Denn Tiere sind keine Maschinen
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Sleeping in the Rain

von Admin | 10. Juli 2020 | ein Kommentar

Auf Butenland hat es den ganzen Tag in Dauerschleife geregnet. Mit so einem Wetter gehen die Rinder ganz unterschiedlich um. Einen Schauer kann man super unter den Bäumen abwarten, auch längeres Schmuddelwetter lässt sich dort in netter Gesellschaft gut überstehen. So ein leichter Nieselregen wie heute wird aber einfach hingenommen und direkt auf den Weiden ausgesessen. Gerade die kleine Familie bestehend aus Tilda und ihrem Karlsson bringt so etwas nicht aus der Ruhe. Warum auch, wenn man das Kind bzw. die Mama ganz dicht am eigenen Körper spürt? Ist das der Fall, dann kann man sogar schon mal so wie Karlsson Gesangsklassiker uminterpretieren und ganz am Ende des Videos zum „Sleeping in the rain“ ansetzen. Ein Tag mit Mama bzw. mit dem eigenen Nachwuchs kann einfach durch nichts ruiniert werden.


Klara und das gewohnte Bonusmaterial

von Admin | 10. Juli 2020 | 6 Kommentare


Wir haben an dieser Stelle schon öfter das größte Problem unserer Fotografin besprochen. Und auch heute wollte Karin eine schöne Portraitaufnahme von ihrer lieben Freundin Klara machen, hat dabei aber die Rechnung ohne die haarigste Fotobombe aller Zeiten gemacht. Also setzte sich Puschek auch dieses Mal professionell für seine Fanlegionen in Szene.

Leider sind uns da die Hände aus gleich drei Gründen gebunden. Erstens ist der Graf hier Hofleiter, hat also sowieso überall das letzte Bellen. Zweitens lässt sich ein gestandener Wutpekinese auch nicht durch Ablenkung aus dem Bild nehmen. Apportieren können wir direkt vergessen, denn wenn Menschen Stöckchen schleudern wollen, dann können sie die Dinger auch mal schön allein wieder aufsammeln. Und Bestechungen mit Leckerchen verpuffen ebenfalls, da ein Graf speist, wenn er ein Hüngerchen verspürt und nicht wenn ihm Mahlzeiten vom Personal angeboten werden. Und last but not least ist der Kerl natürlich auch noch so süß, dass er jedes Bild entscheidend aufwertet.

Hach, wir stecken diesbezüglich echt in einer Sackgasse und unser Chef sitzt wie immer am längeren Hebel. Da müssen wir jetzt also durch.


Das Thema Fleisch bei Markus Lanz

von Admin | 9. Juli 2020 | 7 Kommentare

Als Tagesvideo möchten wir heute die „Markus Lanz“-Talkshow von gestern Abend verlinken. https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-8-juli-2020-100.html Dort war die Journalistin Elisabeth Raether zu Gast, die eine Reportage über Metzger gemacht hat. Es ist immer sehr interessant, wenn dieses Thema aus einer anderen Perspektive beleuchtet wird und trotzdem zu dem Schluß kommt, dass sich unbedingt etwas ändern muss. Schaut ruhig mal rein, Frau Raether ist gleich die erste Gesprächspartnerin.


Warten auf die Sonne

von Admin | 9. Juli 2020 | 8 Kommentare

Das Wetter auf Butenland ist noch immer saumäßig und viel zu kalt für die Jahreszeit. Dementsprechend lange Gesichter sind hier momentan angesagt. Zum Glück hat Puschek jetzt zusammen mit Eberhard und Mafalda ein Kompetenz-Team gebildet, das sich der Sache annimmt. Es wurde bereits ein sehr scharf formulierter Brief an Petrus aufgesetzt und abgeschickt. Praktischerweise ist der Mann ja so berühmt, dass die Post auch mit der Adresse „Petrus – Über den Wolken – Bitte den Empfangsengel fragen“ ankommt.
 
