Denn Tiere sind keine Maschinen
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Ernas Mittagstisch

von Admin | 6. November 2019 | 7 Kommentare

Wir haben euch schon hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/2019/10/einer-geht-noch-rein/ über Ernas gewaltigen Appetit aufgeklärt, mit dem sie erfolgreich ihrer Niereninsuffizienz trotzt. Heute reichen wir bewegte Bilder von einem normalen Mittagessen unserer Schweineoma nach. Dass sie appetittechnisch noch immer auf sehr erfreulichen Wegen wandelt, hört man sofort an der Geräuschkulisse. Alles andere Wissenswerte erzählt euch Karin im Video.


Der Herdenschutzhund und der Hausgeist

von Admin | 6. November 2019 | 7 Kommentare

Unserem Hausgeist Tomte Tummetott wurde erst kürzlich bei einer OP der Schwanz entfernt, da sich bei seinem Sturz (vermutlich aus einem Auto) eine Fraktur gebildet hatte, die unglücklicherweise sehr dicht an der Schwanzwurzel lag. Den Eingriff hat er aber super weggesteckt und tobte schon am gleichen Tag wieder über halb Butenland.

Zum Genesungsprozess trägt auch sicher Hundeopa Kuddel bei, der mit seinem adoptierten Katzen-Enkelkind durch dick und dünn geht. Da kommt dann immer ganz der Herdenschutzhund bei unserem Eisbären hervor. Diese Hunde haben keinen Jagdtrieb, dafür aber eine Engelsgeduld und eine fast unerschütterliche Toleranzschwelle. Sicher ist bei ihnen auch der Spieltrieb nicht sehr ausgeprägt, aber den Part kann man sowieso voll Tomte überlassen. Solange sich die hündische Kletterwand bzw. das tierische Trampolin nicht beklagt und jede neue Exkursion stoisch gelassen hinnimmt, steht der Wahl zum Kumpel des Jahres nichts im Weg. Und wer einmal in Kuddels Herde aufgenommen wurde, der kann auch gerne einen Jogging-Parcours auf seinem Körper absolvieren. Ideale Bedingungen für eine sehr tiefe Freundschaft zwischen Hausgeist und Haushüter.



Happy Muhday, Lillja

von Admin | 5. November 2019 | 8 Kommentare

Heute wird unsere Lillja 6 Jahre alt und feiert ihren Muhday. Als sie im Februar 2017 auf unseren Hof kam, hatte sie eine der schlimmsten Vorgeschichten überhaupt aufzuweisen. Sie wurde viel zu früh künstlich geschwängert, deshalb war ihr Becken zu schmal für ihr Kalb. Also wurde ihr bei der Geburt erst die Zerfix zerschnitten, als das nicht reichte, musste sie einen kompletten Kaiserschnitt über sich ergehen lassen, den ihr Kind nicht überlebt hat. Nach der Tortur blutete sie stark aus Anus und Vagina und war eigentlich schon fest für die Schlachttiermast vorgesehen.

Endlich auf Butenland angekommen (Szenen von der Ankunft und ihrem ersten Weidegang hängen wir an das Geburtstagsvideo) gingen wir eigentlich davon aus, dass ihr Leiden damit beendet wäre, aber leider diagnostizierte unser Tierarzt noch eine weitere schlimme Überraschung. Denn wir bemerkten immer wieder eitrig-schleimigen Ausfluss aus ihrer Scheide, so dass wir erneut eine Untersuchung veranlassen mussten. Dabei stellte sich leider heraus, dass die Gebärmutter mittlerweile stark mit dem Darm verwachsen war, da bei dem Kaiserschnitt und vor allem der Nachbehandlung einfach alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann. So reibt jetzt öfter die Gebärmutter an Lilljas Darm und es kommt zu Entzündungen, die wir mit Antibiotika behandeln müssen. Leider ist ein operativer Eingriff an dieser Stelle viel zu gefährlich, um ihn ernsthaft zu wagen.

Lillja geniesst aber trotzdem ihr Butenländer Leben in vollen Zügen und lässt sich dementsprechend auch ihre Torte schmecken. Mittlerweile hat sie auf dem Hof sogar einen Hauch zuviele Freundschaften geschlossen, was wir im Video mit ein paar Szenen beweisen, die sie im Umgang mit ihrer GANS nervigen Stalkerin Amanda zeigen. Natürlich darf auch eine Aufnahme mit Hofleiter Puschek nicht fehlen. Und obwohl sich das Geburtstagskind auch in der Rinderherde immer etwas abseits hält, hat es sich zu seinem Ehrentag mit Anna die Partykuh Nummer Eins auf Butenland eingeladen. Wen wundert es da, dass die Stimmung keine Wünsche offen gelassen hat und die Feier spektaKUHlär geworden ist?

