Denn Tiere sind keine Maschinen

Palau und die großen Tiere

von Admin, am 17.10.2020.

Weiter geht es mit unserer Videoserie über die Entwicklung von Palau, der erst fast 2 Wochen auf Butenland lebt. Wie ihr sehen könnt, läuft er immer selbstsicherer durch seine neue Heimat und baut kontinuierlich die Berührungsängste zu großen Tieren wie den Rindern, Pferden und sogar dem Puschek-Giganten ab. Auch die Diva Rosa Mariechen wird mit gewissem Sicherheitsabstand so gekonnt wie gelassen umgangen. Und wenn dann mal allzu übermütige Bewohner wie im Video die neugierige Carlotta aufdringlich werden, dann gibt es durchaus mal eine deutliche Ansage, die ziemlich unmissverständlich bei der Empfängerin ankommt. Auf freier Wildbahn macht unser Eisbär also gute Fortschritte, mit denen wir sehr zufrieden sind.

Nur im Haus gibt es noch ziemliche Nervenbelastungen, denn Palau hält keine geschlossene Tür aus. Mittlerweile hat er sich das dritte Geschirr durchgebissen, weint ganz herzzerreißend und wirkt bei geschlossener Tür panisch bis überfordert. Deshalb lassen wir tagsüber die Tür auf und die Nacht verbringt unser Großer auf seinem eigens dafür angeschafften wasserfesten Hundebett auf dem Hofvorplatz, gesichert mit einer lange Leine und gemütlich ausstaffiert mit warmen Decken. Täglich üben wir, dass im Haus keine Gefahr droht und man dort länger seine Zeit verbringen kann. Dabei sitzt Jan in Palaus Körbchen und beruhigt ihn, denn enger Körperkontakt zu einem Vertrauensmenschen entspannt den 8jährigen Herdenschutzhund spürbar.

Unter dem Strich bleibt also noch viel Überzeugungsarbeit, gleichzeitig gibt es aber auch regelmäßige Erfolgsmeldungen. Das werden wir zusammen schaffen, keine Frage.


Kategorie: Allgemein

20 Antworten zu “Palau und die großen Tiere”

  1. Avatar Ute sagt:

    Dieses Bild, das ich jetzt vor Augen habe – Jan und Palau gemuetlich zusammengerollt im Hundekorb. HERRLICH!

  2. Avatar Hilke sagt:

    Super Palau, du machst das schon und dann mit Jan im „KörbCHEN“ zusammen, da geht auch bei mir das Kopfkino los, kicher.

  3. Avatar Lena sagt:

    Freiheit – Erfahrung – Zeit

  4. Avatar ulla 39 sagt:

    Jan im Körbchen – mir das vorzustellen, reicht meine Fantasie nicht aus. Da bringt bitte mal ein richtiges Foto!

  5. Avatar Christine sagt:

    Ja, Jan mit Palau zusammen im Hundekörbchen hat auch mich jetzt zum Schmunzeln gebracht …

  6. Avatar Antonia sagt:

    Palau ist ja sehr agil und fit. Das ist toll, dass er die riesigen Flächen seiner neuen Heimat nutzen kann um sich mit seinem sportlich-eleganten Laufstil auszutoben:-)

    Die arme Carlotta war doch nur neugierig und wollte mit dem neuen Kumpel spielen. Hoffentlich kommt Palau bald zu der Erkenntnis, dass neugierige Rinderkinder ganz harmlos sind.

    Und ja, – genau wie alle anderen habe ich jetzt ein Bild von Jan & Palau im Körbchen im Kopf. 🙂 Das ist so eine liebe Therapie-Maßnahme; die muss einfach wirken. Ich drücke Euch die Daumen!

