Denn Tiere sind keine Maschinen

Das Enten-Wasserbett

von Admin, am 05.05.2015.
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Kategorie: Tier-Videos

19 Antworten zu “Das Enten-Wasserbett”

  1. Maike sagt:

    Immer, wenn ich diese Enten sehe, denke ich nur: sie haben es aus der Hölle geschafft!! Es ist wundervoll, sie in Freiheit zu sehen, ich freue mich heftig!
    Warum trotzen sie eigentlich der Strömung, während sie so gechillt im Wasser liegen?

  2. Cornelia sagt:

    …von wegen nass und ungemütlich!

  3. Ulla39 sagt:

    Und wie trotzen sie der Stimmung? Ich meine, unsereiner bleibt beim Schwimmen ja manchmal auf der Stelle, ohne es zu wollen. Aber wie bringen es die leichten Enten fertig, nicht mir der Strömung fortgetragen zu werden? Paddeln sie mit den Füßchen? Auch beim Schlafen?

  4. Ulla39 sagt:

    Ach dieses selbsttätige Rechtsschreibprogramm! Wie trotzen sie der Strömung? (Vom Sinn her klar, gewiß.)

  5. Inga sagt:

    Das beruhigt meine arg mitgenommene Seele.
    Meine Katze Baschi ist tot, gestern mit Hilfe einer Tierärztin sanft entschlafen. Die Nieren. Baschi war 22 Jahre alt, ich habe sie vor neun Jahren zu mir genommen, als ihre vorige Menschengefährtin sich einen Mann ins Haus holte, der Baschi nicht mochte. Sie war eine reine Wohnungskatze, hat sich nicht einmal für die Eichhörnchen vor dem Fenster interessiert! Und mehr als einmal habe ich sie scherzhaft als arge Spießerin bezeichnet. Aber wo kämen wir hin, wenn wir nur diejenigen lieben, die unseren Vorstellungen davon entsprechen, wie sie sein sollen. Ich bin sehr traurig.

  6. Dagmar sagt:

    Liebe, liebe Inga,
    das tut mir so leid und auch so weh.
    Ich fuehle mit Dir, wie alle hier im Tagebuch vor 24 Tagen mit mir gefuehlt haben als mein Erwin gestorben ist.
    Ich loese mich grad wieder in Traenen auf, obwohl ich ihn noch spuere, fuehle, dass er noch da ist. In einer anderen Dimension, aber noch da.
    Liebe Inga, ich wuensche Dir, dass Du nicht auf die Arbeit gehen musst, sondern dich ganz Dem Schmerz um den Verlust hingeben kannst.
    Es sind die armen und schwachen Tiere, die uns besonders ans Herz wachsen und dort einen riesen Schmerz hinterlassen, wenn sie gehen.
    Ich lese oft die Tagebuchseite vom 11. April, als mich alle hier so lieb aufgefangen haben.
    Ich wuensche Dir den selben Trost, die selbe Anteilnahme, wie ich sie bekommen habe.
    Es wird einige Zeit brauchen, bis der Schmerz weicher wird.
    Ich bin bei Dir, neben Dir, weine mit Dir.

