Denn Tiere sind keine Maschinen
suche - search.php

Piggypedia Diva-Edition

von Admin | 17. September 2018 | 2 Kommentare

Forscher haben schon unlängst herausgefunden, dass Schweine ein bemerkenswertes Langzeitgedächtnis besitzen, Bedürfnisse und Absichten anderer Artgenossen erkennen und darauf eingehen können, und dass sie sogar anderen Schweinen Streiche spielen und sie hinter das Licht führen können. Wir Butenländer können zu diesen Untersuchungen übrigens beitragen, dass gerade der letzte Punkt auch super mit Menschen klappt.
 
Jetzt haben Untersuchungen der Veterinärmedizinischen Universität in Wien aber sogar bewiesen, dass diese Tiere ein ausgeprägtes visuelles Wahrnehmungsvermögen besitzen und damit menschliche Gesichter und Hinterköpfe voneinander unterscheiden können. Selbst nach vorgenommenen Veränderungen konnten die schweinischen Probanden die Testobjekte noch richtig zuordnen.
 
Die komplette Testreihe wurde mit zweidimensionalen Fotos durchgezogen. Denn der gute Geruchssinn oder das längst bei diesen hochintelligenten Personen bewiesene Formenverständnis sollten von Anfang an als Hilfsmittel ausgeschlossen werden. In den Untersuchungen stellte sich nicht nur heraus, dass Schweine sofort realisieren, ob sie einen Menschen von vorne oder von hinten sehen. Vielmehr stellten sie unter Beweis, dass sie sich an Gesichtsmerkmalen wie Augen oder Mundpartie orientieren, so klare Unterscheidungen treffen und auch völlig fremde Menschen wiedererkennen können. Interessanterweise wurden die gleichen Fähigkeiten auch jüngst bei Schafen entdeckt.
 
Der Mensch, der bisher bei diesen visuellen Leistungen zusammen mit Affen und anderen Primaten ein Monopol beanspruchte, muss also auf einem weiteren Gebiet von seinem Thron heruntersteigen. Das freut nicht zuletzt auch unsere Diva Rosa Mariechen auf dem Tagesbild.

Wir tragen rot

von Admin | 16. September 2018 | 3 Kommentare


Das heutige Video dreht sich um die schöne Lola. Die 10jährige Beauty-Kuh musste fast 7 Jahre in einem Milchbetrieb leben und hat dort 3 Kinder an die Betreiber verloren. Im Winter 2015 konnte sie aber nach Butenland vermittelt leben, hat sich sofort in die große Herde begeben und lebt dort seitdem endlich das richtige Kuhleben als geschätztes und geliebtes Mitglied der Familie.

Und weil ihr uns Butenländer schon immer als absolute Trendsetter kennen- und schätzengelernt habt, stellen wir euch auch gleich die Trendhaarfarbe dieses Herbstes vor. Egal ob natürlich wie bei Lola, mit schwarzen Strähnchen wie bei Puschek, oder frisch getönt wie bei Indira, ohne Henna wird man in der nächsten Jahreszeit nicht KUHl herüberkommen. Den besten Effekt erzielt ihr, wenn ihr den Farbton wie unsere drei Protagonisten im Video ebenfalls mit einem Partnerlook unterstreicht. Falls ihr dabei gerade keine schöne Lola und keinen Kampfpekinesen zur Hand habt, könnt ihr die gleiche Wirkung auch mit menschlichen Familienmitglieder erzielen, die sich freiwillig zur Färbung melden oder einfach über Nacht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.


Das Flotzmaul beim Rind

von Admin | 16. September 2018 | 3 Kommentare


Am Freitag haben wir euch im Tagesvideo gezeigt, wie begeistert sich Martin für ein Date am Abend aufgehübscht hat. Inzwischen sind Beweisfotos aufgetaucht, wer da so heftig mit ihm geflirtet hat, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Janne hat da einen auf Femme fatale gemacht.

Was sie da so fotogen gen Kamera streckt, ist ihr Flotzmaul, die Verschmelzung von Oberlippe und Naseneingang beim Rind. Diese Körperstelle weist von Rind zu Rind immer unterschiedliche Felder auf, die es so individuell machen wie einen Fingerabdruck.

Vor gar nicht so langer Zeit war das Flotzmaul deshalb ein großer Hoffnungsträger, als es darum ging, den Tieren das Stechen von Ohrmarken zu ersparen. Bereits 1999 präsentierten Berliner Forscher nämlich ein Gerät, das Rinder anhand dieses individuellen, bei jedem Rind einzigartigen Nasenabdrucks erkennen und unterscheiden kann.

