Denn Tiere sind keine Maschinen
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Frederik & die Ananas

von Admin | 12. April 2026 | noch kein Kommentar

Wie versprochen folgt heute der zweite Teil des Ananas-Massakers, diesmal gibt Frederik die (sehr gesittete) Saftpresse. Inzwischen hat der junge Mann den Dreh dermaßen raus, dass die Südfrucht keine Chance hat, unglaublich gekonnt zerlegt wird und das ganze Video dadurch sehr kurz daher kommt. Tja, gegen Profikönnen ist halt kein Kraut und schon gar keine Ananas gewachsen, schaut euch das Ganze einfach mehrmals hintereinander an.


Berta und die Ananas

von Admin | 11. April 2026 | 3 Kommentare

Wir haben einige Nachrichten bekommen, die vehement neue Ananas-Videos anforderten. Da wollen wir uns natürlich nicht vor sperren und liefern heute und morgen gleich doppelt ab. Selbstverständlich gilt dabei wie immer „Ladys first“ und Berta macht den Anfang. Frederiks Fruchtmassaker präsentieren wir dann morgen gleiche Stelle, gleiche Welle.


Runi

von Admin | 10. April 2026 | noch kein Kommentar

Runi hatte heute wieder einen Zahnarzttermin. Unser Hofältester kam 2019 schon mit einem sehr schlechten Gebiss nach Butenland. Seine Schneidezähne mussten direkt in seinen ersten Tagen bei uns alle gezogen werden und auch der Bereich der Backenzähne ist inzwischen sehr lückenhaft. Wie schon sooft wurden heute Kanten geglättet. Diese sind vermehrt durch die fehlenden Beißerchen entstanden, denn dadurch haben die übrig geblieben keinen ausgleichenden Gegenpart.

Dennoch ist Runi fit unterwegs mit seinen 36 Jahren. Er bekommt von uns mehrmals täglich eingeweichtes Futter, denn das Heu kann er nur noch zu Röllchen verarbeiten und die spuckt er wieder aus. Vorfreude auf die Weide besteht bei ihm dennoch, da er Gras tatsächlich essen kann.

Bei der Behandlung wurden auch Herz und Lunge gecheckt, die sich beide sehr gut anhören. Auf dem Bild sieht er etwas bedröppelt aus, das liegt aber nur an der leichten Sedierung. Wegen der fehlenden Schneidezähne wurde das benötigte Maulgatter extra gepolstert, was etwas wie ein Folterinstrument wirkt, aber wirklich nur halb so schlimm ist. Er hat sich sehr vorbildlich benommen und durfte nach einer kurzen Runde Ausnüchtern auch direkt wieder essen.


Tango & Frederik

von Admin | 10. April 2026 | noch kein Kommentar

Die Behauptung, dass auf diesem Foto Tangos Schutzengel zu sehen ist, dürfte etwas zu hoch anmuten. Aber Frederik zeigt durchaus Interesse am Treiben jenseits seines Reviers und es gibt auch durchaus regen Schnüffelkontakt zwischen Minischweinwald und Maxischweinweide. Eigentlich ist es ja auch selbstverständlich, dass eine gute Nacharschaft existiert, wenn diese ausschließlich mit sympathischen Charakteren besiedelt ist.


Manuela

von Admin | 9. April 2026 | ein Kommentar

Heute hatte unsere älteste Rinderdame Manuela einen Termin beim Tierarzt. Sie ist in letzter Zeit nicht so gut drauf, steht viel alleine und baut auch körperlich etwas ab. Das ist mit 20 Jahren nicht ungewöhnlich, doch zusätzlich haben wir vor wenigen Tagen eine Verdickung an ihrer Flanke bemerkt, die vorher nicht da war. Unsere Oma hat einige Fettgeschwulste an ihrem Körper, die alle harmlos sind, sowieso ist ihr Körperbau durch ihre Vergangenheit als Versuchskuh etwas anders als bei anderen Rindern. Ihr wurde ein großes Loch in den Bauch geschnitten, damit per Hand täglich Panseninhalt entnommen werden kann, dementsprechend groß ist die Narbe, die bei Schließen dieser Öffnung entstanden ist. An der Stelle haben sich Verwachsungen gebildet, die sich nachteilig auf verschiedene Körperfunktionen auswirken können.