Sollte sich bis zum Wochenende nichts an der Wetterlage geändert haben, sind die Drei aber auch bereit, härtere Maßnahmen zu ergreifen und das Team mit Chaya zu erweitern. So ein Risiko wird wohl nur ein lebensmüder Wettergott eingehen, rechnet also spätestens bis zum Wochenanfang wieder mit Sonnenauftritten.

Die Chefin bittet zum Weidenwechsel

von Admin | 8. Juli 2020 | 5 Kommentare

Butenland verfügt über 40 Hektar Weidefläche. Auf 20 Hektar ernten wir Heu, um uns zumindest etwas unabhängig von den happigen Preisen zu machen, die durch die anhaltende Klimakatastrophe entstanden sind. Die anderen 20 Hektar gehören der Herde, die dementsprechend ständig zwischen den insgesamt 7 Weiden pendelt.

Angeführt wird der Campingplatz-Wechsel im Video von Chaya, bei der wir etwas Entwarnung geben möchten. Uns erreichen hin und wieder Kommentare, dass unsere Ramboline ständig angespannt wirkt. Bereits hier https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/…/gedanken-um-chaya/ haben wir über ihre Zysten berichtet. Diese sind natürlich nicht schön, trotzdem haben wir uns in Rücksprache mit unseren Tierärzten gegen eine OP entschieden, einfach weil die in dem Bereich ein erhebliches Risiko wäre. Behindert wird Chaya davon aber kaum, ihre Hormonprobleme lindern wir mit einer Medikamentenbehandlung. Das Scharren im Dreck ist kein Ausdruck von Schmerz, sondern wird auch von anderen Rindern betrieben. Das dient einfach als Baumersatz bei Juckreiz und zur Schlammabwehr von lästigen Insekten. Wir sehen Chaya auch sehr oft völlig entspannt dösen, vielleicht fangen wir diese regelmäßigen Siestas von ihr auch mal im Bild ein. Und ihre Röhrer sind einfach ihr Markenzeichen und ein Andenken an die Leoparden, die unsere Action-IKUHne bestimmt irgendwo in ihrem Stammbaum aufweist. Grund zur Sorge gibt es bei unserem unverwechselbaren Prachtweib aber auf keinen Fall.


Butenland ist zurück in den Kinos

von Admin | 8. Juli 2020 | 3 Kommentare

Ab morgen ist Butenland wieder in 11 Kinos zu sehen!
Neu dabei: Plön, Quernheim, Wuppertal und Witzenhausen.

Alle Termine & Links: www.butenland-film.de


Manuelas mobiler KosMUHtiksalon

von Admin | 7. Juli 2020 | 5 Kommentare

Im heutigen Video werdet ihr Zeuge, wie Manuela die sowieso sehr gepflegte Butenland-Belegschaft noch mehr auf Hochglanz poliert. Sie leckte sich nämlich quer durch die Herde, im Beitrag werden Elsa, Carlotta und Anton ausgehfein geschlabbert.

Wir wissen nicht genau, was dahinter stecken könnte. Das mag nur eine Tageslaune gewesen sein, vielleicht hat sie auch bei einer Weidenrunde „Wahrheit oder Pflicht“ die Pflicht ausgewählt. Außer uns hat das Spektakel niemand gefilmt oder anders festgehalten, es wird sich also nicht um einen offiziellen Rekordversuch für das Guiness-Buch gehandelt haben. Wir hoffen stark, dass sie nicht für „Wetten dass …“ übt, denn dann müssten wir ihr verklickern, dass diese Sendung längst eingestellt wurde. Vielleicht steckt auch eine raffinierte Geschäftsidee dahinter, mit der sie sich selbstständig machen will. Wenn morgen die ersten Flyer für „Manuelas mobiler KosMUHtiksalon – Sabber von Meisterhand – Angebote schon ab einer Möhre pro Behandlung“ auf ganz Butenland ausliegen, wissen wir da mehr. Wir halten euch auf jeden Fall weiter auf dem Laufenden.


