Denn Tiere sind keine Maschinen
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Hoch auf der Karriereleiter

von Admin | 15. Juni 2022 | 4 Kommentare


Einen Ausnahmemanager im High-Performance-Bereich erkennt man unter anderem daran,. dass er Krisen in Gelegenheiten verwandelt. Auch auf dem Gebiet ist Sir Archie ein Spitzenbeispiel. Es ist noch nicht lange her, dass unsere Trulla von einem Greifvogel böse attackiert wurde und der Chef ihr in einer 14stündigen Nacht-OP das Leben gerettet hat. Das Ganze soll jetzt sogar in einer „Emergency Room“-Folge mit George Clooney als Sir Archie verfilmt werden, falls diese Serie eine neue Staffel bekommt, das hängt leider noch etwas in der Schwebe. Jedenfalls ist ihm Trulla deshalb so dankbar, dass sie quasi in die hundeeigene Privatklinik gezogen ist, unseren vierpfötigen Tausendsassa fast schon stalkt und trotz vollständiger Genesung nicht mehr von seiner Seite weicht.

Also hat Sir Archie jetzt einfach Nägel mit Köpfen gemacht und Trulla als Privatsekretärin eingestellt. Selbstverständlich gab es da naturgemäß ein paar peinliche Anfangspatzer in Trullas Einarbeitungsphase, welcher Arbeitnehmer kann sich von sowas schon freisprechen? Zum Beispiel hat er ihr die Hofleiter-Rede zur Lage des Butenlands vorgebellt, aber Trulla hat alles in gackerisch festgehalten, so dass unser weises Oberhaupt auf der Betriebsversammlung alles in einem Hühnerakzent vorlesen musste. Das hat er zwar bravourös improvisiert, aber trotzdem war das schon urkomisch. Bei der letzten Aufsichtsratssitzung lagen auch Körner statt Hundekekse auf den Knabbertellerchen und einen vernünftigen Pekucino kriegt Trulla auch irgendwie nicht aufgebrüht.

Aber das wird sich mit der Zeit schon alles einrenken. Wichtig ist jetzt sowieso nur, dass eine Angestellte nicht nur nach langem Krankenstand wieder in die Butenländer Arbeitsabläufe aufgenommen wurde, sondern sogar als junge Frau einen ziemlich großen Karriereschritt in der doch von Pekinesen dominierten Berufswelt gemacht hat. Für so etwas steht Sir Archie einfach mit seinem guten Namen.


Probier´s mal mit Gemütlichkeit

von Admin | 14. Juni 2022 | 4 Kommentare

Toll, da fragt Frederik gestern Abend bei Sir Archie an, ob er nicht mal wieder in einem Video komplett gefeaturet werden kann, und was passiert nach dem heutigen Zustimmungsbellen? Der Herr verschläft die ersten Minuten seines eigenen Schwerpunktvideos oder verbringt sie beim Sonnenbaden. Da kann er echt froh sein, dass er selbst beim Faulenzen so eine schweinegute Figur macht. Auch die Aufnahmen in der Privatsuhle haben schwere Actiondefizite, genau wie der Spaziergang auf der Schweineinsel, der es (Achtung Spoiler) völlig zurecht nicht in den neuen „Fast & Furious“-Teil schaffen wird. Dafür hat Sir Archie übrigens eine Regie-Anfrage aus Hollywood vorliegen, er hat aber noch nicht zugesagt, da sein Terminkalender auf Butenland so eine Produktion eigentlich nicht zulässt. Ganz zum Schluß mussten wir das Video sogar mit einer Archivszene aufwerten, in der Quotengarant Rosa Mariechen auftaucht. Mensch, Frederik, für den nächsten Dreh erwartet Sir Archie mindestens einen Purzelbaum, schließlich hast du als ehemaliges Stuntferkel einen schon ikonenhaften Ruf zu verlieren und wir machen hier auch keine Videos für „SAT1 Gold“.


Die Bauernantwort auf den Räuber Hotzenplotz

von Admin | 14. Juni 2022 | 3 Kommentare


Der Hintergrund des heutigen Tagesbilds ist besonders bitter, denn dieses Foto hat momentan ein Bauer geklaut und unterlegt damit seine übliche Heulerei über fehlende Wertschätzung der Gesellschaft für seine „Arbeit“.

Es zeigt Christine, die 2002 auf Hof Butenland geboren wurde und 2006 mit ihrer Trine zum ersten Mal Nachwuchs auf unserem Lebenshof zur Welt brachte, weil ein Nachbarstier ausgebüxt war. Die Leute, die dieses Bild jetzt missbrauchen, tun das nur deshalb, weil es auf ihren Höfen solche Familien gar nicht mehr gibt. Dort werden die Kinder den Müttern direkt nach der Geburt entrissen und in den meisten Fällen ist die Mama auch schon wieder schwanger, weil sie längst wieder zwangsbesamt wurde. Für rührende Bilder (vor allem auch mit freien Auslauf) ist da also kein Platz, dementsprechend muss man sie bei Bauern stehlen, die dieser Tierquälerei abgeschworen haben und deshalb überhaupt noch Familien beherbergen.

