Denn Tiere sind keine Maschinen

Ein Bett im Mistfeld

von Admin, am 28.02.2021.

Wir lösen mit dem Video das Ratespiel von heute vormittag auf. Richtig war C, Karin und Karlsson haben es sich heute am Misthaufen gemütlich gemacht. Da wollen wir an dieser Stelle auch gar nicht lange schnacken, sondern einfach den kommenden Sommerhit präsentieren. Singt ruhig alle mit:

Fast bereits Frühling über Hof Butenland,
schon seit Mittag sitzt Karlsson am Misthaufenrand,
mit jedem Bewohner, der vorüber geht, würd er gern kuscheln.
Auf dem Weg zum Stall kam die Karin daher
und sie sagte: „Ich bedaure dich sehr,
komm ich kraule dich jetzt, mir doch völlig egal, ob andere tuscheln.“

Ein Bett im Mistfeld, das ist immer frei,
denn bald ist Sommer und was ist schon dabei?
Die Fliegen singen und es duftet nach Kot,
wenn sie träumen.

Ein Bett im Mistfeld zwischen Scheiße und Stroh,
bis Mama Tilda dazwischen geht etwas roh,
ein Bett im Mistfeld machen sich die Zwei
niemals alleine.

Gewöhnungsbedürftig für die menschliche Nas,
und so kam es, dass sie die Zeit vergaß,
ohne Gitarre erzählte Karlsson ihr von seinem Leben.
Auf einmal rief sie: „Es ist höchste Zeit,
bald ist es dunkel und mein Arbeitspensum noch weit!“
Doch Karlsson lachte und sprach: „Eine Kuscheleinheit musst du noch geben.“

Kategorie: Allgemein

5 Antworten zu “Ein Bett im Mistfeld”

  1. Conny sagt:

    Wer hätte das gedacht, ein Stelldichein auf dem Misthaufen. Kein Wunder, dass Lillemor total KUHschockt ist. In diesem Zusammenhang muss nun endlich ein Geheimnis gelüftet werden…es handelt sich nämlich dabei um das erlesene Domizil des Grafen von Monte Misto. Nun ist es raus…bisher hat der Graf mit seinem Reichtum nicht protzen wollen und uneitel und selbstlos wie er ist, hat Puschek den Kuschelnden seine Gefilde zur Verfügung gestellt und sich dezent in den Personaltrakt zurückgezogen. Aber diese Selbstlosigkeit zehrt langsam an den Kräften des Grafen, so kann es einfach nicht weitergehen, das geht weder auf eine Kuhhaut noch auf des Hofleiters Pelz. SCHLUSS DAMIT!!!

  2. Marita sagt:

    Tilda gibt doch sehr deutlich zu verstehen, dass sie von der beginnenden Liebschaft ihres Sohnes zu Karin nicht viel hält. Karin wiederrum als erfahrene und starke Frau sollte sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Denn wenn Tilda so weiter macht und sie ihren Sohn immer an der Klaue hält, habt ihr bald einen Ödipussi II auf euren Hof. Also – weiter so Karin, nur Mut!

  3. Gisi sagt:

    Irgendwie ist der sogenannte Misthaufen auch eine trendige Mars-Landschaft!!So oder so:herz-allerliebst!!!

  4. Varken sagt:

    Ja, so ist das nun mal: Wenn die ersten Zärtlichkeiten ausgetauscht werden, ist die Sensorik so dermaßen mit der Haptik beschäftigt, dass alle anderen Sinne versagen!

  5. Ute P. sagt:

    Marita hat wahrscheinlich recht, Tilda sollte ihrem Schatz rechtzeitig ein paar Freiheiten einräumen. Allerdings ist er halt auf Menschenalter umgerechnet erst ungefähr 4 Jahre alt (?), da ist sie ja noch voll in der Verantwortung, oder?
    Es gibt leider keine anständige Fachliteratur, wie z. B. „Psychologie des heranwachsenden Rindes“ oder „Helikopter-Mama Kuh“.
    Aber da die Butenländer Menschen schon so lange die Verhaltensweisen ihrer Rinder studieren, haben sie vielleicht bereits fertige Manuskripte zu diesen Themen im Computer und warten nur noch auf einen interessierten Verleger.

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