Denn Tiere sind keine Maschinen
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Ellies Besuch

von Admin | 15. September 2020 | 8 Kommentare

Ellie hat momentan lieben Besuch, denn ihre Retterin Kristina schaut eine Woche lang nach ihrer besten Freundin. Die ersten 7 Jahre ihres Lebens musste die inzwischen 12jährige Ellie wie so viele Kühe in der Milchindustrie durchleiden. Als ihr Milchfluß nachliess, war das eigentlich ihr Todesurteil, nur hatte Ellie das Glück, dass sie mit Kristina, der Tochter ihres ehemaligen Halters, eine menschliche Freundin hatte, die für sie kämpfte. So bekam sie einen Aufschub, den Kristina dafür nutzte, Kontakt zu Lebenshöfen herzustellen. Schließlich konnten wir Ellie übernehmen und ihr das Schicksal ersparen, das für Kühe ohne „Leistung“ eigentlich in dieser kalten Industrie verbindlich vorgesehen ist. Kristina besucht ihre tierische Freundin übrigens regelmäßig und wird auch immer sofort von Ellie erkannt. Kein Wunder, denn so gehört sich das ja unter BFFs.


Manuela

von Admin | 15. September 2020 | 5 Kommentare


Die mittlerweile 15jährige Manuela kam im März 2011 zu uns. Zuvor befand sie sich vier Jahre lang als Versuchskuh in einem Labor, stand dort in reizarmer Umgebung und in ständiger Anbindehaltung. Aus dem geöffneten Bauchraum wurde per Hand täglich Panseninhalt entnommen, um die Wirkung von leistungssteigerndem Futtermittel zu testen. Die erste operative Schließung des Bauchraumes gelang nicht, es traten weiterhin Pansensaft und -gase aus, die einen ständigen Juckreiz verursachten und die Gefahr von Entzündungen bargen. Die zweite OP im Sommer 2012 glückte und Manuela kann nun ihre Freiheit ohne diese Belastung genießen.


Suhlen mit der Diva

von Admin | 14. September 2020 | 4 Kommentare

Rosa Mariechens Langzeit-Projekt „XXL-Suhle“ läuft weiter auf Hochtouren. Übrigens erkennt man die Diva von Welt daran, dass sie so einen privaten Luxus-Tümpel nicht nur für Badefreuden benutzt, sondern auch gerne fast trocken das Buffet wegfuttert, das die Natur weise in den Außenbereichen angelegt hat. Genau wissen wir zwar nicht, was sich Mariechen da schmecken lässt, aber die verkümmerten menschlichen Gaumen können schweinisch gute Genüsse ja sowieso nicht nachvollziehen. Unserer Promi-Sau hat es auf jeden Fall so gut gemundet, dass sie sich nach dem Lunch weder von Frederik noch von Fliegen aus der Ruhe bringen lässt, obwohl sich beide Parteien in Sachen „Frech sein“ in nichts nachstehen.


Jette

von Admin | 14. September 2020 | 5 Kommentare


Vor drei Tagen haben wir unser Julchen hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2020/09/jule-2/ vorgestellt, heute ist die Mama dran. Schon allein um zu zeigen, von wem Jule das freche Ausstrecken der Zunge auf Fotos beigebracht bekam. Jette hat natürlich die gleiche Geschichte, nur mit dem bedeutenden Unterschied, dass sie nicht wie ihre Tochter 9 Tage, sondern über 3 1/2 Jahre in dem Betrieb verbringen musste, der so heruntergekommen war, dass der Besitzer vom Veterinäramt ein Tierhalteverbot erhielt. Das hat ihrer lieben Seele aber zum Glück nicht geschadet und auf Butenland ist sie sofort in der Herde akzeptiert worden. Unnötig zu erwähnen, dass sie auch eine Vorzeigemutter ist, die ihr Julchen zu einer KUHlen Persönlichkeit erzogen hat. <3


Karlsson & Tilda

von Admin | 13. September 2020 | 3 Kommentare

Seit Tilda in der neuen KUHgitte gelesen hat, dass Körperkontakt mit dem eigenen Nachwuchs extrem wichtig ist, übertreibt sie es hier und da etwas damit. Zum Glück ist Karlsson das aber völlig egal und er sitzt diese stürmischen Liebesbeweise recht stoisch aus. Hauptsache Mama hält still, wenn es an die Milchbar geht. Wenn dabei nicht rumgezappelt wird, stellt man sich danach auch gerne wieder als Kopfkissen und Trampolinersatz zur Verfügung. Schließlich weiß Mutti am besten, welche Erziehungsmethode optimal anschlägt, da wäre jede Quengelei also völlig unangebracht.


