Denn Tiere sind keine Maschinen

Goofy darf nicht sterben

von Admin, am 26.11.2020.

Goofy hat nicht mehr lange zu leben. Er ist ein kleiner Stier, dessen Geburt Schüler zufällig auf einer Klassenfahrt erlebt haben. Sie konnten das Tier dem Bauern abkaufen und haben daraus ein Schulprojekt gemacht. Zu diesem Projekt gehört fest dazu, dass Goofy Anfang 2021 getötet werden soll. https://www.heimatecho.de/2020/11/04/es-wird-goofys-letzter-winter/ Das wollen wir nicht zulassen, haben deshalb die Schule und andere Institutionen angeschrieben und angeboten, dass Goofy nach Butenland kommt und hier einen Lebensplatz erhält.

Dabei begann Goofys Geschichte so wundervoll. Nach seiner Geburt wurden die Schüler vom Bauern aufgeklärt, dass männliche Kälber keine Milch geben, deshalb in diesem Industriezweig nutzlos sind und innerhalb von drei Monaten getötet werden. Daraufhin haben die Kinder in Zusammenarbeit mit ihren Lehrern tatsächlich Goofy das Leben gerettet und ihn fortan in einem Museumsdorf großgezogen. Sie habn ihm einen Namen gegeben, eine liebevolle Verbindung zu ihm hergestellt und jetzt soll das Ganze mit Goofys Tod enden? Was für grausame Werte werden dadurch vermittelt? Möglicherweise könnte das sogar ein Fall für den Schulpsychologen werden, denn es ist nicht davon ausgehen, dass alle Kinder gefühlskalt auf den unnötigen Tod von einem Freund reagieren, den sie monatelang versorgt haben.

Wenn dahinter der Gedanke steckt, dass die Tötung dazugehört, warum muss man sie an einem Tier zelebrieren, das ein Gesicht erhalten und einen festen Platz auf einem Lebenshof zugesichert bekommen hat? Sicherlich werden die Schüler auch nicht selber den Bolzenschuss setzen, bis zum bitteren Ende wird also sowieso niemand der Beteiligten dabei sein. Leider werden tagtäglich unzählige Rinder in Schlachthöfen umgebracht, zur Aufklärung würde also jederzeit ein Besuch in einem beliebigen Schlachthof reichen, so ein ungeschönter Blick hinter die blutigen Kulissen wäre sogar pädagogisch sehr sinnvoll.

Wir werden auf jeden Fall um Goofy kämpfen und alle Hebel in Bewegung setzen, damit er seinen von uns bereits zugesicherten Platz auf Butenland bekommt. Unser Bild zeigt die kleine Luna mit dem bereits verstorbenen, aber unvergessenen Paul. Auch er war ein „Bayrisches Braunvieh“ und genoss wie alle Bewohner sein Leben auf Butenland in vollen Zügen. Diese Möglichkeit möchten wir auch unbedingt Goofy geben, werden deshalb an dem Fall dranbleiben und alle unsere Kontakte nutzen, die gerade durch unseren Kinofilm in diesem Jahr deutlich gestiegen sind.

Hier kann man eine Petition unterzeichnen: https://www.change.org/p/goofy-braucht-unsere-hilfe?redirect=


Kategorie: Allgemein

32 Antworten zu “Goofy darf nicht sterben”

  1. Avatar Inga sagt:

    „Wir würden uns selbst anlügen, wenn wir dieses eine Tier retten, nur weil wir eine Bindung zu ihm aufgebaut und ihm einen Namen gegeben haben“.

    Wir lernen: Um sich nicht selbst anzulügen, muss halt ein Tier sterben. Oder für den kleinen Hunger zwischendurch. Wir lernen: Gefühle und Bindungen sind dagegen zweitrangig.

    Leute, lasst Euch nicht für dumm verkaufen. Eure Gefühle und Bindungen sind etwas wert, und das Leben eines Tieres ist auch mehr wert, als Ihr bezahlen könnt.

