Denn Tiere sind keine Maschinen
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Hof Butenland kuhl zusammengefasst

von Admin | 13. Juli 2018 | 2 Kommentare


Dieses Wochenende nimmt sich unsere Seite eine kleine Sommerpause bei den Videos, da sich die Verantwortlichen für Kamera, Off-Kommentare, Regie, Schnitt und Produktion alle mit Jan zum Vegan Summer in Eckernförde aufgemacht haben. Kunststück, denn es handelt sich hierbei ja nur um eine Person. Wer also noch keinen Abstecher zu diesem veganen Event geplant hat, der sollte nochmal den eigenen Kalender konsultieren, denn diesmal könnt ihr die komplette Butenländer Chefetage live und in Farbe erleben. https://www.facebook.com/VeganesSommerfest/

 
Nur der Texter interpretiert eine persönliche Neuauflage von „Kevin allein zu Hause“, hoffentlich ohne die Einbrecher, und versorgt euch mit älteren Highlight-Videos. Den Anfang macht dabei der Zusammenschnitt, den ein Butenland-Fan vor Jahren produziert hat und den man sich einfach immer wieder angucken kann. Dass mittlerweile einige Bewohner darin vorkommen, die Butenland auf einer anderen Ebene begleiten, macht die Sache nicht weniger schön. Halten wir auf dem Hof das Andenken an jedes ehemalige Familienmitglied doch genauso hoch wie das Wohl der hoffentlich noch recht lang auf dieser Erde Stationierten. Wir bzw. heute ausnahmsweise nur ich wünschen deshalb viel Spaß mit diesem tollen Werk.

Futter für die Fans

von Admin | 13. Juli 2018 | 2 Kommentare

Hurra, die neuen Autogrammkarten von Rosa Mariechen sind da! Zumindest konnten wir die Fotosession erfolgreich abschließen. Das war aber auch kein großes Problem, eine Diva kann natürlich auf Ansage lachen, ohne dass es irgendwie aufgesetzt aussieht, das wirkt immer total natürlich und sympathisch. Der Riesenhaken an der Sache folgt jetzt erst und der wird uns auch wieder vom Versand abhalten: Rosa Mariechen hat beim Unterschreiben einfach eine Sauklaue, das kann man dann echt niemandem anbieten. Schade. 😉


Für einen Tier-Feminismus

von Admin | 13. Juli 2018 | ein Kommentar

An dieser Stelle wollen wir euch auf eine Kolumne aus der Süddeutschen Zeitung aufmerksam machen. Leider ist ausgerechnet der Eingangssatz etwas daneben, denn wenn man tatsächlich glaubt, dass vegetarische Ernährung das männliche Tierleid beendet, dann sollte man sich dringend mit dem Schicksal männlicher Abfallkälber in der Milchindustrie oder auch dem Leiden von Zuchtbullen beschäftigen. Aber nach diesem etwas holprigen Start entsteht ein brillianter Text, den wir euch auf keinen Fall vorenthalten wollen.

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/charlotte-roche-jetzt-koennte-es-kurz-wehtun/warum-ich-tier-feministin-bin-85858


Emma, aus dem Tierversuchslabor in ein freies Kuhleben

von Admin | 12. Juli 2018 | 3 Kommentare


Heute hat Emma die Hauptrolle in unserem Tagesvideo. Sie wandelt dabei sogar auf Fietes Spuren, denn am Ende ufert die Kraulsession dermaßen in pure Ekstase aus, dass sich kleinere Schnurroktaven einstellen.

Die inzwischen 4jährige Emma stammt aus einem Versuchslabor und kam mit 4 Monaten auf den Hof. Trotz dieser kurzen Zeit hatte sie schon einen Leberabszess und eine Lungenentzündung in ihrer Krankenakte, auch eine Operation im Bauchraum musste sie über sich ergehen lassen.

Auch an anderen Butenländern wurde vor ihrer Zeit auf dem Hof geforscht. So schnitt man zum Beispiel Manuela ein wiederverschließbares Loch in den Körper, damit man täglich ihre Verdauung kontrollieren und so Futtermittel an ihr testen konnte. Sowieso handelt es sich bei den Versuchen an Rindern meist um Testreihen für Tiermedizin. Das klingt aber nur im ersten Moment gut, denn zum Großteil profitiert nur der Mensch von diesen Versuchen und nicht die Art der Opfer, da sich hinter dem Begriff „Tiermedizin“ gerade bei Rindern meistens nur Forschung zugunsten höherer Erträge sowohl in der Milchleistung als auch bei der Gewichtszunahme oder Futterverträglichkeit verbirgt.

