Denn Tiere sind keine Maschinen

Max und Moritz

von Admin, am 11.09.2025.

Max wurde in der Mutterkuhhaltung geboren und Moritz in der Milchindustrie. Ihr viel zu kurzes Leben sollte damit aus Mastanlage und Schlachthaus bestehen. Es kam anders und Mo hatte Glück, in dem gleichen Zeitraum wie Max geboren worden zu sein, denn Wilma, die Mama von Max, hat aufgrund jahrelanger hoher Leistung zu viel Milch produziert und es sollte ein zweites Kalb her. Da sie nun keine „Milchkuh“ mehr war, sondern eine sogenannte Mutterkuh, bekam sie nur noch die zynische Aufgabe, dass ihr Kalb möglichst viel Körpermasse ansetzt. So hatte sie plötzlich zwei Kälber. Mo wurde aber von ihr nicht akzeptiert, sie wollte sich verständlicherweise nur um ihr eigenes Kalb kümmern.

Nach sechs Lebensmonaten sollten Max und Moritz dann aus ihrem alten Leben gerissen werden, um in die Mastanlage zu gehen.  Tatsächlich wurden sie auch aus ihrem alten Leben gerissen, aber für sie ging es ins Rinderparadies. Die Trennung war vorallem für Max und Wilma wahnsinnig schwer. Sie hat tagelang nach ihm gerufen, Max hat ebenfalls viel gebrüllt und sich die erste Zeit auf Butenland sehr zurückgezogen. Bevor Fragen kommen, sei erwähnt, dass wir uns natürlich auch bemüht haben, Wilma nach Butenland zu bekommen, aber leider liegt diese Entscheidung nicht in unseren Händen.

Ein paar Monate später begann die Weidesaison, dort haben Max und Moritz superschnell ihren Platz in der Herde gefunden und gehörten von da an dazu. Beide sind inzwischen riesig geworden, aber nach wie vor die lieben und kuscheligen Ochsen, die voller Vertrauen sind. Zum Glück wissen sie nicht, welches Leben normalerweise auf sie gewartet hätte. Beide wären ohne die Vermittlung nach Butenland schon lange nicht mehr am Leben. Hier sind sie so sehr geliebt. ♥️


Kategorie: Allgemein

3 Antworten zu “Max und Moritz”

  1. Maggie sagt:

    Schön,dass alles so gekommen ist und die beiden Schätze hoffentlich noch ein langes Leben auf Butenland vor sich haben!

  2. Cornelia sagt:

    Es ist so einfach gar nicht zu fassen, wenn man diese beiden entzückendn Wesen sieht, was ihnen eigentlich zugedacht war. Ich habe absoutu nicht nah am Wasser gebaut, aber hier kommen mir spontan die Tränen…

  3. Antonia sagt:

    Da haben die beiden wirklich riesiges Glück, dass sie nun friedlich auf Butenland wohnen. Vielleicht klappt es ja doch noch mit Wilma; ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben!

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