Denn Tiere sind keine Maschinen

Ellies Ankunft auf Hof Butenland:

von Admin | 14. Juni 2015 | 18 Kommentare

ellis ankunft

Zum Ansehen des Videos bitte auf das Bild klicken.

Filmemacher Marc Pierschel (Live And Let Live) hat für uns einen kleinen Film über die Ankunft von Ellie gedreht. Momentan arbeitet er an seinem neuen Film The End of Meat über eine Welt ohne Tierausbeutung.

Mehr zu Marcs neuen Filmprojekt und wie ihr ihm dabei helfen könnt, lest ihr hier.


Zwei gute Seelen im Glück:

von Admin | 13. Juni 2015 | 13 Kommentare

elli

Ellena, jetzt Elli, ist angekommen.


Für sie geht es morgen in die Freiheit:

von Admin | 12. Juni 2015 | 8 Kommentare

ellena

Ellena erhielt ihren Namen von der Tochter des Bauern. Ellena wurde im April 2008 geboren und hat drei Kälber geboren. 2011 erlitt sie nach der Geburt ihres zweiten Kälbchens eine Labmagenverlagerung. Sie sollte getötet werden, aber die Tochter des Bauern leistete Widerstand und pflegte Ellena gesund. Und nicht nur das, sie sorgte auch dafür, dass Ellena, bevor ihr baldiger und endgültiger Schlachttermin feststand, den Weg in die Freiheit antreten kann. Wir erwarten Ellena morgen Abend auf Hof Butenland.


Ganz einfach 4 x P = Pino, Princessa, Pumba und ein Porsche:

von Admin | 31. Mai 2015 | 59 Kommentare

pino, princessa und pumba

Pumba ist seit heute ein Hof Butenländer. Er ist ca. zehn Jahre alt, wurde schwer verletzt auf der Straße gefunden, sofort zum Tierarzt gebracht und operiert.

Offensichtlich war Pumba ein Streuner, denn im örtlichen Tierheim (Alicante) meldete sich niemand, der ihn vermisste. Die letzten drei Monate lebte Pumba in einer Pflegestelle und erholte sich. Ein Vorderbein ist leicht deformiert. Pumba benötigt bei Spaziergängen noch Pausen, und so dachten wir, dass die höfliche Princessa Pumba sicher die Rückbank ihres Porsches zur Verfügung stellt.

Foto:
Pinobär(links), 13 Jahre alt
Im Porsche: Princessa (vorn), 12 Jahre alt, und auf der Rückbank Pumba


Freiheit für Lenchen und ihr Kind Emil:

von Admin | 20. Mai 2015 | 33 Kommentare

„Diese Leben sind nicht die unseren, wir haben keine Vollmacht für sie und wollen uns eine solche nicht weiter anmaßen. Wir werden also keine Tiere mehr fangen, verschleppen, züchten und einsperren oder töten, weil niemand das Recht hat, dermaßen vollständig über das Leben Unbeteiligter zu bestimmen.“

Hilal Sezgin, „Artgerecht ist nur die Freiheit“


Emil ist angekommen

von Admin | 19. Mai 2015 | 38 Kommentare

lenchen und emil

„An diesem Tor endet das Wertesystem einer Gesellschaft, die in einem Tier ein Produktionsmittel sieht, eine biologische Maschine, die effizient zu laufen hat.“
Karen Duve, aus dem Kapitel über Hof Butenland in ihrem Buch „Anständig essen“

Foto: Lenchen mit ihrem Sohn Emil

Ein zehnminütiges Video von Emils Ankunft und der Zusammenführung von Mutter Lenchen und ihrem Sohn ist in Arbeit. Wir veröffentlichen es hier, sobald es fertig ist.


Lenchen hält Ausschau:

von Admin | 19. Mai 2015 | 68 Kommentare

lenchen hält ausschau

emil

Lenchens Sohn Emil ist soeben verladen und tritt die Reise in die Freiheit an. Wir erwarten Lenchens Sohn gegen 18 Uhr.


Lenchens erster Tag in Freiheit:

von Admin | 27. April 2015 | 29 Kommentare

lenchen auf der weide

lenchen im offenstall

lenchen auf der weide

Als erfahrene Kuh wurde Lenchen sofort von allen Rindern auf der Krankenweide aufgenommen.

Hier leben derzeit Mathilde, Jenny, Minna, Stine, Samuell, Katinka und Marie sowie die Kinder Paul und Emma, die eigentlich längst in die große Herde umziehen könnten, aber immer wieder den Schutz und die Ruhe bei den alten Kuhdamen suchen.


Lenchen ist angekommen und wird von Emma und Paul begrüßt:

von Admin | 26. April 2015 | 22 Kommentare

Lenchen hat, wie wir heute erfuhren, nicht neun, sondern elf Kälber geboren.


Happy Kuhday Stine und Glückwunsch zum allerersten Ausflug in Deinem Leben:

von Admin | 18. März 2015 | 15 Kommentare

Stine wurde am 18. März 2008 geboren. Direkt nach der Geburt wurde sie von ihrer Mutter Minna getrennt und musste seitdem angebunden an einer Metallkette in einem dunklen Stall stehen – direkten Kontakt zu Artgenossen hatte sie keinen, lediglich Sichtkontakt zu ihrer Mutter, die im selben Stall verblieb.

Elementare artspezifische Grundbedürfnisse wurden bei Stine seit der Geburt unterdrückt: Sie hatte keine Möglichkeit, Lauf-, Fress-, Leck-, Kratz- oder Ruheverhalten in dem Umfang auszuleben, wie es für ihre Gesundheit nötig und wichtig gewesen wäre.

Bis zum Februar 2015 dauerte dieser Zustand an, der alte Stall war inzwischen als einsturzgefährdet eingestuft worden, und der zuständige Tierarzt weigerte sich, den Stall zur Untersuchung und zur Klauenpflege zu betreten. Wir entschlossen uns spontan zur Rettung der beiden Kühe, als wir von den katastrophalen Zuständen auf dem Hof erfuhren. Stine konnte nach schwierigen Verhandlungen mit dem Bauern schließlich gemeinsam mit ihrer Mutter zu uns kommen.

Bei uns hatten die beiden Kühe zum ersten Mal die Gelegenheit, sich zu beschnuppern und zu belecken, beides wichtige soziale Bindungsmechanismen für diese sensiblen Tiere. Ob Stine Kälber hatte, wissen wir nicht.

Die jahrelange Haltung an der Kette, die reizarme Umgebung, die ständige Dunkelheit im Stall und die allgemeine Vernachlässigung durch den Halter haben schwere psychische und körperliche Schäden bei Stine verursacht. Stines Sehkraft ist geschwächt, ihr Binde- und Stützgewebe ist verkümmert, die Gelenke knacken, sie bewegt sich wie auf Gummibändern, außerdem hat sie sich ein Horn abgebrochen – sie weiß in Bewegung nicht, wofür dieses Werkzeug nützlich ist.

Stine lebt bei uns bislang zusammen mit ihrer Mutter in einem abgetrennten Bereich des Offenstalls und lässt nur die Nähe der Kälber Emma und Paul zu. Ein Leben im Herdenverband ist ihr komplett unbekannt und vor den anderen, erwachsenen Rindern nahm Stine bisher panisch Reißaus. Mit der großen Herde werden wahrscheinlich weder Stine noch Minna laufen können, dafür sind die gesundheitlichen Schäden zu gravierend. Wir versuchen jetzt mit kleinen Schritten, beide Kühe auf die Krankenweide zu den älteren und erfahrenen Kuhdamen Mathilde, Jenny, Katinka und Angelika zu bringen.


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