Rumble in the Stall

von Admin | 7. Juli 2020 | 12 Kommentare
Wir sind ja einiges von neidischen Tierhaltern gewohnt, die gar nicht genug von uns bekommen und deshalb jeden unserer Schritte verfolgen. Irgendwo tun uns diese verbitterten Seelchen sogar leid. Das muss ein schreckliches Gefühl sein, wenn man als Bauer selber mit dem Rücken immer mehr zur Wand steht, aber dann einen anderen Hof sieht, der sehr erfolgreich aus dem System der Tierquälerei ausgebrochen ist. Gerade wenn man tatsächlich etwas für Tiere empfindet und nicht total abgestumpft ist, macht es den eigenen Tagesablauf selbstverständlich noch verabscheuungswürdiger als sowieso schon, wenn einem demonstriert wird, dass es realistisch umsetzbare Alternativen gibt. Aber trotz allem Verständnis möchten wir an dieser Stelle doch mal der Öffentlichkeit präsentieren, über was für Reaktionen wir schmunzeln dürfen, seitdem wir am letzten Freitag in der NDR-Talkshow zu Gast waren. Wer diese im Original nachlesen möchte, dem sei dieser Link hier ans Herz gelegt: https://www.facebook.com/ndrtalkshow/videos/1039080433174163 Dort toben sich die Kritik-Praktikanten mal so richtig aus, weil sie auf unserer Seite blockiert wurden, nachdem sie das Dutzend ihrer semi-unterhaltsamen, dafür um so hilfloser wirkenden „Ich esse jetzt erstmal ein Steak!!!111!!!!“-Einzeiler voll gemacht hatten.
 
Das fängt mit Verleumdungen an, die fast schon Routine sind, wenn wir mit diesem Klientel zu tun haben. Was bleibt diesen oft sehr schlichten Gemütern auch anderes übrig, wenn sie nicht eine Tatsache auf ihrer Seite haben? Da wird zum Beispiel unter strenger Umgehung aller Grammatikregeln unterstellt, dass Hof Butenland vor dem Bankrott stand und nur deshalb umdenken musste. Dabei war der Hof nicht nur schuldenfrei, er hatte alle Flächen eingerechnet auch einen geschätzten Markwert von rund 1 Millionen Euro. Jan und Karin standen also damals vor der Entscheidung, sich von dem Geld einen Ruhesitz mit Pool auf Malle zu kaufen oder eben dieses Eigentum komplett in eine Stiftung zu überschreiben. Dass sie sich für letzteres entschieden haben, spricht sicher nicht dafür, dass sie sich mit dieser Wahl finanziell sanieren wollten. Etwas anderes kann man wirklich nur behaupten, wenn man sich als Kritikerkollektiv einen zweistelligen Intelligenzquotienten teilt.
 
Lustig auch der Hinweis, dass auf Butenland Tiere sterben. Wie lange dieser Recherche-Azubi wohl dafür gebraucht hat, um herauszufinden, dass in einem Altersheim Bewohner auch mal zur letzten Reise aufbrechen? Daraus machen wir nicht mal einen Hehl, stattdessen betrauern wir unsere toten Familienangehörigen öffentlich, zeitnah und transparent auf unserer Homepage. Auch in unserem jährlichen Rundbrief an die Paten erwähnen wir jeden Abschied, warum sollten wir das auch geheim halten? Butenland ist nicht nur ein Altersheim, gleichzeitig wurden die Bewohner massiv in ihrem Vorleben gequält, unter solchen Umständen nicht mit einer gewissen Todesrate zu rechnen, wäre fahrlässig naiv.
 
In das gleiche alberne Horn bläst der Aufdeckungskampagnenversuch, dass wir in diesem Jahr gleich zwei Labmagen-OPs vornehmen mussten und diese Krankheitsbilder immer auf schlechte Haltung zurückzuführen sind. Das ist erstens Quatsch, weil eine Labmagenverlagerung auch durchaus eine Begleiterscheinung einer Schwangerschaft sein kann, aber zweitens nehmen wir mit dem Hinweis sogar nur die Vorbesitzer etwas in Schutz, denn jeder Haltungsfehler wurde dort gemacht. Auf Butenland wurden die OPs wenige Tage nach der Ankunft durchgeführt, das müsste eigentlich auch einen Bauern mit traditioneller Bildungsallergie vor eine gewisse Zeitfensterproblematik stellen.
 
