Denn Tiere sind keine Maschinen

Ein Tag im Leben eines Riesenbabys

von Admin, am 26.01.2021.

Der Tag von Mattis fängt heute ganz normal damit an, dass er zusammen mit Supermuddi Dina schaut, wie das Wetter ist. Zwar sind alle Onkel und Tanten, die man besuchen könnte, im gleichen Stall oder in direkter Nachbarschaft, aber das ist ja kein Grund, um liebgewonnene Rituale während der Stallsaison zu vernachlässigen.

Danach geht es ins KUHle Badezimmer unter die Kuhputzmaschine. Zwar passt dort ein Riesenbaby kaum drunter, aber trotzdem darf man die Hygiene nicht vernachlässigen. Da bückt man sich einfach ein bißchen und nutzt aus, dass eins dieser praktischen Geräte in idealer Popohöhe befestigt wurde.

Im Anschluß steht der nächste Termin bei Mama an, die die Sauberkeit prüft und nochmal schnell die Stellen bearbeitet, an die man selber nicht so gut rangekommen ist. Mutti ist halt die Beste!

Nun ist endlich eine Runde Spielen angesagt und Tante Chaya hat sogar einen Ballen Stroh übersehen. Das wird gleich ausgenutzt, indem man das Ding zerplückt und sich damit auch noch eine verwegene neue Frisur hochsteckt. Schließlich guckt Mama gerade nicht, das muss Ochse ausnutzen. Danach ist auch fast schon wieder Zeit, um ins Bett zu gehen, den Captain-AMUHrica-Schlafanzug anzuziehen und einen weiteren Tag voller Abenteuer zufrieden zu beenden.


Kategorie: Allgemein

8 Antworten zu “Ein Tag im Leben eines Riesenbabys”

  1. Avatar Varken sagt:

    Mattis mit Perücke – für einen kurzen Moment dachte ich doch tatsächlich, das sei Debbie Harry!

  2. Avatar Ingrid sagt:

    Ob es wohl auf diesem Erdball noch weitere Ochsen gibt, die so verwöhnt und umsorgt werden? Ich wage das sehr zu bezweifeln. Mutti ist aber auch wirklich die Beste. Das Fell glänzt und glänzt..

  3. Avatar Antonia sagt:

    Ein Herz und eine Seele, Mutti und Sohn. Das ist sooo schön, vor allem, dass sie das bei Euch voll ausleben können.

    Beim Strohballen-Zerlegen macht Mattis Chaya richtig Konkurrenz. Er hat dazu ja auch die idealen Werkzeuge auf dem Kopf. Und die Stroh-Frisur: ganz fantastisch!♥

  4. Avatar Martina sagt:

    Ochsenstarke Bilder sind das !
    Ja,Riesenbaby müsste man sein – aber bitte nur auf Hof Butenland.
    Der Text ist ja auch wieder super gelungen und es macht sehr großen Spaß ihn zu lesen. Danke Jens !

  5. Avatar Wo aus Wu sagt:

    Oh ja! Zuerst Schulter und Rücken schön anbürsten und genießen, und anschließend die Haare schön, abgerundet von einer Runde Zungenwellness und Frühsport …

  6. Avatar Ira sagt:

    Herrlich, ich freue mich so diese glücklichen Rinder, einfach nur schön.

  7. Avatar Gudi sagt:

    Mutti und Sohn haben mir klar gemacht, dass ich auf meinen jahrzehntelang anerzogenen Milchkonsum mit Freude verzichten kann. Das Realisieren und Erkennen der heutigen Milchproduktion ist das Eine, aber die Rufe der Mütter nach ihren Kindern bei meinem Bauern um die Ecke ( auch er spricht von seinen 200 Kühen als seinen Mädels ) sind das Andere. Dazu noch die Innigkeit zwischen Mutti und Sohn, da kann ich mit Leichtigkeit meine 6 anerzogene Fixierung auf Milchprodukte über den Haufen werfen und Kaffee schwarz schmeckt mir von einem Tag auf den anderen prima. Besser spät als nie.

  8. Avatar Janne sagt:

    @ Gudi: Herzlichen Glückwunsch und willkommen! 😀

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