Abschied von Eberhard und Winfried
von Admin, am 25.09.2026.Was nun folgt, ist der wahrscheinlich schwierigste und traurigste Abschiedsbeitrag, den wir jemals auf Butenland schreiben mussten. Erst letzten Sonntag haben wir darüber berichtet, dass unser Eberhard körperlich immer mehr abbaut, kein Essen mehr bei sich behält und sich regelmäßig übergibt. Bei einem Schwein ist so ein Verhalten ein absolutes Alarmsignal, deshalb war uns klar, dass wir handeln müssen, wenn sich trotz Schonkost, Magenschutz und tierärztlicher Dauerbeobachtung nicht zeitnah etwas an seinem Zustand ändert. Leider ging es immer weiter bergab, sodass uns nichts anderes übrig blieb, als unseren Schatz zu erlösen.
Winfried hat direkt sehr schlecht auf diesen Abschied reagiert, ebenfalls nichts mehr zu sich genommen und sich komplett zurückgezogen. Das Verhalten wurde zusätzlich unterstützt von einer Beinverletzung, an der er bereits laborierte und in Behandlung war, nach dem Tod von Ebi hat er sich dann gar nicht mehr bewegt. Wir haben so etwas geahnt, weil die beiden so eine innige Beziehung hatten, deshalb haben wir zum ersten Mal in der Geschichte von Butenland einen Abschied nicht sofort gepostet. Und leider haben sich unsere Befürchtungen bestätigt und Winfried ist seinem Vater nur wenig später in den Schweinehimmel gefolgt. Und obwohl wir wussten, dass für Eberhard der Abschied näher rückte und Winfried das wahrscheinlich nicht verkraften wird, hat uns diese Tragödie komplett den Boden unter den Füßen weggezogen. Zumal dieses Jahr sowieso mehr als herausfordernd war, weil unter anderem erst vor wenigen Wochen der Doppelabschied von Hope und Quaki anstand, den wir eigentlich auch noch nicht richtig verdaut haben.
Eberhard ist unglaubliche 20 Jahre alt geworden, sein Sohn Winfried nicht minder beeindruckende 16 Jahre. Beide stammen aus einem Versuchslabor, bei diesem Aufenthalt haben sie nahezu ihr komplettes Augenlicht eingebüßt und konnten nur noch Schatten erkennen. Das hat sie aber nicht davon abgehalten, noch 9 1/2 Jahre lang den Hof zu erkunden und hier rundum glücklich zu werden. Eberhard direkt bei seiner Ankunft, Winfried nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit, ein Schema, das sich durch ihren kompletten Aufenthalt gezogen hat. Eberhard ging immer vorneweg und stellte sich so mutig wie neugierig jedem Abenteuer, Winfried liess seinen Papa dabei nie aus den Augen, aber agierte lieber vorsichtig aus dem Hintergrund. Sicher war dabei nur, dass die beiden ein Herz und eine Seele waren und nie weit voneinander getrennt sein wollten. In den letzten Jahren machte sich das hohe Alter bemerkbar und sie verliessen nur noch für die Toilette und immer kürzer werdende Spaziergänge ihren gemütlichen Strohpalast. Was aber ja auch nur vernünftig ist, wenn man auf Butenland das All-Inklusive-Angebot gebucht hat und sein Essen direkt ans Bett bestellen konnte.
Wie gerne hätten wir ihnen diesen Service noch viele weitere Jahre angeboten. Und wie sehr haben wir gehofft, dass wir gerade Ebis tragische 11 Qualjahre im Labor mit genauso vielen Jahren in Freiheit ausgleichen könnten. Das hat leider nicht geklappt, aber trotzdem sind wir uns sicher, dass sie ihre 9 Jahre bei uns in vollen Zügen genossen haben und unser Verwöhnprogramm angekommen ist. Und womöglich haben sie ja auch die Entschuldigung im Namen all der kalten Menschenherzen akzeptiert, die ihnen soviel Leid in ihren ersten Jahren auf diesem Planeten zugefügt haben. Auf Butenland wurden sie geliebt und werden nie vergessen. Manchmal ist dieser Beruf wirklich kaum zu ertragen.
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Ich weine mit euch um diese beiden zauberhaften Wesen, die vor 9 Jahren aus der Hölle ins Paradies gezogen sind.
Ich habe mich oft gefragt, was aus Winfried werden soll, wenn sein Papa nicht mehr lebt und die Antwort habe ich hier gerade lesen können.
Im Schweinehimmel werden sie nun einen neuen Kräutergarten bewirtschaften.
