Denn Tiere sind keine Maschinen
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Rosa Mariechens typischer Montag

von Admin | 26. Juni 2017 | ein Kommentar

Rosa Mariechen hat nach einem ausgedehnten Sachensuchevormittag soeben ihr Mittagsschläfchen beendet und plant jetzt ihren Nachmittag. Dabei muss sie sich entscheiden, ob sie ihren Eberhard besucht oder doch lieber noch ein paar weitere Sachen findet. Vielleicht verbindet sie das auch und findet einfach Eberhard, mal sehen. Jedenfalls versteht unsere Sau nicht mal ansatzweise, was die Menschen bloß gegen typische Montage haben.

Mondays…

Rosa-Mariechen has just finished her siesta after a long morning of exploring and finding things. So now it’s time to make plans for the afternoon. Visiting Eberhard? Thing-finding? Visiting Eberhard and thing-finding? One thing is for sure, the afternoon won’t be boaring…

Who knows why humans have such an aversion to Mondays. Oh well, off you go Rosa…Oink!

Hof Butenland is a farmed animal sanctuary. We rescue and provide lifelong care for animals that have been saved from slaughter, neglect, exploitation and abuse. Hof Butenland is their lifetime home now.


Manuela feiert ihren 12. Muhday mit Gästen

von Admin | 25. Juni 2017 | 7 Kommentare

Dass das heutige Geburtstagskind die Heutorte problemlos verdauen kann, war lange Zeit nicht so selbstverständlich, wie es sein sollte. Denn Manuela hat vier Jahre in einem Versuchslabor leben müssen, wo man ihr ein Loch in den Bauchraum geschnitten hat, um täglich Panseninhalt zu entnehmen und so leistungssteigernde Futtermittel an ihr zu testen.

Die erste operative Schliessung der Öffnung gelang nicht, so dass auch weiterhin Pansengase und -saft aus dem Bauchraum traten, so ein ständiger Juckreiz verursacht wurde und immer die Gefahr von Entzündungen im Raum stand. Danach begann für uns eine ziemliche Odyssee, denn wir fanden partout keinen Tierarzt, der das Loch schliessen konnte, da es durch mehrere Schichten ging und das Pansengewebe schon stark vernarbt war. Gleichzeitig wollten wir Manuela aber auf keinen Fall nochmal in die Fremde schicken, die OP sollte unbedingt hier in ihrem neuen Zuhause gemacht werden.

So kam es, dass wir der Süßen ein Jahr lang täglich den Bauch gewaschen haben. Bis dann schließlich unser Tierarzt sich ein Herz nahm und mit persönlich sehr wenig Erfolgshoffnungen die 2. OP doch noch wagte. Und endlich hatte Manuela auch mal Glück in ihrer Krankengeschichte und ihr Bauchraum konnte komplett und ohne Komplikationen geschlossen werden.

Heute erinnert nur noch eine Narbe an das Elend, also lass es krachen, Manuela. Mit Jule und Janne kommen auch schon die ersten Gäste, um alles Muuuhte zu wünschen, und natürlich dürfen auch bei dieser Feier die professionellen Tortendiebe Pumba und Pippilotta nicht fehlen. Wir menschlichen Gratulanten wünschen dir vor allem, dass deine mittlerweile 6jährige Buchung des Butenländer-Rundum-Sorglos-Pakets langsam die Schrecken im ersten Lebensabschnitt nach und nach überstrahlt. Wir werden auf jeden Fall weiter unser Bestes dafür tun.


Die ersten Schwalbenbabys sind da

von Admin | 25. Juni 2017 | 3 Kommentare

Unsere Regel, dass jeder bleiben darf, der es aus eigener Kraft nach Butenland schafft, gilt natürlich nicht nur für Rinder, sondern auch für die gefiedeten Freiberufler. Die fühlen sich hier sogar so wohl, dass sie direkt Familien gründen. Besser kann man die Zufriedenheit über den zur Verfügung gestellten Wohnraum wohl nicht zum Ausdruck bringen.

 


Helden gesucht

von Admin | 25. Juni 2017 | 7 Kommentare

Heute benötigen wir eure tatkräftige Unterstützung, damit Karin endlich mal vor die Tür kommt und ein Date mit Hannes Jaenicke abräumt. Dafür haben wir an einem Facebook-Wettbewerb teilgenommen, bei dem Geschichten über Helden eingereicht werden konnten, und stehen jetzt tatsächlich dort in der Endrunde. Bis zum 30.6. wird nun der Sieger aus den 10 Finalisten dadurch ermittelt, wessen Beitrag in der Zeit die meisten Likes bekommt.

