Denn Tiere sind keine Maschinen

Das 13. Törchen

von Admin, am 13.12.2018.

Das Öffnen des 13. Tores ist Chefsache, denn die Dauernebenrolle in fast jedem Video Puschek persönlich nimmt die Sache in die Pfote. Inzwischen mischt der Pekinesen-Vampirgraf-Mix schon ein halbes Jahr Butenland auf. Vorher lebte er mit einem Obdachlosen zusammen, der ihn aber nicht mehr versrgen konnte und ihn deshalb im Tierheim abgegeben hat. Gerne hätten wir diesem Mann mitgeteilt, wie gut Puschek inzwischen untergekommen ist, aber leider hatte das Tierheim keine Kontaktmöglichkeit. Und unsere Anfragen bei der Caritas und anderen Hilfsorganisationen in Puscheks letzten Wohnort waren anscheinend noch nicht mal eine kurze Antwort wert. Sehr schade, denn jeder Hundebesitzer kann sich bestimmt vorstellen, was es erstens bedeutet, so ein Familienmitglied abgeben zu müssen, und was zweitens dann die Info, dass der Schatz wenigstens das große Wohnlos gezogen hat, für Gefühle auslösen würde.
 
Hier auf Butenland ist Puschek jedenfalls praktisch ohne Eingewöhnungszeit angekommen. Egal, wie groß die anderen Tiere auch vor ihm aufragen, jedes bekommt eine Ansage, wenn es dem Grafen vom Abstand her zu intim wird. Von ungestümen Teenie-Rindern wie zum Beispiel unserem Julchen lässt er sich auch nur solange jagen, wie er Lust hat. Selbst Menschen werden regelmäßig und konsequent angemahnt, etwa wenn sie einen Mittagsschlaf zur perfekten Gassigehzeit halten wollen, oder wenn der Schlaf der Pekinesengerechten unterbrochen wird, da die letzte Tagesrunde ansteht. Nur vor Hühnern und Gänsen hat das fleischgewordene Selbstbewusstsein auf vier Beinen ziemlichen Respekt, aber das versteht wohl jeder, der einer solchen gefiederten Bestie schon mal Auge in Auge gegenüberstand (und überlebt hat).

Kategorie: Allgemein

7 Antworten zu “Das 13. Törchen”

  1. Stefan sagt:

    Bei so einem großen Sack,
    kommt Puschek schnell auf den Geschmack.
    Die Leckereien stopft er rein,
    der Magen ist nur viel zu klein.
    Vorher kam’s ihm gerade recht,
    hinterher, da ist ihm schlecht.
    Ein Unwohlsein, ihn nun ereilt,
    hätte er doch nur geteilt.

  2. Stefan sagt:

    Nase rein, was kann das sein?
    Haribo macht Puschek froh,
    und den Zahnarzt ebenso.

  3. Stefan sagt:

    Kalauer

    Nimmt Puschek Winfried huckepack,
    dann war zu viel Lach im Sack.

  4. Antonia sagt:

    Puschek, Du herzensbrechendes, liebes, kleines Knopfauge:-)) Wie schön, dass Du ein Kalendertörchen für Dich alleine bekommen hast! Immer nur Nebenrollen und bei anderen mitessen wäre doch auch nicht standesgemäß für eine Persönlichkeit wie Dich.

    Ich muss ja gestehen, dass ich früher immer die großen Hunde besonders toll fand. Und dann kam Puschek:-) Ich freue mich jeden Abend darauf, dass dieser liebenswerte Quirl wieder durch eines der Tagesvideos hüpft. Und spätestens als Puschek sich in Trude verliebt hat, habe ich mich in Puschek verliebt:-) Das war wirklich zu goldig!

    Ja, wirklich sehr schade, dass der ehemalige Halter von Puschek nicht weiß, wie gut es ihm nun geht. Er würde sich sicher sehr freuen!

  5. Vera sagt:

    Vielen Dank, lieber Stefan, für Deine Gedichte der Extraklasse! Ich habe so gelacht, das tat gut.
    Ja, Puschek hat wirklich Charme und unfaßbares Selbstbewußtsein. Für mich kann ein Hund ebenfalls nicht groß genug daherkommen, doch bei Puschek würde ich schwach… Schön, daß auch er nun ein Sackerl bekommt.

  6. Stefan sagt:

    @Vera Ich bedanke mich mich bei Dir
    mit einem alten Udo Jürgens Song:
    Vielen Dank, für die Blumen.
    Vielen Dank, …für das Klavieeeeeeeer.

  7. Gabriele sagt:

    Unglaublich, daß es in so einem reichen Land wie Deutschland obdachlose Menschen gibt. Ja, er würde sich sicher freuen zu sehen, wie gut es seinem Hund jetzt bei Euch geht und nun auch noch ein Adventssäckchen gefunden hat. Puschek, damit hast Du das große Los gezogen und bist auf der Lebensleiter aufgestiegen.

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