Natürlich wurde das Bild auch noch mit einem weinerlichen Propagandatext verhunzt, in dem Christine die Worte „Komm mein Kind, wir sind in diesem Land nicht mehr willkommen“ in den Mund gelegt wurden. Das ist der Gipfel der Widerlichkeit, denn wenn man den Kühen die Wahl lassen würde, dann hätten sie die Ausbeutungsmaschinerie, in der sie nur noch als Produktionseinheiten wahrgenommen werden, längst verlassen. Da bricht sicherlich kein Opfer aus, nur weil ihr Ausbeuter nicht mehr genug Geld bekommt.

Dieses Rumgeheule ist sowieso einfach nur lächerlich, kommt es doch aus einer Branche, die Subventionen aus Steuergeldern bekommt und sich deshalb nicht den normalen Marktregeln von Angebot und Nachfrage unterwerfen muss. Stattdessen dürfen die Bauern lustig Milch- und Butterseen produzieren und auch überall sonst im Tiersektor Überproduktionen vorlegen, wollen dafür aber gleichzeitig auch Spitzenpreise haben, von denen sie bitteschön wie Gott in Frankreich leben können. Egal, ob diese Produkte benötigt werden oder nicht. Logischerweise zeigt ihnen der Markt dafür aber beständig einen Vogel und eigentlich müssten die Herrschaften deshalb ihr Angebot endlich mal der Nachfrage anpassen.

Praktischerweise für sie greift da aber die bäuerliche Parallelwelt ein und der Bauer wird mit Subventionen über Wasser gehalten, die alle Steuerzahler für ihn zwangsspenden. Die werden nach Hektar ausgezahlt und niemand interessiert sich dafür, wofür der Bauer sie eigentlich bekommt. Also kann er weiter den Milchsee vergrößern, es bleibt sogar genug Milch übrig, um sie heulend auf Demonstrationen auszukippen und man kann gleichzeitig auf Facebook darüber schwallen, dass man die Welt ernährt, obwohl die ihre Nahrung längst aus anderen Quellen bezieht und die meisten Tierbauern in einer echten Marktwirtschaft nicht mehr existieren würden. Einer der heftigsten Butenland-Kritiker und Befürworter der industriellen Tierhalter ist mittlerweile komplett auf Obst und Gemüse umgestiegen, nachdem er gleich mehrere Tierhöfe krachend an die Wand gefahren hat, natürlich ohne damit aufzuhören, das Lied der Tierausbeuter weiter mitzusingen. Aber wir schweifen ab, eigentlich ging es ja nur um den Missbrauch unseres Bildes, den wir natürlich auch als Urheberrechtsverstoß bei Facebook anzeigen werden. Am Ende sei nur noch kurz erwähnt, dass das Meme inzwischen auf einer Seite auftaucht, über die sogar die „Endstation Rechts“-Organisation schon berichtet hat. https://www.endstation-rechts.de/news/landvolk-schafft-rechte-verbindung Naiv, wer dabei nichts Böses denkt.


Überstunden auf der Babystation

von Admin | 13. Juni 2022 | 6 Kommentare

Das heutige Video benötigt eigentlich wieder eine Insulin-Warnung, denn es wird mal wieder die Messlatte in Sachen Süßigkeiten neu definiert. Wir starten mit einer kleinen Patchworkfamilie aus Stockenten, bestehend aus Mama und ihrem 10köpfigen Nachwuchs. Da sich bei diesen Tieren die Familienanwälte als Berufszweig nicht durchsetzen konnten, verdünnisiert sich der Herr Papa meist direkt nach der Zeugung und zahlt nicht mal Unterhalt. Was aber den Oooooooooh-Faktor bei diesen Bildern nicht mal leicht abmildert.

Weiter geht es mit einer echten Bilderbuchfamilie aus Mama, Papa und 4 Kindern. Denn im Hause Teichhuhn wurden heute ganz frisch die Eierschalen durchbrochen und vier ganz bezaubernde Schätzchen bereichern ab sofort unseren Planeten. Die Bilder dazu sind sehr außergewöhnlich, denn leider trifft man Teichhühner nicht mehr in allzu vielen Gewässern an.

Es folgt ein kurzer Abstecher in den alten Stall, der schon länger zur Brutzentrale unserer Schwalben ausgerufen wurde. Dort gibt es noch nichts Niedliches zu vermelden, aber die schiere Anzahl der Eier lässt uns da auf Großes bzw. Kleines für die unmittelbare Zukunft hoffen.

