Denn Tiere sind keine Maschinen
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Quakopedia

von Admin | 6. Mai 2021 | 2 Kommentare

Enten können mit nur einer Gehirnhälfte schlafen. Das ist praktisch in vielen Lebenssituationen, vor allem aber zur Abwehr von Feinden. So schalten in einer Entengruppe die Mitglieder am Rand in den sogenannten Halbhirnschlaf und dienen so trotz Nickerchen als zuverlässige Alarmanlage für die ganze Mannschaft. Aber auch bei Einzelsiestas erweist sich diese Fähigkeit als praktisch.

Diese Tiere benötigen auch keine Brillen, denn sie können hervorragend sehen und entwickeln dabei auch eine erstaunliche Wahrnehmungsreichweite. Dadurch, dass ihre Augen an der Kopfseite liegen, haben sie zusätzlich einen Sichtkreis von fast 360 Grad. Ihr einziges Manko ist, dass die Natur bei ihnen keine Tränenkanäle mitgeliefert hat. Durch diese Schludrigkeit müssen Enten ihre Augen selber feucht halten, was sich aber mit den sowieso eminent wichtigen ständigen Badesessions gut verbinden lässt.

Ihren Schnabel benutzen diese Tiere, um mit ihm Wasser beim Trinkvorgang abzuschöpfen oder im Grund nach Nahrung zu suchen. Bei diesem Gründeln machte die Natur ihren Tränenkanal-Faux Pas wieder gut, denn sie hat die Nasenlöcher so weit nach oben gesetzt, dass die Enten bis zu einer gewissen Tiefe ihr Menü zusammenstellen können, ohne dabei die Luft anzuhalten. Der Schnabel selbst teilt sich in Unter- und Oberschnabel auf, wobei letzterer eine Erweiterung des Kopfes darstellt und nur die untere Hälfte im Gelenk beweglich ist. Er ist mit einer Keratinschicht überzogen, die sich ständig abnutzt und erneuert. Keratin ist eine Hornsubstanz, die aus wasserunlöslichen Faserproteinen gebildet wird, irre praktisch ist und deshalb in keinem Entenhaushalt fehlen darf.

Der Schnabel kommt auch bei der Gefiederpflege ins Spiel, denn mit ihm bedient die Ente eine Drüse am Schwanzansatz, die Fett produziert. Damit eingeölt wird das Federkleid wasserdicht gemacht. Hierbei hilft auch, dass sich die Federn überlappen. Außerdem hat die Ente durch ihre verschiedenen Federlagen einen natürlichen Kleiderschrank, der sie vor den unterschiedlichsten Wetterverhältnissen schützt. Zusätzlich liegen unter den äußeren Federn die Daunen. Diese isolieren die Ente perfekt und erlauben es ihr, den ganzen Tag im kalten Wasser herumzuschwimmen.


Wo ist bloß die Zeit geblieben – Frederik wird 2 Jahre alt

von Admin | 5. Mai 2021 | 7 Kommentare

Ist es tatsächlich möglich, dass unser Frederik nun schon fast zwei Jahre bei uns ist? Es muss wohl so sein, denn der junge Herr feiert heute seinen 2. Geburtstag. Dabei war es doch gefühlt erst vorgestern, dass er als drei Wochen altes Ferkel nach Butenland vermittelt wurde. Vorher hat er den tolkühnsten Stunt in der Hofgeschichte hingelegt, denn für seine Flucht ist er ganz alleine verantwortlich und hat alle Menschen nur staunend zurückgelassen. Niemand weiß, wie er in einem Tiertransporter fast unter das Dach klettern konnte, keiner ahnt auch nur, was er da für ein Loch gefunden hat und jeder muss einfach die Nerven bewundern, die es braucht, um von einem fahrenden Fahrzeug auf der Autobahn kopfüber in die Freiheit zu springen.