Dass diese zurecht verkannten Genies sich grundsätzlich über unsere SpenderInnen auslassen und diese mit abfälligen Spitznamen wie „Vegane Trullas“ provozieren, gehört in dieser asozialen Bevölkerungsschicht ebenfalls zum guten Ton. Wenn man aber bedenkt, dass sich hier ausgerechnet Leute über freiwillige Spenden amüsieren, die über Subventionen unter anderem von der gleichen Zielgruppe Zwangsspenden eintreiben lassen und überhaupt nur deswegen existieren können, macht die Sache wieder zu Comedy-Gold. Und ja, auch Butenland erhält diese Unterstützung. Aber erstens völlig zurecht, da wir hier halt Land bewirtschaften, und zweitens ist das kein Argument gegen uns, da wir nicht diejenigen sind, die sich über Spendenmodelle echauffieren.
 
Pünktlich beim Aufsetzen dieses Beitrags wurde es dann sogar rassistisch, denn wir bekamen Fanpost, in der Bilder einer vollgeschissenen Kloschüssel und eines Menschen mit dunkler Hautfarbe beigelegt wurden. Mit dem freundlichen Hinweis, dass irgendjemand in seinem Bekanntenkreis für uns gesammelt hätte. In die gleiche Kategorie gehört der Vorwurf, dass auf Butenland Behinderte diskriminiert werden, ohne das auch nur ansatzweise näher zu erläutern. Es ist so bemitleidenswert, dass es da draußen tatsächlich Menschen gibt, die so etwas für eine raffinierte Retourkutsche an uns halten. Was erwarten diese Leute bloß? Dass wir uns wegen solcher Einlagen in den Schlaf weinen? Meine Güte, wir würden uns sogar sehr gerne mit diesen Typen geistig duellieren, aber leider wäre das sehr unfair, weil sie auf diesem Gebiet völlig unbewaffnet sind.
 
Wir freuen uns sogar, wenn Bauern unsachlich werden und trotz akutem Argumentenmangel über Butenland herziehen. Denn schon oft wurden diese Leute dadurch unfreiwillig zu großzügigen Spendern. Der ganze Hass im Internet kommt größtenteils sowieso nur zustande, weil die meisten Menschen sich scheuen, aufgrund von hohen Kosten einen Anwalt einzuschalten. Dieses Problem haben wir nicht, da in unserem Kuratorium ein Strafverteidiger sitzt. Dem müssen wir einfach nur Screenshots übermitteln und schon leisten unsere dümm… schärfsten Kritiker großzügige Spenden, nachdem sie eine Unterlassungserklärung unterzeichnen mussten. Da sind immer vierstellige Summen drin und die Betroffenen avancieren direkt zu unseren Top-Unterstützern. Im Fall der Kommentare bei der NDR-Talkshow sehen wir zwar bisher von Klagen ab, aber es kann nicht schaden, wenn diese Typen im Hinterkopf haben, dass so etwas schnell nach hinten losgehen kann und das Internet kein rechtsfreier Raum ist.
 
Also sehen wir diese Ausfälle auch zukünftig sehr gelassen. Das können wir beruhigt tun, denn diese Gebilde bringt jedesmal die einfache Frage „Gibt es dafür Quellen?“ zum Einsturz. Denn danach muss jeder Bauer seine Zweitkarriere als Verschwörungstheoretiker eingestehen und es kommt höchstens noch eine hilflose „Google doch selber“-Trotzantwort. Es ist einfach toll, wenn man so eine weiße Weste hat, dass sich die Gegnerschaft komplett auf wilde Spekulationen verlassen muss, die direkt nach dem ersten Gegenwindstoss in sich zusammenbrechen. Also bitte, liebe Neider, auch in Zukunft: Make our Day.