Macht’s gut, ihr zwei! Ihr werdet niemals vegessen sein.
Den menschlichen Butenländern wünsche ich ganz viel Kraft und Trost.
Hab nix G’scheites zu sagen, das ist einfach nur traurig. Ich könnt mich jetzt mit 9 Jahren best of for the little family trösten,obwohl das enorm viel ist, klappt trotzdem nicht, traurig ist traurig und darf es sein Punkt.
Ein doppelt dickes Danke an euch team Butenland.
Nu schleich i mi wieder, pssst, gehabt euch wohl ihr zwei Süßen.
Schock – tiefe Erschütterung – Fassungslosigkeit – und das aus so großer Entfernung. Ich erahne nur einen Bruchteil dessen, wie es Euch ergehen muss, die Ihr die Beiden so lange so liebevoll betreut habt! Mein zutiefst empfundenes Dankeschön dafür, dass Ihr weiterhin für die armen, geschundenen Seelen da seid, die Euch so sehr brauchen und Euch hoffentlich mit der Zeit über diesen Verlust hinweghelfen werden.
Ich habe keine Worte für den Kummer, den ich empfinde, außer: ich fühle mit euch!
Oh nein, das darf doch nicht wahr sein!!! Erst Hope und Quaki und nun auch noch das beste, süßeste und liebenswerteste Gärtnerteam aller Zeiten. Es tut mir so, so leid und ich bin unendlich traurig. Kommt gut über die Regenbogenbrücke, ihr zwei Zuckerschnütchen ❤️
Und ja, ihr lieben Butenländer habt wirklich den traurigsten und zugleich schönsten Beruf. Ihr seid einfach toll ❤️
Lieber Eberhard, lieber Winfried,
auch wenn ich euch beide nie persönlich getroffen habe, habe ich euer Leben auf Hof Butenland über viele Jahre verfolgt und jeden Tag auf einen neuen Beitrag über euer gemütliches Strohbett, eure preisgekrönte Mohnblumenzucht oder die neuesten Gartentipps gehofft. Natürlich ist jedes Tier auf seine ganz eigene Art wunderbar und liebenswert, aber euch beide habe ich von Anfang an ganz besonders in mein Herz geschlossen.
Ich hoffe, es geht euch gut im Schweinehimmel, wo unter eurer Aufsicht im nächsten Sommer bestimmt die tollsten Blumen blühen und das üppigste Gemüse gedeihen wird. Ihr werdet immer einen besonderen Platz meinem Herzen haben
Das ist unfassbar traurig. Dieses grandiose Duo war und bleibt der Inbegriff für gegenseitiges Vertrauen, Genuss, Kuscheln, Selbstbestimmung und nicht zuletzt preiswürdiges Gärtnern. wie groß mag Euer Schmerz sein. Da hilft kein Trost.
Danke an alle Butenländer, dass Ebi und Winni noch diese schönen Jahre genießen durften. Macht es gut ihr beiden zusammen im Schweinehimmel. ❤️
Ich habe keine Worte die trösten könnten, bin einfach nur geschockt und traurig.
Nach Eurem letzten Post dass es Ebi nicht gut geht, hatte ich schon ein schlechtes Gefühl und habe mir auch überlegt, wie es im Fall der Fälle mit Winfried weitergeht.
Er hat die Frage jetzt selbst beantwortet und ist seinem Vater gefolgt.
Ich hoffe sie haben da wo sie jetzt sind ein riesiges Strohbett und einen ähnlich guten Service wie bei euch.
Fühlt euch gedrückt…..
Dieses Duo wird ganz arg fehlen. <3 Danke Butenländer, dass ihr diesen zwei Schnuten so ein schönes Leben bereitet habt. Ihr seid die Besten. <3
Lieber Eberhard, lieber Winfried,
ich danke Euch so sehr für all die Freudenhopser, die mein Herz Euretwegen getan hat, und all das Lächeln, das Ihr mir ins Gesicht gezaubert habt. Bei jedem Beitrag über Euch ist einfach immer die Sonne aufgegangen.
Ich bin mir sicher, dass Ihr – Botschafter grenzenloser Liebe – weltweit unzählige Menschen dazu gebracht habt,
über ihre Sicht auf Tiere nachzudenken.
Euch einmal kurz persönlich treffen zu dürfen, war mir eine Ehre und ein großes Vergnügen.
Ich werde Euch immer lieb behalten und mich gerne und respektvoll an Euch erinnern.
