Denn Tiere sind keine Maschinen

Abschied von Fridolin

von Admin, am 08.10.2017.

Gestern nachmittag hat uns eine Nachbarin Fridolin gebracht. Er wurde bei einem seiner Streifzüge von einem Auto erfasst und überfahren.
 
„Ich liebe dich, ich vermisse dich,
ich werde versuchen, nach oben zu blicken.“
Aus der kleine Prinz
 
Wie auch alle anderen Katzen auf Butenland ist uns Fridolin zugelaufen und war schätzungsweise 10 Jahre alt. Streicheleinheiten hat er nur bei Karin eingefordert und liess sich auch nur von ihr überhaupt berühren, allen anderen Menschen gegenüber verhielt er sich extrem scheu. Wenn der Winter etwas kältere Temperaturen brachte, zog er bei uns ins Haupthaus ein, das er aber auch sofort wieder für ausgiebige, oft tagelange Spaziergänge verliess, sobald der Frühling ins Haus stand. Wir sind deshalb absolut überzeugt davon, dass Fridolin seine 10 Jahre in absoluter Freiheit trotz aller damit verbundenen Risiken mehr genossen hat, als eine Variante, bei der wir ihn aus Schutzgründen nicht aus dem Haus gelassen hätten. Wir werden Fridolin sehr vermissen, sowohl auf dem Hof als auch bei unseren Hundespaziergängen, die er öfter gerne mitgemacht hat .
 
Für Fridolin:
 
„We said we’d walk together baby come what may
That come the twilight should we lose our way
If as we’re walking a hand should slip free
I’ll wait for you
And should I fall behind
Wait for me.
 
We swore we’d travel darlin‘ side by side
We’d help each other stay in stride
But each lover’s steps fall so differently
But I’ll wait for you
And if I should fall behind
Wait for me.“

Kategorie: Allgemein

10 Antworten zu “Abschied von Fridolin”

  1. Thekla sagt:

    Fridolin, ich hoffe, du hast nicht gelitten.
    Einen guten Weg über die Regenbogenbrücke.
    Hab es gut auf der anderen Seite und grüße bitte die anderen Butenländer.
    Gut, dass die Nachbarin Fridolin kannte und ihr wisst, was passiert ist. Schlimmer wäre doch die Ungewissheit.

  2. Ute sagt:

    So traurig, das zu lesen! Aber, Ihr Butenlaender Menschen, neben der Trauer um Fridolin habt Ihr die Genugtuung, dass Ihr ihm ein Leben vollgepackt mit Freiheit geschenkt habt. Aus dieser Tatsache koennt Ihr ein bisschen Trost schoepfen…

    „To live in the hearts
    of those we leave behind
    is not to die.“

    In den Herzen derer,
    die wir zurueck lassen,
    zu leben, heisst
    nicht zu sterben.

    Thomas Campbell / Hallowed Ground

  3. Susanne sagt:

    Wie traurig… süßes Foto.

  4. Heike sagt:

    Ohje, ja, hoffentlich musste er nicht lange leiden!
    Habe selbst eine Freigängerkatze und kann das alles gut nachvollziehen. Aber Einsperren ist eindeutig keine Alternative, Ihr habt alles richtig gemacht.
    Liebe Grüße

  5. Ines sagt:

    Mach’s gut, kleiner Fridolin. Der Preis für Freiheit ist manchmal hoch. Traurig nur, dass auch hier wieder Menschen das Leben eines Tieres sinnlos beendet haben.

  6. Christine sagt:

    Armer, lieber, bildschöner Kater.
    Die vielbefahrene Straße ist vom Hof ja leider in wenigen Pfotenschritten erreichbar.
    Leb‘ wohl Fridolin.

  7. Monika Hoffmann-Kühnel sagt:

    Sehr traurig! Auch ich habe vor knapp einem Jahr meinen Kater durch ein Auto verloren, und das in einer verkehrsberuhigten Straße mit einem 30 km/h Tempolimit! Aber einen passionierten Freigänger einzusperren geht gar nicht…

  8. margitta sagt:

    fridolin kannte ich gar nicht, schade.

  9. Sylvia sagt:

    Lieber hübscher Fridolin,
    gute Reise zu einem Stern mit vielen Mäusen die Du dort ohne Gefahren jagen kannst.

  10. Dagmar sagt:

    Armer Fridolin, arme Karin. Es gibt keinen Trost für solche Fälle. Nicht mal die Zeit heilt es wenn eine Katze stirbt oder überfahren wird.

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