Denn Tiere sind keine Maschinen

Die Hunde

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Sir Archie grüßt aus der Butenländer Geschäftsführung

Geburtstag: 18.11.2013

Sir Archie haben wir in einem bayrischen Tierheim entdeckt. Seine tragische Vorgeschichte ähnelt der von vielen Tierheimhunden. Er ist gleich zweimal zurückgegeben worden, wahrscheinlich der größte Albtraum, den es für solche Tiere gibt. Die erste Stelle konnte ihn wegen Krankheit nicht mehr versorgen und er stand entsprechend verwahrlost wieder auf der Schwelle des Heims. Sein zweiter Anlauf endete, weil sein Frauchen schwanger wurde und es in diesem Haushalt anscheinend eine krude Tradition darstellte, in so einem Fall dann ein anderes Familienmitglied erst monatelang wegzusperren und dann zu verstoßen. Egal, jetzt ist Archie auf Butenland angekommen, wird dort geliebt seinen Ruhestand komplett verbringen und die Geschäftsführung übernehmen.

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Omic: Von den Straßen Rumäniens endlich in das Butenland

Geburtstag: 05.06.2011

Omic wurde von dem Verein „Dog Souls“ https://www.sos-dogsouls.com völlig verwahrlost auf den Straßen von Rumänien gefunden. Er leidet er an einer eitrigen Bindehautentzündung am linken Auge, das auch sehr trüb ist, was ein Zeichen für Grauen Star sein könnte. Bei seiner Ankunft auf Butenland war er untergewichtig und noch unkastriert. Er war noch nicht an Häuser oder Körbchen gewöhnt und hat die erste Nacht auf dem Hof deshalb auf dem nackten Boden verbracht. Aber beim ersten Mittagsschläfchen am nächsten Tag träumte er bereits auf einer Wolldecke.

Mit den anderen Hunden kommt er super zurecht, auch die Katzen werden toleriert. Und die Begegnungen mit den anderen tierischen Butenländern händelte er ebenfalls mehr als souverän, gerade wenn man bedenkt, dass der Kleine wahrscheinlich noch nie näheren Kontakt mit Kühen und anderen Großtieren hatte.

Ansonsten hat er den typischen Pekinesendickschädel. Man darf den kleinen Prinzen auf den Arm nehmen, Hilfe wird auch jederzeit angenommen, aber was der Herr nicht will, zeigt er sehr deutlich direkt mit den Zähnchen. Was ja auch überhaupt nicht verkehrt ist.

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Palau: Die Hof-Security bellt Hallo

Geburtstag: 04.10.2012

Palau lebte circa 1 1/2 Jahre in einem Tierheim auf Sardinien. Wegen seines Alters hätte er dort nur wenig Chancen auf eine Vermittlung gehabt, deshalb darf er seinen Ruhestand nun auf Butenland verbringen. Wahrscheinlich musste er vor dem Heim seinen Alltag als Zwingerhund verbringen.

Er ist noch sehr scheu, versteckt sich draußen und hat sogar Angst vor den kleinen Hunden. Im Haus reagiert er panisch, sobald die Tür geschlossen wird, er ist einfach noch völlig überfordert. Uns gegenüber verhält er sich aber freundlich, wenn nicht sogar ergeben, und wirft sich sogar ständig auf den Rücken. Da liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir sehen auch schon erste Fortschritte. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, dass Butenland schon bald einen neuen Securitychef haben wird, das ist einfach in den Charakteren dieser Traumhunde fest verankert. Ein großer Dank geht an den Verein „Streunerherzen“, der die Vermittlung wie immer tadellos organisiert hat. https://www.streunerherzen.com/

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Pippilotta: Die Hündin, die schneller markiert als ihr Schatten

Geburtstag: 23.12.2005

„Ich markier die Welt, widdewidde bis sie mir gefällt,
ob Wand, ob Stuhlbein, egal, alles piesel ich ein.
Ich hab nen Hof, Menschen, mehr als ein Pferd,
und an allem, was ich mag, wird mein Blaseninhalt entleert.“