  2. Avatar Hilke sagt:

    Was so alles als (im Artikel der Zeitung) „realistischem Ende“ benannt wird. Man hat den Schülern angeboten, bei „der Zerlegung mitzuhelfen“??? Ist das Realismus? Oder wissenschaftliche Extremnüchternheit bis hin zum Amputieren von Gefühlen. Bei solch nacktem „Realismus“ verlernt man schnell die Menschichkeit die uns ausmacht.
    Was ich toll finde ist das Schulprojekt generell und wie klasse ist das denn, daß die Schule das sponsort, Transport von Süd- nach Nord, das wird kein Pappenstiel gewesen sein, dann 1,5 Jahre Kosten für Nahrung und Unterbringung, wie auch immer das aufgeteilt war, die Schule hat es wahrgemacht und die Schüler haben Goofy gestriegelt und sich mit ihm vertraut gemacht, ihn liebgewonnen.
    Wie heißt es noch im Kleinen Prinzen:
    „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar …..Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“
    Liebe Lehrer, laßt den Kindern ihre Gefühle, laßt nicht zu, daß sie abstumpfen.

  3. Avatar Monika Hoffmann-Kühnel sagt:

    Ich bin einigermaßen entsetzt über die Botschaft, die „Pädagogen“ hier vermitteln: das System ist halt wie es ist, zwar schade, aber da kann man nichts machen! Wenn alle so denken würden, dann gute Nacht! Ohne Mitgefühl und Respekt vor dem Leben, das man jungen Menschen hier so offensichtlich als uncool verkauft, können wir den Planeten doch gleich zumachen.
    Ich hoffe sehr, dass es gelingt, Goofy ein zweites Mal zu retten!

  4. Avatar Magda sagt:

    Pädagogisch unglaublich –
    ethisch entsetzlich.

    Petition unterzeichnet.

  5. Avatar Gabriele sagt:

    Ist diese Geschichte wirklich wahr? Ich will es nicht glauben. Oder will man die Menschen nur aufrütteln? Sollte das Ende dieses „Projektes“ tatsächlich real sein, dann verliere ich endgültig den Glauben an ein Ende der „Nutztierhaltung“. Merkt man denn selbst nach diesem engen Kontakt mit dem wunderschönen Rind nicht, dass dieses auch Gefühle und Bedürfnisse hat und leben möchte?

  6. Avatar Lisa sagt:

    Pädagogisch ???
    Das ist ein Trauma für die Kinderseelen!

  7. Avatar ellen sagt:

    Petition gezeichnet – ich hoffe sehr, es gelingt, Goofy ein Leben in Freiheit zu ermöglichen – pädagogisch gesehen ein Tiefschlag – Goofy möchte leben und nicht als Projekt im Schlachthaus enden!!!!!!

  8. Avatar Antonia sagt:

    Die Menschheit übertrifft sich immer wieder selbst an Grausamkeit und Dummheit. Wenn das als pädagogisch wertvoll angesehen wird, sollte man schnell alle Schulen schließen! In diesem grausamen Projekt lernt ganz bestimmt niemand Verantwortung, wenn im Ergebnis vermittelt wird, dass es „halt ganz normal ist“ einen guten Freund zu töten. Die Menschheit ist doch schon verroht genug, – da muss man nicht noch die nächste Generation zusätzlich abstumpfen. Also so einen verlogenen Schwachsinn habe ich lange nicht gehört. Das macht mich wütend und traurig. Ich habe unterschrieben und hoffe sehr, Goofy darf nach Butenland und die Schüler überdenken nochmal, was sie da „gelernt“ haben aus einer anderen Sicht.

  9. Avatar naficeh sagt:

    wie pervers könenn menschen sein. einfach nur entsetztlich und traurig.
    schande!

  10. Avatar Helga sagt:

    Einfach entsetzlich , was sind das für Menschen die Entscheidungen treffen Tiere zu töten . OHNE Grund … das Projekt schreibt das vor , Immer wieder unvorstellbar . Das Tierschutzgesetz sagt jedes Tier hat ein Recht auf artgerechtes Leben . Wieso wird das so unterschiedlich gesehen. Ich bin erschüttert. Petition ist unterschrieben

  11. Avatar Ira sagt:

    Ich unterzeichne die Petition.
    Was sind das alles für Menschen!
    Wo bleibt bloß die Empathie!?
    Die Menschen werden sich nicht ändern, wo ist der Unterschied zwischen Kuh und Hund, beide wollen leben, ist das so schwer zu verstehen?
    Ich bin entsetzt……

  12. Avatar Cornelia sagt:

    Petition unterschrieben und geteilt!!!

    Ich verstehe das Lernziel „in Sachen“ Goofy überhaupt nicht. Ich habe das nun x mal gelesen aber es hat nicht geholfen. Ich weiß nur wieder, warum ich (fast 70 Jahre alt) Schule immer gehasst habe!!!

