Admin | 25. Februar 2020 | 3 Kommentare

Heute präsentieren wir euch zwei Milchbarbesuche von unserem Julchen. Einmal lässt sie es sich als wenige Monate altes Kälbchen an Mama Jettes Euter schmecken, später folgen Bilder von der aktuellen, 4jährigen Teenie-Jule, die noch immer auf diese Extraportion Vitamine und Nährstoffe schwört.

Am bemerkenswertesten ist an diesen Bildern traurigerweise, dass sie nicht überall selbstverständlich sind. Verhindert wird diese naturgewollte Idylle, weil viele Menschen nicht begriffen haben, wieso und für wen eine Kuh Muttermilch produziert.

Aber damit die Stimmung nicht komplett abkippt, haben wir auch noch Sequenzen ins Video geschnitten, die das kleine Julchen auf Entdeckertour im Stall zeigen. Außerdem dokumentieren wir ganz am Ende, wie liebevoll diese kleine Familie miteinander umgeht. Da bleibt wirklich nur zu hoffen, dass immer mehr Menschen ihre Augen öffnen und deshalb solche Aufnahmen immer alltäglicher werden. Wir werden jedenfalls weiterhin alles dafür geben.


Ein Montag im Bett

von Admin | 24. Februar 2020 | 6 Kommentare

Wir präsentieren euch heute nahezu lückenlos die Aktivitäten der letzten 24 Stunden von Eberhard und Winfried. Das klingt allerdings nur im ersten Moment spektakulär, denn die beiden Herren sind momentan nicht aus ihren gemütlichen Strohbetten zu bekommen.

Aber wieso sollten sie ihre muckeligen Schlafzimmer auch verlassen? Draußen herrscht echtes Schietwetter und das Essen wird vom menschlichen Personal ans Bett geliefert. Da wäre es ja geradezu unvernünftig, sich außerhalb des Betts herumzutreiben, so einen Unfug kann sich gerade Eberhard als verantwortungsbewusster Papa nicht leisten. Nein, nein, da werden Sohnemann Winnie lieber neue Schnarchtechniken gezeigt, und man buddelt sich gemeinsam in Tiefen vor, die nie ein Schwein zuvor betreten hat. Wir wollen dabei auch gar nicht lange stören und bieten euch deshalb nur eine kurze Zusammenfassung dieser 1A-Erziehungsmethoden an. Die wird allen schlauen Nachahmern bestimmt auch reichen, wir wünschen also der Leserschaft eine saumäßige Nachtruhe.


Wenn´s seit Tagen regnet …

von Admin | 24. Februar 2020 | 5 Kommentare


Auf Butenland wechseln sich seit Tagen die Windböen mit dem Regen ab. Oft gibt es auch beides zusammen. Wenn man nicht zu den Enten gehört, die wie immer jedes Wasser egal aus welcher Richtung frenetisch abfeiern, hilft da wirklich nur, die Schirmgröße nach oben hin anzupassen, sich mit dem Tagesbild zu beeilen, weil sonst der Schirm zum Nachbarn gepustet wird, und sich ansonsten ein trockenes, windgeschütztes Plätzchen zu suchen. Zum Glück gibt es da aber einige zur Auswahl auf dem Hof. Wir gehen auch davon aus, dass es nur noch Minuten dauern kann, bis Pavarotti alle seine Hühnermädels einsammelt und gewohnt galant zu einem warmen Körner-Tee im muckeligen Stall ihrer Wahl einlädt.


Eine Runde toben mit Pferdinand und Cello

von Admin | 23. Februar 2020 | 6 Kommentare

Nach dem letzten Video über unsere Pferde kamen Fragen auf, ob sich Pferdinand ähnlich frech gegenüber Cello verhält und ob er dort auf ähnliches Verständnis wie bei Runi und Loriot stösst. Das können wir beides Mal mit einem ausdrücklichen Ja beantworten und liefern deshalb heute ein paar Impressionen von unserem Sandplatz nach. Mit seiner ungestümen Art hat unser Pony-Wildfang sogar das Herz des notorischen Einzelgängers erobert und beide haben viel Spaß miteinander.

Der 24jährige Cello ist ein ehemaliges Turnierpferd, das am Ende nur noch unter Schmerzmitteln durch die Rennen gepeitscht wurde. Als er im Frühjahr 2013 endlich auf unseren Hof vermittelt werden konnte, war er auch psychisch völlig am Ende, wen wundert es bei diesem Vorleben? Alles, was ihn an Arbeit erinnerte (z.B. Halftern), ließ ihn zurückscheuen und machte ihn nervös. Mit der Zeit fasste er aber wieder Vertrauen, und obwohl er sich lieber von den anderen Pferden etwas absondert, ist er ein ruhiger und lieber Vertreter seiner Art, der sogar auf seinen Namen reagiert. Seine Beschwerdenliste ist leider lang. Er kam mit einem Sommerekzem, diversen Allergien und einem bereits chronischen Lungenemphysem zu uns. Wegen letzterem bieten wir ihm täglich Inhalationen an, die ihm sichtlich gut tun. Im Sommer 2018 wurde zusätzlich ein Cushing-Syndrom bei ihm diagnostiziert. Was hinter dieser Krankheit steckt, haben wir hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2018/08/wie-geht-es-cello/ erklärt. Diese Erkrankung hat auch zu extremen Fellwachstum geführt, das dadurch ausgelöste Schwitzen mildern wir durch eine regelmäßige Schur ab und erleichtern Cello dadurch seinen Alltag. Die rasierten Stellen sind also kein Grund zur Sorge, sondern liegen nur an unserer Unterstützung, durch die wir seine Beschwerden gut im Griff haben und ihm einen zufriedenen Pferdealltag garantieren können. Das unterstreicht er im Video ja auch gleich mit ein paar Pferderollen.

