Denn Tiere sind keine Maschinen

Das 10. Törchen

von Admin, am 10.12.2025.

Achtung, ab jetzt wird es zuckersüß, denn Mimi durfte das heutige Adventssäckchen aufessen und hat sich gedacht, dass sie zur Feier des Tages ab und zu das Haar offen trägt und so freie Sicht auf ihre wunderschönen Augen erlaubt. Sie kam zusammen mit Hermann, Nanna und Duco im März 2024 zu uns. Vorher stand sie mit Hermann zusammen in einem kleinen Verschlag. Zum Glück haben private Tierschützer das Quartett entdeckt und durfte es mit Erlaubnis der Besitzer nach Butenland vermitteln. Diesem Paar darf man übrigens keine Vorwürfe machen, sie hatten für die Tiere eigentlich nur Gutes im Sinn, aber konnten sich irgendwann aufgrund des eigenen hohen Alters nicht mehr richtig kümmern.

Mimi hatte am Anfang nicht nur Probleme mit Husten, sondern war auch extrem ängstlich. Vermutlich stand sie noch vor dem anderen Hof bei Leuten, die sie schlecht behandelt haben, denn sie reagierte panisch bei Berührung oben auf dem Kopf, am Brustkorb und am Rumpf. Leider alles Stellen, die bei einem Minishetty nun mal gut zu treffen sind, wenn erbärmlich genug ist, um an ihm Wut abzulassen. Sie einzufangen, war am Anfang fast unmöglich, wenn man sie dann doch hatte und zu nah an bestimmte Stellen kam, hat sie öfters aus Angst gebissen.

Sie war also eine echte Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben. Und siehe da, unsere Mühen wurden belohnt und schon bald stellte sich heraus, dass hinter dem ängstlichen Tier ein neugieriges kleines Pony steckte, das mittlerweile sehr gerne beim Training mitarbeitet. Da musste nur ziemlich viel Geduld und Ruhe investiert werden, inzwischen kann man Übungen mit ihr machen, ohne dass sie am Strick befestigt sein muss. Das sieht man auch am Anfang des Videos, wo sie stolz auf ihrem provisorischen Übungsplatz brilliert.

Die definitiv zauberhafteste Ponystute in ganz Niedersachsen (Pferdinand und Duco sind ja Herren der Schöpfung) hält auch still bei der Hufschmiedin und der Tierärztin. Bei neuen Sachen ist sie immer erst vorsichtig, was ja auch nur vernünftig ist, aber macht dennoch brav alles mit. Irgendwann ist ihr richtig der Moment anzumerken, in dem sie für sich entscheidet, dass die Prozedur ja gar nicht so schlimm ist. Auch ihr Husten ist so gut wie weg, nur an ganz staubigen, heißen Tagen im Sommer kann er mal wieder kommen, aber längst nicht mehr so schlimm wie am Anfang.

Kurzum ist Mimi ein vorsichtiges, aber sehr neugieriges und blitzgescheites Pony, mit dem man richtig Spaß haben kann und das sich felsenfest in unsere Herzen eingenistet hat.


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “Das 10. Törchen”

  1. Antonia sagt:

    Wirklich extra-super-süß, die kleine Dame❤️
    Schön, dass sie heutzutage Dank Euch so entspannt ist!

  2. Cornelia sagt:

    was für ein entzückend süßes Pferdchen, wirklich zauberhaft! und es ist mir ein absoutes Rätsel, wie man sich an solch einem kleinen Wesen derart vergehen kann, dass es in panischer Angst lebt…

  3. Silke sagt:

    Ich bin schockverliebt ❤❤❤

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