Chayas Delle in ihrer Laufbahn als KUHmmunalpolitikerin

von Admin | 6. Juli 2020 | 7 Kommentare

Bei der Essensausgabe traten heute leichte KUHmplikationen auf. Chaya war es mal wieder wichtig, ihre Ambitionen als Herdenchefin zu unterstreichen, also rief sie schon zu Tisch, obwohl noch gar nichts von den menschlichen Angestellten angerichtet war. Dementsprechend lange Gesichter gab es dann bei Lillemor, Paulina, Fine und Emil, die sofort dem Ruf der Möchtegern-Chefin folgten, nur um dann vor leeren Tafeln zu stehen. Auch Riesenbaby Mattis wirkte not amused über den falschen Alarm, da halfen auch keine kleinlauten Entschuldigungsröhrer unserer Ramboline aus dem Off.

Zum Glück hatte Madame dann aber die richtige Eingebung und bat Hofleiter Puschek zu einem 4-Augen-Gespräch. Der setzte sich sofort über die Kommunikationsanlage des Pek-Mobils mit seinem Menschenpersonal in Verbindung, und während sich Chaya noch verschämt im Boden verbuddeln wollte, wurde das Abendbrot zeitlich vorgelegt und die Raufen gefüllt.

Dass ausgerechnet Chuckeline MUHrris dann mit einer Arschbombe auf den gedeckten Tisch springen musste, verschärfte die Situation nochmal unnötig. Aber wir gehen trotzdem davon aus, dass der ganze Faux-Pas ihrer Karriere als KUHmmunalpolitikerin nicht geschadet hat und sie sich weiter Hoffnung auf den höchsten Herdentitel machen kann. Rinder sind ja sehr verzeihende Wesen, sogar wenn es um so wichtige Sachen wie Essensversprechungen geht. Und immerhin konnte Chaya dann ja auch leicht verspätet liefern, das sind Umsetzungszeiträume, von denen menschliche Wähler nur träumen können.


Maret wünscht einen guten Start in die Woche

von Admin | 6. Juli 2020 | 5 Kommentare


Auf der täglichen Fotosafari durch den dichten Butenländer Dschungel konnten wir heute im Schutz des Dickichts eine besonders bezaubernde Hofgröße im Bild festhalten: Unsere Oma Maret, mit ihren 23 Jahren das älteste Rind in der Herde.

Inzwischen bereichert Maret schon über 4 Jahre unseren Hof, obwohl wir bei ihrem Start große Sorgen hatten und uns insgeheim auf eine nur sehr kurze Wiedergutmachungszeit eingestellt haben. Sie stammt aus einem Betrieb, der so verwahrlost war, dass selbst das Veterinäramt nicht mehr wegschauen konnte. So wurde sie zusammen mit dem kompletten Bestand beschlagnahmt und fand zusammen mit Marte, Maja und Milla den Weg nach Butenland.

Die blinde Maja konnte leider nur wenige Tage die Freiheit genießen, dann erlag sie doch noch den Folgen der katastrophalen Haltung. Auch Milla bereicherte unseren Hof nur ein knappes Jahr und starb im Februar 2017. Im Frühjahr 2019 mussten wir schließlich Marte ebenfalls gehen lassen, da ihr Pansen nicht mehr arbeitete und auch nicht mehr stimuliert werden konnte. Maret lebte aber auf unserer Krankenweide total auf und wohnt dort auch nur, weil sie wegen ihrem gesegneten Alter kurze Wege zu schätzen weiß. Ansonsten könnte sie von ihrem gesundheitlichen Zustand her auch problemlos in der großen Herde mit den jungen Hüpfern mitlaufen. Sie scheint mehr als gewillt zu sein, sich das richtige Kuhleben, das ihr so lange verwehrt wurde, weiterhin ausgiebig mit allen vier Klauen zu nehmen. Auch an uns soll die Einstellung aller Hofaltersrekorde nicht scheitern, wir hoffen noch auf viele Jahre in Gesellschaft der besten Oma der Welt.


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