Denn Tiere sind keine Maschinen
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Gisela

von Kuhaltersheim | 11. März 2011 | 3 Kommentare

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Was macht Gisela?

von Kuhaltersheim | 6. Februar 2011 | 4 Kommentare

Kuhdame Gisela (17 J. alt) hatte 14 Kälber geboren, bevor sie vor Wochen ausgelaugt und entkräftet zu uns kam.

Langsam erholt sie sich, ist aber immer noch zu dünn. Sie steht jetzt öfter auf, frißt ausreichend und beginnt sich für ihre Umgebung zu interessieren.

Für das tägliche Unterhaltungsprogramm sorgen die Hühner, die Gisela fleißig das beste Heu entgegenscharren….

Die Hühner Bärbel und Elvira leisten Gisela Gesellschaft

Die Hühner Bärbel und Elvira leisten Gisela Gesellschaft


Wie geht es Gisela?

von Kuhaltersheim | 5. Januar 2011 | 4 Kommentare
Gisela

Gisela

Langsam erholt sich die 17 Jahre alte Kuhdame.

Immer öfter steht sie auf, frisst und trinkt ausreichend, und ihre Kulleraugen rollen freudig, wenn sie Äpfel schmatzt. Erst bei Tauwetter versuchen wir, sie in die Herde zu lassen.

Auch die schöne und erfahrene Penelope hat sich gut in die Herde eingelebt.


Gisela ist auf dem Weg der Besserung

von Kuhaltersheim | 24. Dezember 2010 | 4 Kommentare
Der Gutenachtkuss

Der Gutenachtkuß

Die 17 Jährige Gisela ist stabiler auf den Beinen, frißt und trinkt mehr.

Das gestörte Stoffwechselsystem, sowie die Mangelerscheinungen behandeln wir weiterhin mit täglichen Injektionen.

Während Gisela sich in der Krankenbox erholen kann, knüpft Penelope schon Freundschaften. Wir beobachten, wie sie vermehrt die anderen Kühe ableckt und sich immer dichter zu ihnen legt.


Gisela will leben

von Kuhaltersheim | 20. Dezember 2010 | 7 Kommentare

Unser Tierarzt war erstaunt als er sie heute untersuchte, denn seine Prognose war eher negativ.

Zwar ist Giselas Zustand noch kritisch, aber sie versucht immer häufiger aufzustehen. Die Bewegungen werden sicherer, sie frißt und trinkt ausreichend und zeigt Interesse.

Wir werden mehrere Tage Traumeel, ein Schmerzmedikament, sowie Vitamin B Komplex injizieren.

Gisela geniesst Zuwendung und das Füttern von Äpfeln

Gisela geniesst Zuwendung und das Füttern von Äpfeln


Juhu, Gisela will leben:

von Kuhaltersheim | 19. Dezember 2010 | 8 Kommentare

Nachdem sich gestern abend Giselas Zustand verschlechterte, kam erneut der Tierarzt.

Er vermutete eine Querschnittslähmung, sah wenig Hoffnung, da sie festlag. Vorhin schafften wir es, Gisela mit 3 Helfern und Kuh Peneolpe auf die Beine zu bringen.

Sie begann langsam zu laufen. Die Grätschfessel an den Beinen war nötig, um das Abspreizen der Beine zu verhindern.

Gisela

Gisela


Ankunft von Gisela und Penelope

von Kuhaltersheim | 18. Dezember 2010 | 4 Kommentare

Nach acht stündiger Fahrt kamen Gisela und Penelope gestern abend an.

Die beiden Kühe sind in keinem guten Zustand.

So sieht eine 100.000 Liter Kuh aus, die 14 Kälber zur Welt bingen musste: ausgezehrt, steifer Gang, Klauenprobleme, auf einem Auge erblindet.

Der Tierarzt hat Infusionen angelegt und wir warten auf das Blutbildergebnis.

Gisela...

Gisela...

...und Penelope

...und Penelope


Samuell feiert mit seinen Freunden den 8. Geburtstag

von Admin | 31. Juli 2018 | 7 Kommentare


Samuell feiert heute seinen 8. Geburtstag. Sein Start ins Leben war leider sehr holprig, denn er musste die ersten 13 Monate in einer Autogarage verbringen, da sich ein Restaurantbesitzer in den Kopf gesetzt hatte, selber Rindfleisch zu produzieren. Glücklicherweise wurde Samuell aber von Tierschützern entdeckt und konnte aus diesem Verlies befreit werden.