Heute wurde ihr Blut entnommen, nun warten wir auf die Ergebnisse. Die Verdickung haben wir natürlich weiterhin im Blick. Ihr Herz und die Lunge sind zum Glück unauffällig und auch die Pansenfunktion ist normal. Sie isst mit gutem Appetit und hat definitiv noch einiges vor im Leben. Jetzt steht sie erstmal bei Tom und Eira, wovon sie nicht allzu begeistert ist, da sie in die große Herde möchte. Wir wollen aber sicher gehen, dass sie genug isst und trinkt. Das kann nur unter Beobachtung funktionieren, da sie mittlerweile leider zu den schwächeren und rangniederen Tieren in der Hierarchie gehört.


Hope & Quaki

von Admin | 9. April 2026 | ein Kommentar

Ach du Schreck, Quaki hat vergessen, das Badewasser von Hope auf angenehme Temperaturen einzupinkeln. Das war jetzt aber mal ein eiskalter Schock für den Butenländer Polizeipräsidenten. Und das auch noch, wo er im Moment doch krankgeschrieben ist. Mannomann, Quaki, wie konnte das denn passieren? Jetzt aber ganz schnell mit in die Wanne, Bürzel tief eingetaucht und die Antarktissuppe mit Eigenurin auf mindestens 2 Grad wärmer stellen. Was Hope jetzt gar nicht gebrauchen kann, ist zusätzlich eine Daunenunterkühlung am Allerwertesten.


Moritz

von Admin | 8. April 2026 | 2 Kommentare

Moritz wird heute 3 Jahre alt. Auf dem Hof ist das Arbeitspensum noch immer bei Unterkante Oberlippe, trotzdem muss diesmal niemand auf einen Text von Jacky, die menschliche Ziehmama vom Jubilar, verzichten. Wir wiederholen einfach den Text, den sie zum ersten Geburtstag verfasst hat, denn der ist noch immer topaktuell:

„Mo,
dein Start ins Leben war wirklich nicht sehr einfach. Dein Glück war einfach nur, dass du im selben Zeitraum wie Max geboren wurdest und seine Mama Wilma zu viel Milch gegeben hat für ein Kalb. Sie war jahrelang eine Hochleistungskuh, durfte letztes Jahr aber zur sogenannten „Mutterkuh“ werden und ihr Kalb für eine Weile behalten.
Also wurdest du aus einem anderen Milchbetrieb frisch geboren hergeholt und einer fremden Mama untergejubelt. Wilma fand das gar nicht lustig, hat dich weggestoßen und wollte sich nur um ihr eigenes Kalb kümmern. Zusätzlich warst du durch den ganzen Stress nicht sehr fit, wirktest teilweise apathisch.
Du wurdest deiner leiblichen Mama weggenommen und dann auch noch von Wilma abgelehnt. Trotzdem hattest du von Anfang an großen Lebenswillen und hast das Beste aus der Situation gemacht. Später auf der Weide hast du dann eine andere Mutterkuh gefunden, die sich gerne um dich gekümmert hat.
Nach ca. 6 Monaten wäre deine Reise zusammen mit Max normalerweise in die Mastanlage gegangen, um dann spätestens ein Jahr später getötet zu werden. Niemals hätte ich das ertragen. Du bist so ein freundlicher kleiner Ochse, der gerne alles abschleckt und auch zerkauen will, von Reißverschlüssen bis Handschuhe war schon einiges dabei.
Dein Anfang auf dieser Welt war schwer, doch jetzt bist du im Rinderparadies angekommen. Bleib so freundlich und lebensfroh wie du bist, die menschlichen Butenländer haben dich ganz ganz fest ins Herz geschlossen.
Männlich geborene Kälber sind sogenannte Abfallprodukte, weil sie für die Milchindustrie keinen Nutzen haben. Deswegen kommen die Kleinen unfassbare zwei Wochen nach ihrer Geburt in Anlagen, in denen sie einfach nur gemästet werden und viele dann im Alter von nur acht Monaten geschlachtet werden. Spätestens aber mit eineinhalb Jahren ist die Reise für die kleinen wundervollen Wesen auf dieser Erde vorbei.
Wir brauchen keine Tiere essen, die Nährstoffe in ihren Körpern kommen aus den Pflanzen, die sie essen.
Also lasst uns doch dafür entscheiden, direkt pflanzlich zu essen, und Lebewesen mit dem selben Herzschlag wie wir einfach in Ruhe zu lassen.“


