Denn Tiere sind keine Maschinen

Synjes Tag

von Admin, am 31.08.2022.

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Im Rindergarten laufen noch immer die Sommerferien, deshalb kann die 13 Monate alte Synje richtig ausschlafen. Irgendwann holt sie Ziehmama Meentje aber doch aus den Grasfedern, denn sie hat eine Stelle auf der Weide ausgemacht, wo besonders leckeres Frühstück für ihren Schatz gewachsen ist. Danach ist Popo-an-Popo-Zeit mit der Erziehungsberechtigten angesagt, das stärkt die Verbindung und ist einfach nicht mit Gold aufzuwiegen. Im Anschluß zeigt Synje dann, was für eine ordentliche Kuh sie doch ist, denn sie putzt sich nicht nur selber, sondern geht auch gleich mit ihrem internen fusselfreien Waschlappen über die Kameralinse, was fast übergangslos in den gerade in ihrem Alter dringend benötigten Mittagsschlaf mündet.

Wenn man so brav ist, darf man natürlich auch eine Runde Live-Pek-TV gucken, heute (okay, zugegeben wie an jedem Tag) mit ihrem Lieblingshelden Sir Archie. Dann werden ein paar menschliche Füße als Snack ausprobiert, allerdings bleibt Synje dann doch lieber beim Leckstein. Nach einer Kuscheleinheit mit MM (Mama Meentje) neigt sich der Tag schließlich auch schon dem Ende entgegen und langsam spannt das Sandöchschen seine Menschen vor die Himmelskutsche, um sich auf den Weg gen Erde zu machen.


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “Synjes Tag”

  1. Silke sagt:

    Es ist so rührend, wie Synje und Meentje zueinander gefunden haben. Alle Menschen, die Rindern und andere Tieren jegliche Liebens- und Leidensfähigkeit absprechen und sie dann schamlos ausnutzen, sollten sich die Geschichte dieser Zwei, welche sich aus freien Stücken hier für einander entschieden haben, anschauen. Aber leider werden auch diese Bilder viele unserer werten Mitmenschen nicht zum Nachdenken bewegen 🙁

  2. Gabriele sagt:

    Du süßes Mädchen. Wie schön, dass Du Deinem vorerst unvermeintlichen Schicksal entfliehen konntest. Für immer kannst Du ein freies Leben an der Seite Deiner Ersatzmami Meetnje führen, die Dir die Liebe gibt, die Dir Deine leibliche Mutter leider nicht geben konnte.

  3. Kerstin sagt:

    Wie viel Liebe diese Tiere einander geben und einander zugleich so viel Freiraum zugestehen, beeindruckt mich (auch) immer sehr.
    Ein nicht in Gold aufzuwiegendes Geschenk, die Butenländer in ihrem weitestgehend selbstbestimmten Alltag ein Stück weit begleiten zu dürfen.

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