Denn Tiere sind keine Maschinen

Mutter – Kind

von Admin, am 10.10.2020.

Wenn man sieht, wie sehr Tilda und Karlsson aneinander hängen, zusammen schmusen und einfach eine Mutter-Kind-Beziehung führen, die der menschlichen Version in nichts nachsteht, dann darf man wirklich nicht daran denken, dass diese Familien in der Tierindustrie direkt nach der Geburt getrennt werden. Oft auch noch mit dem dünnen Argument, dass diese Tiere keine Gefühle kennen und sich deshalb auch nicht vermissen. Das muss man sich als Halter wahrscheinlich selber verzweifelt einreden, um nachts überhaupt noch ein Auge schließen zu können. Denn lässt man diese Wesen einfach mal in Ruhe und gibt ihnen die Möglichkeit, selbstbestimmt ihren Willen auszuleben, dann entstehen fast automatisch starke familiäre Beziehungen und Freundeskreise. Die in einer gerechten Welt eigentlich in der Prioritätenliste vor jeder Lust auf artfremde Muttermilch stehen müssten. Wir arbeiten weiter daran, dass diese Gedanken keine Utopie bleiben und zeigen deshalb täglich, wie sozial, intelligent und selbstbewusst Tiere untereinander leben.


Kategorie: Allgemein

7 Antworten zu “Mutter – Kind”

  1. Avatar Hilke sagt:

    Der Karlsson ist ja ganz schön groß geworden und wie Tilda an seinem Hörnchen rumknabbert, sie sind ja so verschMUHst, die beiden.

    Ja, mal in Ruhe lassen, das wünsche ich mir auch für Hunde u. deren Menschen und auch für Kinder, von denen ständig was gefordert wird.
    Im Grunde müssen viele Haustiere und leider oft auch Kinder ihre Erwachsenen/ Eltern bespaßen od. etwas für sie übernehmen od. geraderücken, damit es mensch besser geht.

  2. Avatar JulMo sagt:

    Ach wie schön. Samstag auf dem kuhlen Campingplatz. Noch schnell Karlsson sauberlecken, frisieren und die Hörnchen polieren. Und danach gemütlich aneinander gekuschelt und Gras knabbernd PekTv schauen. Herrlich 🙂
    Wünsche euch allen einen schönen Samstagabend! 🙂

  3. Avatar Gisi sagt:

    Wieder so sprechend.so eindrucksvoll! Danke!!

  4. Avatar Kerstin sagt:

    Was mir immer wieder auffällt: Dass Kühe ausgesprochen schöne Namen haben, im völligen Widerspruch zu dem ihnen zugedachten Schicksal. Manchmal glaube ich, das könnte ein Zeichen dafür sein, dass ihre Züchter/Halter/Landwirte eben doch eine Ahnung haben, hier fühlende Lebewesen wie Maschinen zu behandeln.
    Aber vielleicht reime ich mir das auch nur so zusammen, weil ich mir das gerne so vorstellen möchte…

  5. Avatar Gabriele R. sagt:

    Diese Bilder sollte man auf Kinoleinwandgrösse über jeder Schlachtereiabteilung den ganzen Tag laufen lasse, das die Käufer ihre Augen gar nicht davon abwenden können.

  6. Avatar Antonia sagt:

    Ui, der „kleine“ Karlsson hat schon fast Mamas Schulterhöhe erreicht.

    Ja, dieses innige Familinleben betrachten wir hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist sooo schön, Karlsson und Tilda in der friedlichen Butenland-Umgebung entspannt und glücklich zu sehen. Aber den Gedanken an die unzähligen armen Wesen, denen das nicht vergönnt ist, muss man manchmal verdrängen um nicht durchzudrehen.

    Ich denke auch oft an Lina und Mia, die ja durch die Verkettung der Ereignisse damals Tilda und Karlsson das Leben gerettet haben.

  7. Avatar Gabriele R. sagt:

    Liebe Antonia, ich kann Lina und Mia auch nicht vergessen.

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