Herzlichen Glückwunsch, Sie waren Zeuge der Uraufführung des offiziellen Pippilotta-Butenland-Titelsongs. Wobei der Hang zum Extremurinieren wahrscheinlich auch ein bißchen unsere Schuld ist. Man kann einem Hund wohl nicht die Verniedlichungsform von Urin als Namen geben und auch noch ein „lotta“, also das englische Wort für „Eine Menge“, dranhängen, und dann erwarten, dass das neue Familienmitglied die „Pippi Langstrumpf“-Referenz erkennt. Eigentlich musste das ja praktisch von ihr als Aufforderung zum Freistil-Pinkeln aufgefasst werden.

Zumal die Dame aus Mallorca sowieso schnell in ihrem Alltag lernen musste, mit ihren Waffen zu kämpfen. Wer fast sein komplettes Leben in einem Massenzwinger verbringt und sogar die Tötungsstation kennenlernt, der muss sich gerade als kleine Person anders als durch bloßes Auftreten durchsetzen. Da hat Pippilotta eben raffiniert den Weg des Urins gewählt, denn durch Anstrullen lassen sich in jeder Hundegemeinschaft schnell Besitzverhältnisse klären.

Hier auf Butenland hat diese Einstellung dazu geführt, dass wir seit ihrer Ankunft im Dezember 2016 das Hundeessen getrennt in Einzelräumen reichen, weil unser Süß/Niedlich/Pinscher-Mix an keinem Futternapf vorbeigehen kann, ohne direkt hineinzupinkeln. Aber Separees sind ja eigentlich in jedem Gourmetrestaurant der Hit, warum sollten wir das unseren Hunden also nicht ebenfalls gönnen? Außerdem besteht durchaus die Hoffnung, dass Pippilotta bald erkennt, dass sie bei uns nicht mehr um ihre Portion kämpfen muss, womit diese Umstände beim Servieren dann sowieso Geschichte wären.

Auch das Markieren im Haus bekommen wir langsam in den Griff, zumal uns da die anderen Hunde großartig unterstützen und nicht darauf eingehen. Dass das nicht selbstverständlich ist, haben wir spätestens gemerkt, als ein vierbeiniger Besuch die Herausforderung unserer spanischen Urinella angenommen und mit ihr über mehrere Tage eine Harnolympiade veranstaltet hat. Aber eigentlich sind wir auch wieder selbst Schuld, dass wir nicht zeitnah die Übertragungsrechte an diesem spannenden Wettkampf an einen Spartensender verkauft und so die Taten unserer zwei Sprinkleranlagen in eine finanzielle Win-Situation verwandelt haben.

Allerdings tut man Pippilotta sehr unrecht, wenn man sie nur auf ihre überaktive Harnblase reduziert. Denn sie ist eine unglaublich verschmuste Hündin, die ständig ihre Schoßzeiten bei dem Menschen einfordert, zu dem sie Vertrauen gefasst hat. Darüberhinaus ist sie auch die Erste, die keine Bewegung im Haus verpasst und sich jedem neuen Geräusch stellt, indem sie direkt mutig an den jeweiligen Tatort tippelt und die Situation unerschrocken kommentiert. Unnötig zu erwähnen, dass jeder Butenländer super mit der älteren Dame auskommt und sich gerne Essen von ihr stiebitzen lässt, das dann als weitere gelernte Überlebenstaktik an geheimen Orten gebunkert wird. Kurzum; Pippilotta ist eine Traumhündin und aus der Butenland-Familie nicht mehr wegzudenken. Und das kann kein Harndrang dieser Welt ändern, schon gar nicht, wenn man tägliche Fortschritte auf dem Gebiet bemerken kann.

Sie möchten eine Patenschaft für die Demnächst-Besitzerin (nach abgeschlossener Markierungsorgie) von Hof Butenland übernehmen? Dann klicken Sie bitte hier:  Eine Patenschaft für Pippilotta übernehmen