Denn Tiere sind keine Maschinen

Stine

von Admin, am 02.11.2021.


Die 13jährige Stine ist morgens immer die Erste, die den Stall verlässt und abends die Letzte, die die Heimreise antritt. Oft sucht sie sich eine Weide für sich und beobachtet die Restherde aus der Ferne. Sie ist einfach die perekte Einzelgängerin und natürlich darf sie auf Butenland auch diese Vorliebe ausleben.

Ihre Vorgeschichte ist besonders grausam, denn sie kommt aus einem Stall mit ganzjähriger Anbindehaltung. Dort lebte sie zwar mit ihrer Mutter Minna zusammen, konnte diese aber 7 lange Jahre nur täglich anschauen, ohne einmal Körperkontakt herzustellen. Das holten die beiden dann bei Ihrer Ankunft auf Butenland über eine Stunde ausgiebig und zum ersten Mal in ihrem Leben nach.

Im Mai 2018 schlief Minna friedlich auf der Weide ein und Stine begann ihr Einsiedlerdasein. Sicherlich klingt das traurig, aber andererseits ist es eben auch Stines eigener Entschluß. Mehr als jederzeit die Möglichkeit zu geben, in die Herde zu kommen, wollen und dürfen wir Menschen da nicht geben. Und natürlich nutzt das Stine auch hin und wieder und nimmt Kontakt zu ihren Artgenossen auf. Aber eben selbstbestimmt und ganz nach ihren zeitlich sehr begrenzten Wünschen. So wie es überall selbstverständlich sein sollte.


Kategorie: Allgemein

11 Antworten zu “Stine”

  1. Gisi sagt:

    Lauter gute Wünsche für Stine…

  2. Martina sagt:

    Auch ich sende Stine liebe Grüße nach Butenland.
    Bitte bleibe so wie Du bist,liebe Stine !

  3. iski sagt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Stine in ihrer – wenn auch selbst gewählten – Einsamkeit glücklich ist und finde es sehr traurig. War sie denn vorher mit ihrer Mutter zusammen? Und haben andere Herdenmitglieder mal versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen?

  4. Varken sagt:

    Iski: einsam und allein ist ein Unterschied. Stine ist gerne allein (so, wie ich und viele andere Introvertierte). Aber nicht einsam, denn da sind viele, die sie mögen, und zu denen sie gehen kann, wenn sie Nähe sucht.

    Liebes Butenland: Danke, dass Ihr allen Wesen zutraut zu wissen, was gut für sie ist.

  5. Anja W. sagt:

    Oh wie schön, meine Patenkuh Stine zu sehen. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt. Umso glücklicher bin ich, dass sie nun ihre Freiheit so genießen kann, wie sie es möchte und auch alle Entscheidungen selbst treffen kann. Auch von mir ein herzliches Dankeschön an alle Butenländer.

  6. Gabriele sagt:

    Schade, dass Stine und ihre Mutter nur eine kurze gemeinsame Zeit in Freiheit geniessen konnten. Es ist zwar sehr traurig, dass Stine sich so von dem Rest der Herde abkapselt aber, so ist ihr Wunsch und sie hat ja auch die freie Entscheidung die Nähe zur Herde zu suchen. Ich wünsche ihr jedenfalls, dass sie sich nun endlich wohlfühlt und ihre Selbstbestimmung geniesen kann. Alles Liebe für Dich süsse Stine!

  7. margitta sagt:

    ja, stimme dem zu, dass Tiere sich frei ihr Leben einrichten können, wie alle anderen Lebewesen auch, hoffe ich mal, wenn sie dazu Gelegenheit bekommen haben und nicht durch Haltungsprobleme in ihren freien Entscheidungen eingeschränkt werden. Denke da gerade an Palau, der auch diese Option hat sich dort niederzulassen, wo er sich zu Hause fühlt.Aber manchmal gint es auch Entscheidungshilfen, wie bei Palau

  8. Conny sagt:

    Das ist doch super Stinchen, dass Du morgens die erste und abends die letzte auf der Weide sein darfst… und ganz nach Belieben vorzugsweise allein. Für Dich hat die Erfahrung der ‚Ungebundenheit‘ eben eine ganz besondere Qualität, die Du im Butenland-Paradies nun selbstbestimmt leben kannst.

  9. margitta sagt:

    hallo conny, sie darf es nicht, brauch auch zum Glück keine Erlaubnis,das ist der Vorteil der Selbstbestimmung.

  10. margitta sagt:

    Erklärung dazu, dass sie auf der Weide sein darf

  11. Ira sagt:

    Süße Stine, alle guten Wünsche für dich!

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