Denn Tiere sind keine Maschinen

Nach dem Regen über den Kuhdamm

von Admin, am 01.10.2018.


Heute gab es fast zwei Stunden Dauerregen auf Hof Butenland, und da noch immer niemand Regenponchos und Gummistiefel für Rinder erfunden hat, kehrte fast die gesamte Herde nach Hause zurück. Sobald die Wolken aber ausgewrungen waren, ging es gleich wieder zurück auf die Weide. Während Puschek und Pino diesen Spaziergang über den Kuhdamm überwachen, um mögliche Auffahrunfälle auszuschließen, stellt euch Karin nochmal die Herde namentlich vor. Diese Stippvisiten auf dem Hof werden jetzt immer länger, denn das Graswachstum ist endgültig beendet und die nasse Jahreszeit beginnt. Wenn es dann auf den Weiden nichts mehr zu futtern gibt und die Wiesen auch immer feuchter und rutschiger werden, beginnt endgültig die Stallsaison. Bis dahin entscheiden aber die Rinder frei, wo sie ihre Zeit verbringen. So wie alle Tiere auf Hof Butenland, es gab zum gestrigen Video diesbezügliche Rückfragen. Es ist eins der wichtigsten Anliegen der Stiftung, dass die Bewohner selbstbestimmt leben und dementsprechend auch ihre Ausflüge und Ruheplätze komplett in Eigenregie managen können. Alles andere wäre ja auch voll unkuhl.


Kategorie: Allgemein

7 Antworten zu “Nach dem Regen über den Kuhdamm”

  1. Antonia sagt:

    Das ist ja (wie üblich) ein tolles Video; diesmal ziehen sogar alle ganz nahe vorbei. Ist auch besonders gut zum Mitraten geeignet! So langsam erkenne ich ein paar Tierchen namentlich.

    Und es ist natürlich besonders entzückend, wie PeKINGneschen Puschek aus seinem Wagen heraus den 1200 kg schweren Fiete anbellt:-))

  2. Ute sagt:

    Wenn irgend wann mal Regenponchos und Gummistiefel, dann aber unbedingt gelb!
    Puscheks warnendes Bellen hat mich genauso zusammenzucken lassen wie Fiete. Der kleine Kaefer ist sehr bereit, auch Riesentieren seine Verhaltensregeln mitzuteilen!

    Blutet Samuell ein bisschen aus dem rechten Nasenloch, oder sehe ich da etwas falsch?

  3. Karin sagt:

    Hallo Ute,
    ja, Samuell scheuert sich oft die Nase blutig. Der Nasentumor wächst leider wieder. Ist aber noch nicht so groß, dass er operativ entfernt werden sollte, was ja leider wegen der Narkose ein Risiko bedeutet.

  4. Ute sagt:

    Danke, Karin! Ich fragte mich, ob das rechte Nasenloch auch das war, in dem der Tumor seinen Unfug treibt, jetzt bestaetigst Du das! Der arme kleine Kerl!!

  5. Christine sagt:

    Ein schönes Video + alle in Nahaufnahme! Klara♡ schaut ganz verträumt, ob die anderen noch aufschließen. Samuell♡ – halt durch, bis das blöde Teil rausgeholt werden kann – Du bist so ein tapferer, lieber Kerl, genau wie die zarte Lady Welle♡.

  6. margitta sagt:

    schön zu sehen, dass keine eile sie antreibt und jeder für sich innehalten oder weitergehen kann.

  7. Gabriele sagt:

    Das tut mir so leid für Samuell, hoffentlich hört das Wachsen auf und ist nicht bösartig!!!

    Clara und Lenchen haben sich wirklich gut erholt und ich freue mich so, die süße Lady Welle so forsch laufen zu sehen. Wie geht es ihr denn, arbeiten ihre Pansen wieder gut?

    Wenn ich Greta sehe muß ich immer an den lieben Paul denken, schade, daß er nicht mehr bei uns ist!!!

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