Das Video endet mit ein paar Drohnenaufnahmen, denn auch heute fanden wir noch 4 Rehkitze auf unseren Feldern, was die Heuernte wieder um mindestens eine Woche verschiebt. Das ist aber in Ordnung, warum baut der Mensch auf seinen Flächen auch Kinderzimmermaterial an? Da ist es nur fair, dass er wartet, bis das Zeug nicht mehr benötigt wird.

Damit entlassen wir euch für heute und übernehmen keine Haftung für spontane Karies. Was schaut ihr euch auch trotz Warnung zuckersüße Butenland-Videos an?


Power Napping Profi-Edition

von Admin | 13. Juni 2022 | ein Kommentar


Nicht nur in Japan machen die Angestellten einer Firma sehr kreative Mittagspausen, auch Winfried hat jetzt auf Butenland das Power-Piggy-Napping direkt am Arbeitsplatz eingeführt. Da man sich für diese Freizeitbeschäftigung nicht mehr bewegen muss, sondern gleich vor Ort einschlafen kann, hat man nicht nur mehr Zeit für das Nickerchen. Gleichzeitig muss man nach Wiederaufnahme der Nachmittagsschicht auch nicht mehr umständlich die Grashalme im Garten suchen, die man zuletzt bearbeitet hat, sondern kann direkt und ohne mühsame Neuorientierung wieder die Beißerchen als Rasenmäherersatz kreisen lassen. Der perfekt gepflegte Butenländer Garten kommt schließlich nicht von ungefähr, dieser Premium-Standard ist nur durch ständige Innovationen des beauftragten Experten-Teams zu erreichen.


Connys 3. MUHday

von Admin | 12. Juni 2022 | 5 Kommentare

Heute wird unsere Conny 3 Jahre alt und feiert ihren ersten Geburtstag auf Butenland. Im Gegensatz zu den anderen Rindern ist das aber kein Zeichen für ein mieses Vorleben, denn die Süße kommt vom Hagelhof, ein befreundeter Lebenshof, auf dem zwei Kühe gestorben sind und wo Conny deshalb plötzlich ohne Artgenossen dastand. Das geht bei Herdentiere natürlich gar nicht, also haben wir kurzentschlossen unsere Familie erweitert.

Dramatisch waren bei Conny nur die ersten drei Monate im Leben. Denn bevor der Hagelhof aufmerksam wurde, lebte sie mit ihrem Zwillingsbruder in einem kleinen verdreckten Loch, das wir bewusst nicht Stall nennen möchten. Tageslicht und Frischluft gab es nicht und die Ernährung war ein schlechter Witz aus in Milchpulver gewälzten Brötchen. Heu und Gras lernte Conny erst auf dem Hagelhof kennen. Nicht mal Ablegeflächen existierten in diesem Verlies. Als Conny endlich befreit wurde, war ihr Bruder schon drei Wochen tot.

Um so schöner ist es aber, dass der ganze grausame Spuk für das Geburtstagskind nur noch eine vage Erinnerung darstellt. Auf Butenland hat sie sich ruckzuck zurechtgefunden und läuft absolut selbstbewusst in der großen Herde mit. Dementsprechend gut bestückt ist die Gästeliste auf der Feier. Pippilotta hat wie üblich das Catering übernommen, Carlotta lässt Glückwünsche da, natürlich darf Fine bei keiner Buffetplünderung fehlen und sogar Tilda lässt kurz ihren Karlsson aus den Augen und rennt zur Heutorte. Zusätzlich gab es ein Geschenk von Steffi aus Waldems, so dass Conny sich nach Herzenslust selber symbolisch fliegen lassen konnte. Auch wir gratulieren ganz herzlich und hoffen noch viele solche Feiern für unseren Schatz ausrichten zu dürfen.


Skandal um Janne

von Admin | 12. Juni 2022 | 3 Kommentare


Die Weide stand heute mal wieder kurz vor einem Riesenskandal, denn Janne setzte bei Mattis zum Zungenkuß an. Allerdings ist die Dame erst 6 Jahre alt und Mattis ein ewiges Riesenbaby, deshalb hatten beide keine Ahnung, wie die Rinder in Frankreich küssen und alles lief in gemäßigten Bahnen ab. So musste Supermuddi Dina auch gar nicht eingreifen und freute sich sogar über das blitzblanke Horn ihres ÖdiMUHs. Zum Glück herrscht auf Butenland auch auf allen Weiden und in allen Ställen strenges MUHporn-Verbot, so bleibt alles unschuldig und keine Helikopter-Mama bekommt vorzeitig graue Haare.