Im Herbst 2011 kam er dann nach Butenland und war hier wie viele Rinder vor ihm erstmal von den neuen Eindrücke total überfordert. Immer wieder führten wir ihn auf die Weide, aber genauso oft lief der arme Kerl wieder in den Stall zurück, um sich dort in die dunkelste Ecke zu verkriechen. Es brauchte viel Geduld und Zuspruch, bis er realisierte, dass ihm hier niemand mehr etwas Böses wollte und sein anständiges Rinderleben endlich beginnen konnte. Einen großen Anteil daran hatte auch die kleine Familie um Supermuddi Dina und Mattis, damals noch mit Oma Gisela, bei der er schließlich Anschluss gefunden hat und die ihm zeigte, was das KUHle Leben nun alles Schönes für ihn bereit hält.

Leider besitzt Samuell ein schlechtes Gangbild, da seine Beine aufgrund der früheren Haltung eine Fehlstellung haben und zu einem X tendieren. Deshalb lebt er seit 2015 auf unserer Krankenweide, hat sich aber auch dort schnell integriert, weil er mittlerweile gelernt hat, dass er auf unserem Hof unter Freunden ist.

Im letzten Herbst wurde bei ihm ein Tumor in der Nase festgestellt. Der konnte zwar in einer OP vollständig entfernt werden und ist auch nicht nachgewuchert, doch leider wurde aktuell ein neuer Tumor auf der genau gegenüberliegenden Nasenscheidewand festgestellt. Unser Tierarzt hat uns allerdings geraten, mit der Operation noch zu warten und zu beobachten, ob das Ding weiter wächst.

Das hört sich im ersten Moment unverständlich an, aber man muss dabei bedenken, dass so ein Eingriff nur unter Vollnarkose erfolgen kann. Dabei muss der Patient lange Zeit in einer Seitenlage verbringen, was bei Rindern immer sehr kritisch ist, ruhen sie aufgrund ihres komplizierten 4-Magen-Systems doch fast ausschließlich in sitzender Haltung und lassen sich immer nur nur für wenige Minuten in die Position fallen, die während einer OP unumgänglich ist. Wir müssen also Samuell weiter im Auge behalten und den Moment abwarten, an dem ein Eingriff nicht mehr zu vermeiden ist, so schwer es uns auch fällt. Allerdings wächst der neue Tumor bedeutend langsamer als der erste, so dass wir die Sache ganz gut im Griff haben.

Daran müssen wir aber heute sowieso keine Gedanken verschwenden, denn jetzt wird erstmal gefeiert. Seine Heutorte nimmt Samuell selbstverständlich auch auf der Krankenweide entgegen und hat für alle Mitbewohner ein Stückchen übrig. Im Video gratuliert Luise, die wegen ihrer schweren Arthrose bei unseren Sorgenfellen lebt, als erstes. Es folgt Herbstzeit, die ebenfalls mit dieser Krankheit zu kämpfen hat, sich jetzt aber schon längere Zeit nicht mehr festgelegen hat, was uns natürlich sehr freut. Mieke ist die nächste Gratulantin. Sie ist eigentlich fit für die große Herde, möchte aber nicht die liebgewonnene Gemeinschaft verlassen. Vielleicht macht sie auch ein freiwilliges soziales Jahrzehnt, keine Ahnung, jedenfalls wird unsere Zivi-Kuh ihre Zelte auf der Krankenweide definitiv nicht abbrechen und weiterhin auf ihre etwas gebrechlicheren Familienmitglieder aufpassen. Natürlich dürfen auch Marte und Maret nicht fehlen, die beide aufgrund ihres stolzen Alters von 21 Jahren in unserem Beobachtungsbereich leben, und es rein altersbedingt lieber etwas ruhiger angehen. Selbstverständlich nimmt sich auch Puschek kurz Zeit, was wäre so ein Geburtstag unter Kollegen auch ohne wohlwollenden Gruß aus der Geschäftsführung?


Mattis feiert seinen 6. Kindermuhday

von Admin | 21. August 2017 | 5 Kommentare

Heute steht ein waschechter Kindergeburtstag auf Hof Butenland an. Denn Mattis, Riesenbaby, Wonneproppen und ganzer Stolz von Mutti Dina, wird 6 Jahre alt.

An dieser Stelle könnte man jetzt darüber sinnieren, dass er somit im Einschulalter ist. Aber das ist eher sinnlos, da Rinder erstens keine auswärtigen Schulen besuchen müssen, da diese raffinierterweise schon direkt in die Herdenhierarchie eingearbeitet wurden, und zweitens sowieso Supermuddi Dina den Bereich Erziehung, Bildung und weiteres Lebensrüstzeug seit Geburt ihres kleinen Engels selbst in die Klaue genommen hat.

