Denn Tiere sind keine Maschinen
suche - search.php

Nepper, Schlepper, Bauernfänger

von Admin | 18. Juni 2021 | 3 Kommentare

Zum heutigen Video hätte es fast keinen Text gegeben, einfach weil dem Autoren zum ersten Mal überhaupt fast die Worte gefehlt haben. Aber es ist auch einfach ungeheuerlich, was für Bilder dort veröffentlicht werden. Es ist noch keine 14 Tage her, dass Ganter Hope für Steffen ein Nest gebaut hat und ihm den Himmel auf Erden versprochen hat. Seiner Ehefrau Nicoletta gelobt er sowieso jeden Abend Besserung und erklärt, dass es nur sie in seinem Leben gibt. Und dann kommt dieses Video, in dem er wieder Karin schöne Augen macht und mehr als offensiv an die Wäsche geht. Es ist so unfassbar. Am besten denkt man gar nicht darüber nach, wieviele Partner diesem Hallodri schon auf den Leim gegangen sind und dann vielleicht sogar mit befruchteten Eiern sitzen gelassen wurden. Vielleicht sollte wirklich mal butenlandweit vor diesem Heiratsschwindler gewarnt werden.


Butenländer Synchronlauf

von Admin | 18. Juni 2021 | 2 Kommentare


Eins der vielen Vorteile an Omics Ankunft ist es, dass Puschek und Pippilotta auf den Spaziergängen mit ihm jetzt tolle Formationen laufen können. Zu zweit sieht das immer etwas mager aus, aber als Trio sind die Möglichkeiten schon fast unendlich. Die Figur auf dem Tagesbild sieht auf jeden Fall sehr imposant aus. Puschek ist auch sofort auf den Geschmack gekommen und würde auf der Weide gerne eine Pyramide mit ihm als Fundament und Mattis auf den Pfoten von Pippilotta und Omic einstudieren. Aber leider traut sich das Riesenbaby nicht so richtig, weil es durch die mächtigen Pekinesenschultern natürlich sehr weit oben liegen würde und dementsprechende Höhenangst nicht auszuschließen wäre. Schade, aber dafür gibt es demnächst sicher noch die eine oder andere nicht minder beeindruckende Marschformation zu bewundern.


Karlsson & Tilda

von Admin | 17. Juni 2021 | 6 Kommentare

Vorzeigesohn Karlsson nimmt im heutigen Video erst ohne Nörgeln sein Mittagessen an Tildas Hausbar ein und ist danach auch noch während der Mittagsruhe vorbildlich still, damit seine Mama etwas abschalten kann. Kein Wunder, dass er dafür auch etwas länger Pek-TV gucken darf, das hat er sich echt verdient. Heute gab es auch die spannende Folge, in der Graf Puschek auf der Weide sitzt und in die Ferne schaut. Okay, das finden Menschen jetzt nicht so spektakulär, aber für jugendliche Rindernerven ist das Thrill ohne Ende und wird dementsprechend gern genommen. Karlsson war sogar dermaßen gebannt, dass Tilda die Zeit noch für eine gründliche Gesichtssäuberung nutzen konnte. Zusammengefasst passte sich heute die Laune in der kleinen Rinderfamilie mal wieder absolut dem Wetter an und strahlte mit ihm um die Wette.


Sommer, Sonne, Sonnenschirm

von Admin | 17. Juni 2021 | 2 Kommentare


Auch auf Butenland ist der Sommer jetzt endgültig angekommen. Da ist es wichtig, dass die Menschen nicht nur die Freizeitdecken großzügig im Außengelände verteilen, auch die Sonnenschirme dürfen nicht vergessen werden. Auch wenn auf dem Tagesbild das Ganze noch ein Satz mit X ist, da die Sonne etwas ungünstig steht und so nicht mal Winfrieds Popo geschützt wird. Aber spätestens in der nächsten Pause dürfte sich da ein schattiges Plätzchen gebildet haben, solange müssen dann einfach Papa Eberhard und das menschliche Personal ein Auge auf das natürliche Sonnenstudio haben und im Ernstfall Hand und Klaue anlegen, um den Schirm ideal zu positionieren. Bis dahin arbeitet Winfried einfach weiter an seiner in der Sommersaison total angesagten leichten Wildschweinbräune.


