Denn Tiere sind keine Maschinen

Tilda & Karlsson

von Admin, am 07.09.2020.

Tilda und ihr Karlsson wurden uns von einem Nachbarn geschenkt. Die Mama hatte eigentlich schon ihren Tötungstermin auf dem Schlachthof und für Karlsson war eine Mastkarriere vorprogrammiert, beides wurde aber zum Glück durch das Ticket nach Butenland gecancelt. Tilda litt an einer Labmagenverdrehung, also musste unser Tierarzt sie gleich 2 Tage nach der Ankunft operieren. Der Eingriff klappte aber hervorragend und die junge Mama erholte sich schnell von diesen Strapazen. Auch die Nabelschnurentzündung von Karlsson bekamen wir in den Griff, so dass dem artgerechten Leben der beiden nichts mehr im Weg stand.

Inzwischen leben sie schon fast ein halbes Jahr auf dem Hof, Tilda legt langsam ihr Misstrauen gegenüber Menschen ab und ihr Sohn entwickelt sich prächtig in Rekordgeschwindigkeit. Mittlerweile ist er kastriert und seine Hörnchen fangen an zu sprießen. Die Zeichen stehen also für beide auf „Glückliche Zukunft“, Ehrensache, dass wir Butenländer alles tun werden, damit nichts beim Erreichen dieses Ziels schiefgeht.


Kategorie: Allgemein

2 Antworten zu “Tilda & Karlsson”

  1. Avatar Petra B. sagt:

    Ich freue mich so sehr für die beiden, dass es Hof Butenland gibt, und dass sie dort sein dürfen! Was kann man noch sagen? Eigentlich müssten die Filme und Bilder von Hof Butenland „Pflichtlektüre“ für alle Nicht-Vegetarier/Veganer sein, um sie zum Umdenken zu bewegen oder zumindest zum Nachdenken. Aber: das ist die gute Nachricht: jeder vegetarisch/vegan lebende Mensch „muss“ sich ja immerfort „rechtfertigen“ und nach meiner Erfahrung „rechtfertigen“ sich die Fleischesser auch … indem sie ihre Nachdenklichkeit äußern. Das ist ein erster Schritt, wie ich denke, für eine Veränderung des Tierkonsums.

  2. Avatar Gabriele R. sagt:

    @Petra, ich hoffe auch, dass sich bald die Fleischesser rechtfertigen müssen, so wie wir Vegetarier es früher mußten. Es könnte bloß schneller gehen und es könnten bloß immer mehr Vegetarier/Veganer geben, damit dieses unnötige Leid dieser reizenden Tiere endlich aufhört.

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