Frederik hat all das eigenklauig geschafft, gerechterweise hat er für seinen Mut auch gleich dutzendweise Schutzengel abbekommen. So landet er nicht nur auf dem Grünstreifen und zog sich trotz mehrerer Überschläge nur leichte Blessuren zu, gleichzeitig wurde er dabei auch noch von einer Dame beobachtet, die direkt hinter dem Transporter fuhr. Die nutzte direkt die nächste Abfahrt, eilte an den Ort des Geschehens zurück und fand tatsächlich das kleine mutige Schweinchen am Autobahnrand. Zum Glück kam eine Rückfahrt des Lkws aus Kostengründen nicht in Frage, so verschenkte die sofort kontaktierte Firma Frederik an seine Lebensretterin und die vermittelte ihm einen Platz auf unserem Hof.

Hier zog er erstmal mit seiner Geschichte durch viele Medien und wurde eine Zeitlang richtig berühmt. Als sich der Rummel legte, stand dann seiner Karriere im richtigen Schweineleben nichts mehr im Weg und seitdem fröhnt er nur noch seinen Hobbys wie den Hof samt Umland komplett umzugraben, seine Welt zu erkunden und menschliche Kniekehlen zu jagen. Außerdem konnte er nach einigen Anlaufschwierigkeiten sogar das Herz der Hofdiva Rosa Mariechen erobern, schläft seitdem mit ihr in einem Strohschlafzimmer und gibt sich mit seinem Schatz so manchen Sauereien hin.

Die heutige Party fand bei Windstärke 10 statt und hätte als Highlight beinahe tieffliegende Ananas zu bieten gehabt. Die Patentante Anke aus Bad Iburg schickte ein Geburtstagspaket, und weil Rosa Mariechen von ihren Paten Tine und Julian noch nachträglich ein Präsent bekam, konnten das professionellste Stuntpig in diesem Universum und seine Herzensdiva zusammen feiern. Das hat die Fete selbstverständlich makellos gemacht und entsprechend hoch war die Stimmung. Da können wir uns nur noch mit unseren Glückwünschen anschließen und unsere Schweineantwort auf Colt Seavers mindestens dreimal hochleben lassen.


Lebende Schweine im Müll gefunden

von Admin | 5. Mai 2021 | 8 Kommentare
„Dass Schlacht- und Mastbetriebe kein Paradies für Tiere sind, versteht sich von selbst. Doch eine Jugendliche hat vor eben einem solchen Betrieb im brandenburgischen Bützer im Landkreis Milow drei lebende Ferkel in einem Container für Tierkörperbeseitigung entdeckt. Wie konnte es dazu kommen? Und was sind die Konsequenzen?
Etwa 13 Millionen Ferkel und junge Schweine landen jährlich allein bei uns in den Kadavertonnen. Tot oder lebend.“

https://www.mdr.de/brisant/ferkel-muell-100.html?fbclid=IwAR1Qhu_nFKGXJHAdXjIRkg2-mHcXUbGeEQQDJtwG3nyZT9O9EbhV7H2E6Sg


Mistwetter-Pendelverkehr auf dem Kuhdamm

von Admin | 4. Mai 2021 | 7 Kommentare

Wenn auf Butenland das Wetter sich nicht für einen Kurs entscheiden kann, dann sorgt das für hohes Verkehrsaufkommen auf dem Kuhdamm. Setzt sich der Regen so sehr durch, dass es selbst unter den reichlich vorhandenen Bäumen ungemütlich wird, dann organisiert die Herdenleitung schnell den Aufbruch Richtung Ställe. Kommt dagegen die Sonne raus, geht es direkt wieder auf den Campingplatz. Wenn das Wetter wie in letzter Zeit immer nur kurzes Schauer-Sonne-Schauer-Ping-Pong spielt, gehen die Karawanen aufgrund ihrer Häufigkeit dann als richtiger Sport durch. Im Video zieht es Chaya, Anna und Dina zurück nach Hause, wenig später geht es für Manuela, Fine, Emil, Janne und Paulina wieder gen Freiluftwohnzimmer.