Berta

von Admin | 8. April 2026 | noch kein Kommentar

Berta macht es richtig und nutzt die noch recht zaghafte Frühlingssonne aus. Der fehlt nämlich noch die Kraft, sodass man noch mit dem Schlamm auf der Haut sparen kann. Sobald die Temperaturen sommerlich werden, ist Berta natürlich super vernünftig, da wird grundsätzlich nichts unter Sonnenschutzlehmfaktor 150 gewählt. Viele Körperstellen werden von Frederik sogar doppelt eingesaut. Aber im Moment kann man sich noch ganz sorglos darauf vorbereiten, dass die Haut zur anstehenden Suhlensaison ein kräftigeres Altrosa bekommt, die perfekte PIGini-Figur hat Berta ja sowieso nie verloren.


Clara

von Admin | 7. April 2026 | 3 Kommentare

Clara wird heute 4 Jahre alt. Sie gehört zu den vier Rindern, die unsere Jacky gerettet hat. Als sie ihrem Nachbarbauern erfolgreich Wolke abschwatzen konnte, gehörte zu diesem Deal auch die erste Kuh, die nach Wolke geboren wird, damit niemand alleine stehen muss. So blieb auch Clara von weiterer Ausbeutung verschont und durfte mit ihrer besten Freundin Wolke zusammenziehen. Natürlich galt das ebenfalls für die Übernahme durch Butenland, so trifft man die beiden auch auf unserem Hof fast nur im Doppelpack an. Im Gegensatz zu Wolke ist Clara sehr verträumt, introvertiert und ganz in ihrer eigenen Welt vertieft. Und seit dem Winter 2023 fest auf Butenland und in einem sorgenfreien Leben verankert. Happy, happy Birthday, Clara, wir haben dich genauso lieb, wie Wolke es tut, sprich da gibt es keinerlei Steigerung mehr.

Zur heutigen Geburtstagsfeier gibt es nur ein Bild, deshalb braucht der Autor mal die Hilfe aus der KUHmmunity. Jacky hat nämlich ein schlechtes Gewissen, weil sie für Clara und auch morgen für Moritz keinen Text verfassen kann, da sie momentan in Arbeit ertrinkt. Das macht sie für ihr Quartett sonst immer. An dieser Stelle wäre es deshalb sehr nett, wenn Leute von außerhalb ihr und auch dem restlichen Hofteam kurz mitteilen, was sie für einen Bombenjob auf dem Hof machen. Und dass es sehr viel wichtiger ist, die Tiere perfekt zu versorgen, als irgendwelche Wasserstandsmeldungen für die Öffentlichkeit vorzubereiten. Es ist echt unglaublich, was das Team vor Ort in dieser ewig langen und mit Ausfällen gespickten Stallsaison für ein Pensum abgerissen hat, man könnte thematisch angebracht sagen, dass diese Arbeitsansprüche eigentlich auf keine Kuhhaut gehen. Dem Zeilenschmied im Sauerländer Home-Office glaubt das irgendwie niemand, also hängt ihr bitte mal entsprechende Notizen an eure Glückwünsche für Clara dran.


Wie geht es Hope?

von Admin | 7. April 2026 | noch kein Kommentar
Hope wurde vor fast vier Wochen notoperiert, da seine Kloake nach vorne gefallen war und ein tiefer Riss genäht werden musste. Nach einer Woche durfte er wieder in die Freiheit, leider war die Stelle aber nach kurzer Zeit wieder gereizt und erneut hat sich eine Wucherung gebildet, die eigentlich erfolgreich von unserer Vogeltierärztin entfernt wurde. Also gab es wieder Stallarrest. Ohne Halskrause geht es auch nicht, da er immer wieder versucht, die Stelle mit seinem Schnabel zu erreichen.

Vorgestern war es wieder wund und Saskia konnte das sehr gut im Wasserbad behandeln, natürlich unter strengem Blick von Quaki, der seinem Freund nicht von der Seite weicht. Das gleiche Prozedere gab es gestern nochmal und aufgrund der Reizung wird der Polizeiganter auch mit einer Salbe behandelt. Das Wasserbad fand Hopi super und hat es direkt für seine Gefiederpflege genutzt. Heute darf er wahrscheinlich im Laufe des Tages auch endlich wieder raus, je nachdem, wie die Reizung aussieht. Allerdings erstmal in einen abgetrennten Bereich, was ihm aber egal sein wird, solange nur Quaki mitreist.


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