Denn Tiere sind keine Maschinen

Ein ganz normaler Heldenalltag

von Admin, am 11.12.2020.

Wir wurden heute von unserem Hofleiter sehr bestimmt darüber aufgeklärt, dass wir die wöchentliche Pekinesen-Mindestquote noch nicht in den Videos erreichen konnten, obwohl wir schon Freitag haben. Das war natürlich ein ganz schöner Schreck, denn da drohen bei Regelverstössen Hundeknochen-Strafzahlungen in Millionenhöhe. Also haben wir mal schnell ein „Puschek Spezial“ zusammengeschnitten, damit müssten wir die Messlatte knapp überspringen.

Am Anfang stellt sich das Butenländer Markenzeichen gebührend vor, um sich danach von unserem Gärtnerteam in Sachen Schlafzimmereinrichtung inspirieren zu lassen. Mag sein, dass unser Chef heute nacht auch versucht, sich in seinem Hundekörbchen einzugraben, vielleicht sollten wir vorsorglich etwas Stroh ins Haupthaus holen.
Danach steht direkt ein Kampf gegen ein Mitglied unseres Gänsewachdienstes an. Das sind immer wieder spannende Duelle mit den natürlichen Pekinesenendgegnern, die Puschek aber alle für sich entscheiden konnte. Zumindest laut seiner eigenen Aussage, Amanda, Hope und Nicoletta haben da seltsamerweise andere Statistiken. Ein Rätsel, das vorerst ungelöst bleiben muss.
Im Anschluß werden die Nerven etwas beruhigt, indem für Anton eine Adventsüberraschung angeliefert wird. Dabei bekommt Chaya direkt eine kurze Ansage, die sie zum Glück auch versteht und deshalb nicht per Schulterüberwurf und Schwitzkasten zur Räson gebracht werden muss. Auch Tom braucht in der nächsten Szene eine Erinnerungshilfe, wer in der Hofhierarchie an welcher Stelle steht. Faustregel ist dabei übrigens, dass jeder unter dem Wutpekinesen einzuordnen ist. Siehe auch Puschek-Gesetzbuch, Paragraf 3, Absatz 4.
Die Zusammenfassung endet dramatisch mit einer weiteren unheimlichen Begegnung der gefiederten Art. Es ist wirklich unglaublich, wieviele Vertreter dieser Dinosauriernachfolger hier auf dem Hof lauern. Gut, dass unser weiser Anführer Nerven aus Stahl hat, andere hätten bei so einem Bedrohungspotential schon am zweiten Tag verängstigt das Handtuch geworfen. Für Graf Puschek ist das aber alles „Business as usual“. Wie sollte man ihn nicht bewundern?

Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Ein ganz normaler Heldenalltag”

  1. Bettina sagt:

    Wie sagte doch ein großer Schriftstellers unlängst: “Puscheks Präsenz läßt sich weder in dunkelster Nacht noch im dichtesten Nebel unterdrücken.“ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

  2. Bettina sagt:

    Es soll natürlich “Schriftsteller“ heißen.

  3. Marita sagt:

    Wenn doch nur alle Chef’s so schokoladig süß und zum Knuddeln wären wie Puschek, sähe die Arbeitswelt bestimmt besser aus. Wenn er dann wirklich nervt, der Chef, nicht Puschek, wird er eben vernascht….

  4. Gabriele R. sagt:

    Süsser, kleiner Held, wie mutig du dich den fauchenden, pickenden Gegnern in den Weg stellst. Zum Glück gibt es noch so sanfte, liebe Mitbewohner wie Anton und Tom, die dir nichts Böses wollen.

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