Chaya bietet ihren Zimmerservice selbstverständlich bei jedem Wetter an, während sich Hanni erstmal an der Kuhputzmaschine trocken rubbelt. Im Stall haben es sich Tilda, Karlsson, Carlotta und der Rest ihrer Clique schon gemütlich gemacht, während Lillemor eine ihrer legendären Bürstensessions abliefert. Bei dieser Genießerkuh kann so ein Durchgang schon mal eine halbe Stunde dauern. Jule und Dina sind da schon herdentauglicher und machen sich nur kurz die Haare. Man muss es ja auch wirklich nicht übertreiben, gerade weil auf Butenland ausschließlich Naturschönheiten leben, die eigentlich gar keine Aufhübschhilfen benötigen.


Im Windschatten

von Admin | 4. Mai 2021 | 4 Kommentare


Auf Butenland stürmt es und dazu hat der Himmel alle Schleusen geöffnet. Natürlich muss ein verantwortungsbewußter Hofleiter wie Puschek trotzdem seinen Pflichten nachkommen und darf keine Runde über den Hof schwänzen. Zum Glück schuldete ihm aber Mattis noch etwas, nachdem er ihn so respektlos in einem der letzten Videos auf die Hörner nehmen wollte. So wurde er jetzt zur ständigen Windschatten-Spende verdonnert und begleitet unseren Chef überall hin. Eigentlich sollte er auch noch einen Regenschirm über den Grafen halten, aber wir haben schnell gemerkt, dass filigrane Gegenstände nichts für Riesenbabyklauen sind, so ist es dann doch nur beim Körperschutz geblieben.

Supermuddi Dina ist übrigens begeistert von der neuen ehrenamtlichen Tätigkeit ihres Sohns, weil er auf diese Weise in die Arbeitswelt von Erwachsenen hineinschnuppern kann. Und das Ganze auch noch als Assistent der Geschäftsführung, welches Mutterherz würde da nicht vor Stolz platzen?


Buntes von Butenland

von Admin | 3. Mai 2021 | 5 Kommentare

Damit die Leserschaft das heutige Video hellwach verfolgen kann, startet es mit gleich mehreren Arien von unserem Rockstar Pavarotti. Danach besuchen wir mit Hope und Nicoletta die hofinterne Pferderennbahn. Dorthin hat unser liebestolle Ganter seine Gattin ausgeführt, um bei ihr wieder etwas Boden gutzumachen und vielleicht sogar bei Buchhalter Puschek den einen oder anderen Siegertipp abzugeben. Was auf Butenland nicht besonders schwer ist, da Pferdinand regelmäßig Cello, Runi und Loriot nur Staub schlucken lässt. Durch diese Dominanz sind aber die Quoten leider im tiefsten Keller und Puschek muss auch auf Gewinnerlose kaum Hundeknochen auszahlen.

Es geht weiter mit Tom, der sich für ein geheimnisvolles Blind-Date aufhübscht. Fine hat heute einen Babysitter-Termin mit Karlsson, während Lillja einen völlig unnötigen Schönheitsschlaf abhält. Frederik hat seine Herzensdiva Rosa Mariechen zu einem romantischen Ausflug an den Lake Butenland entführt, wobei das Paar natürlich aufgrund ihres Mega-Promi-Status vom Gänsewachdienst begleitet wird. Mit einem Schwänzchen-Ballet, dessen Popo der Autor leider nicht zuordnen kann (sachdienliche Hinweise bitte in die Kommentare), endet das Filmchen dann auch schon wieder.


Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

von Admin | 3. Mai 2021 | 12 Kommentare

Momentan ist der Wolf mal wieder in aller Munde, so wie bei dieser Schäferin auf Facebook https://www.facebook.com/watch?v=160113019365753 . Das ist vielleicht das Thema, was am meisten künstlich aufgebauscht wird, zum einen von der schießwütigen deutschen Jägerschaft, zum anderen von Bauern, die nicht in Herdenschutz investieren wollen, beides Gruppen mit ungeheurem Lobbyrückenwind in der Politik. Ansonsten würde man gar nicht über dieses Thema diskutieren und aus dieser Mücke keinen so riesigen Elefanten machen.

