Denn Tiere sind keine Maschinen

Jules Kommentar zum Milchgipfel:

von Admin, am 31.05.2016.

Kategorie: Kuhaltersheim,Kühe,Rinder,Tier-Videos

10 Antworten zu “Jules Kommentar zum Milchgipfel:”

  1. Inga sagt:

    Richtig, die gehört nur Dir, Julchen, lass es Dir schmecken.

  2. F. sagt:

    Jules Kommentar ist der einzig richtige Kommentar.

  3. Dagmar sagt:

    Die Milch machts.
    Wenn sie „zu billig“ wird, und sich „nicht mehr lohnt“ ist das doch prima!
    Vielleicht kapieren die es endlich und stellen sich keine Kühe mehr in den Stall.
    Diese Preisentwicklung sehe ich als Chance für die Tiere.
    Milch sollte nur noch Unkosten bereiten, sollte nur noch ein Draufzahl-Geschäft sein.
    Kleine Euter sollten in Mode kommen 🙂

  4. wolfgang sagt:

    Alle Macht für freie Kälber,
    unsere Muttermilch gehört Uns Selber,
    wir fordern freie Weiden und Felder,
    gelegentliche Ausflüge in die Wälder!

    Wollen aufwachsen mit viel Mutterliebe,
    aus Stroh geformt sei unsere Wiege,
    anstatt hartem Spaltboden ohne Liebe,
    fordern wir Kräuter, Gräser, bunte Triebe!

    Das Verbot von allen Melkmaschinen,
    von Kuhställen die aussehen wie Latrinen,
    von Tierausbeutern mit ganz bösen Minen,
    stattdessen Blumenweiden mit vielen Bienen!

    Fordern für alte Kühe/ Ochsen, Kuhaltenheime,
    Massagen, Vorlesungen und ganz bunte Reime,
    frühmorgens Salate und ganz frische Keime,
    das sich Mensch und Tier in Gleichheit Eine!

    Stets Vorfahrt vor allen Autos und auch Zügen,
    das alle Menschen achtungsvollen Umgang üben,
    keine Kuh in der Not sich in ihr Schicksal fügen,
    kein Bauer mehr seine „Nutztiere“ ausbeuten, anlügen!

    Freien Sonnenschein und abends Mond+Sternenhimmel,
    anstatt Kuhhalsbändern und Glocken mit Gebimmel,
    in der Nachbarschaft Pferde und einen Schimmel,
    dazu gute Literatur, vielleicht von Simmel!

    Das Verbot von Kuhmilch in allen Menschenhänden,
    die dafür die Kühe doch ganz grausam schänden,
    wo einsame Kälber in Blechkälberboxen verenden,
    möchte ich diesen Reim als meine Hoffnung senden!

    Geschrieben für die wunderschöne kleine Jule die schon ganz Groß gewachsen ist und ihre ebenso wunderschöne Kuhmutter Jette und allen Müttern und Kälbern auf dieser Welt und den armen Ochsen und Stieren welche von der Fleischindustrie so grausam gemordet werden.

  5. Dagmar sagt:

    Lieber Wolfgang;

    das ist wunderschön!!!
    Danke!
    Ich schicke Dir in Gedanken einen Schmetterling 🙂

  6. Inga sagt:

    Lieber Wolfgang,

    danke Dir auch für die Wahrheit in Reimen.

  7. Ellen sagt:

    Ich kann mich auch nur Wolfgangs wahren Worten anschließen – damit ist alles gesagt – es ist auf den Punkt gebracht – warum verstehen so wenig Menschen eine einfache Botschaft!!!????

  8. Christine sagt:

    Berührend gereimt Wolfgang – danke!!!
    Recht hat Julchen – das ist ihre Milch! Jule ist ganz toll gewachsen, sie muß sich zum Trinken bei Mama Jette schon ziemlich runterlehnen – ein Prachtmädel.

  9. Gabriele sagt:

    Was soll ich noch schreiben, nachdem ich ich Wolfgangs Verse gelesen habe. Mir stehen die Tränen in den Augen so schön sind diese Reime, die eigentlich jedes Herz weit öffnen müssten.

    Danke, Jette für Deine leckere Milch, wollte Jule noch sagen.

  10. Annette sagt:

    Dankeschön, Wolfgang, das hast du wirklich wunderschön geschrieben und gereimt!

    Und wie still Jette stehenbleibt, um ihr Kind zu säugen. Das ist gelebte Mutterliebe, so, wie sie jede Kuh gerne leben würde, aber kaum eine darf.

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