Fast ein Drittel der Versuche in der Tiermedizin macht der Sektor der Impfstoffe aus, damit Krankheiten behandelt werden können, die durch Enge, Streß und Leistungsdruck entstehen und von denen ein Rind in Freiheit noch nie etwas gehört hat. Dabei spricht auch Bände, dass über 75 % der Forschung sich um Nutztiere dreht, während Heimtiere nur weniger als das verbleibende Viertel ausmachen.

Wer an noch gruseligeren Zahlen interessiert ist: Die Ärzte gegen Tierversuche weisen darauf hin, dass ohne die Verwendung der Pharmaprodukte die europäischen Bauern 89% mehr Rinder, 45% mehr Schweine und 25% mehr Geflügel halten müssten, um die gleiche Menge an Fleisch, Milch und Eiern aus ihnen herauszuholen. Da kann sich jeder ausrechnen, wie sehr die Profitgier des Menschen über diese Medikamente befriedigt wird und was das inzwischen für ein Markt ist. Und natürlich kann man sich auch mit ein bißchen Empathiefähigkeit denken, wie sehr die Tiere darunter leiden, egal ob als Versuchstier oder als Nutzvariante, die das Ergebnis auszubaden hat.


Leben

von Admin | 12. Juli 2018 | 3 Kommentare


Die Butenländer Herde kann man auch hervorragend mit der Menschheit und allen anderen Arten auf dieser Erde vergleichen. Sie ist bunt, besteht aus Individuen mit den unterschiedlichsten Charakteren und Persönlichkeiten, und am Ende möchte jeder nur sein Leben in Freiheit führen und dabei ein bißchen geliebt werden. Was auf Butenland bereits so prima klappt, dass es selbstverständlich geworden ist.

Die Menschheit muss dagegen noch ziemlich daran arbeiten, bis sie begreift, dass sie inner- und außerhalb ihrer Spezies jedem Lebewesen mit Respekt begegnen muss und wie egal es eigentlich ist, welche Hautfarbe das Gegenüber besitzt, ob es Fell, Federn, Schuppen aufweist oder nackt daherkommt, in welchem Land es geboren wurde oder in welcher Sprache es sich äußert.

Albert Schweitzer hat es schön mit dem Satz „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“ zusammengefasst. Eigentlich ist das so eine schlichte und einfache Erkennnis, dass sie sogar der oft sehr begriffsstutzige Mensch begreifen müsste. Wir geben die Hoffnung jedenfalls nicht auf. Während Chaya, Klara, Dina und auch alle Bewohner, die es nicht auf das Tagesbild geschafft haben, das Motto bereits ganz natürlich ausleben und darüber nicht mal nachdenken mussten. Wie beneidenswert.


Saumäßige Bettlaune

von Admin | 11. Juli 2018 | 4 Kommentare


Die Vergesellschaftung von Erna mit Rosa Mariechen und der restlichen Schweinebelegschaft hatte zur Folge, dass alle Betten wild durchgetauscht wurden. Zuerst hat sich Erna bei Ebi und Winnie breitgemacht, so sind die beiden zu Rosa Mariechen gezogen, die deshalb das einzig noch freie Bett von Erna belegt hat.

So weit, so gut, nur liegt Ernas Ex-Schlafgemach im hinteren Stallbereich, von wo aus die Diva jetzt nicht mehr die Eingangstür im Auge hat. Als Prominente ist man aber natürlich an jedem Gossip interessiert, auch wenn man ihn nicht selber produziert hat. Die Situation ist also eigentlich unhaltbar, wir sind deshalb sehr gespannt, was da noch für Umräumaktionen in den nächsten Wochen anstehen.