Hier bei uns in Niedersachsen zählte man im November letzten Jahres 300 – 350 Wölfe und schätzte die sogenannten „Schadwölfe“ auf circa ein Dutzend, also ungefähr 12 Tiere, die Zäune überwinden und Tiere reißen. Und selbst über dieses Revivals des dreckigen Dutzends wurde partout nicht bekannt, dass sie auch Herdenschutzhunden getrotzt haben. Und schon gar nicht ging diese Bande organisiert zusammen auf Raubzug, wir sprechen da von 12 Tieren über das ganze Bundesland verteilt. Also könnte man hier schon das Thema beenden, denn Probleme mit Wölfen haben eigentlich nur Bauern, die zu dumm zum Errichten von Zäunen sind, die schon lange extra wolfsicher angeboten werden, oder die wegen einer Hundehaarallergie ihre Herde nicht in die fähigen Pfoten eines Palaus geben können.

Aber es gibt darüberhinaus ja auch einiges an der Heulerei an sich zu kritisieren. Da drängt sich vor allem auf, dass grundsätzlich über Tiere geschluchzt wird, die vom Wolf nur ein paar Tage eher getötet wurden und so nicht in den Schlachthof geschickt werden konnten. Behält man das im Hinterkopf, wird jedes Rumjammern über gerissene Tiere doppelt makaber, frei nach dem Motto „Der Wolf hat mich um den Kehlenschnitt gebracht, auf den ich mich schon so gefreut habe, tötet diese Bestie!“

In diesen Punkt spielt auch rein, dass wir den Wolf in Deutschland gerade wieder mühsam ansiedeln, während die Massentierhaltung völlig außer Kontrolle geraten ist. Das ist schon richtig schäbig, sich mit diesen unnötigen tierischen Gefangenenlagern immer weiter in den natürlichen Lebensraum von Wildtieren zu fressen und sich dann darüber zu beschweren, dass diese Wesen total frech ihre Reviere nicht aufgeben. Oder ihnen immer mehr Lebensraum zu nehmen und dann die Todesstrafe für sie zu fordern, weil sie versuchen, woanders heimisch zu werden.

Es muss auch immer wieder erwähnt werden, dass noch kein Mensch vom Wolf getötet wurde, auch wenn die Wolfsgegner dieses Ereignis in jedem Kommentarstrang förmlich herbeisehnen. Das liegt daran, dass dieses Tier auf keinen Fall die Scheu vor den Menschen verloren hat. Es hat nur immer weniger Ausweichalternativen, weil jeder Wald automatisch zum Wandergebiet erklärt wird und der Mensch es grundsätzlich geniesst, irgendwo im Nirgendwo durch die Pampa zu marschieren. Wenn dann ein Wolf auftaucht, entstehen so schräge Videos wie die Variante, die gerade durch die Online-Medien huscht. Dort hat eine Frau einen hysterischen Schreikrampf, trotzdem filmt sie natürlich alles mit ihrem Handy und der Wolf überlegt völlig irritiert mit enormen Abstand, ob er diese Boje nicht doch besser aus ihrem offenkundigen Elend erlösen sollte, traut sich aber wegen seiner natürlichen Scheu nicht dazu.

Und natürlich müssen wir zum Schluß auch nochmal darauf hinweisen, dass sich kein Gemüsebauer über Wolfattacken beschwert hat. Das weist sehr deutlich darauf hin, dass das Problem auch mit der Abschaffung der industriellen Tierhaltung gelöst werden würde. Außerdem wäre es auch ein Segen für jede Nahrungskette, wenn wir endlich die Jagd verbieten und statt schießwütigen Möchtegernnaturschützern einfach tierischen Predatoren diese Angelegenheit überlassen würden. Dann gäbe es nämlich gar keine „Schadwölfe“ mehr, da diese Tiere nur aus Hunger jagen, niemals aus einem Hobby heraus oder weil sie ein Luxusbedürfnis wie Geschmack befriedigen wollen.