Dementsprechend gut ist die Idee damals auch angelaufen. Die Labortests verliefen reibungslos, die Bildverarbeitungssoftware erkannte die eingescannten Abdrücke verschiedener Kühe zuverlässig, Fördermittel flossen. Sogar die Industrie zeigte Interesse und machte sich bereit, ihre diverse Geldbörsen zu öffnen.

Dann scheiterte das Projekt aber doch, weil die Untersuchungen nur tadellos bei neugeborenen Kälbern klappte, ältere Rinder sich aber hin und wieder bockig bei der Herstellung des Abdrucks zeigten. So wurde im letzten Moment alles wieder auf Null gesetzt und Rindern mussten zur Identifikation weiterhin Wunden in den Ohren beigebracht werden.

Dabei wurde ignoriert, dass das System mit den Ohrmarken längst nicht so fälschungssicher war und ist wie ein unverwechselbarer Flotzmaulabdruck. Natürlich zeigte sich auch kein Verantwortlicher bereit, das System langsam anlaufen zu lassen und es wenigstens bei Neugeborenen verbindlich zu machen, so dass die Ohrmarken im Laufe der Zeit ad acta gelegt werden könnten.


In Deckung, Chaya kommt

von Admin | 15. September 2018 | 6 Kommentare


Uns war mal wieder nach einem Action-Video, also hat heute erneut Chaya die Hauptrolle bekommen. Unsere Rambo-Kuh enttäuscht einfach nie in diesem Bereich, auch diesmal ist eine kleine Hommage an Bud Spencer und Terrence Hill dabei herausgekommen.

Für das Aufwärmen benutzt Chaya Norris etwas Sand, den sie großzügig um sich wirft. Dann wird ein armer Baum ausgeguckt, der als Punching Ball herhalten muss. Auch als Kamerafrau lebt man nicht ungefährlich, zumindest wird man kurz anvisiert, was durch die Geräuschkulisse nochmal zusätzlich in nervenaufreibende Dimensionen vorstößt. Bevor an dieser Stelle Rückfragen aufkommen, wie wir Godzilla dazu gebracht haben, dieses Video zu synchronisieren: Mussten wir gar nicht, dieses Gemisch aus Tornado, Riesenechse und Grizzlybär wird ganz allein von Chayas Stimmbändern produziert.

Auch andere tierische Bewohner sind vor Madame nicht sicher, so wird Fine mal eben hart, aber herzlich vom Leckstein weggeboxt. Danach ist erstmal wieder ein Baum dran, um dann sogar Pino erfolgreich herauszufordern. Nur bei Pippilotta hält der Bulldozer unter unsere Kühen inne, aber diese Hündin ist auch bis an die Zähne mit Urin bewaffnet und scheut sich nicht, es einzusetzen.

Solche Videos bringen wir auch immer wieder, um deutlich zu machen, wieso eine Aushilfe über das Wochenende oder ein kurzes Schülerpraktikum über zwei, drei Wochen bei uns nicht möglich ist. Das sagen wir nicht aus Böswilligkeit direkt ab, das kann einfach nicht mit unserer Verantwortung vereinbart werden. Wir wissen sehr genau, wie solche Fälle wie Chaya zu nehmen sind. Da setzen wir voll auf Ignorieren, zusätzlich haben wir auch einen Respektlevel bei ihr erreicht, der niemals missachtet wird.

Ganz anders würde es aussehen, wenn unbekannte Leute vor ihr ständen, die auf sie eingehen oder vielleicht sogar weglaufen würden. Chaya ist auf keinen Fall eine gefährliche Kuh, wenn man sie kennt und auf ihre Provokationen nicht eingeht. Bis das der Fall ist, begleiten wir jede neue Hilfe überall hin, was natürlich für uns zusätzliche Arbeit darstellt. Davon können wir erst profitieren, wenn man die Leute nach einigen Wochen, wenn nicht Monaten selbstständig losziehen lassen kann. Deshalb artet jede Unterstützung erstmal in Zusatzarbeit aus und darum schreiben wir auch grundsätzlich nur Praktika aus, die mindestens über ein halbes Jahr laufen.


Hambi bleibt … hoffentlich

von Admin | 15. September 2018 | 3 Kommentare

Der Energieriese RWE will den Hambacher Forst, einen 12.000 Jahre alten Wald, bis 2019 endgültig roden lassen, um die Braunkohlevorkommen darunter zu erschliessen. Und das zu Zeiten, in denen der Kohleausstieg eines der politischen Top-Themen ist, und in denen Wissenschaftssendungen wie z. B. „Quarks“ schon ewig vor den Folgen des Kohleabbaus warnen. https://www1.wdr.de/…/video-der-streit-um-die-braunkohle-10…

Trotzdem kommt aus der Politik erstaunlich wenig Gegenwind und die Aktivisten vor Ort stellen sich da gegen überhart einsteigende Polizisten und ohne politische Lobby einem Windmühlenkampf. Dennoch sollte niemand dieser Auseinandersetzung gegen einen der größten Klimakiller ausweichen, wir hoffen da noch auf einige Menschen, die mit Gegenaktionen die Arbeiten zumindest verzögern.

