Denn Tiere sind keine Maschinen

Willkommen auf Butenland

von Admin, am 17.08.2019.

Für unsere Paten öffnet das Butenländer Empfangskomitee immer am 1. und 3. Samstag im Monat ab 15 Uhr das Haupttor, dann gibt es eine ausgedehnte Tour über den gesamten Hof und die Weiden. Die Gruppengröße haben wir aus Rücksicht auf die Bewohner, aber auch aus Sicherheitsgründen, limitiert, deshalb sind die 8 Plätze an diesen Besuchertagen sehr begehrt und entsprechend schnell vergriffen. In diesem Jahr kann man sich deshalb auch nur noch für den November anmelden, alle anderen Termine sind voll belegt.
 
Ab Dezember machen wir dann eine Winterpause, da sich die Weiden einfach besser mit Menschengruppen vertragen, als ein komplett ausgebuchtes Stall-Wohnzimmer. Denn natürlich sind diese Touren ein Dankeschön an unsere Paten, aber trotzdem wird unser Fokus immer darauf liegen, jegliche Streßvermeidung bei den tierischen Bewohner zu gewährleisten. Aus diesem Grund müssen Hunde auch leider in Begleitung auf dem Vorplatz bleiben, denn wir wissen selbst beim allerliebsten Bello nicht, wie die Herde auf den fremden Geruch reagiert. Und hin und wieder gibt es sogar Überraschungen, wie der ansonsten total ausgeglichene Mitbewohner auf noch nie gesehene Tiere anspringt.
 
Wegen diesem Tunnelblick auf unsere Lieben wird es auf Butenland auch niemals Tage der offenen Tür oder gar Feste geben. Aber damit stossen wir zum Glück auch auf viel Verständnis unter den Butenland-Freunden, die in kleinen Gruppen nur um so willkommener sind.

Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Willkommen auf Butenland”

  1. Antonia sagt:

    Was für ein schöööönes Foto! ♥

    Das ist absolut verständlich, dass Ihr den Butenland-Bewohnern nicht übermäßig viele Besucher zumutet, – und schon gar keine rauschenden Feste, die meist zu laut sind und bei denen man nicht mehr überblicken kann, was die Besucher so tun.

    Die kleinen, aber feinen Besuchertage bei Euch habe ich sehr genossen; die sind für mich immer ein ganz besonderes Ereignis und Balsam für die Seele.

  2. Ute sagt:

    Als ich vor noch nicht ganz drei Jahren ueber Butenland stolperte, geschah das auf dem Umweg ueber einen „Lebenshof“, der mir Traenen in die Augen trieb. Die Tiere, die dorthin gerettet wurden, dienen zur Belustigung der Besucher, sind verfuegbar zum betatschen, umarmen, streicheln, bedraengen usw, ohne dass sie das Recht haben, zuzustimmen oder abzulehnen. Der „Zirkus“, die Unruhe, der Unterhaltungswert der Tiere, die ganze laute Gaudi, die Unmoeglichkeit fuer sie, sich abzusondern, deprimierten mich sehr und liessen mich in der Nacht nicht mehr schlafen. Aber auf der Seite dieses Lebenshofes stiess ich auf einen Hinweis auf Butenland und ich kann ehrlich sagen, dass ich mit geoeffnetem Mund und grossen Augen anfing, mich in Butenland zu verlieben. Solchen Respekt fuer Tiere als Individuen findet man selten, wenn ueberhaupt. Diese von Antonia erwaehnten „rauschenden Feste“ dienen nicht den Tieren, sondern dem Wohlfuehl-Faktor der Besucher. Und sind natuerlich ein Weg, Spenden zu erheben. Fuer mich heisst das nichts anderes, als dass die Tiere weiterhin benutzt werden und sich ihren Unterhalt selbst verdienen muessen. Wer gerettete Tiere wirklich unterstuetzen will, tut das auch, ohne ihre Wuerde und ihre Rechte auf Selbstbestimmung verletzen zu muessen.

  3. V. Arken sagt:

    Ich danke Euch vor allem von Herzen, dass ich Hof Butenland jeden Tag über dieses Forum besuchen darf. Das macht die Sehnsucht, „in echt“ dabei sein zu dürfen, erträglich.

  4. Gabriele sagt:

    So, wie Hof Butenland alles einrichtet ist es nur zum Besten der Tiere und ich stimme damit total überein. Schon lange hätte ich Euch gern einmal besucht. Zur Zeit pflege ich meine Mutter und kann nach einer Knie-OP immer noch nicht richtig laufen. Wenn alles wieder in Ordnung ist, melde ich mich sicher auch mal bei Euch an.

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