Update:

Der gestrige Artikel über den Wolf hat sehr hohe Wellen geschlagen, deshalb möchten wir an dieser Stelle ein paar Dinge klarstellen und uns auch bei Menschen entschuldigen, denen wir unbeabsichtigt vor den Kopf gestoßen haben.Wir wollten niemanden despektierlich behandeln, pauschal als dumm hinstellen und schon gar nicht Menschen angreifen, welche aus verschiedenen Gründen oder gar Erfahrungen, Ängste vor dem Wolf haben. Auch wissen wir, dass Zäune und Herdenschutzhunde nicht die „einfache Lösung“ sind, welche das Problem sofort beheben könnten. Das kam vielleicht etwas missverständlich in der Darstellung an. Natürlich würden wir uns auch nie darüber lustig machen, wenn ein Lebenshof oder eine andere Auffangstation für Tiere im Wolfsgebiet liegt und deshalb tote Familienmitglieder zu beklagen hat. Das ist immer schrecklich und niemals würden wir so einen Verlust durch den Kakao ziehen.

Wir verstehen ebenfalls absolut, wenn man Angst vor dem Wolf, größeren Hunden oder anderen Tieren hat. Diese Angst drückt man nicht aus, indem man das Tier über 10 Minuten filmt und danach zum Internet-Sternchen wird, so etwas darf dementsprechend kritisiert werden, aber selbstverständlich respektieren wir jeden, der Tieren ausweicht, weil ihm in ihrer Nähe mulmig wird.

Uns ging es in dem Artikel grundsätzlich darum, dass Wolfsgegner immer nur die Option „Ausrottung“ auf dem Schirm haben. Das kann es einfach nicht sein, schon gar nicht darf man Schauermärchen über den Wolf wie zum Beispiel nie stattgefundene Attacken auf Kindergärten oder überhaupt Menschen verbreiten, nur um die Erlaubnis zu bekommen, diese Tierart vom Planeten zu fegen. Es wurde uns gestern sehr oft an den Hals gewünscht, dass unsere Tiere bedroht werden. Dieser Wunsch ist längst in Erfüllung gegangen, denn wir leben hier mit Füchsen zusammen, die für alle gefiederten Butenländer eine Todesgefahr darstellen. Trotzdem fordern wir nicht die Ausrottung dieser Tierart, wir möchten sie nicht mal direkt vor unserer Haustür abknallen lassen und haben deshalb sogar für unsere Weiden eine Jagdbefreiung erwirkt.

Das größte Raubtier auf dieser Erde ist und bleibt der Mensch, dennoch wünschen wir uns, dass es andere Lösungsansätze für dieses Problem gibt, als uns gegenseitig über den Haufen zu schießen. Deshalb räumen wir auch dem Wolf, dem Fuchs, dem Bären, der Eule, Greifvögeln ansich und allen anderen tierischen Predatoren ein Lebensrecht ein. Nicht weil wir uns über ihre Beute lustig machen wollen, sondern weil diese Wesen eben mit uns auf diesem Planeten leben und da keinen Deut weniger Recht zu haben als wir.

Um Lösungen für Probleme in diesem Zusammenleben zu erhalten, verlassen wir uns grundsätzlich auf Forscher auf diesem Gebiet und nicht auf Leute, die das Töten für ein gelungenes Hobby halten. Wir haben auch kein Verständnis für Vertreter, die auf menschliche Ballungszentren verweisen, den Wildtieren immer mehr Lebensraum entreißen und trotzdem verlangen, dass diese Tiere einen Bogen um die immer mehr ausufernden Menschensiedlungen machen. Diese Leute wollten wir eigentlich kritisieren und bestimmt nicht die Menschen, die nun diese bittere Suppe mit ihren Haustieren auslöffeln müssen. Sollten wir jemanden aus dieser Gruppe verletzt haben, dann tut uns das sehr leid und wir bitten um Entschuldigung.


