Littlefoot
von Admin | 24. Januar 2026 | noch kein KommentarIhr seht es an Littlefoots Gesichtsausdruck, dass er gerade ziemlich entsetzt ist. Die Menschen haben nämlich den Stall betreten und sind ohne Leckerchen aufgetaucht. Eigentlich dachte Littlefoot bisher, dass sowas auf Butenland verboten ist, da muss er nochmal mit den alteingesessenen Rindern Rücksprache halten. Sollte so etwas tatsächlich legal sein, dann müssen schleunigst die Hofgrundgesetze geändert werden. Absurderweise haben sich die Zweibeiner damit verteidigt, dass sie im Stall arbeiten wollen, aber was ist das denn für eine schräge Prioritätensetzung? Zumal sich Arbeiten und dabei Leckerchen verteilen ja auch überhaupt nicht ausschließen. Nenene, dieser Antrag muss dringend direkt in die nächste Betriebsratssitzung, der anscheinende Status Quo ist einfach unhaltbar. 
Entscheidungen
von Admin | 24. Januar 2026 | ein KommentarEs ist ein häufig gedachter Irrglaube, dass Veganismus eine reine Ernährungsform ist. Es ist eine Lebensweise, die jegliche Art von Gewalt und Missbrauch ablehnt.
Das klingt hart und einige werden sich beim Lesen mit Sicherheit dabei ertappen, in den Verteidigungsmodus wechseln zu wollen, um diese Aussage zu kritisieren.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der es normal ist, jeden Tag über 2 Millionen fühlende Wesen töten zu lassen, aber es zu extrem ist, Tierausbeutung aus Empathie, Gerechtigkeitsgefühl und letztlich gesundem Menschenverstand so weit wie möglich zu vermeiden.
Hunde bezeichnen wir als treue Wegbegleiter und ihnen würden wir nie etwas zu leide tun, aber Schweine lassen wir in CO2-Schächten qualvoll ersticken. Zu Katzen gehen Menschen tiefe emotionale Bindungen ein, während die sanftmütigen Rinder bewusstlos geschossen werden und dann durch die Entblutung sterben, nachdem die Hauptschlagader aufgeschnitten wurde.
Im Kern der Menschlichkeit steht die Fähigkeit, die Gefühle und Leiden des Gegenübers wahrzunehmen, sich in dessen Lage zu versetzen und damit die eigene Sicht auf die Welt zu erweitern.
Es fällt uns schwer den Gedanken zuzulassen, dass es falsch ist, was wir mit Tieren tun und es ist leichter sich einzureden, all das sei okay, weil wir es ja schon immer so gemacht haben.
Wir müssten uns selbst hinterfragen, ob wir konsequent nach unseren Werten handeln und leben, für die wir in dieser Welt stehen wollen. Oder ob wir Werte wie Mitgefühl, Frieden und Liebe an Bedingungen knüpfen, die an einem gewissen Punkt ein Ende haben.
Um den Text in die goldene Regel von Kant zusammenzufassen: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg‘ auch keinem andern zu!“

Winfried und Eberhard
von Admin | 23. Januar 2026 | noch kein KommentarBei unserem Morgenbild gab es plattformübergreifend überraschte Kommentare, dass sich Schweine in Strohberge einmuckeln, um sich gegen Kälte zu wappnen. Deshalb legen wir gleich mit unserem Gärtner-Team im Ruhestand nach, weil auch Eberhard und sein Sohn Winfried wahre Meister darin sind. Gleichzeitig verzichten die beiden auch ungern auf Nähe und legen sehr viel Wert darauf, im engen Körperkontakt zu schlafen, am besten Rüssel an Rüssel.
Aber wieso sollte das auch anders sein? Schweine sind hochintelligente Wesen, die sich Toiletten weit vom Schlafplatz anlegen, Werkzeuge benutzen, wahre Baumeister sind und auch verbindlich über eine größere und komplexere Emotionsklaviatur und Empathiefähigkeit verfügen als jeder Metzger und jede Fleischerin. Natürlich hat das Säugetier Schwein deshalb auf vielen Gebieten die gleichen Bedürfnisse wie das Säugetier Mensch und befriedigt sie entsprechend. Egal ob es sich dabei um soziale Kontakte, Nähe, Liebe, Freundschaften oder einfach nur das Erreichen von höchst möglicher Gemütlichkeit handelt.
Traurig ist daran nur, dass noch immer Menschen überrascht sind, wenn sie es vorgeführt bekommen. Denn das zeigt immer nur, wie sehr und fast sträflich diese Mitlebewesen unterschätzt werden, die Basis für jede Barbarei ihnen gegenüber. Aber wir arbeiten weiter hart an einer diesbezüglichen Aufklärung und freuen uns deshalb auch über jede Überraschung. In der steten Hoffnung, dass aus ihr Lehren gezogen und im weiteren eigenen Leben umgesetzt werden.