Chaya bei der Arbeit

von Admin | 16. Juni 2021 | 6 Kommentare

Das heutige Video steht mal wieder ganz im Zeichen von unserem so zarten wie fleißigen Bienchen Chaya. Sie ruft Jan Tipps zu, wie er am besten die KUHlen Wege planiert und so stolperfrei macht, sie nimmt Bodenproben von der Weide und kommentiert diese direkt, sie gibt die Alarmsirene, damit niemand ihren Lieblingsbauern bei der Arbeit stört und selbstverständlich kontrolliert sie auch sofort, ob die Wege tatsächlich besser begehbar sind oder ob Jan noch nachbessern muss. Unnötig zu erwähnen, dass sie auch genaustens das Arbeitsgerät unter die Lupe nimmt und dort ein CÜV(Chaya-Überwachungsverein)-Siegel vergibt. Das Ganze immer mit einem Liedchen auf den Lippen, wer genau hinhört, erkennt bestimmt die besonders fröhliche Version von „Always muh on the bright side of life“. Wo wäre Butenland bloß, wenn nicht überall so hochkompetentes Fachpersonal wie unsere Ramboline herumschwirren würde, das jederzeit den Menschen mit Rat und Tat zur Seite steht? Da hat sich jemand das Extralob von Jan zum Abschluß des Videos wirklich mehr als verdient.


Das „Tierwohl“-Label ist vom Tisch

von Admin | 16. Juni 2021 | ein Kommentar

Das Tierwohllabel von Julia Klöckner ist jetzt endgültig gescheitert und wird nicht kommen. Und das ist fast ein Grund zum Feiern, denn natürlich wäre nichts für die Tiere dabei herausgekommen. Was soll man von einer Ministerin erwarten, die von manchen Satiresendungen die „Lobbypuppe von der Bauerntruppe“ genannt wird, weil sie sich ausschließlich mit deren Vertretern trifft und deshalb nur in deren Sinn entscheidet? Diese Frau hat schon die Weiterverwendung der Kastenstände für mehrere Jahre ermöglicht, das Schreddern von männlichen Küken bleibt auch noch bis nächstes Jahr erlaubt, überhaupt haben alle bisherigen „Tierwohl“-Entscheidungen von Frau Klöckner die Gemeinsamkeit, dass sie grundsätzlich nicht in ihrer Legislaturperiode greifen. Und wie schnell so etwas immer weiter nach hinten verschoben werden kann, wenn der anvisierte Tag näher rückt, hat gerade das Landwirtschaftsministerium in der Vergangenheit in Dauerschleife bewiesen.

Überhaupt war es immer nur ein schlechter Witz, mit was für Massstäben dieses Label arbeiten sollte. Es interessiert im wahrsten Sinne des Wortes kein Schwein, ob es sich in seiner engen Box drehen kann. Zumindest deklarieren diese Tiere ihre Kerker nicht direkt als toll, sobald das möglich ist. Es wird auch keine Tiermutter vor Dankbarkeit vergehen, wenn ihr die Kinder ein paar Tage später geraubt werden. Tierwohl bemisst sich in Freiheit, Selbstbestimmung und vor allem dem Recht darauf, nicht irgendwann verbindlich ermordet zu werden. Jedes Tierwohl-Label kann da nur triefend sarkastisch sein, gerade weil der ausufernde Hunger der Menschheit nach ausgebeuteten und/oder umgebrachten Mitlebewesen niemals unter Bio-Richtlinien befriedigt werden kann.

Was da alles falsch läuft, sieht man auch an Kommentaren wie diesem hier: https://taz.de/Gescheitertes-Tierwohllabel/!5775004/ Da heuchelt ein Autor darüber, wie schrecklich es für die Tiere ist, dass dieser Persilschein für das omnivore Gewissen nicht gekommen ist. Wahrscheinlich weil er sein Stück Fleisch jetzt nicht mehr richtig genießen kann, obwohl es ihm eigentlich zumindest als „Tierfreund“ schon den Appetit verderben sollte, dass dieses Stück irgendwann aus einem ehemals durchbluteten Körper herausgeschnitten wurde, dieser Körper geatmet hat und definitiv nicht sterben wollte.

Das ist alles so unglaublich klebrig. Natürlich ist jede Verbesserung in der Tierindustrie nicht schlecht für die Tiere, aber trotzdem gibt es nicht eine Verbesserung, die ihr Leiden akzeptabel machen würde. Und zum Thema Leid gehört auch das Herausreißen aus der eigenen Existenz, egal mit wieviel Zuckerguß diese Tat im Leben davor garniert wird. Was echtes Tierwohl ist, das zeigen Personen wie Rosa Mariechen. Einfach weil sie jeden Tag selbstbestimmt angeht, nirgendwo eingesperrt ist und irgendwann einfach einschlafen wird, weil die Altersschwäche dafür gesorgt hat. Alles unterhalb dieses Standards hat mit Tierwohl nichts zu tun. Wir beenden diesen Beitrag mit einem Zitat der wunderbaren Sarah Bosetti, der dieses Drama perfekt zusammenfasst: „Mensch, der: Einzige Spezies, die auf die makabre Idee kommt, das Label „Tierwohl“ auf ein totes Tier zu kleben.“


