Denn Tiere sind keine Maschinen

Lillja

von Admin, am 04.08.2021.


Lillja lebte bis zu ihrer Rettung nicht nur in Anbindehaltung, sie wurde auch viel zu früh zwangsbesamt, so dass ihr Becken bei der Geburt zu schmal für das Kalb war. Deshalb wurde ihr erst die Zerfix zerschnitten, als das nicht reichte, musste sie einen kompletten Kaiserschnitt über sich ergehen lassen, den ihr Kind nicht überlebt hat. Nach der Tortur blutete sie stark aus Anus und Vagina und war eigentlich schon fest für die Schlachttiermast vorgesehen.

Zum Glück konnte sie aber im letzten Moment nach Butenland vermittelt werden, hier lebte sie sich auch gut ein, aber trotzdem war das noch nicht das Ende ihrer Leidensgeschichte. Denn wir bemerkten immer wieder eitrig-schleimigen Ausfluss aus ihrer Scheide, so dass wir erneut eine Untersuchung veranlassen mussten. Dabei stellte sich leider heraus, dass die Gebärmutter mittlerweile stark mit dem Darm verwachsen war, da beim Kaiserschnitt und vor allem bei der Nachbehandlung einfach alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann. So reibt jetzt öfter die Gebärmutter an Lilljas Darm und es kommt zu Entzündungen. Leider ist ein operativer Eingriff an dieser Stelle viel zu gefährlich, um ihn ernsthaft zu wagen. Zum Glück lässt sich Lillja dadurch aber nicht davon abhalten, das süße Leben im Butenländer Schlaraffenland zu geniessen.


Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Lillja”

  1. Ira sagt:

    Liebe Lillja, du bist eine so wunderschöne Kuh.
    Ich freue mich, dass du jetzt in Sicherheit bist.

  2. Gabriele sagt:

    Lilljas Geschichte liest sich immer wieder wie ein Horrorroman. Leider kein Roman, sondern schreckliche Realität. Es ist so ein grosses Glück, dass die Wunderschöne diesem Horror entkommen konnte und heute bei Euch so glücklich sein kann.

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