Denn Tiere sind keine Maschinen

Hand in Hand für Tierrechte

von Admin, am 28.10.2018.

Gestern fand die Veranstaltung „Hand in Hand für Tierrechte“ in Hamburg statt. Butenland war neben vielen anderen Aussteller dabei. Unter anderem wurde eine Menschenkette rund um die Binnenalster gebildet und ein Protestmarsch organisiert. Die Veranstalter meinten, es wären 2.650 Leute gekommen, die Polizei spricht in manchen Artikeln von über 3.000 Menschen. Damit war das die größte Demonstration für Tierrechte aller Zeiten in Deutschland.

Wir wollen an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Verantwortlichen schicken, die alles trotz des einen oder anderen Steins von Behördenseite hervorragend organisiert haben, so dass wir alle ein starkes Signal für Tierrechte senden konnten.


Kategorie: Allgemein

6 Antworten zu “Hand in Hand für Tierrechte”

  1. Ute sagt:

    Eine grossartige Aktion! Das Unrecht, die hoellischen Grausamkeiten, die wir Menschen den Tieren antun, MUESSEN an die Oeffentlichkeit gebracht werden um in ihr Bewusstsein eindringen zu koennen.

    Ich hab‘ mir einige der Kommentare, die durch den Link zu erreichen sind, angesehen und bin entsetzt ueber die Kaltbluetigkeit und totale Verstaendnislosigkeit, die man da antrifft: „Jetzt auch noch Tierrechte, was soll es denn noch alles geben? Solche Forderungen sind ein Zeichen der Wohlstandsverwahrlosung.“ „VEGAN ist die Abkuerzung fuer „Dieses Lebensmittel enthaelt garantiert keine natuerlichen Zutaten.“ Das altbekannte und so ueberbenutzte: „Ich bin auch fuer Tierrechte. Nur essen mag ich Tiere auch“ ist mit dabei. Und der absolute Knueller: „Aber wieviele Tiere werden zur Tierkette fuer Menschenrechte kommen? Null, vermutlich.“
    Und natuerlich wie immer, die Aussage, dass „die allermeisten Tiere… ohne Fleischesser garnicht am Leben“ seien. Es gibt noch viel Aufklaerungsarbeit zu leisten…

  2. Maria sagt:

    Klasse! Ein deutliches Zeichen für Empathie! Vegan leben ist die einzig richtige Konsequenz!

  3. Wo aus Wu sagt:

    @ Ute: Die Kommentare verwundern mich jetzt nicht, halt das Übliche. Die meisten wissen nicht mal, vovon sie reden. Dazu kommt, dass fiese Dinge, die sich im Verborgenen in z.T. rechtsfreien Räumen abspielen, gerne und konsequent verdrängt werden. Wer will schon genau wissen, wie sein Schnäppchenschnitzel für den Designergrill hergestellt wird? Das schaut sich niemand gerne freiwillig an, da wird der Mensch zum fleischfressenden Fluchttier. Aufklärung tut hier not, z.B. in weiteren Akionen diser Art. Vor dem Hintergrund von etablierten Gewohnheiten, Lobbyismus und der allgemeinen „Problemüberflutung“ mit vielen anderen erschreckenden Themen ist das ein schwieriges Unterfangen, vor allem wenn die Politik in eine andere Richtung steuert.

  4. Ute sagt:

    Wolfgang – was mich immer wieder wundert, ist die Tatsache, dass die meisten Menschen nicht lernen koennen, ihre Augen und Ohren im Zusammenhang mit ihrem Gehirn zu benutzen.
    Und dass sie auch immer wieder den selben Unsinn von einander kopieren und es „originell“ finden.

  5. Gabriele sagt:

    Ich unterstütze solche Demos und damit sollte auch auf keinen Fall aufgehört werden egal, ob es viele gibt, die sich mit dem Leid der Tiere noch nie auseinandergesetzt haben. Steter Tropfen hölt schließlich den Stein. Leider mache ich aber auch immer wieder diese Erfahrung, daß es den Menschen egal ist, wie es den Tieren geht, schließlich werden die ja dafür gezüchtet und Mitleid hat man mit Tieren ja sowieso nicht. In einer Doku hat im TV mal eine Bäuerin gesagt:“unsere Tiere haben es doch inzwischen besser, als jeder Obdachlose, der unter der Brücke schlafen muß“. Oder in einer Meditationsgruppe hat sogar mal einer gesagt:“Tiere haben doch kein Bewußtsein“. Diese Ansichten sind schon ganz schön krank.

  6. Doro sagt:

    Ja, die Fähigkeit zu Empathie schwindet in einem Tempo und mit für mich sich bedrohlich anfühlendem Maße…es ist so schockierend und unbegreiflich, dass es vielen Menschen anscheinend nicht möglich ist, ein paar Schritte in den Schuhen eines Anderen zu tun – und dann gar noch sich in die Situation eines Tieres hineinzuversetzen. Im Grunde fällt die Ursache darauf zurück – meiner Sichtweise nach – dass wir unsere Kinder nicht mit der liebevollen unbedingten Aufmerksamkeit in das Erwachsenwerden begleiten, wie sie es bräuchten (und wie wir es auch gebraucht hätten). Ich betrachte das uneinfühlsame Verhalten vieler Leute als Reinszenierung dessen, was sie selbst als kleine Kinder erfahren haben. Obwohl ich das „weiss“ gelingt es mir keineswegs, meine Wut und Hilflosigkeitsgefühle auf/bzw. wegen dieser Ignoranten und coolen Sprüchereisser zu vermeiden…deswegen bin ich auch nicht als Aktivistin unterwegs.

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