Frederik
von Admin | 23. Januar 2026 | noch kein KommentarEs soll in den nächsten Tagen wieder kälter werden, da kommt der Lifehack von Frederik gerade richtig. Wir können es wirklich nur jedem empfehlen, sich ebenfalls bis zum eigenen Rüssel einzumummeln und so die nächste Eiszeit einfach auszuliegen. Wer das aus beruflichen Gründen nicht kann, dem empfiehlt Freddy zumindest eine großzügige Strohecke im Büro, in die man sich stündlich zurückziehen kann. Alles andere ist einfach keine artgereechte Menschenhaltung, zumindest aus seiner Sicht. 
Carlotta
von Admin | 22. Januar 2026 | ein KommentarCarlotta entführt euch nochmal gut drei Wochen zurück in die Zeit. Damals musste sie eine große Enttäuschung verarbeiten, denn gleich beim ersten Neuschnee hat sie eine 1A-Schlittenstrecke gebaut, nur um dann festzustellen, dass im hohen Norden ja alles sehr ebenerdig ist. Da saß sie dann ernüchtert in ihrem Bob und das Ding bewegte sich keinen Millimeter. Und als sie dann endlich doch einen kleinen Berg gefunden hatte, entpuppte der sich als eingeschneiter Mattis und sie wäre fast noch gefallen, als das Riesenbaby bei seiner Besteigung plötzlich einen Ortswechsel für eine gute Idee hielt. Butenland ist ja eigentlich toll, aber als Wintersporterlebnisspot echt nicht zu gebrauchen, da muss man schon bei der traurigen Wahrheit bleiben. Ihre Skier hat Carlotta deshalb auch gleich im Schrank gelassen, das hätte doch nur in der nächsten Ernüchterung geendet.
Palau
von Admin | 22. Januar 2026 | 2 KommentarePalau hat sich letzte Woche nur einmal kurz hingelegt und obwohl das wirklich nur für ein paar Minütchen war, haben die Menschen in der Zeit den ganzen schönen Schnee weggeräumt. So doof. Manchmal übertreiben die Zweibeiner es einfach mit ihrem Ordnungswahn. Zu allem Unglück hat ihm auch noch Anna als Ur-Butenländerin erzählt, dass sie ihn früher manchmal über Monate liegen gelassen haben. Da ist wohl wirklich mal ein kleiner Anbeller fällig. Bis dahin ist aber Warten und Hoffen auf neue Wolken angesagt. 
Jule
von Admin | 21. Januar 2026 | noch kein KommentarJule hat in ihrem Leben sehr viel Glück gehabt. Das fing direkt nach ihrer Geburt gleich im dreifachen Paket an. Sie musste nur 9 Tage in dem total verdreckten Höllenloch leben, in dem sie auf dieser Erde angekommen ist, denn der Bauer hat durch das Veterinäramt ein Tierhalteverbot auferlegt bekommen. Danach stand ihr Schlachttermin zwar schon fest, aber Julchen konnte zwei Tage vor ihrer Exekution im letzten Moment gen Butenland abbiegen. Damit nicht genug hatte auch ihre Mama Jette dieses Ticket ergattert, sodass Jule ihre ersten acht Lebensjahre so verbringen durfte, wie es eigentlich selbstverständlich sein sollte, nämlich in der Gesellschaft und im ständigen Kontakt zu ihrer Mutter.
Und selbst als Jette im Februar 2024 verstarb, war diese Tragödie für Jule auch ein Stückweit ein Segen. Denn die Trauer darüber konnte sie nur empfinden, weil sie ihre Mama kennenlernen und lieben lernen durfte, ein Umstand, von dem die meisten Kälber in der Tierindustrie nur träumen können. Denn diese Familien werden eigentlich direkt nach der Geburt getrennt, es sei denn, die Rinder leben in einer zynischen Mutterkuhhaltung, in der diese Seelenverbände nach einem knappen Jahr auseinandergerissen werden. 8 Jahre lang eine Familie bilden zu dürfen, ist diesen Tieren (un)normalerweise aber untersagt, weil sie in vielen kalten Augen und Herzen nur als Nahrungsmaschinen gesehen werden.
Julchen hat auch heute noch ihren festen Stand in der Herdenhierarchie und lebt jeden Tag das Leben, was in einer zivilisierten Gesellschaft eigentlich selbstverständlich sein sollte. Wobei man ihr allerdings schon langsam anmerkt, dass sie ihr erstes Jahrzehnt im letzten Dezember voll gemacht hat. Denn gerade in der aktuellen Kälte werden die Gelenke merklich steifer und das Aufstehen fällt ihr manchmal schwer. Natürlich haben die Menschen ein Auge darauf, sie steht auch unter tierärztlicher Beobachtung und am Horizont dämmert schon langsam die nächste Weidesaison. Es spricht also nichts dagegen, dass Jule auch weiter ihre Dolce Vita auslebt. Wir gönnen es dir so sehr, Schatz.
