Denn Tiere sind keine Maschinen

Moritz

von Admin, am 26.08.2025.

„Mo,
dein Start ins Leben war wirklich nicht sehr einfach. Dein Glück war einfach nur, dass du im selben Zeitraum wie Max geboren wurdest und seine Mama Wilma zu viel Milch gegeben hat für ein Kalb. Sie war jahrelang eine Hochleistungskuh, durfte letztes Jahr aber zur sogenannten „Mutterkuh“ werden und ihr Kalb für eine Weile behalten.
Also wurdest du aus einem anderen Milchbetrieb frisch geboren hergeholt und einer fremden Mama untergejubelt. Wilma fand das gar nicht lustig, hat dich weggestoßen und wollte sich nur um ihr eigenes Kalb kümmern. Zusätzlich warst du durch den ganzen Stress nicht sehr fit, wirktest teilweise apathisch.
Du wurdest deiner leiblichen Mama weggenommen und dann auch noch von Wilma abgelehnt.
Trotzdem hattest du von Anfang an großen Lebenswillen und hast das Beste aus der Situation gemacht. Später auf der Weide hast du dann eine andere Mutterkuh gefunden, die sich gerne mit um dich gekümmert hat.
Nach ca. 6 Monaten wäre deine Reise zusammen mit Max normalerweise in die Mastanlage gegangen, um dann spätestens ein Jahr später getötet zu werden. Niemals hätte ich das ertragen.
Du bist so ein freundlicher kleiner Ochse, der gerne alles abschleckt und auch zerkauen will, von Reißverschlüssen bis Handschuhe war schon einiges dabei.
Dein Anfang auf dieser Welt war schwer, doch jetzt bist du im Rinderparadies angekommen. Bleib so freundlich und lebensfroh wie du bist, die menschlichen Butenländer haben dich ganz ganz fest ins Herz geschlossen
Männlich geborene Kälber sind sogenannte Abfallprodukte, weil sie für die Milchindustrie keinen Nutzen haben. Deswegen kommen die Kleinen unfassbare zwei Wochen nach ihrer Geburt in Anlagen, in denen sie einfach nur gemästet werden und viele dann im Alter von nur acht Monaten geschlachtet werden. Spätestens aber mit eineinhalb Jahren ist die Reise für die kleinen wundervollen Wesen auf dieser Erde vorbei.
Wir brauchen keine Tiere essen, die Nährstoffe in ihren Körpern kommen aus den Pflanzen, die sie essen.
Also lasst uns doch dafür entscheiden, direkt pflanzlich zu essen, und Lebewesen mit dem selben Herzschlag wie wir einfach in Ruhe zu lassen.“

Von Jacky


Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Moritz”

  1. Silke sagt:

    ❤❤❤❤❤

  2. Dorothea sagt:

    Ist doch wirklich nicht schwierig. Es gibt so viele vegane Produkte, da fällt der Verzicht doch sooooo leicht. Ich Frage mich immer, wer von den „Tierfreunden“ seine Katze oder seinen Hund so behandeln würde wie sogenannte „Nutztiere“.

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