Eine Zeitreise mit Tilda und Karlsson

von Admin | 2. Mai 2021 | 6 Kommentare

Die bald 6jährige Tilda (sie hat in 17 Tagen MUHday) und ihr 13 Monate alter Sohn Karlsson leben mittlerweile auch schon über ein Jahr auf Butenland. Sie wurden uns von einem Nachbarn geschenkt, weil wir uns damals viel zu früh von Lina und ihrem Kälbchen Mia verabschieden mussten und daran sichtlich zu knacken hatten. Die kleine Familie hat sich hervorragend auf Butenland eingelebt, was am Anfang gar nicht mal so klar war. Denn Tilda war nach ihrer Ankunft sehr misstrauisch und reagierte sehr aggressiv, sobald wir uns ihrem Kind näherten. So mussten wir erstmal langsam Vertrauen aufbauen, indem wir uns einfach auf die Weide gesetzt haben, dabei täglich ein Stückchen näher an das Familienglück gerückt sind und so der Mama zeigten, dass sie und ihr Kind von uns nichts zu befürchten haben. Endgültig aufgetaut ist die vielleicht beste Mutti der Welt aber erst in der letzten Stallsaison, inzwischen erlaubt sie sogar ausgiebige Schmuseeinheiten mit Karlsson, die wir aber trotzdem nicht übertreiben.

Im Video bieten wir mal wieder eine kleine Zeitreise an. Zum einen, weil Bilder mit Karlsson hervorragend altern und keinerlei Einbußen beim Niedlichkeitsfaktor aufweisen, zum anderen aber auch, weil der kleine Kerl so unglaublich schnell in die Höhe schießt, dass sich so ein Vergleich einfach immer wieder anbietet. Geniesst also ein paar Bilder aus der Butenländer Anfangszeit der kleinen Familie, die in der letzten Minute von aktuellen Impressionen abgelöst werden. Und lernt dadurch vor allem, dass Mutterliebe unendlich ist und zu keiner Zeit irgendwelche Abstriche macht, solange der Mensch nicht eingreift und diese natürlich innige Beziehung brutal beendet.


Ein Sonntag im Bett

von Admin | 2. Mai 2021 | 4 Kommentare


Den Sonntag verbringt auch eine vielbeschäftigte Diva wie Rosa Mariechen gerne mal komplett in ihren pompösen Gemächern. Gerade aktuell bietet sich das total an, weil sie noch so viel organisieren muss, da ihr Lover Frederik in drei Tagen Geburtstag hat. Wenn man das Home-Office so perfekt beherrscht wie unsere Promi-Sau, dann besteht bei solchen ausschweifenden Planungsaktionen wirklich kein Grund, das Bett zu verlassen. Rein vom Strahlen unseres ehemaligen Stuntferkels her scheinen ihre Ideen bei ihm auch auf totale Begeisterung zu stoßen. Man kann also davon ausgehen, dass am Mittwoch die Sau rausgelassen wird und bestimmt auch die eine oder andere Kuh fliegt. Wir sind entsprechend gespannt.


Richtig deKUHrieren mit Chaya

von Admin | 1. Mai 2021 | 4 Kommentare

Das Leben als hauptverantwortliche Heuballenaufrollerin ist echt nicht leicht auf Butenland, davon kann Chaya auch im heutigen Video wieder einige Strophen muhen. Erst stellen die Menschen das Ding falsch auf, so dass es von Ramboline erstmal in eine Rollposition gestossen werden muss. Danach läuft alles ganz hervorragend und das strohige Picknick wird genauso hergerichtet, wie es unsere Außendekorateurin im Sinn hat, bis plötzlich Dani im Weg steht. Damit nicht genug erzeugt diese (Entschuldigung) Amateurin auch noch Gegendruck in die völlig falsche Richtung, SO KANN CHAYA NICHT ARBEITEN! Und als dann in einem Vier-Augen-Gespräch erfolgreich geklärt wurde, wohin die Reise konkret gehen muss, hält das synchrone Rollkommando auch nicht lange durch, weil Dani kurz darauf beschließt, dass jetzt erstmal Pause gemacht werden muss. Um dem ganzen Malheur die Krone aufzusetzen, verspeist sie dabei frech das Dekomaterial. Da kann man nur noch kapitulieren und Chaya schliesst sich brummelnd an. Man muss für die anderen Rinder einfach Verständnis aufbringen, schließlich ist noch keine Chaya vom Himmel gefallen und das Einrichtungsnaturtalent hat eben auch nur unsere Chuckeline MUHrris abbekommen.


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