Denn Tiere sind keine Maschinen

Vorhin bei Erna

von Admin, am 13.06.2018.


Heute gibt es mal wieder einen kleinen Einblick in die regelmäßigen Wellnesseinheiten, die Indira täglich unter den Bewohnern verteilt. Im Video ist gerade Erna an der Reihe, während Pippilotta und Puschek vorbildlich darauf warten, dass ihre Nummer zum persönlichen Kraulglück aufgerufen wird.

Wir werden nie verstehen, dass manche Leute ihre Freundschaftsbekundungen nur auf Hunde konzentrieren, während sie Schweine sogar für einen kurzen Gaumenkitzel umbringen lassen. Und das, obwohl es kaum einen geschmacklichen Unterschied zwischen Hunde- und Schweinefleisch gibt, genausowenig wie in der schier unendlichen Gefühlswelt, dem enormen Lebenswillen und dem definitiv vorhandenen Selbstbewusstsein dieser Tiere. Wann erreicht die Menschheit endlich die Zivilisationsstufe, auf der sie ganz selbstverständlich jede Art von Tierquälerei so verpönt, wie sie es größtenteils aktuell schon tut, wenn ein Haustier das Opfer ist? Wir wissen jedenfalls jetzt schon, dass das der Zeitpunkt sein wird, an dem die Menschen endlich aufhören, die eigene Beteiligung am Tierleid zu bagatellisieren, ihre Tieropfer nicht mehr anonymisieren und deshalb endlich komplett realisieren, was genau sie da als Schnitzel auf dem Teller haben und wieviel Leid in ihrem Glas Kuhmilch steckt. Vielleicht erleben wir das sogar noch, denn so schwierig ist dieses Begreifen ja nun wirklich nicht. Und es war vor allem noch nie leichter, auf sein Gewissen zu hören und endlich einen tierleidsfreien Weg einzuschlagen.


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “Vorhin bei Erna”

  1. Ute sagt:

    Nein, so schwierig ist es nicht, Tierleid und seinen Anteil daran zu verstehen.
    Aber bereit zu sein, entsprechend daraus Konsequenzen zu ziehen, daran hapert’s.

  2. ines sagt:

    Liebe Ute, meine Erfahrung sagt, dass die meisten schon ihren Anteil am Tierleid leugnen. Schuld hat die Industrie. Die dürften sowas gar nicht auf den Markt bringen. – Diese Entschuldigung ist noch schöner. Da kann man ja quasi gar nichts gegen Tierleid tun …

  3. Christine sagt:

    Ist das lieb!
    Indiras Streicheleinheiten tun Erna nach Emilys Abreise sichtlich gut.
    Ganz schüchtern linst Pippilottchen zu Puschek rüber.
    Kann Ute + Ines nur beipflichten + wünsch‘ mir für Butenland Millionen Follower, damit alle verstehen, dass jedes Tier unglaublich wertvoll + liebenswert ist.

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