Abschied von Ellie

von Admin | 15. Juni 2021 | 21 Kommentare
„Ich liebe dich, ich vermisse dich, ich werde versuchen, nach oben zu blicken.“
*Aus der kleine Prinz
 
Wir mussten heute in den frühen Morgenstunden Ellie gehen lassen. Das ist schon traurig genug, aber dazu ist auch noch zufällig ihre Freundin momentan auf dem Hof, die ihr damals das Leben gerettet hat. Zusammen waren wir auch gestern abend auf der Krankenweide unterwegs, als Ellie plötzlich zusammenbrach. Zwar versuchten wir sie noch in eine stabile Bauchlage zu bringen, aber schon da merkten wir, dass sie keine Kraft mehr in den Beinen hatte und nicht mehr selbstständig aufstehen konnte. Sie lebte breits seit Monaten in unserer Krankenabteilung, weil sie schon lange unter starker Arthrose und Herzproblemen litt. Ihre menschliche Freundin Kristina wollte noch die Nacht mit ihr verbringen, da wir noch hofften, dass Ellie aufstand und hat sich deshalb mit Bettzeug auf die Weide begeben. Aber gegen 4 Uhr rief sie uns an, weil Ellie signalisierte, dass sie keine Kraft mehr hatte. Also mussten wir auch diesem Familienmitglied in Absprache mit unserem Tierarzt den letzten Freundschaftsdienst erweisen und es schmerzlos einschlafen lassen.
 
Ellie ist 13 Jahre alt geworden. Sie lebte seit dem Sommer 2015 auf Butenland und stammte aus einem Milchbetrieb. Dort freundete sie sich mit der Tochter des Milchbauerns an, die es nicht zuliess, dass Ellie wegen nachlassender Produktionsleistung getötet wird. Stattdessen verschaffte sie ihr das Ticket nach Butenland und besuchte sie hier regelmäßig. Dabei merkte man jedes Mal, was für ein besonderes Verhältnis die beiden haben. Denn bei Karin, Jan oder einem anderen Butenländer liess Ellie nie die Nähe zu, die bei Kristina ganz selbstverständlich für sie ist. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass diese Tiere Freundschaften fürs Leben schließen und sich selbst dann an diese erinnern, wenn sie ihren Gegenpart über Monate nicht sehen. Es ist auch bemerkenswert, wie das Schicksal manchmal spielt und dafür gesorgt hat, dass sich beiden verabschieden konnten und Ellie in den Armen ihrer besten Freundin für immer einschlafen durfte.
 
An dieser Stelle möchten wir noch einmal die tiefe Freundschaft zwischen Ellie und Kristina zeigen:
 
Ein Abschiedslied von Kristina für Ellie:
 
Weil du das Licht nur brauchst, wenn es schwach leuchtet,
die Sonne nur vermisst, wenn es anfängt zu schneien,
nur weißt, dass du sie liebst, wenn du sie gehen lässt.
 
Nur weißt, dass du glücklich warst, wenn du dich niedergeschlagen fühlst,
die Straße nur hasst, wenn du dein Zuhause vermisst,
nur weißt, dass du sie liebst, wenn du sie gehen lässt.
Und du hast sie gehen lassen.
 

Wie geht es Omic?

von Admin | 14. Juni 2021 | 11 Kommentare

Wir wollen wegen unserer neuen KUHlen Bewohnerin Lily natürlich nicht vergessen, dass in der letzten Woche auch ein weiteres Tier seinen Namen auf das imaginäre Butenländer Klingelschild eingetragen hat. Deshalb gibt es heute ein Video, das sich voll auf unseren Omic konzentriert. Der kleine Mann schläft noch immer viel, taut aber gleichzeitig Stück für Stück auf. Sein eitriges Auge wurde inzwischen erfolgreich behandelt, leider bleibt er dort aber blind. Außerdem ist er fast taub und reagiert deshalb nur auf lautes Pfeifen direkt in seiner Nähe. Tapfer und klaglos hat er die dringende Entfilzung mit der Schere über sich ergehen lassen und seit 2 Tagen ist er auch stubenrein.

