Denn Tiere sind keine Maschinen

Demolition Cow

von Admin, am 03.03.2020.
Sicher habt ihr euch schon immer gefragt, was Rambokühe eigentlich so für Hobbys haben und wie sie ihre Freizeit bestreiten, wenn es gerade nichts anzuröhren gibt. Das können wir heute mal mit der Dokumentation des Zeitvertreibs auflösen, dem sich Chaya gestern hingebungsvoll gewidmet hat.
 
Erst wurde eine Komplizin gesucht und in der allzeit bereiten Anna gefunden. Dann wurde Hofleiter Puschek solange beobachtet, bis ihn seine stündliche Patrouille weit weg vom auserkorenen Tatort führte. Schnell wurde sich auch nochmal vergewissert, dass der Gänsewachdienst mit Verkehrskontrollen auf dem Vorplatz beschäftigt war, und schon konnte es losgehen. Ruckzuck wurde das Zwischentor im Kuhstall fachfrauisch zerlegt und danach eine Attacke auf den Denkmalschutz durchgezogen, indem ein Balken aus unserem alten Stall von 1842 mal eben aus der Decke gehebelt wurde.
 
Das war ein ganz schöner Schreck, als Karin und Jan am Abend von der BUTENLAND-Premiere in Wien zurückkehrten und die Bescherung sahen. Zwar hatte Puschek bereits die zwei Täterinnen in einen leichten Polizeigriff genommen und auch schon ein vollständiges Geständnis in der provisorisch zum Verhörraum umgerüsteten Speisekammer aufgenommen. Trotzdem wird die Bestellung des Handwerkers wohl wieder an uns hängenbleiben.
 
Na ja, wir wollen es aber auch positiv sehen, ihr merkt ja sicher am Tagesbild, dass Bonnie & Bonnie sich heute besonders zuckersüß geben und so tun, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Da spricht wirklich nur unser alter Stall eine andere Sprache.

Kategorie: Allgemein

5 Antworten zu “Demolition Cow”

  1. Avatar Wo aus Wu sagt:

    Sturmfreie Bude eben! Ist jetzt die Statik gefährdet?

  2. Avatar Kerstin sagt:

    Boah. Wie kann man nur zeitgleich so zuckersüß gucken und es so dermaßen faustdick hinter den Puschelohren haben. Wahnsinn!

  3. Avatar Martina sagt:

    Klingt ja einerseits alles ziemlich zerstörerisch,aber anderseits muss ich Chaya auch in Schutz nehmen. Wäre sie nicht so eine außergewöhnliche Ramboline,würde sie nicht mehr unter uns weilen und das wäre doch schade.
    Lieber Jens, ich gratuliere Dir zu diesem Text – einfach Spitzenklasse !!!

  4. Avatar ines sagt:

    Wieder einmal ein zuckersüßes Foto und ein wunderbarer Text! Und das, was da passiert ist, vergessen wir einfach. Ist eh das Problem des zweibeinigen Personals … 😉

  5. Avatar ingeborch sagt:

    Ach herrje… Unser Nachbar hat zwei Noriker. Die Stute stützt sich beim Mittagsschlaf gern mit dem Hintern gegen das vordere Weidentor. Vor ein paar Wochen hat er den Pfosten extra tief einbetoniert. Hat auch nix genutzt, steht schon wieder schief. Dabei macht sie ja gar nix… nur Mittagsschläfchen…

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