  7. Luna sagt:

    Ja,die wunderschönen Enten.Ein lebendiges Standbild,sehr chillig.
    @Inga:
    Liebe Inga,auch ich versuche Dir liebevolle und tröstende Gedanken zu schicken.Es hinterläßt immer eine ganz grosse Lücke,wenn wir ein geliebtes Wesen gehen lassen mußten.
    Diese Lücke wird nie wieder so wirklich ganz geschlossen,aber man kann sie füllen.
    Mit schönen Erinnerungen,mit dem Trost,dass Du Baschi ein wunderschönes Leben bereitet hast,mit dem Wunsch,dass es Baschi,dort wo sie jetzt ist,gut geht,sie auf eine andere Art und Weise weiterleben darf.
    Das sie nicht allein gelassen wurde und Du bis zuletzt bei ihr warst.
    Oder es geschieht wie bei der lieben Dagmar,wo Erwin immer noch ein wenig da ist und Dagmar in ihrem Kummer versucht zu helfen.
    Manchmal stelle ich mir diese Lücke wie eine verwunschene Nische in einem alten Gemäuer vor,ganz dicht bewachsen mit Efeu,Ranken und einem Dornengebüsch an dem ab und zu Rosenblüten zu entdecken sind.
    Liebe Inga,manchmal helfen sogenannte „Rituale“(wenn man sich darauf einlassen kann):Vielleicht eine Kerze aufstellen,ein Bild von Baschi mit einer Blume schmücken,einfach mit ihr sprechen und auf „Antwort“ hoffen.
    Wenn Du magst und es Dir gut tut,erzähle uns doch etwas von Baschi.Dann lernen wir sie ein wenig kennen und rücken gedanklich näher zusammen.
    @Dagmar:
    Ich habe mich vorerst nicht so richtig getraut noch etwas zu Erwin zu schreiben,aber weißt Du,was mir bei meiner Katzenomi auch etwas geholfen hat?
    Ich habe eine liebe Freundin,Katzenfrau,Katzenverrückte:),
    sie brachte mich auf die Idee des „Räucherns“.
    Es gibt bestimmte Räuchermischungen,die für „solche Zwecke“ geeignet sind.
    Erst habe ich gedacht,es bringt für mich nichts.Aber ich wollte mit dieser Trauer umgehen und sie auch nicht verdrängen.(Die meisten Menschen sind zwar erst etwas überrascht,wenn man emotionale Dinge relativ offen anspricht ,sind dann aber doch positiv dazu eingestellt,weil es ihnen ganz oft genau so ergeht,sie sich aber nicht trauen etwas auszusprechen).
    Jedenfalls habe ich an einem wunderschönen milden Wintertag nach Valeries Tod ,eben mit diesem Rauch,meine Gedanken an sie in den zartblauen Winterhimmel geschickt.Und auch wenn ich traurig war,mir hat es geholfen.Und ich bin mir ganz sicher,dass meine Gedanken dort angekommen sind,wohin ich sie mir gewünscht habe.
    Nochmal @Inga:
    Liebe Inga,trauern hat so viele verschiedene Gesichter,wie das Leben auch und gerade deshalb ist es gut,das auf ganz besondere Weise zu tun,eben so,wie es einem selbst gut tut und auch(vielleicht) dem Verstorbenen gefallen hätte….

  8. Luna sagt:

    Wir bekamen Valerie,da war sie schon über 17 Jahre.Sie war eine ganz zarte Katze,aber sehr selbstbewußt und taff,sie wog zu ihren besten Zeiten gerade einmal 3,7 Kilo.Als sie zu uns kam war es über ein Kilo weniger.
    Sie starb mit 21 1/2 Jahren hier zu Hause.
    Es waren für uns mit die wertvollsten,schönsten und auch lehrreichsten Jahre in unserem Leben,was den Umgang mit so einem alten Katzenmädchen betraf.

  9. Inga sagt:

    Liebe Dagmar, liebe Luna,
    danke euch sehr für den Zuspruch. Baschi hat gestern noch eine würdige Beerdigung erhalten mit einem kleinen Sarg, den ihr mein handwerklich sehr begabter Bruder gezimmert hat. Sie war wohl kaum noch so schwer wie Lunas kleine Valerie, wog aber in ihren „besten Jahren“ 7 1/2 kg. So saß sie vor mir, als sie zu mir kam mit einem Blick der sagte: „Was soll ich hier? Bring mich wieder nach Hause, aber sofort!“ Wir sind dann ja doch noch ein ganz gutes Team geworden. Gestern hatte ich Urlaub, heute muss ich wieder arbeiten und einiges nachholen, also bis später erst einmal

  10. Tina sagt:

    @Inga: Liebe Inga, mein aufrichtiges Mitgefühl für den Verlust von Baschi.
    Liebe Baschi komm gut rüber.

    Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
    Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
    Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf.
    Nur Du bist fortgegangen.
    Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück.
    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Dagmar sagt:

    @ Luna,
    hatte schon gerauchert. Hatte das Gefuehl Erwin damit zu vertreiben. Er will noch hier bleiben. Er hat noch was zu tun, Alfons zu ueberzeugen ins Haus zu ziehen.
    Der ist ein richtig verwilderter, alter Kater.
    Er sitzt inzwischen frueh um 8 Uhr im Vorgarten und wartet auf sein Fruehstueck.
    Ich stelle immer das Essen, was bei meinem Hausrudel uebrig ist, vor die Tuer, fuer alle, die es wollen. Alfons kam vor Erwins Tod ab und zu vorbei. Er bekommt jetzt,wo er regelmaeszig da ist, wie die Drinnenkatzen, neues Essen.
    Er zwinkert mich an, faucht, wenn ich auf ihn zugeh, stuerzt sich aufs Essen und laesst sich dann auch streicheln, solange wie er isst.
    Er ist schon alt. Ich schaetze ihn auf ueber 10 Jahre. Er hat weisze Haare im schwarzen Fell und das wird auch teilweise roetlich.
    Ich denke, Erwin wird weiter gehen, wenn Alfons ins Hausrudel einzieht.
    Solange werde ich ihn hoeren und vermeindlich sehen.
    Ich streichel noch ueber seine Lieblingsplaetze, wenn ich dran vorbei geh, als saesze er noch da…

  12. Luna sagt:

    Ach, liebe Dagmar, ich wünsche Dir, Erwin und Alfons alles Liebe. Gemeinsam mit Erwins Unterstützung wird Alfons es irgendwann schaffen und immer ein wenig mehr Vertrauen bekommen. Gerade so einem alten Herrn, der schon viel erlebt hat und vielleicht nie eine richtige Familie hatte, würde es so gut tun.