Eure Kerstin
Oh nein, das habe ich befürchtet lebt wohl ihr geliebten Seelen ♡♡ ihr seid jedem ans Herz gewachsen, der von euch gelesen hat! Die Trauer der Menschen, die euch gekannt, begleitet und umsorgt haben, muss unermesslich sein. Ein winzig kleiner Trost ist, dass ihr zusammen gehen konntet und euch nun im Himmel-Strohbett aneinander kuscheln werdet.
Unfassbar traurig, dieser doppelte Abschied von den beiden lieben Gärtnern.❤️❤️
Bei Eurem letzten Bericht zu Ebi war das so ähnlich absehbar, wobei Winnie ihm schneller folgte als gedacht.
So ist nun Ebi von seinen Leiden und Winnie von seinem gebrochenen Herzen erlöst.
Macht es gut, Ihr zwei.
Es tur mir so leid für Euch Butenländer, diese vielen Abschiede. Ich drücke Euch aus der Ferne.
Ach, Ebi und Winfried. Es tut so weh, das zu lesen. Wie unfassbar grausam, dass diese beiden wunderbaren Seelen so viele Jahre ihres Lebens leiden mussten – und wie tröstlich zugleich, dass sie bei euch noch 9½ Jahre erfahren durften, wie sich Freiheit, Geborgenheit, Fürsorge und Liebe anfühlen.
Dass Winfried seinem Papa nun so kurz danach gefolgt ist, macht ihren Abschied noch trauriger und zeigt gleichzeitig, wie unglaublich eng die beiden miteinander verbunden waren. Eberhard vorneweg, Winfried immer dicht bei ihm – und nun fehlen gleich zwei ganz besondere Persönlichkeiten auf Butenland.
Ihr konntet ihnen ihre Vergangenheit nicht zurückgeben. Aber ihr habt ihnen etwas ungeheuer Wertvolles geschenkt: ein Zuhause, in dem sie nicht mehr benutzt wurden, sondern einfach Schweine sein durften. Geliebt, umsorgt und sicher bis zuletzt.
Mein ganzes Mitgefühl gilt euch. Danke, dass ihr Eberhard und Winfried ein Leben gegeben habt, das diesen Namen verdient. Sie werden fehlen. Sehr. ❤️
Mein tiefes Mitgefühl für diese
Riesenverluste.
Möge Euch die Liebe, die Ihr jeden Tag aufbringt durch diese verlustreiche
Zeit helfen und tragen.
Liebe geht nicht verloren.Viel Mut und
Kraft für die nächste Zeit wünscht Maria
Ich habe erst vor kurzem von diesem schrecklichen Abschied gelesen und möchte im Gedenken an diese beiden wundervollen Persönlichkeiten ein paar Zeilen zu den Beileidsbekundungen hinzufügen.
Vor vielen Jahren war ich eine Verehrerin des spektakulären und unvergessenen „Prinz Lui“, seines Zeichens ebenfalls ein (Hängebauch-?) Schwein, der Hof Butenland meiner Meinung nach aufgrund seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit wie kaum ein zweiter bereichert hat. Ihn durfte ich sogar persönlich kennenlernen.
Nach seinem Tod und der großen Leere kamen schließlich Eberhard und Winfried, die Prinz Lui äußerlich ein wenig ähnelten. Schon die Wahl der Namen und erst recht die Schilderungen ihrer Gärtnertätigkeiten und ihrer innigen Beziehung zueinander, die Fotos von der Bereitung ihrer Betten des Abends machten sie für mich zu einem Highlight auf Butenland (was nicht bedeutet, dass ich nicht auch Fan anderer Bewohner:innen war). Als die Berichte über die Beiden seltener wurden, war schon abzusehen, dass ihre Zeit langsam zu Ende ging. Große Sorgen machte mir damals schon die Vorstellung, dass einer – wahrscheinlich Winfried – alleine zurückbleiben würde. Es ist so gekommen, aber nur für ganz kurze Zeit, denn die Bindung war noch stärker als geglaubt.
Ich bin unfassbar traurig über den Verlust der zwei Süßen, aber auch voller Dankbarkeit, dass ihr Butenländer ihnen ein würdiges Leben nach all den Misshandlungen ermöglicht habt, und vor allem, dass sie sich so geliebt fühlen durften. Es ist wohl gut so, dass Winnie seinem Papa im Tod genau wie im Leben gefolgt ist, denn er hätte ohne ihn nicht mehr glücklich werden können.
Ich trauere mit euch und danke euch für eure grenzenlose Empathie und Fürsorge all euren Tieren gegenüber.