Abschied von Goofy
von Admin, am 26.09.2025.Goofy ist tot. Da müssen wir an dieser Stelle einfach mit der Tür ins Haus fallen, denn wir sind alle geschockt und haben keine Ahnung, was passiert ist. Gestern Abend hat Tomka unseren Schatz noch gestreichelt und es gab nicht ein einziges Alarmsignal, heute Morgen fand ihn Olaf tot auf der Weide. Es gab auch keinen Überlebenskampf, noch hat er überhaupt versucht, wieder aufzustehen, weil so etwas immer Spuren hinterlässt, er ist wohl einfach zusammengebrochen und gestorben. Ebenso wenig fanden wir auch nur das kleinste Anzeichen für eine Verletzung. Leider ist es auf Butenland hin und wieder vorgekommen, dass Rinder schwächeln und dann von anderen aus der Herde recht brutal angegangen werden. Dieses Verhalten beruht auf einem Urinstinkt, denn eine Herde aus Fluchttieren wie Rindern lässt niemanden zurück, will aber auf freier Wildbahn aus Schutz vor Prädatoren immer mobil bleiben. So werden Tiere, die das Weiterziehen behindern, mit allen Mitteln wieder auf die Beine getrieben. Da war Goofy aber immer eher derjenige, der andere angegangen ist, niemand hätte sich das bei ihm getraut.
Es gab zwar im letzten Juli starke Probleme mit einem seiner Hinterbeine und er fing sich zusätzlich eine Lungenentzündung ein. Aber das wurde behandelt, er kurierte sich vollständig aus und lief seit Mitte August nach einer tierärztlichen Nachkontrolle wieder in der großen Herde mit. Seitdem war er nie wieder in irgendeiner Form auffällig, im Gegenteil hatte sich sein Gangbild normalisiert. Das Ganze ist einfach ein Rätsel und wird wohl auf einen Herzinfarkt oder ein Blutgerinnsel im Gehirn hinauslaufen. So etwas geschieht auch kerngesunden Menschen, die plötzlich zusammenbrechen, und sollte uns vielleicht einfach bewusst machen, wie wertvoll jeder Tag ist und was unsere Gesundheit für ein fragiles Gebilde ist. Was uns aber natürlich überhaupt nicht beim Begreifen unterstützt.
Goofy wurde nur 6 Jahre alt. Im Leben vor Butenland war er Teil eines Schulprojekts, in dem Kinder ein Rind von der Geburt bis zum Tod begleiten sollten. Glücklicherweise wurde am Ende dieses Projekts aber auf den Tod verzichtet und Goofy kam in ein Museumsdorf. Dort wurde das Leben in früheren Zeiten dargestellt und er musste einige Monate als Zugochse arbeiten. Da das aber natürlich auch nicht ideal für ein Rind ist, setzten sich alle Verantwortlichen erneut zusammen und schließlich konnte der junge Ochse dann sein Ticket nach Butenland lösen.
Sein Tod geschah plötzlich und ohne Vorwarnung. Und obwohl wir uns für jedes Tier wünschen, dass es einfach ohne Schmerzen und Leidenszeit bei uns einschlafen darf, so ist dieser sanfte Tod für Goofy mindestens 10 Jahre zu früh gekommen. Wir machen uns auch große Sorgen um Anton Plüsch, der seinen allerbesten Freund verloren hat. Eigentlich war es für uns ein gewohnter Anblick, dass die beiden Giganten auf der Weide zusammenstehen und Zärtlichkeiten austauschen. Das ist jetzt auch vorbei und obwohl Anton als sehr sozialer Ochse garantiert von der Herde aufgefangen wird, müssen wir ihn nächster Zeit verstärkt beobachten. Manchmal ist dieser Job beziehungsweise diese Berufung wirklich kaum zu ertragen.
Kategorie: Allgemein

Mein tiefes Mitgefühl! Das ist sehr traurig! Es sah alles nach einer Besserung seiner Gesundheit aus. Leider ist manchmal genau das Gegenteil der Fall, ein letztes Aufleben. Er wird sehr fehlen, der hübsche Kerl!!
Das ist sehr traurig,denn ich hätte Goofy
noch viele tolle Jahre im schönen Butenland
gegönnt.
Vielleicht war seine kürzliche Schwächephase
doch ernster als vermutet.
Gute Reise, Goofylein,du hübscheste aller Blondinen♥️♥️♥️
Oh nein, ich bin gerade absolut sprachlos und zutiefst traurig.
Unser lieber, wundervoller Goofy… Du warst doch noch so jung und hattest mit Anton und der restlichen Herde noch so viele Abenteuer vor Dir. Du wirst uns allen schrecklich fehlen!!!
Ruhe in Frieden, Süßer ❤
Nicht zu fassen!! Ich bin sehr traurig und mir fehlen echt die Worte. Trotzdem möchte ich Alle, die Goofy persönlich kannten, gedanklich umarmen und trösten. Ihr habt einen wirklich schweren Job. Ich zolle euch meinen Respekt und Dankbarkeit für eure Arbeit. Mir bleibt nun nur, um den wundervollen Goofy zu trauern.
Och nö, ausgerechnet Goofy!!
Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt uns nur mit dem Unbegreiflichen zu leben.
herzliches Beileid allen, die ihn lieben und vermissen
Ich bin gerade fassungslos und weiß überhaupt nicht, was ich euch sagen/schreiben soll. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ihr mit solchen Horror-Überraschungen leben und zurechtkommen müsst. Ich wünsche euch ganz viel Kraft und Menschen und Tiere, die euch auffangen und stützen.
Du traumhafter Kerl, der Limahl unter den Rindern: Leb wohl und sei Dir gewiss, dass Du viele Menschen und Kühe tief berührt und froh gemacht hast.
Oh nein, das ist ja furchtbar! Armer Goofy, sanfter Riese mit den wunderschönen Augen, du hast in deinem kurzen Leben viele Seiten der Menschen kennengelernt, die schönsten auf Butenland inmitten deiner Freunde/innen auf den großen Weiden. Komme gut über die Regebogenbrücke ♡♡♡ Viel Kraft den Menschen von Butenland!
Ruhe sanft Du wunderschönes Wesen. Viel Kraft allen Butenländern.
Sooo traurig und tragisch! 6 Jahre (für ein frühzeitig gerettetes Rind) sind überhaupt kein Alter, bei dem man an Abschied denkt. Vielleicht gab es doch einen Zusammenhang zur unklaren Symptomatik im Sommer. Man weiß es nicht, – gewiss ist nur, dass er nun fehlt. 🙁
Lieber Goofy, es war schön, dass wir alle Dich kennenlernen durften und dass Du uns verzaubert hast als schnittiger Titelblatt-Mann mit Deiner sehr charmanten Art. Deine Zeit war viel zu kurz. Ich hoffe das Schicksal hat einen wirklich guten Plan für Dich irgendwo anders……. Mach’s es gut❤️❤️❤️
Er war ein aussergewöhnliches Prachtexemplar.Schön, dass es ihn gab
Wir sind sehr traurig und erschüttert. Schade, daß der Prachtkerl schon so früh gehen musste.