Auch wir lassen die Butenländer Schönheit mindestens dreimal hochleben und werden weiterhin alles dafür geben, dass die zappendustere Vergangenheit immer mehr in Vergessenheit gerät und bald von ihr hoffentlich nur noch als ein böser, irrealer Traum wahrgenommen wird. <3


Rate mal mit Puschek und Mattis

von Admin | 5. November 2019 | 8 Kommentare


Leider hat Puschek den Text für das heutige Tagesbild bei der Abnahme etwas kritisiert. Deshalb dürfen wir euch nur verraten, dass ein Protagonist circa 1,2 Tonnen wiegt, 3 Meter lang und 1,90 Meter hoch ist. Wer das von den beiden ist, müsst ihr aber raten, weil unser Wutpekinese findet, dass das nicht offensichtlich ist. Dabei sollen wir auch unbedingt anmerken, dass Mattis sehr, sehr, sehr viel näher an der Kamera steht und deshalb die Perspektive täuscht. Als kleine Ratehilfe verraten wir noch, dass das Selbstbewusstsein des anderen Tieres auf dem Schnappschuss von der Größe her circa dreimal so groß wie unser Haupthaus ist. Wir wünschen viel Spaß bei diesem sicherlich recht kniffeligen Rätsel.


Oh wie schön ist Kuhputzmaschine

von Admin | 4. November 2019 | 4 Kommentare

Für das heutige Video haben wir keine Mühen gescheut und können euch deshalb exklusive Bilder aus dem Butenländer Aufbrezelraum präsentieren. Zuerst seht ihr, dass auch eine Ramboline wie Chaya auf ihr Äußeres achtet, danach hübscht sich Mattis auf und natürlich lässt deshalb Supermuddi Dina nicht lange auf sich warten, damit ihr Riesenbaby keine Stelle vergisst und piekobello ins Bett gehen kann. In dieser Einstellung ist auch sehr schön zu sehen, wie berechtigt das Wort „Riese“ in „Riesenbaby“ ist, denn unser Prachtochse überragt Mutti mittlerweile doch um einiges.

Für die Giganten der Herde hängt eine Kuhputzmaschine extra höher, die für normale Größen wartet fast direkt daneben auf Kundschaft. Klar, dass die Rinder nicht lange für die Erkenntnis gebraucht haben, dass man hervorragend beide gleichzeitig benutzen kann. So kommt es immer wieder zu synchronen Kopf- und Popopflegerunden, bei denen gekonnt unter Beweis gestellt wird, wie multitaskingfähig Rinder sind.

Jetzt, wo die Stallsaison endgültig eingeläutet wurde und alle Rinder zuhause sind, laufen die beliebten Maschinen fast nonstop und es bilden sich sogar Schlangen vor ihnen. Dabei kommt es aber zu keinem bösen Muhen und alle warten geduldig, bis sie an der Reihe sind. So etwas sollte man nicht von Menschen an einem Urlaubsbuffet erwarten, denn diese Gemütsruhe ist nur eine von vielen Überlegenheiten dieser faszinierenden Tiere im Vergleich mit dem Homo sapiens.


Über 1.000 Kilo muhen Hallo

von Admin | 4. November 2019 | 8 Kommentare


Unser heutiges Tagesbild zeigt ein Rendez-Vous zwischen unserer Haus- und Hoffotografin Karin und dem über 1.000 kg-Schnurrochsen Fiete. Ein Dank geht hierbei an Pippilotta für die hervorragende Aufnahme.

Dabei können wir auch gleich Karins Körperhaltung erklären. Die verschränkten Arme zeigt sie nämlich auch auf dem Kinoplakat von BUTENLAND, was hier und da zu Fragen geführt hat. Das sind Signale an Fiete hier auf dem Tagesbild und Mattis auf dem Kinoplakat, die vermitteln, dass sie keine Leckerchen hat und deshalb kein tonnenschweres Wesen auf den Gedanken kommen muss, sie mal kurz durchzuchecken. Außerdem drückt diese Haltung Ruhe aus und zeigt den Rindern, dass keine Bedrohung vorliegt.

Wer an einem unserer Besuchertage mal ausprobieren möchte, wie Prachtexemplare in der Chaya-, Fiete- oder sogar Mattis-Kategorie auf fuchtelnde Hände reagieren, der kann das gerne tun, muss aber vorher unterschreiben, dass wir keine Verantwortung für die Antwort übernehmen müssen. Die fällt nämlich schnell schmerzhaft aus und muss von den Rindern dann noch nicht mal böse gemeint sein. Es gibt halt doch sehr krasse Unterschiede in der Physiognomie eines recht zerbrechlichen Menschen und eines zwar sehr sanften, aber trotzdem vor Kraft strotzenden Rinds.


Erna, Frederik und der Wutpekinese

von Admin | 3. November 2019 | 3 Kommentare

Unser Tagesvideo startet mit einer Kraulrunde bei Erna. Die 10jährige Schweineoma trotzt noch immer bravourös der Niereninsuffizienz, futtert uns weiter tüchtig die Haare vom Kopf und geniesst einfach aus vollen Zügen die Butenländer Dolce Vita. Diese Harmonie lockt dann auch Frederik an, der mittlerweile überhaupt keine Scheu mehr vor seinen größeren Artgenossen kennt, was sicher auch daran liegt, dass täglich ein Stück Größenunterschied schwindet.

