Denn Tiere sind keine Maschinen

Puscheks neue rechte Pfote

von Admin, am 26.05.2021.


Puschek hatte letzte Woche einen Termin in der Tierklinik, weil der normale Streß eines Hofleiters bei ihm zu leichten neurologischen Ausfällen geführt hat. Davon hat er sich zwar ganz gut erholt, trotzdem konnten wir ihn dazu überreden, nur noch jede zweite Runde durch die Herde zu machen. Die anderen Wege nimmt ihm jetzt Dani ab, die er genaustens aus seinem Hundeporsche heraus instruiert.

Auf dem Tagesbild seht ihr, wie er seiner neuen Assistentin exakte Anweisungen bellt und mit ihr die Strecke durchgeht. Sicherlich ist sein Blick dabei noch etwas skeptisch, aber Dani hat das bisher hervorragend im Griff. Nur wenn es Ärger gibt, kann sie die Betroffenen noch nicht so effektiv zusammenstauchen wie unser Chef. Aber das liegt natürlich schon in der Natur der Sache, da das Muhen einer im Vergleich winzigen Kuh selbstverständlich niemals an das majestätisch-imposante Brüllen unseres Pekinesengebirges heranreichen wird. Zum Glück kann sich Puschek aber die ganz besonders heißen sozialen Brennpunkte auf den Weiden dann nochmal persönlich auf seiner Runde vornehmen, es geht bei der Maßnahme ja sowieso nur um seine Entlastung und nicht um seinen Ersatz.


Kategorie: Allgemein

6 Antworten zu “Puscheks neue rechte Pfote”

  1. Martina sagt:

    Prima Teamwork zwischen Puschek & Dani.
    Ich sende ein großes Bussi an die beiden Hübschen und freue mich sehr, dass es Puschek wieder so
    gut geht.
    Das Foto ist ja schon wieder Spitzenklasse !

  2. margitta sagt:

    An Puschek: gönn dir einfach mal Ruhepausen, du bist ständig unterwegs,vertraue darauf, dass sich andere um dich kümmern.Du hast so viel Schlimmes erlebt, bist wahrscheinlich traumatisiert, wie viele andere Tiere und Menschen auch Aber vielleicht ist dein Unterwegssein mit „Porsche“ auch ein Ausdruck dafür, nicht aufzugeben.

  3. Conny sagt:

    Da tut unsere graue Pekinenz gut daran, sich beizeiten eine Hofleiter-Assistentin aufzubauen, um jedenfalls ein paar weniger anspruchsvolle….obwohl wir ja wissen, dass alles was Puschek tut, von allerhöchster Wichtigkeit ist…Aufgaben zu delegieren. Das macht ja einen guten Führungstil aus, flache Hierarchien und gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe. Wie man sieht, klappt es fast mit der Augenhöhe…wenn man allerdings des Hofleiters Ego bedenkt, bemüht er sich wirklich nach Kräften, Dani nicht merken zu lassen, dass sie ihm sowohl körperlich als auch geistig in kleinster Form gewachsen ist…einfach bewundernswert diese Bescheidenheit. Dani hat großzügiger Weise auf die Schnelle eine Fortbildung zur MUHdiatorin finanziert bekommen, so kann sie jedenfalls z.B. Streitigkeiten um den Gebrauch der Kuhputzmaschine…wer darf wann und wie lange das begehrte Gerät benutzen…schlichten. Während der Hofleiter sich um ernsthafte Vergehen wie z.B. der Verletzung der Rinderaufsichtsplicht kümmern kann…falls so ein Riesenbaby wie Mattis plötzlich die Welt auf eigenen Klauen erkunden will und hinter den riesigen Grashalmen nicht mehr zu finden ist.
    Nur mit seinem Porsche lässt der Chef seine übergeordnete Position noch raushängen…auch wenn man ihn mittlerweile rein- und raustragen muss aus seinem Protzkarre…dafür hat man ja schließlich seine menschlichen Angestellten. Puschek wieder ganz der Alte! Sehr beruhigend!

  4. Antonia sagt:

    Toll, dass Puschi Verstärkung bekommen hat. Er muss wirklich mal etwas runterschalten von seinem stressigen Job;-) So ein ganzer Hof ist schon eine riesiege Aufgabe, auch für eine Führungs-Größe wie Puschek.

  5. Gabriele R. sagt:

    Ich wünsche Puschek, dass sein Gesundheitszustand sich mehr und mehr stabilisiert. Wie nett von Dani, ihn so lieb zu unterstützen.

  6. Ira sagt:

    Schön, dass Puschek ein wenig entlastet wird.

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