Denn Tiere sind keine Maschinen

„Verbindung zwischen Mensch und Tier“ von Jacky

von Admin, am 15.11.2025.

Die meisten Menschen lieben ihre Haustiere sehr, vor allem Hunde und Katzen, ich habe diese Verbindung zu Rindern. Oft wurde das belächelt, dabei kam in mir immer nur die Frage auf, wie man einen Unterschied zwischen bestimmten Lebewesen machen kann. Ich schaue Wolke in die Augen und fühle bedingungslose Liebe. Sie ist ein Wunder und macht diese Welt auf ihre Art ein Stück schöner, so wie jedes andere Tier. Diese Wesen denken nicht daran, uns Menschen zu schaden, obwohl sie jedes Recht dazu hätten, bei all dem, was wir ihnen antun. Sie vertrauen uns Hofmenschen. Fremden Menschen gegenüber sind sie erstmal vorsichtig, aber niemals würden sie grundlos aggressiv werden. Ganz im Gegenteil sind sie sehr neugierig und entscheiden sich grundsätzlich, vom Guten auszugehen.

Wolke wurde ihrer Mama nach der Geburt direkt entrissen. Sie kam ahnungslos auf diese Welt und war entgegen der Natur direkt auf sich alleine gestellt. Im letzten Jahr war sie sehr krank und hatte starke Schmerzen, aber hat nicht aufgegeben. Wenn sie mich sieht, kommt sie zu mir. Warum tut sie das? Weil ich für sie da war. Als sie als Kalb alleine gelassen worden ist und als sie letztes Jahr ums Überleben gekämpft hat. Und auch als ich sie hierherholen durfte, weil sie sonst das Leben in der Milchindustrie über sich hätte ergehen lassen müssen.

Wir Menschen bauen Bindungen zu anderen auf, wenn wir vertrauen und uns sicher fühlen. Bei Tieren ist das nicht anders. Es gibt keine nachvollziehbare Entscheidung, ob jemand gestreichelt oder gegessen werden sollte. Alleine so ein Gedanke ist nicht nur einfach falsch, sondern beschämend, weil dahinter immer unendlich viel Leid steckt, das manche Menschen zufügen, ohne mit der Wimper zu zucken. #hofbutenland #lebenshof #rinder #tierrechte #liebe #tierschutz


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “„Verbindung zwischen Mensch und Tier“ von Jacky”

  1. Kerstin sagt:

    Liebe Jacky, Tom war nach langer Zeit das erste Rind, das ich einmal in den Arm nehmen durfte. Dies ist in unserer Gesellschaft so weit weg, dass ich angesichts des von dieser Begegnung entstandenen Fotos immer wieder erklären muss, dass es sich NICHT um ein Pferd handelt.

    Das Leben „hier draußen“ ist manchmal wirklich schwierig, einsam, angesichts all der unzähligen Zeitgenossen, die vermeintlich eigentlich das Herz am rechten Fleck haben, aber gar nichts dabei finden, Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren, ja, sie verweigern schon jedes Nachdenken darüber.

    Mir ist es vor langen Jahren nicht gelungen, einen geliebten Ochsen zu retten, nicht einmal auf seinem letzten Weg begleiten durfte ich ihn. Es tut mir bis heute so leid, und ich empfinde auch so große Dankbarkeit ihm gegenüber für die schöne gemeinsame Zeit, aber gerade auch dafür, dass ich schon als ganz junger Mensch begreifen durfte, dass es selbstverständlich überhaupt gar keine Rechtfertigung dafür gibt, seine Freunde aufzuessen – und eben gar kein anderes Lebewesen.

    Die Aufklärungsarbeit, die Butenland leistet, und die Art und Weise, wie Ihr dies tut, ist unendlich wertvoll und hat ohne Zweifel schon viele Menschen auf den veganen Weg begleitet.

    Ich freue mich so sehr mit jedem Tier, das es in das Butenländer Paradies schafft, aber auch mit jedem Menschen, dem dies für seinen geliebten Schützling, Freund gelingt. Ich glaube, ich kann ermessen, was für ein unendliches Stück Glück es sein muss, einen vierbeinigen Gefährten in die Butenländer Sicherheit bringen zu können.

    Alles Liebe, Kerstin

  2. Antonia sagt:

    Genau so ist es, Jacky!!
    Es wäre schön, wenn sich noch ganz viele an Eurer Tier-Mensch-Freundschaft ein Beispiel nehmen würden.

  3. Andreas Petschulat sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag, den ich nur unterstützen kann.
    Ob unser Patenrind Tom oder die Hunde von Obdachlosen in unserer Stadt. Ich habe alle lieb und versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert