Denn Tiere sind keine Maschinen
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In meiner Badewanne bin ich Kapitän

von Admin | 22. Mai 2018 | ein Kommentar


Erneut hat Rosa Mariechen die Paparazzi sogar bis ins Badezimmer vorgelassen und widmet sich vor laufender Kamera ihrer Körperpflege. Von dieser Volksnähe können sich andere Prominente echt mal eine Scheibe abschneiden. Bei denen gibt es immer nur verwackelte Strandfotos aus der Distanz, während man bei unserer Hofdiva sogar die Wassertropfen fliegen sieht, sie das Ganze hin und wieder selber kommentiert und dabei so gelassen ist, dass sogar in manchen Aufzeichnungen das eine oder andere Gähnen festgehalten werden konnte. Kein Wunder, dass die Videos unserer Jennifer LoPIG auf dieser Seite ständig Klickrekorde markieren, sie ist und bleibt trotz ihres unglaublichen Erfolgs einfach das Mariechen from the block.


Mieke muht Hallo

von Admin | 22. Mai 2018 | 2 Kommentare

Die 16jährige Mieke gehört seit dem Winter 2016 zu unserer Herde. Davor lebte sie jahrelang in Anbindehaltung. Als Andenken an diese schreckliche Lebensstation wurden bei ihrer Ankunft deformierte Klauen, alte Geschwüre und eine dreifache Sohlenbildung diagnostiziert. Außerdem war ihr Binde- und Stützgewebe stark in Mitleidenschaft gezogen worden, was nicht ausbleibt, wenn man sich täglich nur wenige Schritte bewegen darf. Kein Wunder also, dass Mieke direkt auf unsere Krankenweide gezogen ist, der Ort, wo alle unsere Sorgenfellchen leben, damit wir sie besser im Blick haben und bei Bedarf schneller eingreifen können.
 
Hier hat sich Mieke aber zum Glück super erholt. Sie bekommt nun endlich eine regelmäßige Klauenpflege und das Gewebe hat sich durch tägliche Spaziergänge und anderen Seniorensport sehr gut entwickelt. Der ganze Verlauf ist so zufriedenstellend, dass Mieke eigentlich in der großen Herde mitlaufen könnte. Einziges Problem dabei: Mieke hat dazu überhaupt keine Lust.
 
Wir vermuten, dass sie eine so große Gruppe Rinder einfach nicht gewohnt ist und deshalb die kleine Runde auf der Krankenweide bevorzugt. Bestimmt möchte sie auch nicht auf die tägliche Pflege ihrer Freundschaften verzichten. Garantiert spielt auch Oma Martes bombastischer Kleekuchen, den sie ihren Freundinnen jeden Tag zur Klatsch- und Tratschrunde serviert, eine größere Rolle bei der Entscheidung.
 
Aber es ist auch egal, warum sich Mieke so entschieden hat. Sie möchte auf der Krankenweide bleiben, also darf sie das auch, ohne dabei simulieren zu müssen. Dass hier alle über ihr Schicksal selbstbestimmen, ist schließlich einer der wichtigsten Butenland-Grundsätze. Den darf und soll natürlich auch Mieke konsequent ausleben.

KUHler Anschauungskurs im sozialen Umgang

von Admin | 21. Mai 2018 | 6 Kommentare


Heute haben wir mal ein typisches Ende des Arbeitstages unserer Rinderkollegen für euch festgehalten: Die Herde kommt von der hinteren Weide und wird kurz von Karin namentlich begrüßt. Danach zieht es natürlich alle zum Feierabendbierchen, das wir hier auf Butenland den nicht-menschlichen Familienmitgliedern grundsätzlich in noch leckerer reiner Wasserform reichen.

Dabei kann man sehr schön beobachten, dass Rinder nicht drängeln oder sich übervorteilen, sondern eine Warteschlange bilden und geduldig ausharren, bis sie an der Reihe sind. Da kann sich jedes menschliche Buffet in Sachen Zivilisiert gleich mehrere Scheiben abschneiden. Nicht im Video zu sehen, aber trotzdem auch eine Erwähnung wert: Rinder können sogar literweise aus Eimern saufen, ohne nur einen Hauch Würde einzubüßen, so unglaublich sich das jetzt auch für manchen Ballermann-Touristen anhören wird.

Am Ende präsentieren wir noch eine ebenfalls sehr alltägliche Szene: Obwohl Anna gerade müde von der Schicht kommt, hilft sie uns noch schnell beim Auspacken des ehemaligen Hundeporsches und nimmt sogar spontan eine TÜV-Belastungsprobe am Lenker ab. Dankeschön, Anna, was wären wir ohne deine Unterstützung? Nun leg aber mal die Klauen hoch und entspann dich, morgen steht schließlich schon der nächste spannende Tag auf der Weide an.