  13. Avatar Gabriele R. sagt:

    Was können wir tun, um dieses eine Leben zu retten???? Ich bitte um eine schnelle Antwort. Bringt eine Spende etwas, um Goofy freizukaufen??????

  14. Avatar Tine sagt:

    Selbstverständlich unterzeichnet und geteilt! <3

  15. Avatar Susanne sagt:

    @Cornelia
    Ja das habe ich mich auch gefragt!
    Das ganze kommt mir wie eine schlechte Satire vor.

    In meiner Naivität dachte ich, ein Ziel der Schulzeit ist es, aus jungen Erwachsenen mündige, aufgeklärte Bürger zu machen. Die reflektieren können, Dinge hinterfragen.
    Das Projekt hier geht in Richtung Lemminge-Prinzip: Wir haben ein System, das kann man halt nicht ändern. Da macht man halt zwangsläufig mit.

    Übertragen wir das doch auf andere Themen. Was lernen die Schüler?
    Klimawandel – ja so ist es halt. Es passiert, was passiert. Da kann man nichts machen. Der einzelne bewirkt nichts.
    Rassismus – ja so ist die Menschheit halt. Auf die Straße gehen, die Stimme erheben. Ach, das bringt doch nichts, Veränderung ist nicht möglich.

    Kann das wirklich das Lernziel sein? Das man sich zwangsläufig anpassen muss an Gegebenheiten?

    Veränderungen gehen immer von einzelnen aus. Und genau das wird hier ins Gegenteil verkehrt. Hier wird gezeigt, es ist wie es ist, da kann man/der Einzelne nichts machen. Bloß nichts hinterfragen oder gar Alternativen entdecken und neue Wege gehen, sondern einfach mitmachen?! Wie erschreckend!

  16. Avatar Doris sagt:

    Einfach schrecklich! Ich frage mich, wie und in welchem Umfeld, sind die „Pädagogen“ groß geworden. Die Milch kommt aus dem Tetra-Pack und der Strom aus der Steckdose. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben!!!

  17. Avatar Melanie sagt:

    Petition natürlich auch unterzeichnet und mit einer Zuwendung unterstützt damit noch hoffentlich ganz viele mitmachen.
    Unglaubliche Geschichte, ohne Worte, ich bin jetzt gerade schon wieder bedient für heute.

  18. Avatar wo aus wu sagt:

    Wenn das Projekt den Schülern gezeigt hat, dass
    1. Kühe nur Milch geben, wenn sie ein Kalb haben,
    2. Bullenkälber in der Agrarindustrie keine Zukunft haben,
    3. Massentierhaltung mit sehr komplexen und unschönen Belgeitumständen für Tier, Umwelt und letztendlich auch für die Menschen verbunden und für die Versorgung der Menschheit nicht alternativlos ist,
    4. Schnitzel und Steaks nicht auf Bäumen wachsen oder in Knollen heranreifen und
    5. Tiere Lebewesen(!) und kein Ramsch für den Wohlstandsgrill sind, dann hat das Projekt sein Ziel erreicht. Und dabei sollte man es dann auch belassen.
    Habe auch unterzeichnet und drücke alle meine Daumen, dass es mit Butenland klappt!

  19. Avatar Martina sagt:

    Ich bin seit ich den Artikel gelesen habe, schockiert und frage mich die ganze Zeit wie man nur so herzlos und verroht sein kann.
    Empathie gleich Fehlanzeige !
    Ich hoffe sehr,dass ihr lieben Butenlaender Goofy retten und nach Butenland holen könnt !!!
    Obwohl ich fürchte,dass die Aussichten dafür nicht gut sind.
    Die Petition habe ich natürlich auch unterschrieben.

  20. Avatar Ute P. aus HD sagt:

    Falls die Schüler und ihre Pädagogen nicht von ihrem Vorhaben, Goofy zu schlachten, Abstand nehmen, sollten sie auch bei seiner Tötung anwesend sein, nicht nur bei der Zerteilung des toten Tiers.
    Richard David Precht, der sich oft in Publikationen und Vorträgen über das Verhältnis Mensch – (Nutz-)Tier äußert, sagte in einem Interview, jede Schulklasse sollte einmal in ein Schlachthaus gehen. Nur Bilder oder Filme von dem furchtbaren Geschehen zu sehen, sei nicht eindrücklich genug. Mit das Schrecklichste sei der Geruch des Angstschweißes, den die Tiere ausströmen, vermischt mit dem Geruch von Blut. Precht ist der Meinung, dass ein solches Erlebnis eine sehr nachhaltige Wirkung haben könnte.
    Ich hoffe, dass den meisten Schülern der Klasse und der Lehrerin die Fragwürdigkeit ihres Projekts noch rechtzeitig bewusst wird und dass sie sich noch weitere Gedanken über „die Landwirtschaft“ machen.