Pferdinand ist erst seit dem letztem November ein Butenländer. Das 26 Jahre alte Shetland-Pony wurde beim Vorbesitzer beschlagnahmt, da sich dieser trotz mehrfacher Verwarnung vom Veterinäramt überhaupt nicht um ihn gekümmert hat. Diese Vernachlässigung hat Pferdinand einen aufgerollten Vorderhuf, Hufrehe und eine Hufbeinabsenkung mit Rotation eingebracht. Durch diese Hufprobleme konnte er am Anfang seiner Zeit auf Butenland nicht schmerzlos stehen, außerdem hatte er schwere Magen-Darm-Probleme, die sich unter anderem mit heftigem Durchfall bemerkbar machten. Das war eine schwere Zeit, in der der kleine Schatz kaum gefressen hat und wir uns große Sorgen um ihn machten. In seiner ersten Woche auf dem Hof war der Tierarzt auch täglich anwesend, selbst am Wochenende. Diese Fürsorge hat sich aber mal wieder voll gelohnt und Pferdinand geht es heute prächtig. Die Magen-Darm-Probleme sind Geschichte, die Hufpflegerin kommt alle 6 Wochen, und sicher kann der selbstbewusste Patient auch bald seine unterstützenden Therapieschuhe ad acta legen, um dann vollständig in das pralle Pferdeleben zu starten. Dass er sich schon jetzt mehr als wohlfühlt, mutig seine Grenzen austestet und stetig seinen tierischen Freundeskreis erweitert, belegt das heutige Video ja sehr eindrucksvoll.


Skandal um Runi

von Admin | 23. Februar 2020 | 5 Kommentare

Als Hofleiter macht man echt ganz schön was mit auf Butenland. Gerade mit Veranlagung zum Wutpekinesen inklusive entsprechend kurzer Gemütszündschnur steht man da wirklich zweimal die Woche kurz vor einer Herzattacke. Da macht auch das heutige Tagesbild keine Ausnahme, das wir nur veröffentlichen, weil wir immer transparent berichten und deshalb auch die empörenden Ereignisse auf dem Hof nicht verschweigen wollen.
 
Ihr seht ja selber, was sich da heute ereignet hat: Pferdeopa Runi nähert sich einfach so dem Hundeporsche und setzt zum Ablecken an. Wer sich mit dem Geschoßbesitzer Puschek die Begeisterung für Motorsport teilt, weiß natürlich, was so eine Behandlung mit dem Lack anstellen kann. Es hat ja durchaus seine Gründe, dass unser Graf da ganz auf Tradition schwört und deshalb nur Samstagnachmittag kurz vor der Sportschau seine motorische bessere Hälfte eigenpfötig mit einem Mikrofasertuch blank poliert. Alles andere erzeugt halt ruckzuck Streifen, wer weiß überhaupt, ob man Pferdespeichel jemals wieder von der Edelkarosserie bekommt?
 
Die sofortige, vorausschauende Kläffansage war also unabwendbar und mehr als verdient. Das hat zum Glück auch Runi blitzschnell eingesehen, so dass diese Männerfreundschaft durch den Vorfall keinen Schaden genommen hat und dem nächsten Wettrennen auf dem Kuhdamm nichts im Wege steht.

Butenland auf der Berlinale

von Admin | 23. Februar 2020 | 5 Kommentare

Seit dem 20.2. laufen in Berlin die internationalen Fimfestspiele, die wohl jedem unter dem Namen „Berlinale“ bekannt sind. Auch „Butenland“ wird heute im Rahmen des Filmmarktes vorgestellt. Dort begutachten internationale Filmverleiher, ob sie Filme in ihr Programm aufnehmen. Das könnte also nochmal einen richtigen Schub für den Film geben, und sicherlich wird danach auch das eine oder andere Land dazugekommen sein, das der Film bisher noch nicht erobern durfte.

Aber auch eine weitere Tatsache darf dabei nicht unter den Tisch fallen: Nachdem bereits bei den Golden Globes und der Oscar-Verleihung fleischlose Speisen serviert wurden, zieht nun auch die Berlinale nach: Auf den Internationalen Filmfestspielen in der deutschen Hauptstadt wird 2020 pflanzlich geschlemmt. Veganz, ein Vollsortiment-Anbieter von veganen Lebensmitteln, versorgt bei der Medienboard-Party die rund 2.200 Gäste und wird mit veganen Räucherlachs, Pizzen, Käsealternativen und vielen weiteren Geschmackserlebnissen sicher dem einen oder anderen Gaumen Denkanstösse geben. Und natürlich wird auch die Presse berichten, so dass das pflanzliche Essen wieder ein Stück alltäglicher wird und all seine Vorteile ins Rampenlicht gerückt werden. Wirklich spannende und durchaus hin und wieder auch ermutigende Zeiten, in denen wir leben.


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