Denn Tiere sind keine Maschinen

Wie geht es Erna heute?

von Admin, am 19.11.2019.


Gestern mussten wir noch schlechte Nachrichten zu Ernas Gesundheitszustand übermitteln, heute scheint auf dem Gebiet aber schon wieder die Sonne und unsere tapfere Oma trotzt mit etwas medizinischer Unterstützung erneut der chronischen Niereninsuffizienz. Das Fieber ist auf 37,4 Temperatur zurückgegangen und unsere rüstige Seniorin steht auch wieder auf den eigenen Beinen. Das war aber auch dringend nötig, denn ihr heißgeliebter Kartoffelbrei mit Hafermilch und die Beilage aus gebratenen Gemüsestäbchen mussten dringend aufgefuttert werden. Ein gutes Zeichen war auch, dass der Nachtisch aus Grießbrei und Obst ebenfalls komplett inhaliert wurde. Um den Genesungsprozess zu beschleunigen, haben wir extra Zimmerkellnerin Pippilotta mit dem Service beauftragt. Das ist schließlich die Hündin, dem nicht nur die Frauen wie Erna vertrauen.

Winfried und Frederik mussten an der Eingangstür ins Schlafzimmer echte Nervenstärke beweisen, denn selbstverständlich durften die beiden erst in die Strohfedern, nachdem unsere schweinische Kuscheloma auch die letzte Schüssel sauber geleckt hatte. Danach konnten wir die Patientin in die bewährten Hände von Nachtschwester Rosa Mariechen übergeben, so dass dem gesunden Erholungsschlaf wirklich gar nichts mehr im Wege stand.

Unser Tierarzt Dr. Schiffer bekam auch direkt ein Beweisvideo, weil er nicht so recht davon überzeugt war, dass Erna nochmal auf die Klauen kommt. Tja, da war er nicht der Erste, der unsere Poweroma unterschätzt hat und konnte dementsprechend die Bilder auch nur mit „Nicht schlecht, Herr Specht“ kommentieren. Morgen und übermorgen gibt es weitere Injektionen, immer in der Hoffnung auf ein gemeinsames Weihnachtsfest und einem glücklichen Jahr 2020, das ohne unsere Schmusesau sehr unrealistisch daherkommen würde.


Kategorie: Allgemein

13 Antworten zu “Wie geht es Erna heute?”

  1. ellen sagt:

    Ich freue mich sehr, Erna auf den Beinen zu sehen!!!!!!

  2. Wo aus Wu sagt:

    Ist doch eine schöne Entwicklung! Ich glaube mal, der Doc lag hier mit seiner Einschätzung gerne daneben. Allerdings bei Nieren im oder kurz vor dem Endstadium kann es auch nach zwischenzeitlichem Aufblühen plötzlich ganz schnell gehen. Aber drücken wir mal alle Daumen, dass es noch eine Weihnacht mit Erna gibt. Vielleicht auch ein Ostern, ein … u.s.w.
    Kann man nicht mit U-Schall und anderen Bildgebungsverfahren etwas über ihe Inneres und somit über ihre „Laborzeit“ erfahren?

  3. Maria sagt:

    GsD 🙂

  4. Janne sagt:

    Na, bei d e m vier- und zweibeinigen Pflegepersonal sowie dem sehr zugewandten Krankenbesuch kann es ja nur aufwärts gehen. Liebe Erna, weiterhin gute Genesung wünschen Lucy und Janne

  5. iski sagt:

    Was für eine Achterbahnfahrt! Jetzt bin ich erst mal ungemein erleichtert und drücke die Daumen, dass Erna sich stabilisiert. Gerne schicke ich auch Kartoffelbrei nach Butenland, daran sollte die Rekonvaleszens nicht scheitern 🙂

  6. Claudia sagt:

    Was für gute Neuigkeiten:)

  7. Antonia sagt:

    Das freut mich sehr! Die Fürsorge von Euch und von Rosa Mariechen zusammen mit Ernas Lebenswillen werden sie hoffentlich noch eine Weile bei Euch halten.

  8. Ute sagt:

    Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! Der Pessimist in mir erwartete heute einen ganz anderen Bericht. Das Licht am Ende eines dunklen Tages – sehr willkommen!

  9. Karin sagt:

    Hallo Wo aus Wu, das ist bei Schweinen nicht möglich, da alle verfügbaren Methoden der Darstellung nicht durch die Schichten messen können.

  10. Varken sagt:

    Ihr seid so wundervoll! Und Erna ist so lebenshungrig! Und Rosa-Mariechen ist so freundschaftlich!
    Vor lauter Ausrufezeichen läuft mir mein Herz über!

  11. Wo aus Wu sagt:

    Hallo Karin,o.k., die Speckschichten und die Reichweite setzen dem US Grenzen.
    Und „normales“ Röntgen bildet die Weichteile nicht gut ab. CT wäre möglich, auch bei dieser Größe, ebenso Kernspinresonanz mit einem offenen „Plattenmagnet-MRT“ für Großtiere, keine enge Röhre. Aber hierfür müsste sie transportiert und sediert werden, wobei Letzteres den angeschlagenen Nieren dann u.U. den Rest gibt.
    Also beste Lösung: Neben Medis und gesunder Ernährung intensives Daumendrücken von uns allen und ganz intensives Kuscheln, setzt Glückshormone und andere nützliche Dinge frei.
    Schon irgendwie komisch: Seit ich auf eure Seite gestoßen bin mache ich mir Gedanken über ein Schwein, ein Rind, einen Hund, ein Pferd u.s.w. in über 300km Entfernung. Und manchmal geht es mir schon nahe. Das liegt auch an der Art und Weise, wie ihr die sogenannten „Nutztiere“ präsentiert: Als LebeWESEN.

  12. Christine sagt:

    Liebe Erna – bin so sauhappy + freu‘ mich für Dich, Rosa-Marie + Deine Menschen! Hau‘ Deine Leckereien ordentlich rein – das gibt Dir wieder Kraft. Alles Gute für Dich♡!

  13. Gabriele sagt:

    So ein tapferes Mädchen. Ich hoffe, dass sie keine Schmerzen hat. Liebe Erna hab noch eine schöne Zeit im Kreise Deiner Freunde!!!

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