Vielleicht sollten wir einfach ein Guckloch für Mariechen sägen oder noch besser eine Schweinezeitung einführen, über die sie sich dann jederzeit auf dem neuesten Stand halten kann. Gerade Puschek ist ja sowieso überall dabei, da wäre es doch sicher nicht zuviel verlangt, ihm ein Diktiergerät umzuhängen, damit er seine Abenteuer immer direkt auf Band kläffen und dann stündlich brühwarm bei Rosa Mariechen nacherzählen kann. Da ist sicher auch das eine oder andere Tässchen Ananassaft für ihn drin, die Hausbar von einer Diva ist ja selbstverständlich mit allem PIGpapo ausgestattet. Wir setzen das mal auf die To-Do-Liste, denn die selbsternannte Queen von Butenland ist momentan not amused.


Vegan Summer in Eckernförde

von Admin | 11. Juli 2018 | noch kein Kommentar

Wir sind mit einem Infostand dabei und freuen uns auf euch:

Samstag und Sonntag 14. Juli – 15. Juli, jeweils ab 11 Uhr.
Kurpark Eckernförde, Preußerstraße 1, 24340 Eckernförde

http://vegansummer.de/


Gourmet Rudi

von Admin | 10. Juli 2018 | 8 Kommentare

Unser Rudi ist Ende April 16 Jahre alt geworden und man merkt ihm doch an, was das für ein biblisches Schweinealter darstellt. Er steht jetzt seit zwei Wochen unter Dauermedikation. Zum einen erhält er Entwässerungstabletten gegen seinen Herzhusten, die hervorragend anschlagen und durch die es ihm deutlich besser geht. Außerdem geben wir ihm Metacam, da seine Arthrose auch unaufhaltsam voranschreitet und dafür gesorgt hat, dass er sich in den letzten Wochen mehrmals festgelegen hat. Auch diese Medizin wirkt und erleichtert unserem Grumpy Pig den Alltag.

Zumindest das Zeitfenster, das er noch wach mitbekommt, denn inzwischen schläft er fast 23 Stunden am Tag. Das klingt aber schlimmer, als es in Wirklichkeit ist, denn auch früher tendierte Rudi gerade zu einem Winterschlaf und kam in dieser Jahreszeit auch kaum aus dem Heubett. So dramatisch hat sich das also gar nicht verändert, die Wege sind einfach nur noch kürzer geworden und die Anlässe können mittlerweile mit „Toilette“ und „Mahlzeit“ zusammengefasst werden.

Der letzte Punkt ist auch nicht ganz so einfach, denn wie das im hohen Alter so ist, musste auch Rudi der Zahnfee einigen Tribut zollen. So fehlen ihm nun einige Backenzähne, was dazu geführt hat, dass wir auf die Konsistenz seiner Nahrung achten müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir unserem Schweinesenioren nichts pürieren dürfen, es sei denn, wir möchten das Zeug empört entgegen gespuckt bekommen. Also schwören wir beim Rudi-Speiseplan auf Gemüse aus dem Glas und schneiden den Rest so klein wie möglich.

Etwas schwierig ist auch, dass Rudi beim Essen zum Rosa Mariechen mutiert und eine ziemliche Diva an den Tag legt. Früher war unser Grummeleber kulinarisch sehr süß unterwegs, momentan sollte es lieber etwas deftiger sein, was sich aber schon morgen wieder ändern kann. Das Ende vom Lied ist, dass wir ihm sein Essen auf einer Porzellanplatte servieren und dort sowohl Kartoffeln, Möhren und Erbsen anbieten, aber daneben auch Heidelbeerjoghurt mit Haferflocken und Melone zur Auswahl stellen. Vorbereitet im Lagerraum warten auch noch andere Alternativen, die wir sofort herauskramen, wenn sich der Herr so gar nicht mit dem Tagesmenü anfreunden kann.

Diese ständige Abrufbereitschaft hat dazu geführt, dass Rudi kaum noch meckert, da er sehr zufrieden mit dem Service ist. Wir hoffen, dass wir noch lange Zeit für ihn springen dürfen, immerhin ist unser unvergessene Prinz Lui auch 17 Jahre alt geworden, und warum sollte Rudi nicht ganz neue Rekordmarken aufstellen? An uns soll es bestimmt nicht liegen.


Hanni – damals und heute

von Admin | 10. Juli 2018 | 2 Kommentare

Kaum etwas entlarvt die Quälerei in der Tierindustrie besser als Vergleichfotos, die zeigen, in welchen Verschlägen die meisten Butenländer früher vor sich hin vegetieren mussten und wie sie aktuell ihr Leben führen. Deshalb posten wir heute mal wieder zwei Fotos, die Hannis Vergangenheit und Gegenwart dokumentieren.

