Denn Tiere sind keine Maschinen

Warum uns Fleischverzicht schwer fällt und was daraus folgt

von Admin, am 27.12.2018.

„Welche Folgen hat der wachsende Fleischkonsum?

Viele. Das Grundwasser wird durch Dünger und Gülle belastet. Die Fleischproduktion erfordert einen hohen Flächen- und Wasserverbrauch. Regenwälder werden gerodet, riesige Monokulturen für Kraftfutter sowie der Einsatz von Pestiziden befördern das Artensterben. Durch die Tiermast entstehen Unmengen von Treibhausgasen. Und der Antibiotikaeinsatz in der Fleischproduktion führt zur Bildung von multiresistenten Keimen, die auch für Menschen gefährlich sind. Zudem wird Getreide an Tiere verfüttert, statt es Menschen zu geben, die Hunger leiden.“

https://www.nrz.de/politik/landespolitik/warum-wir-auf-fleisch-schwer-verzichten-und-was-daraus-folgt-id216084797.html?fbclid=IwAR2g8OUXtAlo6DFFKxvnYiQHJ2dn_-3SX54zetmktbrLD6LWmOohuusTTRc


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “Warum uns Fleischverzicht schwer fällt und was daraus folgt”

  1. Gabriele sagt:

    Mir nicht, fand es schon als Kind komisch und ekelig andere Lebewesen aufzuessen. Wünsche mir, daß es immer mehr Menschen so geht, denn man ist doch erst ein Mensch, wenn man Mitgefühl für jedes Lebewesen empfindet.

  2. Ursula sagt:

    Leider ist der Artikel nicht frei verfügbar.
    Die oben angeführten Argumente gegen den
    Fleischkonsum sind (mir) seit vielen, vielen
    Jahren bekannt. Positiv im Sinne der Tiere
    geändert hat sich seitdem nichts, im
    Gegenteil der Umgang mit unseren Mitge-
    schöpfen hat sich weiter verschlimmert. Obwohl ich schon lange denke, schlimmer
    geht es nicht, gelingt es den Tierausbeutern
    immer noch, eins drauf zu setzen.Die Kon-
    sumenten läßt das alles kalt, sie wollen
    damit nicht konfrontiert werden…
    Für mich sind allerdings die o.a. Argumente
    auch nur Krücken. Mir geht es um die Ver-
    hinderung von Tierleid im Sinne der Goldenen
    Regel Anderen nichts anzutun, was man selber
    nicht erleiden will. Hieraus ergibt sich
    automatisch auch insgesamt nachhaltiges
    Handeln.

  3. Ute sagt:

    Gabriele – wie Du vielleicht auch, kann ich mich an die vielen bitteren Streitereien bei den Mahlzeiten zuhause erinnern. Der Widerwille, Teile eines Tieres zu kauen und schlucken zu muessen, die verschiedenen Versuche, das nicht zu tun. Die Strafen, wenn man dann doch einmal Erfolg hatte, das Fleisch anders zu „entsorgen“ und es entdeckt wurde…. Und irgendwann beugt man sich der elterlichen Gewalt halt und Abscheu wird zur Akzeptanz.

    Und woran ich mich auch erinnere, sind die Pelzmaentel, die eine Grossmutter so ganz selbstverstaendlich trug, die furchtbaren Pelzkraegen mit den beiden Fuchskoepfen an den Enden und meine angeekelte Faszination mit ihnen…
    Und so wird, durch Gewalt und Gewoehnung, aus einem mitleidsfaehigen Kind halt ein/e gedankenlos konsumierende/r Erwachsene/r. Bis man wieder lernt, fuer sich selbst zu denken….

    Ursula – weisst Du, was mich immer wieder wundert? – Dass Menschen nicht merken, dass ihr weltzerstoerendes Verhalten bedeutet, dass sie es mit der erklaerten Liebe ihren eigenen Kindern gegenueber wirklich nicht so ernst meinen koennen. Denn wir praesentieren nachfolgende Generationen mit einem kaum loesbaren Problem.

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