Denn Tiere sind keine Maschinen

Der Butenländer Ältestenrat

von Admin, am 15.04.2017.

Maret Einhorn und Marte, beide 20 Jahre alt, sind die ältesten Kuhdamen auf Hof Butenland. Das Durchschnittsalter einer Kuh liegt bei circa 5 1/2 Jahren. Befürworter der Tierindustrie werden jetzt behaupten, dass dieser Schnitt durch das sogenannte „Schlachtvieh“ stark nach unten gedrückt wird. Sicher ist das auch richtig, aber warum kommt niemand darauf, dass das genauso sicher auch das grausame Armutszeugnis mitausmacht, das sich diese Industrie tagtäglich in Sachen Ethik neu ausstellt? Wieso muss man selbstbewusste und empfindungsfähige Mitgeschöpfe züchten, um sie für Dinge auszunutzen und zu töten, die man jederzeit auch ohne Not und Elend produzieren könnte? Fragen, an denen sich jeder Mensch messen lassen muss.


Kategorie: Allgemein

14 Antworten zu “Der Butenländer Ältestenrat”

  1. Rielle sagt:

    Liebe Maret, liebe Marte, ihr seht so zufrieden aus und ich wünsche euch von Herzen, daß ihr euer Leben auf Butenland noch ganz lange genießen könnt!

  2. Ute sagt:

    Wie gerne wuerde ich Milla mit Maret und Marte das Trio noch vervollstaendigen sehen. Und trotzdem – es ist herzerfreuend, zu wissen, dass die beiden Oldies ihren Ruhestand geniessen duerfen! (Und, in erster Linie, ihn ueberhaupt haben).

  3. Admin Admin sagt:

    Eigentlich war es mit Maja sogar ein Quartett.

  4. Ute sagt:

    Admin. – natuerlich haette ich Maja mit einschliessen sollen und ich entschuldige mich fuer diese Unterlassung. Es ist einfach, dass ich erst im Spaetherbst letztes Jahr auf Butenland gestossen bin und da lebten halt „nur“ noch Milla, Maret und Marte. Das heisst aber nicht, dass Maja weniger wichtig war als die drei ehemaligen Leidensgenossinnen. Und das Wissen um den schnellen Tod nach ihrer Rettung stoesst mir auch heute noch bitter auf, das haette anders laufen sollen…

  5. Dagmar sagt:

    Ach ja Maja… die kleine weiße, die mich die kurze Zeit die sie auf dem Hof leben durfte immer an Stina erinnert hat.
    Es sind schon so viele Butenländer auf der Sternenweide.
    Jeder/Jede eine liebenswerte Persönlichkeit.

  6. Ute sagt:

    Dagmar – hi! Ich „entdecke“ gerade den Autoren Jean Paul Richter und glaube Du kannst vielleicht etwas mit diesem Zitat von ihm anfangen?! – „Gestorbene Freunde sind Ketten, die uns von der Erde ziehen und fester mit einer besseren Welt verknuepfen“.

  7. Christine sagt:

    Zwei sooo liebe Kuhdamen, die hoffentlich noch gaaaaanz lang ihre Freiheit und ihr Umsorgtwerden auf Butenland genießen dürfen.

  8. Inga sagt:

    Ihr Lieben, bitte, bleibt gesund, genießt und werdet noch viel älter.

  9. Steffi sagt:

    Für Ute &. Dagmar
    & Freunde von Aphorismen:

    „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“
    (Jean Paul)

  10. Dagmar sagt:

    Danke Ute und Steffi für die schönen Zitate.
    Ich werde mir Gedanken darüber machen.

  11. Ute sagt:

    Steffi, hi! Danke fuer das Zitat – der Herr Richter schrieb mit einigem Menschenverstand….

  12. Ines Meyer sagt:

    Hallo liebes Butenkand Team. Das ist mein erstes Kommentar das ich schreibe aber ich bin regelmäßig auf Eurer Webseite. Ich finde das was Ihr leistet großartig und erfreue mich immer an den tollen Videos und Bildern
    Es müßte noch viel mehr Menschen wie Euch auf dieser Welt geben.!!! Ich hoffe das Ihr noch ganz lange weiter macht und noch vielen Tieren ein besseres Leben ermöglichen könnt. Schön das es Euch gibt.

  13. Janne sagt:

    Und wieder ein Tröstefoto für die Patentante. Vielen, lieben Dank (kann es einfach nicht oft genug sagen) – nicht nur für das Bild. 🙂
    Vielleicht nehmt ihr es in die engere Auswahl für den nächsten Kalender? 😉 :*

  14. Gabriele sagt:

    @Ute: Vielen Dank für das schöne Zitat, ich finde nur das Wort „Ketten“ unpassend, liest sich so nach Gefangenschaft aber, mir fällt auch kein passendes Wort ein. Wir fühlen uns doch mit den Verstorbenen verbunden und nicht in Ketten gelegt.

    Ich freue mich für die beiden alten Damen, daß sie ihre jetzige Freiheit genießen können und hoffe sie halten noch lange bei guter Gesundheit durch! Ich habe große Angst vor dem Tag, wenn eine von den beiden für immer geht, wie es dann der letzten Seniorin damit ergeht.

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