Eure Aufgabe wäre es nun, den Artikel auf der Facebookseite mit einem Like zu unterstützen. Likt und teilt also für ein kuhles Meet & Greet von Hof Butenland und Hannes Jaenicke folgenden Beitrag auf Facebook: https://www.facebook.com/HannessuchteureHelden/posts/811528949003218
Es wäre doch gelacht, wenn Karin dann nicht demnächst in einem Vier-Augen-Gespräch den sowieso sehr engagierten Herrn Jaenicke dazu anregen könnte, dass auch das Leid der sogenannten Nutztiere eine kritische Dokumentation wert wäre.


Julina aus dem Tierversuchslabor

von Admin | 24. Juni 2017 | 11 Kommentare

Gemeinsam ein Leben retten?

„… gebt heut‘ ein Zeichen, ein Signal, dass Beharrlichkeit zum Ziele führt, und dass ihr Schicksal uns berührt.“ (Herman van Veen)

Wir stehen momentan in Kontakt mit einem Tierversuchslabor, das Julina (6 Monate alt) nach Versuchsende Mitte Juli freigibt. Sie ist „nutzlos“, da bei einer Schlachtung nach Medikamentengabe die Wartezeit (hier 3 Monate) gesetzlich vorgeschrieben ist, bis das sogenannte „essbare Gewebe“ für den menschlichen Verzehr freigegeben werden kann. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft wir den letzten Satz bereits umgetextet haben, damit er nicht ganz so kalt klingt, aber leider besteht da keine Chance.

Unsere Emma stammt aus dem gleichen Labor, so dass wir von der Seriösität dieser Freigabe überzeugt sind und deshalb auch Julina mit eurer Unterstützung gerne zeigen möchten, was Sonnenschein, Weiden, Artgenossen und ein freies Leben überhaupt sind, und wie viel Freude auch ein schlecht gestartetes Kuhleben noch bereit halten kann.

Dazu brauchen wir aber jede Hilfe, die wir bekommen können. Wer sich deshalb an den Kosten des Transports, den wir für Mitte Juli anvisiert haben, und der weiteren Lebenssicherung durch eine Patenschaft oder eine Spende beteiligen möchte, kann dies gerne hier tun:
http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/spenden/einzelspende/

Schon an dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die es durch Spenden dieser Kuh ermöglichen wollen, ein echtes Rinderleben in einer Gemeinschaft kennenzulernen. Wir erhalten so oft liebe Worte dafür, dass wir unser Leben diesem Hof gewidmet haben. Dabei darf aber auch nicht unter den Tisch fallen, dass wir das überhaupt nur in diesem Umfang tun können, weil uns so viele Menschen regelmäßig finanziell unterstützen. Wir sind uns sicher, dass diese Hilfsbereitschaft auch nicht bei Julina abreißen wird.


Der Künstler und seine Muse

von Admin | 24. Juni 2017 | 5 Kommentare

Wir glauben, zwischen Herrn Pavarotti und Elvira Huhn ist es etwas Ernstes. Sie weicht nicht mehr von seiner Seite und bewundert jeden Ton aus seiner Kehle, selbst wenn es kein Krähen ist, sondern er sich nur kurz räuspert oder ein zu hastig gepicktes Korn weghustet. Dazu tragen die beiden Gefieder im Partnerlook und passen sich sogar in ihren Posen an. Junge Liebe muss so schön sein …


Gimme all you lovin´

von Admin | 23. Juni 2017 | 7 Kommentare


Im Stallradio wurden heute ausnahmsweise mal nicht die Stones gespielt, sondern „Gimme all you lovin´“ von ZZ Top. Das hat sich besonders Anna zu Herzen genommen und direkt Karin gezeigt, dass sie einiges an Liebe anzubieten hat. Dabei kann das Video kaum transportieren, wieviel Kraft hinter so einer Rinderzunge steckt. Wer da nicht gegenhält, wird auch schon mal ungestüm niedergeknutscht.

 
Und jedem, der das irgendwie ekelhaft findet, sei gesagt, dass er da etwas verwechselt. Denn widerlich ist es nur, Körperteile wie Zungen zu essen, egal ob pur oder in Wurst verarbeitet.
 
