Denn Tiere sind keine Maschinen

Härtere Strafen für Aufklärungen

von Admin, am 14.05.2018.

Das kommentieren wir mal gar nicht, sondern zitieren einfach nur Karl Lauterbach aus der SPD: „Klöckner will Tierschützer scharf bestrafen, die Tierquälerei in Ställen filmen. Sie sollen verschwinden, Lobbypolitik pur. Die Tiere werden unfassbar gequält, die Bilder unerträglich. Da Tiere ihr Leid nicht melden können, müssen Ställe überwacht werden.“ https://twitter.com/Karl_Lauterba…/status/995939555684634624

http://www.deutschlandfunk.de/stalleinbrueche-kloeckner-kuendigt-schaerfere-strafen-an.1939.de.html?drn%3Anews_id=882297


Kategorie: Allgemein

11 Antworten zu “Härtere Strafen für Aufklärungen”

  1. Melanie sagt:

    Ohne Worte…..das macht so unfassbar wütend, dass mir wirklich nichts mehr einfällt.
    Wie gewissenlos kann man als Politiker eigentlich noch sein.
    Aber die gute Frau Klöckner wird sich damit ein Eigentor schießen, denn viele bekommen jetzt den Eindruck dass man da was vertuschen will und das Strafgesetz dehnt um die Agrarmafia zu schützen.

  2. Ellen sagt:

    Vielleicht sollte die Frau Ministerin sich mal selbst ein Bild von den unfassbaren Zuständen machen, die in vielen deutschen Ställen existieren. Es bräuchte keine „Tierpolizei“ würden auch nur ansatzweise die Tiere artgerecht und ihrem Wesen entsprechend behandelt. Es ist halt unbequem und unangenehm, wenn die Missstände nicht abnehmen und die Berichte, Bilder von unsagbarem Leid vielleicht etwas bewirken würden. Zumindest das Wegschauen der Politik wird dann deutlich schwerer und die Lobbyisten bekämen Gegenwind. Ich hoffe sehr, die Bevölkerung reagiert endlich und merkt, was wir wieder für eine Koalition bekommen haben.

  3. Wo aus Wu sagt:

    Warum überrascht mich das jetzt nicht? War ja schon angekündigt. Kameras in Schlachthöfen hält man ja auch nicht für notwendig. So sind sie nun mal, die Damen und Herren.
    „Wer sucht, der findet“ –> „Wer nicht finden will, fängt erst gar nicht an zu suchen“ bzw. sorgt dafür, dass nicht gefunden werden kann …

  4. Ursula sagt:

    Wo Wo aus Wu Recht hat, hat er Recht. Und er
    hat immer Recht.
    Damit künftig alles schön unter der Decke
    bleibt im Land, in dem wir gut und gerne
    leben, wird künftig das Fotografieren und
    Filmen von Mißständen auch noch unter Strafe
    gestellt. Es könnten ja „Persönlichkeitsrechte“
    betroffen sein.

  5. Marita sagt:

    Habe das gestern im Radio während der Autofahrt gehört. Dabei habe ich mich so aufgeregt und bin nicht sehr Ladylike angefangen die Dame zu beschimpfen. Da die Dame mich aber nicht hören konnte, habe ich mir vorgenommen, ihr einen Brief zu schreiben. Auch wenn der Brief polemisch werden wird, die Dame ihn vielleicht auch nie lesen wird,(wovon ich ausgehe), so muss mein Zorn und die Enttäuschung, über das Fehlverhalten der Politiker, raus. Die Politiker wollen doch immer ein Feedback über ihre Arbeit von dem gemeinen Volk haben. Ist das nicht eine tolle Gelegenheit?
    Die Adresse lautet: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft,
    z.Hd. Frau Bundesministerin Julia Klöckner,
    Wilhelmstraße 54,
    10117 Berlin.
    Es geht aber auch per mail: poststelle@bmel.bund.de.
    Nur per mail geht es noch schneller in den Papierkorb, als per Brief. Hier ist jeder gefordert, oder?

  6. Inga sagt:

    Ich dachte, Klöckner wäre Landwirtschaftsministerin, seit wann werden von dort aus irgendwelche Strafen angekündigt? Hab ich verpasst, dass der Rechtsstaat aufgehoben wurde? Die Gerichte haben jedenfalls schon Tierschützer freigesprochen, weil Tierwohl höher bewertet wurde als Hausrecht, und ich hoffe, das tun sie auch weiterhin. Klöckner betreibt Imagepflege, aber auch das ist einen Brief wert, danke Marita.

  7. Wo aus Wu sagt:

    Dies hier hat sie lt. Deutschlandfunk gesagt:

    „… man brauche keine selbsternannte Stallpolizei, …. Es sei Aufgabe des Staates, Landwirte im Falle von Verstößen zu belangen.“

    Was die staatliche Kontrolle angeht hat sie ja recht: So sollte es sein. Nur eben dies funktioniert ja nicht, warum auch immer.
    Und meint sie mit den „Landwirten“ auch die Massenbetriebe der großen Fleischkonzerne? Oder nur den „kleinen“ Bauern oder Lebenshof, denen man aufgrund fehlender Ohrmarken direkt die Subventionen streicht was sicherlich einfacher ist, als einer einflussreichen Klientel mal wirksam auf die Füße zu treten.
    Man verlangt doch auch sonst Zivilcourage, Rückgrat zeigen, Sozialverhalten und Hin- und nicht Wegschauen. Warum soll das hier jetzt plötzlich schlecht sein, zumal der Staat hier doch ohnehin versagt bzw. niedrige Standards setzt? Das könnte man in so einem Brief auch ansprechen, aber bitte bitte nicht polemisch! Sonst landet das direkt im Papierkorb.

  8. Christine sagt:

    Wo bleibt da bitte das Hirn samt Herz?
    Da gibts bei dieser „Madame“ anscheinend eine Malfunction.
    Einfach erbärmlich ist das – Menschen, die Missstände aufdecken und andere damit aufrütteln, wie dreckig Tiere behandelt werden, bestraft man. Ja, das ist freilich einfacher, als sich mit der Fleischlobby anzulegen …

  9. Janne sagt:

    Bei change.org gibt es eine Petition zu diesem Thema (initiiert von AnimalEquality).

  10. Gabriele sagt:

    Wozu das alles, damit die Menschen auch weiterhin ihr Aas essen können, dann aber mit gutem Gewissen? Alles Schwachsinn, aufhören mit dieser Hölle ist die einzige Lösung aber, dass wollen die Tiermörder nicht hören, so ein ertragreiches Geschäft aufgeben, das wollen die nicht. Es liegt einzig und allein am Verbraucher, er hat die Macht, dass sich die Hölle für die Tiere in ein Paradies verändert könnte. Ich habe mal in einer Diskussionsrunde mit Bauern gehört, denen noch mehr Auflagen wegen der Haltung ihrer Tiere gemacht wurden, dass eine Bäuerin sagte: unseren Tieren geht es doch viel besser, als jedem Penner, der unter der Brücke schläft. Was soll man dazu noch sagen, es läuft mir immer und immer wieder eiskalt den Rücken runter und die ohnmächtige Wut löst Brechreize bei mir aus.

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