  21. Avatar Bettina sagt:

    Nach meiner Lebenserfahrung werden die Schüler rückblickend eher eine Entscheidung bereuen, die zum Tod eines Lebewesens führte, als einen Entschluss, der dem Tier das Leben rettete.
    Deshalb unterstütze auch ich das Vorhaben, obgleich ich bedauere, dass die Petition nicht auch eine Abstandnahme der Verantwortlichen von künftig geplanten, gleichgelagerten Projekten fordert.

  22. Avatar Erika Schulze sagt:

    Goofy soll Leben

  23. Avatar Alkan sagt:

    Goofy darf nicht geschlachtet werden!!! Auf

  24. Avatar Cornelia sagt:

    Ute P., Du schreibst mir aus dem Herzen!!! Goofy MUSS leben – und sei es deshalb, dass er ein Widergänger von Paul zu sein scheint!!!

  25. Avatar gaby hupp sagt:

    man kann die Realität auch anders darstellen,keiner der Pädagogen denkt an die Möglichkeit ,das es für den ein oder anderen Schüler ,auch traumatisierend sein kann (wie im letzen Jahrhundert,was uns nicht umbringt ,härtet uns ab) diese Kinder von damals sind jetzt in der Psychatrie….

  26. Avatar Gabriele R. sagt:

    @Gaby Hupp: Ein Trauma kann Menschen aber auch wachrütteln und zur Umkehr beitragen. Letztendlich bleiben es aber die Tiere, die das schlimmste Trauma von der Geburt, den Transport und das Ende im Schlachthaus aushalten müssen. Viele Kinder sind doch bereits in jungen Jahren durch Gewalt im TV, Computerspiele und Internet abgestumpft oder sehen sich diese sogar gerne an.

  27. Nun soll Goofy leben. Aber als Zugochse im Museumsdorf. Ich finde, er hat etwas besseres verdient und man könnte das Projekt jetzt sehr kraftvoll in Richtung neuer Wege, eines neuen Umgangs mit Tieren weiterführen. Zum Beispiel indem er nach Burtenland kommt. Meinem Gefühl nach sind die Jugendlichen dadurch, dass Goofy auf einem Bauernhof steht, noch dazu in einem Museumsdorf, in dem alte Traditionen weitergeführt und weitergegeben werden, die zum Teil bis heute in der Tierhaltung praktiziert werden, in diese Art des Umgangs mit Tieren immer mehr hineingeraten. Jetzt benötigt es den Mut der Schüler und vielleicht auch der Lehrer, das eigene Herz zu fragen und dem zu folgen. Sich mit dem Thema Mitgefühl noch einmal auseinanderzusetzen. Denn jedes einzelne Leben zählt. Vielleicht können die Schüler ja Goofy noch einmal zu retten. Meinem Empfinden nach wäre das ein zukunftsweisendes Ende des Projektes!

  28. Avatar Jette sagt:

    Rettet Goofy !!

  29. Avatar Krüger, Irene sagt:

    Es kann doch nicht sein, das aus einer Willkür heraus ein Lebewesen getötet werden soll, warum werden die Tiere getötet, man tôtet doch auch keinen Menschen auch, wenn er nicht gebraucht wird. Warum immer die unschuldigen Tiere

  30. Avatar Julia sagt:

    Einseitige Kommentare! So versucht man andere Meinungen mundtot zu machen.
    Sehr undemokratisch!
    Zweimal sind meine Kommentare von dieser Seite wieder gelöscht worden!
    Goofy geht hier niemanden etwas an, dem Tier geht es sehr gut und wird es bis zu seiner Schlachtung in ein paar Jahre weiterhin gut gehen.
    Ist es besser, wenn die Tiere aus der Herde ausgestoßen werden und elendig sterben?

  31. Avatar Bettina sagt:

    @Julia:
    Meinen Respekt!

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