Wer sich aber wegen der Entfernung oder aus anderen Gründen nicht persönlich auf den Weg nach Nordrhein-Westfalen machen kann, der hat auch noch andere Möglichkeiten zum Protest. Zum einen gibt es hier https://hambacherforst.org/mach-mit/sachspenden/ eine Spendenmöglichkeit und Petitionen können auch nie schaden. Aber das größte Bein stellt man RWE, indem man einfach seinen Stromanbieter wechselt und die Gründe im Kundenportal dieses Konzerns entsprechend kommentiert.

Und da kommt dann auch Butenland ins Spiel, denn unser Windrad liefert brav Strom, von dessen Überschuß sogar andere profitieren können. Die 55 KW Windkraftanlage ist eine der ersten und wurde vor 25 Jahren in Betrieb genommen. Sie produziert jährlich 110.000 KWh Strom, davon nutzen wir durch Eigenverbrauch 20.000 KWh. Der überschüssige Strom gelangt in den Strompool BUZZN.

Das ist der weltweit erste Strompool, in den viele private Betreiber von Mini-Kraftwerken ihren überschüssigen Strom einspeisen und an Letztverbraucher weitergeben. Ganz ohne oligopolistische Energiekonzerne, ferne Großkraftwerke und teure “Stromautobahnen”. Stattdessen mit der Energie von vielen für viele – dezentral, direkt und demokratisch. Warum dieser Strom sogar vegan ist, könnt ihr hier https://www.buzzn.net/2014/01/25/veganer-strom/ nachlesen.

Bei BUZZN unterstützt ihr also nicht nur Butenland, damit letztendlich auch unsere tierischen Bewohner und allgemein die vegane Idee, gleichzeitig wechselt ihr auch nicht zu einem anderen Energieriesen. Denn leider liegt es auf der Hand, dass RWE da kein Monopol auf diese rein profitorientierte Klimaeinäscherungstaktik hat. Wir hoffen, dass wir hiermit einige Kunden von diesen Konzernen zumindest nachdenklich gemacht haben. Wenn ja, dann klickt doch einfach mal den Link an und informiert euch auch gerne auf der Seite über das Geschäftsprinzip von BUZZN, das uns absolut überzeugt hat.

https://www.buzzn.net/energiegruppen/hof-butenland/


Hat Martin noch ein Date?

von Admin | 14. September 2018 | ein Kommentar


Martin ist zum heutigen Feierabend kaum aus seinem Weidebadezimmer herausgekommen. Wir hatten teilweise Angst um die Bäume, so sehr hat er sich an ihnen aufgehübscht. Da steht bestimmt ein Date in der Herde an. Leevke blinzelt ihm sowieso öfter zu, auch Lillja klimpert schon mal mit den Augen, und wir könnten schwören, dass ihm Janne erst kürzlich einen Luftkuss zugemuht hat. Wir sind gespannt, ob tatsächlich eine dieser Damen heute abend hinter dem Stall angeleckt wird oder ob eine ganz andere Verehrerin diesen enormen Aufwand verursacht hat. Dabei dachten wir immer, Martin könnte mit Romantik gar nichts anfangen, aber stille Wasser sind halt auch bei Rindern tief.


Maret muht Hallo

von Admin | 14. September 2018 | 5 Kommentare

Unser heutiges Tagesbild stammt aus der Abteilung „Rüstige Rentnerinnen“, und wer könnte das besser symbolisieren als unsere Maret? Höchstens noch Marte, die ganze 4 Tage älter ist und deshalb öfter über den jungen Einhorn-Hüpfer schmunzelt. Aber auch Maret wird im November stolze 22 Jahre alt und beweist tagtäglich, dass nicht nur das Leben der Menschen bei Schnapszahlen erst anfängt.
 
Dabei war ihr Start alles andere als gut, denn sie stammt aus einem Betrieb, der so verwahrlost war, dass selbst das Veterinäramt nicht mehr wegschauen konnte. So wurde sie zusammen mit dem kompletten Bestand beschlagnahmt und fand zusammen mit Marte, Maja und Milla den Weg nach Butenland.
 