Muuhpedia

von Admin | 21. Mai 2018 | 5 Kommentare

Die Zunge des Rindes ist ein wahres Multitalent und hat deshalb gleich mehrere Aufgaben. Sie ist ein Tastinstrument, wird zum Nahrungstransport verwendet, dient der eigenen und fremden Körperpflege, ist für die Lautäußerungen zuständig und regelt nicht zuletzt natürlich auch den Geschmackssinn. Selbstverständlich ist sie auch ein hervorragender Taschentuchersatz, wie Lillja auf dem Tagesbild demonstriert.
 
Dabei kann ein Rind 4 Geschmacksrichtungen unterscheiden, und zwar süß, salzig, sauer und bitter. Jeder Bereich der Zunge ist für eine andere Wahrnehmung zuständig, so wird zum Beispiel alles Salzige von der Zungenspitze wahrgenommen, während das Süße am Zungengrund eingeordnet wird.
 
Sie ist außerdem eine der empfindlichsten Stellen am Rinderkörper, da sie viele Schmerzrezeptoren besitzt. Zusammen mit den Lippen, dem Flotzmaul (der Verschmelzung von Oberlippe und Naseneingang), dem Euter und den Geschlechtsteilen ist sie ein Ort, an dem diese Rezeptoren am dichtesten verteilt sind.

Ananas-Entsaftung einer Profi-Sau

von Admin | 20. Mai 2018 | 3 Kommentare


Was sollen wir zum heutigen Video groß schreiben? Schaut es euch einfach an und lernt, wie man eine Ananas stromlos, ohne Mixer und andere Hilfsmittel unter 2 Minuten entsaftet und dabei kaum einen Tropfen verliert. Um das Glück perfekt zu machen, müsste Rosa Mariechen die Dinger jetzt nur noch im eigenen Ostgarten anpflanzen können. Aber da zeigen sie sich hier im hohen Norden doch noch etwas scheu, in dem Fall sind selbst die grünen Klauen von unseren Gärtnerkoryphäen Eberhard und Winfried überfordert. Na ja, wozu hat man Paten, Angestellte und Bewunderer? Das wird definitiv nicht die letzte Lieferung mit der leckeren Lieblingsfrucht gewesen sein und deshalb können alle Umzugspläne nach Brasilien zumindest vorerst ad acta gelegt werden.


Ein saumäßiger Pfingstausflug

von Admin | 20. Mai 2018 | 4 Kommentare


Rosa Mariechen hat heute Indira zu einem Pfingstausflug eingeladen. Als sie gesehen hat, dass Indira ganz leger barfuß geht, hat sie auch direkt ihre Schlammstiefeletten in der Suhle gelassen. Allerdings waren ein paar leichte Matschsandalen dann doch Pflicht. Als Diva beeinflusst man schließlich ganz Butenland, von der internationalen Groupiegemeinde ganz zu schweigen. Da muss man selbstverständlich auch an noch so heißen Tagen modisch etwas zur Anregung und Diskussion stellen, das ist man den Followern und Fans einfach schuldig.


Wenn das Mutti sieht

von Admin | 19. Mai 2018 | 4 Kommentare


Die Momente, wenn Dina gerade mal nicht guckt und man sich deshalb ihrem Mattis nähern darf, muss man hier auf Butenland sofort ausnutzen, denn sie sind eher selten. Also hat Indira direkt angetestet, ob das drei Meter lange, fast zwei Meter hohe und gut 1,2 Tonnen schwere Riesenbaby in Kuschellaune ist, während Dina total vertieft und abgelenkt mit Klara die Prinzenhochzeit von heute vormittag durchdiskutiert. Natürlich zeigt sich Mattis mehr als bereit für eine Massage, also steht der Kraulrunde, bis dass Mutti sie scheidet, nichts mehr im Weg.

Pippilotta hat Indira dabei gleich als 1A-Schattenspender für sich entdeckt. Das geht aber nur solange gut, bis Anna auch noch dazu kommt und sich ihre KnUHtscher abholen will. Das wird dann doch zu eng und Miss Urinella zieht sich lieber vorsorglich zurück. Schließlich wird sie im Gegensatz zu Indira ja auch nicht für die Erklimmung dieser perspektivischen Rindergebirge bezahlt.


Rock around the clock

von Admin | 19. Mai 2018 | 3 Kommentare


Inspiriert von diversen Musiksendungen, in denen Künstler ihr Liedgut vorträllern, während sie dabei vor Sehenswürdigkeiten der Region stehen, veranstaltet auch Pavarotti heute seine erste Event-Tournee und kräht nur themenbezogene Arien. Auf dem Tagesbild seht ihr ihn auf der Butenlandschaukel, während er die traurige Ballade vom wippenden Hühnermädchen interpretiert, das niemals die Liebe findet, weil es mit so viel Schmackes schaukelt, dass niemand einen Aufsprung wagt. Da bleibt sicher kein Auge im Publikum trocken. Nach dem Tränenstück fürs Herz geht es weiter zur Rinderweide, wo unser Rockstar das Musikgenre wechseln und seinen Partyhit über fliegende Kühe performen wird. Beendet wird das musikalische Experiment dann im Schweinestall, wo seine Kult-Polonaise über die herausgelassene Sau auf dem Programm steht. Wir haben natürlich Karten für die gesamte Tour und sind schon in entsprechender Feierlaune.