Da ist es schon interessanter, dass Mattis eine FSK-Stufe nach oben gerutscht ist und in Begleitung eines Erziehungsberechtigten zum Beispiel in den neuen Star-Wars-Film dürfte. Aber auch das ist nur graue Theorie, da der Mensch versäumt hat, rinderkompatible Kinosessel zu kreieren und deshalb an dieser Zielgruppe komplett vorbei produziert.

Also bleibt der Mattis-Racker auch als Sechsjähriger zu Hause und immer in Sichtweite von Mama. Aber heute zum Geburtstag durfte er natürlich seine Freunde einladen, es gab Geschenke, sicher stand auch so manche Runde „Blinde Kuh“ auf dem Programm, und wenn es heute abend ohne Quengelei ins Bett geht, gibt es vielleicht sogar noch eine Runde Milchschaum von Mutti, mal sehen. Und weil die Kinder so schnell groß werden, haben wir in das Video auch gleich noch Szenen eingefügt, die Mattis direkt nach der Geburt, an seinem 2. Lebenstag und beim Schmusen mit der leider schon verstorbenen Oma Gisela zeigen. Wenn man mit so einem kleinen Sonnenschein zusammenlebt, kann man ja nicht genug Material fürs Familienalbum haben, das kann auch Dina nur bestätigen.

Hier geht es zu fast 9 Minuten-Mattis-Power, wir haben sogar einen Überraschungsgast zur Fete eingeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=4_rMb1TGiIE


Mutti Dina hat Geburtstag

von Admin | 12. August 2017 | 5 Kommentare

Die Kuhputzmaschine brummte heute morgen auf Dauerbetrieb, weil Mattis sich eine besonders ordentliche Frisur gestylt hat. Das ist auch kein Wunder, denn heute feiert seine Mama Dina ihren 9. Geburtstag, da muss natürlich jedes Haar besonders adrett liegen.

Schließlich ist das auch das Mindeste, was für so eine Supermuddi drin sein muss. Damals vor 6 Jahren hat sich Dina nämlich hochschwanger aus eigenen Kräften nach Butenland aufgemacht, dem Nachbarbauern noch nicht mal ein „Tschüss“ gemuht und sich einfach auf eine unserer Weiden gestellt. Natürlich haben wir sie sofort in unsere Herde aufgenommen, wenig später setzten bei ihr die Wehen ein und 3 Tage nach ihrer Flucht ins Paradies schenkte sie Mattis nicht nur ein Leben, sondern auch noch die hoffentlich irgendwann normale Version in Freiheit und Selbstbestimmung.

Seitdem weichen die beiden nicht mehr voneinander und auch wenn das Riesenbaby die Mama inzwischen überragt, schaut es noch immer sporadisch, ob nicht noch etwas Milchschaum im Euter zu holen ist. Unzertrennlich sind sie DAS Butenland-Mahnmal überhaupt, wenn es darum geht, zu begreifen, was wir diesen Tieren eigentlich antun, wenn wir ihnen die Kinder direkt nach der Geburt rauben. Man muss dieses Paar auch nur wenige Minuten beobachten, um zu verstehen, warum Kühe in der Milchindustrie nächtelang nach ihrem gestohlenen Nachwuchs schreien. Wenn der Mensch diese Verbindung nicht auseinander reisst, dann ist sie fürs Leben konzipiert und kann in Sachen Stärke und Intensität jeder menschlichen Mutter- und Kindliebe das Wasser reichen, wenn nicht sogar neue Maßstäbe setzen.

Und obwohl man seine Mutter natürlich jeden Tag ehren sollte und Mattis das auch vorbildlich verinnerlicht hat, wird heute noch eine Schüppe draufgelegt, es gibt Geschenke und die Gratulanten geben sich die nicht vorhandene Weidentür in die Klaue. Da wollen auch wir nicht zurückstehen, der Power-Mama nochmal alles Gute wünschen und uns bei ihr bedanken. Dafür, dass sie ihr Kind so unglaublich vorausschauend gerettet hat, für den täglichen Beweis, dass Mutterliebe keine menschliche Erfindung ist, einfach für alles. Wir haben auch noch ein paar Szenen von Mattis Geburt ins Video geschnitten, so eine Rückblicksstation darf ja gerade beim Hochleben lassen einer perfekten Mutti nicht fehlen. Und natürlich haben wir auch Oma Gisela nicht vergessen.

https://www.youtube.com/watch?v=QI2YxsRZz2s


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