Denn Tiere sind keine Maschinen

Jetzt tut’s nicht mehr weh, Frau Lotti

von Admin, am 09.04.2013.

Die Welt schaut rauf zu meinem Fenster mit müden Augen, so staubig und scheu. Ich bin hier oben auf meiner Wolke ich seh dich kommen, aber du gehst vorbei. Doch jetzt tut’s nicht mehr weh, nein jetzt tut’s nicht mehr weh. Und alles bleibt still und kein Sturm kommt auf wenn ich dich seh.
Es ist vorbei, bye bye Junimond.
Es ist vorbei, es ist vorbei,
bye bye.
(Rio Reiser)
http://www.youtube.com/watch?v=YaUQCcCzFlY

Als wir Frau Lotti im August 2008 aufnahmen, zeigte sie aufgrund einer alten Beckenfraktur eine komplette Beckenschieflage. Monatelang lag sie, erholte sich langsam wieder, aber ihr Gangbild blieb schleppend und schwerfällig. Vor einigen Monaten kam eine schleichende Schiefstellung des Hinterbeins hinzu. Heute zeigte sie uns, dass sie nicht mehr selbstständig aufstehen konnte und wir erlösten sie.

Stichwörter:
Kategorie: Kuhaltersheim,Kühe,Rinder,Verstorbene Freunde

6 Antworten zu “Jetzt tut’s nicht mehr weh, Frau Lotti”

  1. Anna Schubert sagt:

    ohhh…arme Lotti…ich werde dich vermissen 🙁

  2. Marina sagt:

    Meine liebe Lotti mein Herz weint und ich werde Dich vermissen ,aber jetzt hast du keine Schmezen mehr , wo immer Du nun bist …………..

  3. elke sagt:

    ;-(( das tut mir wirklich sehr, sehr leid !!

  4. Susanne sagt:

    Warum durfte sie nicht alleine und langsam sterben? Kann man nicht bei ihr sein und ihr ihr Sterben erleichtern und wäre das nicht eine Bereicherung für beide Seiten gewesen? Und ist es nicht brutal auch für den Menschen der ein sterbendes Tier tötet (töten muss)dieses zu tun? Haben nicht eher die Menschen Angst vor dem (angeblichen) „Leid“ der Tiere…???Ist nicht auch Sterben ein Prozess dem man jedem Lebewesen zugestehen sollte?

  5. a.d-m.i-n a.d-m.i-n sagt:

    Susanne,

    viele der Tiere, die bei uns leben, leiden an chronischen Erkrankungen. Oft können die Symptome eine Weile gelindert werden, doch man muss immer mit ihnen leben und wer die Tiere gut kennt, jeden Tag mit ihnen umgeht, sieht, wann es nicht mehr geht. So war es auch bei Frau Lotti. Manchmal tritt die Situation ein, dass es keinen anderen Weg mehr als die sofortige Erlösung gibt. Glaub mir, bei Frau Lotti war es soweit. Wir kümmern uns seit über zehn Jahren um diese Pflegefelle und sehen, ob der Genuss am Leben oder das Leiden durch Leben überwiegt. Die Entscheidung war niemals einfach und sie wird es niemals sein. Doch wir wollen auch niemanden unnötig lange leiden lassen, wenn deutlich ist, dass keine eigene Kraft mehr da ist.

  6. Wolfgang sagt:

    Ich finde man sollte die schöne Zeit im Auge behalten und Lotti hat auf Hof Butenland viel Freude erlebt und Freundschaften schließen können.
    Nun hat Sie keine Schmerzen mehr und steht auf einer himmlischen Weide in einer duftenden Blumen-
    wiese unter ihren Liebsten und muht gelegentlich.

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