Die blinde Maja konnte leider nur wenige Tage die Freiheit genießen, dann erlag sie doch noch den Folgen der katastrophalen Haltung. Auch Milla bereicherte unseren Hof nur ein knappes Jahr und starb im Februar 2017. Doch Marte und Maret leben zwar auf unserer Krankenweide, das aber nur, weil sie wegen ihrem gesegneten Alter kurze Wege zu schätzen wissen. Ansonsten sind sie auf Butenland super aufgeblüht, erleben ihren zweiten Frühling und scheinen sehr gewillt zu sein, das richtige Kuhleben, das ihnen so lange verwehrt wurde, noch ausgiebig zu geniessen. An uns soll es nicht liegen, wir hoffen noch auf viele Jahre in Gesellschaft der zwei ältesten Kuh-Omas auf dem Hof.

Rosa Mariechens geheimes Melonenrezept

von Admin | 13. September 2018 | 5 Kommentare


Heute haben wir eine ganz exklusive Überraschung für euch auf Lager, den wir veröffentlichen Rosa Mariechens geheimes Melonenrezept. Natürlich in Absprache mit der Diva, die für ihre Fans einfach alles gibt, das beinhaltet selbstverständlich auch Top-Secret-Material aus ihrem privaten Grunztresor.

 
Als erstes müsst ihr euch einen Schweinekiefer antrainieren, der stellt jede Saftpresse in den Schatten. Danach müsst ihr Paten erobern, die für euch Melonen kaufen. Wenn ihr Probleme habt, Mitmenschen von euch zu überzeugen, dann rät euch Mariechen zu Nacktbädern in Schlammsuhlen, lautes Geschmatze bei jeder Mahlzeit und kessem Wackeln mit dem Schwänzchen. Der letzte Tipp ist bei den Menschen leider den Herren der Schöpfung vorbehalten. Nach den Erfahrungen unserer Starsau solltet ihr direkt nach der nächsten Feier im Familien- oder Freundeskreis einige Gönner von euren Qualitäten überzeugt haben, sofern ihr die jeweilige persönliche Werbeaktion überzeugend vermitteln konntet. Ist das geschafft, braucht ihr dann nur noch Personal, das die euch zugesandten Melonen auspackt. Schon könnt ihr euch ins große Melonenglück stürzen.
 
Das nächste Wochenende ist nicht mehr fern, also trainiert schon mal eure Kiefermuskulatur und überlegt euch, mit welcher bewährten Schweinetaktik ihr zukünftige Paten für euch begeistern wollt. Schickt uns gerne Videos, wenn ihr dieses Rezept ausprobiert. 😉

Der Hundesitter von der ganzen Stadt

von Admin | 13. September 2018 | 4 Kommentare


Wenn Puschek es mal übertreibt und zu sehr den besorgten Wutbeller heraushängen lässt, dann wird er zum Fall für Pino. Unser Eisbärhund ist als Babysitter für Extremfälle nämlich nicht zu schlagen. Er hat in seiner Laufbahn als Leiter der hofinternen Security einfach schon alles erlebt, egal ob Rosa Mariechen die Diva heraushängen lässt, Kaspar freche Streiche spielt, oder seine eigenen Gänsemitarbeiter ihren Chef nicht erkennen und ihn deshalb einer Leibesvisitation inklusive Schnabeltattoo unterziehen wollen. Pino kann nichts aus der Ruhe bringen, und das umfasst natürlich auch einen Pekinesen, der sich für den Nabel der Welt hält. Wenn das Kläff zu keifend und das Wau zu fordernd wird, dann schliesst er einfach die Augen, lässt alles an sich abperlen und ruht in sich selbst. Denn wie hat schon der große Konwuffzius gesagt? „Indem der Edle ein Amt übernimmt, tut er, was er soll. Dass er allein die Welt nicht in Ordnung bringen kann, weiß er schon.“ Wen kann der große Hundephilosoph damit gemeint haben, wenn nicht Pino, den besten und auch edelsten Herdenschutzhund dieses Universums?


Bei Julchen

von Admin | 12. September 2018 | 4 Kommentare


Julchen ist ein echter Kuschelprofi. Das sieht man daran, dass sie immer einen extralangen Hals macht, sobald sich eine menschliche Freundin zu ihr setzt. So werden dann natürlich auch gleich die Krauleinlagen verlängert, wenn man den massierenden Händen so viel Körper wie möglich anbietet. Sie arbeitet auch hart daran, nicht nur den Hals gefühlt bis zum Mond zu recken, sondern auch anderen Gliedmaßen spontan zusätzliche Zentimeter abzutrotzen. Leider bislang erfolglos, aber zum Glück legt Indira ja sowieso mehrere Runden ein. Gut, dass die menschlichen Butenländer gerade in Sachen Streicheln von der Herde so kuhl erzogen worden sind.


« vorherige Seite | nächste Seite »