Er orientiert sich sehr an Puschek, den wir an dieser Stelle unbedingt mal loben müssen. Wir hätten nie gedacht, dass Omics Vergesellschaftung so problemlos vonstatten geht, aber bisher zeigt sich gerade der Hofleiter nur von seiner besten, fast väterlichen Seite. Aus einer anderen Perspektive heraus könnte man auch sagen, dass er weiterhin Omic wie alle anderen Bewohner des Planeten Puschek ignoriert, aber so oder so gab es noch nicht einen Streit oder auch nur ein lautes Wuff.

Omic ist allerdings auch ein sehr mutiger Vertreter seiner Art und kennt deshalb überhaupt keine Scheu vor den anderen Bewohnern. Egal ob Kater Hermann Tomte Tummetott seinen Weg kreuzt oder Eberhard während seiner Mittagspause im Gartencenter vorbeischaut, alle Besucher werden interessiert bis freundlich von dem kleinen Pekinesen behandelt. Rockhahn Pavarotti nimmt ihn sogar mit in den Backpickbereich und macht ihn dort mit ein paar ziemlich heißen Chicks bekannt.

Garniert wird das Video mit weiteren Impressionen der gesamten Hundebande und kleinen Spaziergängen in den Außenanlagen von Butenland, die aber alle nur eins ausdrücken: Omic ist ganz hervorragend angekommen und verliebt sich immer mehr in sein neues Zuhause, so wie alle Bewohner sich längst in ihn verguckt haben. Nochmal herzlich willkommen im neuen Leben, du kleiner Schatz.


Der Schlußpunkt unter einem spannenden Wochenende

von Admin | 14. Juni 2021 | 4 Kommentare


Die Reportage der New York Times über Hof Butenland ist im Kasten und Puschek bestand zum Abschluß auf ein kleines Gruppenfoto mit Karin, Jan, der New-York-Times-Korrespondentin Melissa Eddy (2. von links) und der Fotografin Lena Mucha (links). Frau Eddy durfte unseren Chef sogar kurz berühren und konnte den Hof trotzdem mit allen Fingern verlassen, da ist der Wutpekinese hin und wieder ganz Gentledog. Natürlich geben wir an dieser Stelle bekannt, sobald der Bericht veröffentlicht wird.


Lilys erster Tag auf Butenland

von Admin | 13. Juni 2021 | 9 Kommentare

Da wir euch bei unserem neuen Familienmitglied Lily das Ankunftsvideo vorenthalten mussten, bringen wir heute als Trostpflaster zumindest eine kleine Zusammenfassung ihrer bisherigen 24 Stunden auf Butenland. Die erste Szene stammt noch von gestern kurz nach ihrer Ankunft, als sie zielstrebig direkt unter die Kuhputzmaschine rauschte. Der erste Eindruck in einer neuen Herde ist eben sehr wichtig, da muss dann selbstverständlich auch die Frisur optimal sitzen. Danach haben wir sie kurz zur Weide geführt und dort wurde sie sehr freundlich von Jette und Carlotta begrüßt, aber trotzdem war ihr das noch zu viel, also ging es wieder Richtung Stall.

Heute ist sie dann auch 4, 5 Mal den Kuhdamm rauf- und runtergewackelt und hat sich die Weiden angeguckt, zog aber immer den Rückzug gen Stall vor. Dann kam es heute zu einer Szene, die wir noch nie erlebt haben: Tilda und die gesamte Rindertagesstätte bestehend aus Karlsson, Carlotta und Tom brachen ihren Campingurlaub kurz ab, liefen zurück auf den Hof und wollten Lily abholen. Leider noch immer ohne Erfolg, aber allein diese Aktion zeigt, dass die Herde sich über das neue Mitglied freut und Lily deshalb über kurz oder lang dort auch ankommen wird. Wichtig ist jetzt nur, dass sie die Wege kennt und begreift, dass sie entscheiden darf, wann was passiert, der Rest kommt von ganz alleine. Wer in der Szene gut aufpasst, kann Jakob erkennen, der regelmäßig den leeren Stall besetzt und sehr empört über den plötzlichen Krawall war.

Unter dem Tagesbild gab es einige Kommentare, die traurig darüber waren, dass Lily keine Weide kennt. Das ist zum Glück Unsinn, Weiden sind ihr vertraut, nur in einer sehr viel kleineren Version und auch ohne Laufweg direkt am Stall. Das ist hier alles einfach noch neu und man kann nicht von jedem neuen Rind erwarten, das es am Ankunftstag schon direkt seinen Hierarchieplatz in der Herde einnimmt. Das ist je nach Charakter unterschiedlich und hier auf Butenland bekommt jedes Tierchen sein Plasierchen, völlig egal, wie lange das dauert.


nächste Seite »