Denn Tiere sind keine Maschinen

Die Katzen

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Tomte Tummetott: Der kleine Schutzgeist von Butenland

Im Oktober 2019 wurden wir bei der Hofarbeit von einem kläglichen Miauen abgelenkt. Wenig später fanden wir einen kleinen schwarzen Kater an der Hauptstrasse, der bitterlich über eine Beinverletzung klagte. Natürlich haben wir das circa 6 Wochen alte Baby sofort aufgenommen, allerdings bekam Herr Tummetott vorerst ein Einzelzimmer, da er total verfloht war. Das wurde beim direkt anstehenden Tierarzttermin dann ad acta gelegt, bei dem Besuch stellte sich die Verletzung am Hinterbein auch als abgerissene Kralle heraus, die wir mit Antibiotikum und täglichen Spülungen behandeln mussten.

Da diese Wunde unseren kleinen Draufgänger kaum behinderte, standen endlich die ersten Streifzüge durch das ganze Haupthaus auf dem Programm. Dort schloss der kleine Schatz schnell die ersten Freundschaften und zeigte sich auch von den Bellorgien unseres eifersüchtigen Pekinesen Puschek völlig unbeeindruckt. Tomte Tummetott ist schließlich ein kleiner unerschrockener Wichtel aus einem Kinderbuch, der als guter Hausgeist die Menschen auf einem Bauernhof bewacht. Dem Namen muss man dann natürlich auch gerecht werden, was unserer ganz persönlichen Version tagtäglich auf Neue gelingt.

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Smutje: Der schnurrende Untermieter im Pferdestall

Der circa 3jährige Smutje hat sich im Spätsommer 2017 langsam an den Hof herangepirscht. Wie alle Butenländer Katzen ist er ein wilder Freigänger, der plötzlich sein Quartier auf den Heuballen in unserem Pferdestall aufgeschlagen hat. Dort haben wir dann eine feste Futterstelle für ihn eingerichtet und langsam über mehrere Wochen sein Vertrauen gewonnen. Als er sich dann endlich von uns anfassen liess, mussten wir das nochmal auf eine schwere Probe stellen, denn es stand der unvermeidliche Kastrationstermin an. Den hat uns Smutje zum Glück aber nur kurz übel genommen und war lediglich einen Tag verschwunden. Inzwischen lässt er sich wieder täglich seine Mahlzeiten in den Pferdestall bringen und ergreift auch nicht mehr die Flucht, sobald wir uns nähern. Mal schauen, ob er sein Revier auch irgendwann auf unser Haupthaus ausweitet. Das ist ganz allein seine Entscheidung und wir machen ihm da keinen Druck. Gerne liefern wir auch weiterhin das Essen an und ziehen uns direkt wieder zurück. Da richten wir uns hundertprozentig danach, was das Katzenherz begehrt.

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Jakob Wildthing: Vom charmanten Chaoten zum miauenden Herzensbrecher

jakob

Anfänglich zeichnete sich Jakob durch extreme experimentelle Neugier aus, die nur noch von seiner tapsigen Koordination übertroffen wurde. Er unterzog geflissentlich alles um sich herum einer näheren Untersuchung, insbesondere im Hinblick auf die Fallgeschwindigkeit, das Aufprallverhalten und die Zerbrechlichkeit des jeweiligen Gegenstandes. Nicht zufriedenstellende, oder gar mangelhafte Ergebnisse in den letzten beiden Prüfungskategorien führten logischerweise häufig zu massiver Verärgerung bei seinen Mitbewohnern, egal ob bei Mensch oder Tier.

Inzwischen hat sich Jakob zu einem verschmusten Traumkater entwickelt, der zwar immer noch ausgiebige Streifzüge über das Hofgelände unternimmt, aber auch die wohlige Wärme eines Kaminfeuers zu schätzen weiß. Zudem ist Jakob der Gesprächigste unter den Butenland-Katzen: Stets antwortet er mit einem fröhlichen Maunzen, wenn man ihn mit seinem Namen anspricht.

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Eddy Blumentopf: Zuhause ist’s doch am schönsten

eddy

Welches Töpfchen hätten Sie denn gern? Dieser Kater weiß, was er will. Auch wenn ihm das erst mit etwas Verzögerung bewusst geworden ist. Zwei Jahre lang lebte er wild im Pferdestall und fauchte, sobald ihm ein Mensch zu nahe kam. Sonst schien er aber schon immer eher einer von der gemütlichen Sorte zu sein: wenig aufgeregt, meist still beobachtend, was sich so tut. Aber anscheinend wurde ihm das irgendwann doch langweilig oder er hat seine Feldforschung für beendet und uns für würdig erklärt, ihn nun auch im Haus zu bewirten und mit einem gemütlichen und warmen Schlafplatz zu versorgen. Eines Tages jedenfalls stolzierte er, als wäre nie irgendwas gewesen, mit ins Haus und besetzt seitdem allabendlich erfolgreich einige Quadratmeter Sofa. Was hat mensch da auch zu suchen?

Seine Leidenschaft: Im Blumentopf in der Sonne liegen und von Mäusen und Schmetterlingen tagträumen. Um seine Studien zu diesem weiten Themenkomplex auszuarbeiten, zieht Dr. Eddy sich alsbald wieder aufs Sofa zurück. Ein guter Forscher weiß, in der Ruhe liegt die Erkenntnis. Oder so ähnlich. Ist ja auch egal, solange immer ein Hosenbein zum Dranreiben verfügbar und ein sonniges Plätzchen zum Träumen vorhanden ist.

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