Denn Tiere sind keine Maschinen

Frohe Weihnachten

von Admin, am 31.03.2022.

Jeder kennt das Sprichwort „April, April, der macht, was er will“. Nicht ganz so verbreitet ist die Redensart „März, März, das ist wohl ein Scherz!“, die wir zugegebenermaßen aber auch gerade erst erfunden haben. Angebracht wäre die Etablierung im Wortschatz aber auf jeden Fall, denn der dritte Monat im Kalender dreht in seinem Finale nochmal richtig durch und hat es auf Butenland schneien lassen. Demzufolge mussten wir alle Rinder wieder von der Weide holen, was die Damen und Herren überhaupt nicht witzig fanden. Da musste Sir Archie schon einige Machtworte bellen, bis das geklappt hat. Wenn ihr also heute ein Donnergrollen in der Ferne vernommen habt, war das kein Gewitter, sondern die deutlichen Ansagen von unserem Chef. Der wird auch heute noch mit dem Wettergott telefonieren, damit diese alberne Geiselnahme des Frühlings sofort wieder beendet wird.


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Frohe Weihnachten”

  1. wo aus wu sagt:

    Jaja, das Jahr ist ja schon zu 25% rum: Bald ist wieder Advent!!! Und deshalb sollten wir, passend zum meteorologischen Ereignis, jetzt schon mal anfangen zu üben. Denn dann heißt es für mich wieder wie jedes Jahr:

    „Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
    Schneeflöckchen leis‘ herniedersinken.
    Auf Edeltännleins grünem Wipfel
    häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
    Doch da, vom Fenster her durchbricht
    den dunklen Tann ein warmes Licht:
    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    die Försterin im Herrenzimmer.
    In dieser wunderschönen Nacht
    hat sie den Förster umgebracht.
    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    schon lange Zeit doch sehr im Wege.
    So kam sie mit sich überein:
    „Am Niklasabend soll es sein!“
    Und als das Rehlein ging zur Ruh,
    das Häslein tat die Äuglein zu,
    erlegte sie direkt von vorn
    den Gatten über Kimm‘ und Korn.
    Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
    zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase.
    Und ruhet weiter süüüüüß im Dunkeln,
    derweil die Sternlein traulich funkeln!
    Und in der guten Stube drinnen,
    da läuft des Försters Blut von hinnen.
    Nun muss die Försterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Flugs hat sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmann’s Sitte aufgebrochen.
    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
    – was der Gemahl bisher vermied-,
    behält ein Stück Filet zurück
    als festtägliches Bratenstück,
    und packt zum Schluss, es geht auf vier
    die Reste in Geschenkpapier.
    Da tönt’s von Fern wie Silberschellen,
    im Dorfe hört man Hunde bellen.
    Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
    im Schnee noch seine Runde macht?
    Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
    auf einem Hirsch heran geritten!!!
    Des Försters Haus ist tief verschneit,
    doch seine Frau steht schon bereit.
    “He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
    die andren Menschen Freude machen?”
    “Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
    es ist alles, was ich geben kann.”
    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
    Im Försterhaus die Kerze brennt,
    ein Sternlein blinkt – es ist Advent.“

    Das einzige Gedicht, das ich wirklich kann …

  2. Ira sagt:

    Wow, das ist ja wahnsinn!

  3. Antonia sagt:

    Na hoffentlich erfrieren die Ostereier da nicht, – aber bis dahin soll es ja wieder warm sein.

  4. Gabriele sagt:

    Als ich gestern Morgen den Schnee sah, war der Tag für mich gelaufen, hatte nur noch schlechte Laune. Somit kann ich Eure Rinder absolut verstehen.

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