  7. Avatar margitta sagt:

    hallo Antonia, Carlotta ist nicht arm, so ist das Leben, auch ich finde Palau draussen sehr lebendig, und was sind zwei Wochen gegen 2Jahre, die ich u.a. mit einem meiner Hunde, die schwer traumatisiert waren trainiert habe. Mein Berner Sennenhund z. b, lief vor allen Menschen davon, Mithilfe einer Terapeutin konnten ihn wir stabilisieren,hätte ich damals gewusst, wie hilfreich homöopathische Mittel, verordnet von ausgebildeten und langjährig erfahrenen Ärtzten sind, wäre vielles leichter gewesen. Von meinen traumatisierten Pferden will ich gar nicht erst sprechen.

  8. Avatar margitta sagt:

    hallo Jan, die Nähe zu Tieren, sprich in diesem Fall Palau ist extrem wichtig, egal, ob es Tiere oder Enkelkinder sind, sie brauchen das
    sie wollen unsere Nähe spüren. Bin so in Sorge, weil Corona das verhindert

  9. Avatar margitta sagt:

    Hallo Jan, ich hoffe sehr, dass diese Zuschreibungen und Verbildlichungen auf dich keinen großen Eindruck machen.Sicher sind sie nicht so gemeint, aber es macht mich nachdenklich.

  10. Avatar Ira sagt:

    Das sind doch super Fortschritte.
    Man sieht wie wohl er sich fühlt und das er nachts im Haus bleibt, wird sicher auch bald klappen!

  11. Avatar Bettina sagt:

    Ich finde, es gibt nichts Würdevolleres für einen Menschen, als seine Kraft und seine Lebenszeit für andere zu opfern und wenn jemand dafür in seiner ohnehin knapp bemessenen Freizeit an einem Hundebett wacht, gehört das dazu.
    Aber da sind wir uns ohnehin alle einig, deshalb tut die Witzelei wohl auch niemandem weh.

  12. Avatar margitta sagt:

    hallo ira,ich glaube, dass hunde nicht immer im haus bleiben müssen, nur wenn sie wollen und ihnen eine Entscheidungsoption ermöglicht wird, mit anderen Worten, der Hund und nicht der Mensch mit seinen Vorstellungen ist entscheidend

  13. Avatar margitta sagt:

    schön, Bettina, für andere da zu sein, ist eine unserer Lebensaufgaben

  14. Avatar Melanie sagt:

    Ein bissl Frotzelei muss sein, wo kämen wir, gerade in diesen Zeiten, hin, wenn man keine Witze mehr machen dürfte und Jan ist sicher der letzte der so etwas harmloses krumm nimmt.

  15. Avatar margitta sagt:

    hallo melanie, woher weisst du das, und was ist so harmlos?

  16. Avatar margitta sagt:

    hallo melanie, jeder darf doch Witze machen, wie du es nennst oder?

  17. Avatar Melanie sagt:

    Sei doch nicht immer so steif und kompliziert, Margitta, ich verstehe Deine Kommentare teilweise nicht.

  18. Avatar margitta sagt:

    Hallo Jan, wenn Palau zu dir Blickkontakt aufnimmt, was ein echter Fortschritt wäre, ihn bestätigen, mit den Worten, ich sehe, was du mir sagen willst, ich kümmere mich drum, gut, dass du mir bescheid geggeben hast usw,
    so habe ich mit meinen Hunden und Pferden geredet. Vielleicht hilft ess euch auch.

  19. Avatar ines sagt:

    Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, dass es Menschen gibt, die alles zu wissen scheinen, über einen schier unermesslichen Erfahrungsschatz verfügen und sich berufen fühlen, andere in jeder Lebenslage mit ihren guten Ratschlägen überschütten zu müssen.

  20. Avatar Kerstin sagt:

    Hi Ines, finde ich auch super, insbesondere den Butenländern fehlt es ja nun wirklich an Erfahrung mit Tieren jedweder Spezies, da ist es schon gut, mit Rat aufzuwarten.
    Und ich persönlich lasse mich auch gerne bevormunden, gut, wenn mir gesagt wird, was ich denken, fühlen und sagen soll.
    Grr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.