Denn Tiere sind keine Maschinen

Chaya 1, Strohballen 0

von Admin, am 20.07.2019.

Lange haben wir euch keine der spannenden Wrestling-Einlagen zwischen Chaya und einem Heuballen gezeigt. Zum Trost präsentieren wir euch heute deshalb eine XXL-Runde, in der sogar Lillemor ihr Glück versucht. Allerdings zeigt sich bei ihr doch schnell der unerfahrene Amateurstatus und dementsprechend souverän gewinnt der Ballen recht zügig die Oberhand.

Gut, dass Chaya sofort eingreift und die übermütige Pflanzenansammlung schnell in ihre Schranken weist. So ein Gefecht sieht einfach leichter aus, als es in Wirklichkeit ist, der Ballen hat schließlich auch eine gehörige Portion Ehrgeiz und darüberhinaus nichts zu verlieren. Wenn man ihn als Gegner unterschätzt, kann das deshalb ruckzuck ins Auge gehen. Also lehn dich zurück, Lillemor, und beobachte die Meisterin aller Klassen bei der fachfrauischen Zerlegung des renitenten Ex-Gewächses. Und mach dir ruhig Notizen, auch Chaya wirkte in ihren ersten Kämpfen noch recht unbeholfen und hat sich ihren überlegenen Kampfstil über unzählige Herausforderungen hart antrainiert. Achte auch bitte darauf, wie man bei Minute 1:20 verhindert, dass unser Wutpekinese eine Karriere als Sonderbriefmarke macht, obwohl man selber mit dem Kopf tief im Ballen steckt. Dieser Teil der Ausbildung ist gerade Puschek verständlicherweise sehr, sehr wichtig.

Diese Ballen, die wir zum reinen Entertainment zur Verfügung stellen, kommen übrigens von der Schweineweide, sind mit entsprechenden Exkrementen versehen und deshalb nicht mehr als Futter zu verwenden. Das wollen wir auf keinen Fall verschweigen und so dem Vorwurf vorbeugen, dass wir etwas verschwenden würden. Die letzte Heuernte verlief zwar erfreulicherweise recht zufriedenstellend, aber trotzdem spielen wir hier natürlich nicht mit Essen.


Kategorie: Allgemein

4 Antworten zu “Chaya 1, Strohballen 0”

  1. Maria sagt:

    Jeder Chaya-Muskel ist pure Energie + Kraft.

  2. Dagmar sagt:

    Wou, in Null Komma Nichts ist der Ballen zerlegt! Toll!

  3. Wo aus Wu sagt:

    Vorbildlich, wie sie am Ende noch mal den Weg abgeht und das Ergebnis der Arbeit begutachtet! So muss es sein!
    Aber sie sollte bei der Arbeit wirklich einen Schutzhelm tragen, wegen des Greifers und der Zinken. Nicht dass sie sich mal stößt und plötzlich die MUHrufsgenossenschaft auf der Matte steht!
    Geeignete Helme gibt es doch sicher im nächsten Wickingershop, oder?

  4. Gabriele sagt:

    Das läßt sich die Ramboline nicht nehmen, ihre unbändige Energie an jedem Ballen auszutoben. Schade, daß Lillemor sich bei diesem Powerpaket nicht weiter traut mitzumachen. Liebe Lillemor, vielleicht beim nächsten Ballen etwas schneller sein.

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