Denn Tiere sind keine Maschinen

Manuela

von Admin, am 09.04.2026.

Heute hatte unsere älteste Rinderdame Manuela einen Termin beim Tierarzt. Sie ist in letzter Zeit nicht so gut drauf, steht viel alleine und baut auch körperlich etwas ab. Das ist mit 20 Jahren nicht ungewöhnlich, doch zusätzlich haben wir vor wenigen Tagen eine Verdickung an ihrer Flanke bemerkt, die vorher nicht da war. Unsere Oma hat einige Fettgeschwulste an ihrem Körper, die alle harmlos sind, sowieso ist ihr Körperbau durch ihre Vergangenheit als Versuchskuh etwas anders als bei anderen Rindern. Ihr wurde ein großes Loch in den Bauch geschnitten, damit per Hand täglich Panseninhalt entnommen werden kann, dementsprechend groß ist die Narbe, die bei Schließen dieser Öffnung entstanden ist. An der Stelle haben sich Verwachsungen gebildet, die sich nachteilig auf verschiedene Körperfunktionen auswirken können.

Heute wurde ihr Blut entnommen, nun warten wir auf die Ergebnisse. Die Verdickung haben wir natürlich weiterhin im Blick. Ihr Herz und die Lunge sind zum Glück unauffällig und auch die Pansenfunktion ist normal. Sie isst mit gutem Appetit und hat definitiv noch einiges vor im Leben. Jetzt steht sie erstmal bei Tom und Eira, wovon sie nicht allzu begeistert ist, da sie in die große Herde möchte. Wir wollen aber sicher gehen, dass sie genug isst und trinkt. Das kann nur unter Beobachtung funktionieren, da sie mittlerweile leider zu den schwächeren und rangniederen Tieren in der Hierarchie gehört.


Kategorie: Allgemein

Eine Antwort zu “Manuela”

  1. Tine sagt:

    Manulein, mein liebstes Patenkind. <3 Werd schnell wieder ganz fit, damit du wieder bei der Herde sein kannst, wo du ja etwas lieber bist. Ich denke ganz feste an dich und sende dir eine dicke Portion Gesundheit und Frühlingssonne. Ich hoffe, dein menschliches Gefolge hält uns alle auf dem Laufenden.
    Hab dich lieb

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