Hier kommt die Sonne

von Admin | 11. Juni 2022 | 9 Kommentare

Heute gibt es endlich ein Update zu unserer neuen Bewohnerin, die vor 3 Tagen plötzlich auf unseren Weiden stand, weil sie sich aus eigenen Kräften von einem Nachbarn zu uns rübergemacht hat. Tiere, die selber auf Butenland ihre Zelte aufschlagen, dürfen auch immer bleiben, das ist ein Motto von unserem Hof.

So haben wir auch diese Dame dem Nachbarn abgeschwatzt und sie inzwischen auch auf den Namen Synje (ohne H, deshalb auch kurz gesprochen) getauft, was auf hochdeutsch „Sonne“ bedeutet. Den Namen hat Jan höchstpersönlich ausgesucht, was ein kleines Novum darstellt, da sonst Karin für die Vorschläge zuständig ist. Deshalb gab es da auch keine lange Diskussion, zumal er auch einen sehr schönen Klang hat. Sie hat sich zum genau richtigen Zeitpunkt nach Butenland aufgemacht, denn am 8.7. feiert sie ihren ersten Geburtstag und bekommt somit gleich eine Fete spendiert.

Am Anfang war sie noch recht scheu und suchte ihre alte Herde. Das ist aber auch kein Wunder, denn wie sollte sie ahnen, dass ihr 2023 die erste Zwangsbesamung geblüht hätte? Inzwischen ist sie aber sehr viel ruhiger geworden und nimmt Kontakt zu ihrer neuen Familie auf. Besonders spannend ist natürlich wie immer das Pek-Live-TV, aber auch die anderen Herdenmitglieder werden nun begrüßt, an ihre Favoritinnen Carlotta und Ole sendet sie sogar sehr deutliche Freundschaftssignale. Zusammengefasst ist also eine weitere Seele ruckzuck im Paradies angekommen, was niemanden überraschen sollte.


Die Leiden eines Geschäftsführers

von Admin | 11. Juni 2022 | ein Kommentar


Sir Archie hat ja wirklich ein sonniges Gemüt, aber selbst das kann manchmal überstrapaziert werden. Zum Beispiel durch Damen wie Trulla, die nach einer Greifvogelattacke lange Zeit Patientin in seiner Praxis war, die er nebenberuflich leitet. Obwohl sie Anfang der Woche ganz offiziell als vollständig genesen entlassen wurde, kommt sie noch immer in die Kantine und futtert dort Archies Leckerchenbestände weg. Geht wirklich gar nicht! Aber wahrscheinlich ist das der Preis, den man für eine Privatklinik zahlen muss, die in der eigenen Villa betrieben wird. Es hilft alles nichts, das menschliche Personal muss dann wohl ab sofort mehr Dosen öffnen und vor allem das gute Pek-Geschirr irgendwie sichern.


Schatzi repariert – Schatzi tauscht aus

von Admin | 10. Juni 2022 | 6 Kommentare

Wir lösen mit dem Video das Rätsel vom Tagesbild auf: Natürlich war C die richtige Antwort, die Menschen haben einfach einen Bekannten, der nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, mit dem Auto zu den Weiden gefahren. Ansich eine noble Geste, jedoch wieder ohne Absprache mit Chaya. Das werden diese Zweibeiner wohl auch nicht mehr lernen!!!

Um dann die Kirsche auf diese freche Skandal-Torte zu setzen, liessen sie auch noch provozierend alle Autotüren sperrangelweit offen stehen, nur um Ramboline dann den Einstieg zu verbieten. Das Warum wurde aber schnell geklärt, denn sofort bemerkte Chaya, dass der Vordersitz völlig falsch eingestellt war und so die vorgeschriebene Klauenfreiheit auf den Hinterbänken gar nicht gewährleistet wurde. Selbstverständlich hat die Herdenchefin das direkt KUHrigiert. Man muss den Angestellten aber zugute halten, dass sie wenigstens an die FFP2-Masken gedacht haben, die Chaya dann auch sofort in der Herde verteilt hat. Leider haben sie aber viel zu wenige mitgebracht und es gab eine Nachbestellung.

Auch der Außenspiegel präsentierte sich völlig verdreckt und musste erstmal angehaucht werden, um dann genau wie die Sitze und die Außenkarrosserie eine Politur zu bekommen. Selbst am Lenkrad fehlte jeglicher Kuhsabber, wodurch gefährliche Abrutschstellen entstanden sind, und der Gurt war viel zu stramm eingestellt. Das wurde ebenfalls beherzt instandgesetzt und man kann abschließend nur festhalten, dass die Menschen ohne Chayas Überprüfungen mit diesem Auto wohl nicht mehr unfallfrei auf den Hof gekommen wären. Was haben diese Leute für ein Glück, dass sie mit so einem hochaufmerksamen und technikaffinen Schatzilein zusammenleben dürfen.


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