Denn Tiere sind keine Maschinen

Durch den Sturm

von Admin, am 05.04.2022.


Auf Butenland herrscht momentan so ein Wind, dass man kaum die Augen öffnen kann, wenn der frontal heranstürmt und gegen das Gesicht bläst. Aus diesem Grund bringt die Hunde-Geschäftsführung die Rinder jetzt einzeln über den Kuhdamm, damit sich niemand verirrt. Auf dem Tagesbild seht ihr Fine und Omic bei ihrem gemeinsamen Spaziergang.

Jetzt könnte man nachhaken, ob sich ein tauber Hund, der auf einem Auge blind ist, für so eine Eskorte eignet, aber damit würde man nur sein Unwissen beweisen. Denn eine waschechte Pekinesen-Persönlichkeit wie unser Herr Brakelmann wuppt so etwas souverän allein durch seinen Instinkt. Und auch für uns Menschen ist das eine ungeheure Hilfe. Denn falls doch mal jemand vom Weg abkommen sollte und in die falsche Richtung läuft, würde man die winzigen Rinder gerade auf größere Entfernug schnell übersehen und aus den Augen verlieren. Dagegen ist so ein wandelnder Berg wie Omic selbstverständlich im Ernstfall auch noch kurz vor der südamerikanischen Küste von Butenland aus sichtbar und niemand kann verloren gehen.


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Durch den Sturm”

  1. Marita sagt:

    Ich liebe diese zauberhaften Texte, aus denen so viel Liebe, Empathie und herzlicher Humor spricht. Sie wärmen mein Herz und lassen mich dahin schmelzen. Das Bild ist einfach entzückend. Danke dafür.

  2. Gisi sagt:

    Rührend die Beiden,und die Worte dazu…

  3. Martina sagt:

    Klein & Groß beim Flanieren über den KUHdamm.
    Ein großartiges Foto !

  4. Gabriele sagt:

    Gottchen, das kleine zusammengekniffene Gesicht von Omic spricht wirklich Bände.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.