Lebende Kühe benutzen ihre Zungen als Werkzeug, das unter anderem auch eine wichtige soziale Funktion inne hat. So dient es nicht nur der Körperpflege, sondern fördert auch die Beziehungen untereinander. Nie würde ein Rind jemanden lecken, vor dem es Angst hat oder dem es nicht vertraut. So darf sich jeder spontan Geküsste über die „Attacke“ freuen und sie als das nehmen, was sie ist: Der endgültige Beweis, als Freund akzeptiert worden zu sein. Und wer darin etwas Ekelhaftes sieht, hat ein wirklich ernstes Problem.

Das Einhorn von Butenland

von Admin | 23. Juni 2017 | 5 Kommentare

Maret Einhorn, geb. 10.11.1996, lebt seit Mitte März 2016 auf Hof Butenland. Sie stammt aus einer Beschlagnahmung. Der Hof, auf dem sie leben musste, war in so einem katastrophalen Zustand, dass sogar das Veterinäramt tätig wurde und diesen Betrieb schliessen liess. So kam Maret zusammen mit Marte und den leider bereits verstorbenen Kühen Milla und Maya nach Butenland und ist die zweitälteste Kuh auf dem Hof, den Rekord hält Marte knapp mit 4 mehr Erdentagen.

Bei ihrer Ankunft im März 2016 waren alle Damen stark abgemagert, ihr Gangbild war durch die Anbindehaltung schlecht und sie gingen dem Menschen lieber aus dem Weg. Inzwischen sind unsere zwei Omas aber zutraulich, das gute Futter auf Butenland schlägt auch an und sie hüpfen zwar nicht mehr wie die Kälbchen, aber trotzdem gehen sie im wahrsten Sinne des Wortes jeden Tag sehr motiviert an. Kurzum ist es immer wieder eine besondere Freude, wenn man sieht, wie auch diese Kühe ihre schreckliche, fast 20jährige Leidenszeit immer mehr hinter sich lassen, in unserer Herde ankommen und den hoffentlich noch lange andauernden Lebensabend zufrieden verbringen.


Der Tag der fliegenden Bäume

von Admin | 22. Juni 2017 | 7 Kommentare

Heute morgen hat es die Natur in Sachen Action schon fast ein bisschen zu gut mit Butenland gemeint. Nicht nur, dass wir auf unserem ersten Rundgang sehen konnten, wie auf einmal der Himmel über dem Deich pechschwarz wurde und sich so ein heftiges Gewitter ankündigte. Als das dann richtig loslegte, hat es direkt einen Baum umgerissen und auf unseren Vorplatz krachen lassen.

Das Gute an dem Vorfall ist, dass er von der Geräuschkulisse her zwar erst die Bewohner leicht verstört hat, aber dadurch auch direkt die verdiente Nervennahrung geliefert wurde. Denn zu so einem leckeren Baum-Lieferservice frei Haus sagt kein Rind Nein. Also zuckelte unsere Herde angeführt von Anna direkt nach dem Spektakel los und bediente sich am unerwarteten Blätter-Rohkost-Buffet.

Und wir menschlichen Butenländer sind froh darüber, dass die natürliche Essensspende nicht direkt durch das Stalldach serviert, sondern ohne Schäden zu hinterlassen quasi vor unsere Haustür gelegt wurde. Trotzdem müssen solche Überraschungen jetzt nicht zur Gewohnheit werden, wir melden uns lieber selbst, wenn wir den Speiseplan mal etwas aufpeppen möchten.

https://www.youtube.com/watch?v=A5BSuM5Kcrs


Nichts geht über eine kleine Bildstörung

von Admin | 21. Juni 2017 | 8 Kommentare

Karin und Jan haben zwar unsere Stiftung gegründet, dabei wird aber immer schnell vergessen, dass der eigentliche Chef auf dem Hof Pumba ist. Hauptberuflich Hund, hobbymäßig leidenschaftliche Bildstörung geht ohne ihn quasi nichts auf Butenland. Egal ob er Winnie und Eberhard die Flächen außerhalb des Kräutergarten zeigt, die heute abgegrast werden müssen, kontrolliert, ob Lady Welle auch brav ihren Eimer mit Kraftfutter leer macht, kurz mit Emma flirtet, oder sogar mutig die Reaktionszeit von Fine testet, ohne unseren speziesübergreifenden Ansprechpartner und Mediator für alle Konflikte sähen wir hier wirklich alt aus. Deshalb widmen wir dieses Video ausdrücklich Pumba, der unverzichtbarsten Bildstörung seit Erfindung der bewegten Bilder und dem uneingeschränkten Anführer unseres Hunderudels, auch wenn die anderen zwei Teilnehmer das partout nicht einsehen wollen.


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