Denn Tiere sind keine Maschinen

Das Thema Fleisch bei Markus Lanz

von Admin, am 09.07.2020.

Als Tagesvideo möchten wir heute die „Markus Lanz“-Talkshow von gestern Abend verlinken. https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-8-juli-2020-100.html Dort war die Journalistin Elisabeth Raether zu Gast, die eine Reportage über Metzger gemacht hat. Es ist immer sehr interessant, wenn dieses Thema aus einer anderen Perspektive beleuchtet wird und trotzdem zu dem Schluß kommt, dass sich unbedingt etwas ändern muss. Schaut ruhig mal rein, Frau Raether ist gleich die erste Gesprächspartnerin.


Kategorie: Allgemein

7 Antworten zu “Das Thema Fleisch bei Markus Lanz”

  1. Avatar Gabriele R. sagt:

    Habe Angst, dass die Dame von schlimmen Tierquälereien erzählt, habe mir die Sendung gestern deswegen nicht angesehen. Kann vielleicht mal jemand berichten, was sie berichtet hat, ob auch Dünnhäutige es sich anhören/ansehen können…..danke!

  2. Avatar Kerstin sagt:

    Für mich fühlt sich dieser Beitrag einfach nur tieftraurig an, erinnert mich an den Artikel „Gesichter der Angst“ von der Tierärztin, die Chaya gerettet hat. Es geht weniger um barbarische Quälerei bei der Schlachtung, sondern um den Wahnsinn, dass wir für unseren Genuss eine solche Tötungsmaschinerie akzeptieren und deren Existenz auch sehr gekonnt verdrängen.
    Ich selbst empfinde es als großes Privileg, kein Fleisch zu essen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich als Jugendliche vor über 35 Jahren Freundschaft mit einem „Mastbulllen“ schließen durfte. Dass ich ihn nicht vor der Schlachtung bewahren konnte, quält mich noch heute, aber das Mindeste, was ich tun konnte, war der Verzicht auf Fleisch, so ist dies also schon seit Jahrzehnten kein Thema mehr für mich, und darüber bin ich sehr froh, ja, dankbar.
    Deswegen leistet Butenland auch sehr vielen Menschen einen großen Dienst, denn jeder, der sich mit diesem Thema beschäftigt und hernach entscheidet, kein Fleisch mehr zu essen oder sogar vegan zu leben, lebt meiner Überzeugung nach glücklicher.
    Es ist bestimmt auch ein sehr gutes Zeichen, dass dieses Thema nun immer von den etablierten Sendeformaten aufgegriffen wird.
    Traurige Grüße an alle
    Kerstin

  3. Avatar Bettina sagt:

    Ich wünschte mir eine Gesellschaft, in der man sich nicht bewußt gegen den Konsum tierischer Produkte entscheiden muß, sondern bewußt dafür und das auch erst dann, wenn man alle Umstände, die diese Entscheidung mit sich bringt kennt. Ich bin mir sicher, niemand würde die falsche Wahl treffen.

  4. Avatar Kerstin sagt:

    Liebe Bettina, Frau Raether kennt die Umstände nun sehr gut und entscheidet sich FÜR den Konsum von Fleisch, dies damit begründend, dass der Mensch eben ein paradoxes Wesen sei.
    Das fand ich an diesem Beitrag wirklich schockierend.

  5. Avatar Bettina sagt:

    Hallo Kerstin, aber Frau Raether ist ja gerade nicht in einer Gesellschaft aufgewachsen, wie ich sie mir vorstelle.

  6. Avatar Eva sagt:

    Stimme Kerstin in ihrer Ablehnung der Journalistin voll und ganz zu: diese Journalistin bezeichnet doch z.B. den Bolzenschuss als „eine andere Art der Betäubung“ – den Bolzenschuss, der dem armen Tier das Gehirn zertrümmert als Betäubung zu bezeichnen – wie verharmlosend ist das denn? Ich empfand die Fragen und Nachfragen vom Mainstream-TV-Markus Lanz jedenfalls engagierter als die Antworten der Journalistin. Immerhin bezeichnete Markus Lanz u.a. auch die Tötungsmaschinen bei den Vögeln als „Guillotine“, was ja auch zutrifft.

  7. Avatar Monika Hoffmann-Kühnel sagt:

    Für meine Begriffe hat sich Frau Raether in fast absurder Weise bemüht, dieses brisante Thema zu versachlichen. Das musste schiefgehen, denn es ist logischerweise hoch emotional. Dass Menschen paradox handeln, ist auch eine Tatsache; die große Mehrheit verdrängt Unangenehmes in perfekter Weise. Dass jemand sich nach der intensiven Befassung mit dem Thema Töten von Tieren weiterhin zum Fleischkonsum bekennt, ist für mich allerdings unverständlich. Für ein paar Sekunden, vielleicht Minuten, „Genuss“ einem Lebewesen unwiderruflich das Wichtigste zu nehmen, ist mehr als unverhältnismäßig!

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