  13. Inga sagt:

    Hab mich jetzt noch einmal mit den Enten treiben lassen, mit Ton (geht im Büro natürlich nicht). Dann kommen wieder Erinnerungen an Bsschi, und die Tränen dürfen jetzt fließen. Danke euch noch einmal für die mitfühlenden Botschaften. Goethe konnte so etwas gut auf den Punkt bringen, danke Tina. Ich habe nicht das Gefühl von Baschis Anwesenheit, sie ist wirklich und wahrhaftig gegangen, und in die Stille hinein klingt nur noch das Echo ihrer zahlreichen Kommentare zu allem und jedem. Es ist ja auch kein Alfons in der Nähe, der überzeugt werden müsste! Ich wünsch Erwin viel Erfolg bei seinem Vorhaben, liebe Dagmar.

  14. Dagmar sagt:

    Liebe Inga,hab grad alles nochmal gelesen und auch meine Traenen flieszen wieder, obwohl der Alfons eben vor der Tuer gewartet hat und sich fuer die Nacht den Bauch voll geschlagen hat.
    Ich freu mich immer sehr, wenn er wartet, ist er doch die Verbindung zu Erwin.
    Waere Alfons nicht gekommen wuerde ich wohl so langsam auf dem Weg ins Tierheim sein.
    Ich hab da schon 3x eine Katze mitgenommen. Hab mich ins Katzenhaus auf den Boden gesetzt und mich aussuchen lassen. Das hat auch schon mal eine Stunde gedauert.
    Vielleicht ist das auch ein Weg fuer Dich, wenn Du im Herzen etwas ruhiger wirst.
    Kein Ersatz. Das geht nicht. Aber einem armen Tier den leer gewordenen Platz anbieten.
    Schlaf gut, liebe Inga, ich bin in Gedanken bei Dir und viele aus dem Tagebuch auch, da bin ich sicher.

  15. Luna sagt:

    Dagmar, Du bist so eine liebe Seele,schön, dass Du hier bist!
    Liebe Inga,es kann durchaus sein, dass Du Deine Baschi zur Zeit nicht spürst. Vielleicht war es für sie an der Zeit gehen zu wollen oder zu dürfen. Aber sie wird, irgendwann, aber nicht allzu lang, wieder in Dein Leben treten. Leider spüren wir Menschen „es“,dann meist erst „hinterher „,aber, geliebte Katzenwesen verstehen das nur allzu gut. Nur Mut,liebe Inga,sie hat Dich nicht vergessen, niemals.
    Bin bei Dir und Baschi.Sie ist immer bei Dir,sei da ganz sicher.

  16. Doris sagt:

    Die Enten haben es aus der Hölle geschafft. Das stimmt!
    Ich wünschte mir, alle Tiere die in von Menschen gemachen Höllen sitzen könnten befreit werden.
    Und kämen dann zu solchen Menschen, wie denn Katzen-Ladys hier.
    Dann wäre die Welt eine andere.

  17. wolfgang sagt:

    Vier Enten träumen in einem Wasserbett,
    die Ferdern fein geputzt und ganz adrett,
    ertönt gelegentlich ihr Quak-quak nett!

    Ein Auge bleibt dabei beim Träumen offen,
    dass man von keinem beutegreif betroffen,
    lieber doch sich gute Fütterrung erhoffen!

    Auch bleiben stets die Entenbeine schlank,
    der kräftigen Wasserströmung doch zum Dank,
    die Ferdern dazu luftig, weiss und blank!

    Enten sind so wunderschöne Lebewesen die unser Leben so bereichern können aber stets ist doch die Freiheit das
    unbedingte Gebot für alle Lebewesen.

  18. Luna sagt:

    Liebe Doris, danke schön für Dein Kompliment. Das ist etwas ganz besonderes für mich.

  19. Annette sagt:

    …ich habe den Eindruck, dass die Vier je einen kleinen Anker ausgeworfen haben müssen, sonst müsste die Strömung sie doch eigentlich abtreiben………. wunderschön zu sehen, wie gut es ihnen geht…

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