Tilda im Nachtpolarlichtermeer
von Admin | 21. Januar 2026 | 6 KommentareDieses Foto hat Tomka gestern Abend geschossen, dabei wurde sie gleich dreimal unterstützt. Zum einen von den sogar mit bloßem Auge zu erkennenden Polarlichtern im Norden, zum anderen von dem wirklich gut funktionierenden Nachtmodus der Kamera. Aber selbstverständlich vor allem von Tilda, die so gekonnt posiert, als müsste sie jeden Abend Polarlichter durch ihre Präsenz aufwerten. Natürlich kommt aber auch noch Talent dazu, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Tomka ist sozusagen die Anti-John McClane von Butenland, deshalb hütet sie auch Tiere in Burhave und bekämpft keine Terroristen im Nakatomi Plaza.
A.G.A.B.
von Admin | 20. Januar 2026 | 2 KommentareHope musste heute Mattis ermahnen. Es gab eine anonyme Beschwerde aus der Herde, weil das Riesenbaby seinen Kuschelbedarf sehr energisch bei den Menschen einfordert und sich deshalb auch beim Ausmisten immer so prominent aufstellt, dass die Arbeit jedes Mal unterbrochen werden muss und sich in die Länge zieht. Natürlich hat das Mattis überhaupt nicht eingesehen, es kam zu einem Flügel-Klauen-Gemenge und es fielen unschöne Ausdrücke wie „Bullengans“ und „KuschelMUHligan“. Das Ende vom Lied war, dass Hope ein Bußgeld von 2 Äpfeln ausgesprochen hat, was Mattis aber auf keinen Fall zahlen will. Die Sache könnte jetzt bis zum obersten Gerichtshof, also bis nach Runi im Pferdebereich, gehen. Da hätte dann Mattis die besseren Chancen, denn Runi ist selber ein kleiner Knuddeljunkie. Aber wichtig ist ja auch nur, dass überhaupt jemand final Recht wiehert und so die Ordnung auf Butenland wieder hergestellt wird.
Lara
von Admin | 20. Januar 2026 | 3 KommentareLara muss jeden Montag auf unseren Klauenstand zur Kontrolle. Bei ihr wurde Anfang November ein Geschwür entdeckt, ärgerlicherweise in der gleichen Klaue, in der ihr vorne ein paar Jahren zuvor eine Hälfte amputiert wurde. Das bedeutete, das kein Klotz zur Entlastung geklebt werden konnte. Die Lederhaut lag schon frei und die Zeichen standen auf Abschied, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder vernünftig zuwachsen würde, waren gering. Aber wir haben dennoch den Versuch unternommen, ohne Klotz und stattdessen mit einem dicken Polsterverband den Druck zu nehmen. Denn unser Tierarzt staunte nicht schlecht darüber, wie gut Lara durch den Stall rannte, ohne dabei großartig Schmerzen zu zeigen. Das Geschwür schien ihr nicht wirklich Probleme zu machen.
Inzwischen hat sich zum Glück entgegen aller Vermutungen doch wieder Horn über der offenen Stelle gebildet und Lara zeigt keine Schmerzsymptome, wenn man Drucktests macht. Mit Absprache des Tierarztes darf sie momentan sogar wieder ohne Verband laufen, um Luft an die Haut kommen zu lassen. Sie wird weiterhin genaustens beobachtet, deshalb können wir jetzt schon sagen, dass sie auch ohne Verband viel im Krankenstall unterwegs ist. Was ebenfalls ein gutes Zeichen ist, denn mit Schmerzen würde sie mehr liegen und wäre nicht mobil.
Lara ist eine wahre Kämpferin und zeigt der Welt, dass man manchmal einfach nur eine weitere Chance braucht, auch oder sogar gerade wenn man schon älter ist und bereits Handicaps mit sich herumträgt. Davon besitzt Lara reichlich, denn sie hat Probleme mit der Hüfte, lebt schon länger als vorausgesagt mit einer Klauenhälfte weniger und ein Auge musste entfernt werden. Dennoch steht sie hier, isst täglich genüsslich am Heuballen, trifft sich mit ihrer Anna und anderen Freundinnen und geniesst ihr Leben.
Auf Butenland wird nie ein Tier leiden müssen, nur weil wir keinen Abschied nehmen wollen. Solche Entscheidungen, ob Abschied oder doch noch ein Versuch, werden immer mit Absprache von Tierärzten getroffen, wobei diese Profis auch jedes Mal das letzte Wort haben. Und so wird es auch bei Lara sein. Irgendwann wird der Tag kommen, aber zumindest war er es nicht Anfang November, es wird auch nicht heute und sehr wahrscheinlich auch nicht nächste Woche sein. Wie man auf den Bildern sieht, konnte sie nach der Behandlung schon wieder lachen und mit Olaf flirten.

nächste Seite »