Inzwischen ist sie 15 Jahre alt und seit April 2012 auf unserem Hof. Davor lebte sie fast 10 Jahre in einem Milchbetrieb, in dieser Zeit wurden ihr 8 Kinder geraubt. Die Schwangerschaft einer Kuh dauert wie beim Menschen 9 Monate, geschlechtsreif sind diese Tiere mit etwa 2 Jahren. Mit diesen Informationen kann sich jeder selbst ausrechnen, dass Hanni quasi ein Leben in Dauerschwangerschaft führen musste, ohne dass sie auch nur eines ihrer Kälber behalten, geschweige denn sich länger als wenige Sekunden nach der Niederkunft mit ihm befassen durfte. Wie fast alle Butenländer, die aus der Milchwirtschaft kommen, erbrachte sie irgendwann nicht mehr die gewünschte Leistung, das Todesurteil für die Tiere in dieser eiskalten Branche.

Hanni bekam durch die Vermittlung nach Butenland ihre zweite Chance, eine Chance, von der zigtausende Artgenossen nur träumen können. Diesen Wesen wird stattdessen jedes Jahr der Nachwuchs geraubt, solange, bis ihr Körper den Weg der eigenen Psyche folgt, ebenfalls aufgibt und dann die letzte Reise Richtung Schlachtermesser antritt. Das Ganze für einen Schluck Milch oder einen Bissen Fleisch, obwohl diese Dinge mittlerweile problemlos über pflanzliche Alternativen konsumiert werden können, ohne schmerzempfindliche, soziale und selbstbewusste Mitlebewesen dafür zu misshandeln. Verstehen oder nachvollziehen können wir das leider längst nicht mehr.


Pleiten, Pech und Pannen

von Admin | 9. Juli 2018 | 4 Kommentare


Das heutige Tagesvideo wird wahrscheinlich von Youtube zensiert, denn wir zeigen euch Szenen, die nichts für schwache Nerven sind.

Los geht es mit Puschek Löwenherz, der mal kurz Hope zeigt, dass er zwar großen Respekt vor den gefiederten Bewohnern hat, aber sich längst nicht alles gefallen lässt. Beachtet bitte den geordneten Rückzug von unserem Gänserich, der war für ihn nämlich eine Premiere, da er noch nie den Kürzeren gezogen hat. Dafür hat er die Flucht doch wirklich sehr formvollendet und elegant hinbekommen, oder?

Danach werden die Verhältnisse wieder gerade gerückt und Puschek muss sich in der Butenländer Version vom „Rumble in the Jungle“ Frau Prillan geschlagen geben. Gegen diese raffinierte Kombination aus Flügeldeckung und Schnabelkontern ist einfach kein Kraut und schon gar kein Pekinese gewachsen.

Überhaupt tut sich unser Vampirgraf schwer bei der Verteidigung von Hühnerattacken. Das wird auch in der Wiederholung des Schlagabtausches deutlich, den sich Puschek mit dem Zorro unter den neuen Hühnern geliefert hat. Aber gut, immerhin wurde ihm kein Z ins Fell gepickt, das hätte also auch wesentlich schmachvoller ausgehen können.

Zum Schluß darf er dann aber in seine standesgemäße Rolle als Held zurückschlüpfen, indem er Indira nicht direkt aus akuter Seenot befreit, ihr aber doch tapfer beisteht. Durch die anhaltende Trockenheit im Norden sind unsere Wassergräben ziemlich mitgenommen, das wollten wir etwas durch Sammeln von blockierenden Ästen auffangen. Wir mussten Indira die Spezialhose dafür zuerst förmlich aufdrängen, aber gehen davon aus, dass sie schon dankbar war, als es plötzlich nur „Blubb“ machte und sie bis zur Hüfte in einer natürlichen Schlammpackung stand. Da lachten dann nicht nur die Hühner, sondern auch unsere Kamerafrau räumte einen mittelschweren Lachkrampf ab. Gut, dass Puschek als einziger die Ruhe behalten hat, Indira Mut zubellte und dann die Rettung koordinierte. Was da alles hätte passieren können ohne den PeKINGnesen von Butenland …


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