Madame Chaya feiert ihren 8. Kuhday

von Admin | 18. Mai 2018 | 8 Kommentare


Wir sind froh, dass die Heutorte heute nicht über die Weide geflogen ist. Denn mit Chaya feiert eine Kuh ihren 8. Geburtstag, die sehr gerne ihre Grenzen auf regelmäßiger Basis austestet und dazu noch von der Natur mit einem sehr beeindruckenden Organ ausgestattet wurde.

Und das ist auch gut so, denn diese Stimmgewalt hat ihr das Leben gerettet. Eigentlich sollte ihr Weg nämlich schon am 8. Juli 2013 enden, das war der Tag, an dem sie am Schlachthof ankam. Dort schrie Chaya aber so beeindruckend ihre Not heraus, dass eine anwesende Tierärztin nicht mehr wegschauen konnte und bei dem anliefernden Landwirt eine Gnadenfrist aushandelte. Diese endete dann sogar in eine Zusage für Hof Butenland, und selbst damit war Chayas Happy End noch nicht perfekt. Denn sie musste noch eine vierwöchige Quarantänezeit überstehen, die sollte sie nicht alleine verbringen, und so konnte auch noch Dani ihr schreckliches Los als Schlachtvieh mit dem Hauptgewinn Kuhaltersheim austauschen. Also kamen beide Damen im Sommer 2013 auf den Hof.

Der Name Chaya kommt übrigens aus dem Hebräischen und bedeutet „Die Lebendige“. Und lebendig ist Chaya auf jeden Fall, wir überlegen sogar hin und wieder, ob nicht ein Übersetzungsfehler vorliegt und der Name eigentlich eher mit „Ramboline“ interpretiert werden müsste. Durch eine Hormonstörung ist Chaya nämlich mehrmals täglich auf Krawall gebürstet. Das bekommt dann der Trecker zu spüren, gerne wird der Kuhdamm blockiert und auch wir liefern uns regelmäßige Durchsetzungsduelle mit dem idealen Lexikon-Beispielbild für „Dickkopf“. Wenn auf dem Hof irgendetwas außerhalb der normalen Abläufe passiert, ist Chaya auch die Erste und öfter auch die Einzige, die das Ganze aus der ersten Reihe kommentiert und dabei austestet, ob nicht Geräte am Event teilnehmen, die eine spontane Kraftprobe gegen sie verlieren.

Allerdings ist sie wegen der Störung in Behandlung und zeigt sich heute fast vollständig von ihrer sanften Seite. So durfte Jan die Heutorte ohne Sturzhelm überreichen. Nur die Gäste Emil und Jule konnten keine Einladung vorweisen und wurden deshalb direkt mit Kopfstössen des Saales verwiesen.

Aber das ist halt Chaya, ein weiterer der schillernden und durchgehend unterschiedlichen Charaktere auf dem Hof. Und selbstredend auch einer, auf den wir nie mehr verzichten wollen. Also alles Gute, Chaya, und verzeih, dass es statt dem gewünschten Boxsack wieder nur eine Heutorte gibt. Wir finden einfach keine Kuh-Sparringspartner, die dir länger als drei Minuten gewachsen wären. Dafür bist du einfach zu „lebendig“ und bleibst es hoffentlich auch noch ein paar Jahrzehnte.


Ein ganz entspanntes Riesenbaby

von Admin | 18. Mai 2018 | 3 Kommentare


Nach dem gestrigen Video sind einige Fragen aufgekommen, weil Dina ohne ihren Sonnenschein zu sehen war. Deshalb wollen wir heute mal per Tagesbild Entwarnung geben. Mattis geht es super. Sogar so sehr, dass er das schöne Wetter geniesst und deshalb auch mal vergisst, dass er eigentlich außerhalb des Stalls immer nur an der Klaue von Mama laufen darf. Zum Glück ist Dina trotz recht autoritärer Erziehungsmethode aber so modern, dass sie ihren Riesenbabyberg nur ständig im Augen halten will und diese Totalüberwachung auch aus einigen Metern Entfernung absolvieren kann. Zumindest hin und wieder. Hauptsache der kleine 1.200-Kilo-Bub kommt abends wieder mit nach Hause und springt morgens ohne Murren aus dem Heubett. Solange das der Fall ist, kann man ihm auch ruhig mal Freiheiten lassen, solange diese in Sichtweite stattfinden. Schließlich hat man einen Ruf als „Supermuddi“ zu verteidigen.


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