Schließlich stößt auch Puschek zu der Runde und macht direkt seinem Ruf als Wutpekinesen alle Ehre, indem er kurz das tollkühne Stuntferkel so energisch wie erfolglos zur Ordnung ruft. Aber da schwingt sicher auch ein Stück Selbstkritik mit, denn Frederik wäre bestimmt nicht so ein frecher Schweine-Teenie geworden, wenn Puschek als sein väterlicher Freund in der Erziehung öfter mal klare Grenzen gebellt hätte. So muss der Graf auch während der beruhigenden Streicheleinlage von Indira mißtrauisch bleiben und beäugt aufmerksam den eigenen Popo, damit der nicht aus Versehen von Fred(erik), dem Baumeister, mit Erde verwechselt und entsprechend umgegraben wird.

Schließlich siegt aber auch an diesem Tag die Harmonie auf Butenland, und sogar Puschek hat uns vertraulich im Off verraten, wie stolz er auf die Entwicklung seines adoptierten Schützling ist. Aber das muss wirklich unter uns bleiben, sonst geht auch noch das letzte Stück Respekt vor der Pekinesen-Autorität bei Frederik verloren.


Zurück zur dreckigen Realität

von Admin | 3. November 2019 | 4 Kommentare


Vor ein paar Tagen haben wir euch ein Bild von Frederik präsentiert, auf dem unser Stuntferkel einen fast sauberen Rüssel gen Kamera reckte. Damit sich niemand Sorgen macht, reichen wir direkt mal einen aktuellen Schnappschuss nach. Wie ihr seht, wurde die Schlammgesichtsmaske mittlerweile wieder großzügig aufgetragen und sitzt perfekt. Vielleicht hat es Frederik sogar etwas übertrieben, denn sein Stofftierkumpel zieht sicher nicht umsonst eine etwas angewiderte Schnute. Aber gut, was wissen andererseits Stofftiere schon über dringend erforderliche Erdarbeiten, die nur mit Ganzgesichtseinsatz zu bewältigen sind? Es kommt bestimmt nicht von ungefähr, dass diese Plüschwesen sich im Baugewerbe nicht etablieren konnten.


Der offizielle Kinostart von BUTENLAND

von Admin | 2. November 2019 | 8 Kommentare

Wir haben heute großartige Neuigkeiten zu verkünden. Nach dem großen Erfolg bei den Hofer Filmtagen bringen wir BUTENLAND am 6. Februar 2020 zusammen mit mindjazz pictures bundesweit in die Kinos.
 
Am 29. Januar findet die große Premierenfeier mit Gästen in Hamburg statt. Eines der 100 VIP Tickets könnt ihr euch ab sofort unter www.startnext.de/butenland sichern.
 
BUTENLAND konnte bei den internationalen Hofer Filmtagen den Granit-Preis für den besten Dokumentarfilm gewinnen. Gerne veröffentlichen wir dazu auch nochmal die Begründung der Jury:
 
„Wir haben 17 Dokumentarfilme gesichtet. Wir waren überrascht über das große Spektrum an Inhalt, filmischer Form und Handschrift. Viele Filme haben sich mit der Frage beschäftigt, was oder wer ist innerhalb der Normen unserer Gesellschaft und was und wer ist außerhalb.
 
Ein Film, der von einem Ort erzählt, der nicht in unser gängiges System passt, gewinnt den Hofer Granit-Dokumentarfilmpreis 2019. Dotiert ist der Preis mit 7.500 Euro, gestiftet von der Herman und Bertl Müller-Stiftung. Der Preis geht an Marc Pierschel für „Butenland“.
 
Ein Heim für ausrangierte Nutztiere, eine packende Geschichte über Aktivisten und Tierschützer. Ein Film über die Schnittstelle Tier-Mensch, der uns konfrontiert mit unserer unentschiedenen Haltung gegenüber der Frage, welchen Wert hat das Nutztier, wenn es nicht mehr nützt?
Gibt es ein anderes Miteinander für Tier und Mensch? Und zu welchem Preis?
Butenland erlaubt den Perspektivwechsel. Entstanden ist ein zärtlicher Film, der weh tut und uns einlädt, anders zu denken.“

Besuch aus der Chefetage

von Admin | 2. November 2019 | 3 Kommentare


Große Anführer definieren sich auch darüber, dass sie nicht nur ein Auge auf ihre Mitläufer haben, sondern sich auch um die Einzelgänger in einer Herde kümmern und regelmäßig deren Wohlergehen überprüfen. Da macht Puschek als erfahrener Hofleiter natürlich keine Ausnahme. Deshalb schaut er regelmäßig nach unserer Zebu-Kuh Trude, die sich immer etwas abseits der Gruppe hält. Wenn man dann zusammen ein bißchen die Weiden angeröhrt hat, geht es allen gleich viel besser. Denn Trude weiß danach, dass sie nicht vergessen wird, und Puschek hat ein weiteres Mal unterstrichen, was wir für ein glückliches Händchen bei der Auswahl unseres Geschäftsführers bewiesen haben.


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