Schnupperkurse beim Hofleiter

von Admin | 13. September 2020 | 3 Kommentare


Obwohl Puschek in seiner Rolle als Hofleiter natürlich voll ausgelastet ist, lässt er es sich nicht nehmen, in seiner spärlichen Freizeit noch Seminare für die anderen Bewohner anzubieten. Auf dem Tagesbild seht ihr Janne Rübergemacht, die einen Schnüffelkurs bei unserem Wutpekinesen gebucht hat. Wie ihr deutlich erkennen könnt, wirkt das Ganze schon sehr professionell, was nicht zuletzt daran liegt, dass die MUHdentin vorbildlich den Kursleiter nicht eine Sekunde aus den Augen lässt. Deshalb würde es uns auch gar nicht wundern, wenn sich noch heute erste Erfolge einstellen und die eine oder andere Fährte bis zum Ende erschnuppert werden kann. Puschek ist auf jeden Fall außerordentlich zufrieden und hat deshalb schon seinen Namen auf das Zertifikat gepinkelt, das er nach Seminarende feierlich überreichen wird und mit dem Janne dann die Tür zur spannenden Welt der Privatdetektive sperrangelweit offen stehen wird.


Gepflegt wie Oma Maret

von Admin | 12. September 2020 | 4 Kommentare

Mit ihren fast 24 Jahren hat Maret Einhorn natürlich auch bei der Kuhputzmaschine mehr Erfahrung als die anderen Rinder, so dass das heutige Video direkt als Lernmaterial für Anfänger veröffentlicht werden könnte. Da sitzt jeder Klauengriff perfekt, der Kopf wird systematisch gereinigt und sogar die wichtigen Ruhephasen, um Hautreizungen gar nicht erst zu riskieren, werden exakt eingehalten. Kein Wunder also, dass Maret auch im hohen Alter gepflegt bis in die letzte Haarspitze ist. Das Wochenende kann jetzt also losgehen und bestimmt muhen ihr morgen auf der Weide auch wieder alle jüngeren Ochsen begeistert hinterher. Schließlich würde man sie als Nicht-Eingeweihter höchstens auf 19 1/2 Jahre schätzen.


Fine

von Admin | 12. September 2020 | 3 Kommentare


Die 7jährige Fine schaut sehr zufrieden auf dem Tagesbild aus und dafür hat sie auch jeden Grund. Sie ist die zweite Kuh nach Dina, die von einem Nachbarbauern ausgebüxt ist und es so aus eigenen Kräften nach Butenland geschafft hat. Auf dem Hof gilt zum Glück das Motto, dass jedes Tier bleiben darf, das sein Schicksal in die eigenen Klauen, Pfoten, Krallen, Flossen oder Hufe nimmt. Inzwischen lebt sie schon über 6 Jahre in dem Paradies, das sie sich selber so mutig erobert hat. Hier kann sie sich jetzt ganz ihrem Hobby widmen und sich darauf konzentrieren, wirklich jede Geburtstagsparty der anderen Rinder zu crashen und sich dort durch das Buffet zu futtern. Wir gönnen es ihr von Herzen.


Das Butenländer Wassermelonen-Massaker

von Admin | 11. September 2020 | 3 Kommentare

Da eine Ananas-Zerlegung für Rosa Mariechen keine Herausforderung mehr darstellt und nur noch eine bessere Sekundensache ist, haben wir die Diva heute mit zwei Wassermelonenhälften konfrontiert. Zusätzlich wurde die Situation dadurch verschärft, dass wir am anderen Ende des Stalls serviert haben und Madame deshalb einen kleinen Fußweg absolvieren musste. Das hat dann gleich der komplette Gänsewachdienst aus Amanda, Nicoletta und Hope für eine Vorabkostprobe ausgenutzt. Auch die Hühnerbelegschaft hat sich nicht lange bitten lassen und die wenigen Sekunden vor der Divenankunft optimal ausgefüllt. Als Mariechen dann schließlich den Ort des zukünftigen Obstmassakers erreicht hat, konnten wir das Video auch tatsächlich sagenhafte drei Minuten aufnehmen. Diese Zeit wäre in der Ananas-Kategorie nur zu schaffen, wenn wir die Dinger im Dutzend anliefern würden. Man sieht also, dass bei manchen Sachen die Größe doch entscheidend ist.


Jule

von Admin | 11. September 2020 | 6 Kommentare


Jule ist eins der wenigen Rinder auf Butenland, das jede Form von Leid fast nur vom Hörensagen kennt. Und das, obwohl ihr Start ins Leben durchaus dramatisch war. Der Betrieb, in dem ihre Mama Jette leben musste, war so heruntergekommen, dass der Landwirt vom Veterinäramt ein Tierhaltungsverbot auferlegt bekam. Bis zum 31.12.2015 mussten deshalb alle Rinder verkauft werden, ein Händler hatte sogar schon zugeschlagen, die Tötung von Jette und der gerade erst geborenen Jule war bereits geplant. Zum Glück konnten die beiden aber im letzten Moment nach Butenland vermittelt werden. Am 29.12. kam die kleine Familie hier an, Jule musste also nur 9 Tage außerhalb unseres Rinderparadieses verbringen, und obwohl diese Tage wahrscheinlich sehr hektisch waren, ist das natürlich kein Vergleich mit den Leidensgeschichten, die andere Bewohner in ihrer Vita stehen haben.


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