Denn Tiere sind keine Maschinen

An der Zeit …

von Admin, am 30.07.2019.

„Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, daß unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, daß es gegen die Tiere keine Pflichten gäbe, ist geradezu eine empörende Roheit und Barbarei. Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, daß die Tiere in der Hauptsache und im wesentlichen ganz dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, daß das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.“
 
Arthur Schopenhauer

Kategorie: Allgemein

9 Antworten zu “An der Zeit …”

  1. Marita sagt:

    Schon damals gab es ja Gründe, warum Schopenhauer dieses Statement abgegeben hat. Es war eigentlich zu allen Zeiten so, dass die Tiere von den Menschen entrechtet wurden. Aber damals war es nicht so fabrikmäßig pervertiert wie heute. Es hat sich nichts geändert und manchmal habe ich noch nicht mal mehr die Kraft, daran zu glauben, dass sich irgend wann etwas ändern wird….

  2. Ute sagt:

    ….und ueber Schopenhauers Aussage laesst es sich wirklich nicht argumentieren. Und ueber Deinen Kommentar, Marita, auch nicht. Leider!

  3. Anja sagt:

    „Kein Tier jemals quält, bloß um zu quälen; aber dies tut der Mensch, und dies macht den teuflischen Charakter aus, der weit ärger ist, als der bloß tierische.“

    Ein weiteres Zitat von Arthur Schopenhauer und damit ist eigentlich alles gesagt. Auch mir fehlt oft die Kraft daran zu glauben, dass sich der Mensch jemals ändern wird…

  4. Thekla sagt:

    Zum Glück gibt es „den“ Menschen nicht sondern viele Individuen, sonst gäbe es ja diese Seite und den Hof Butenland nicht.
    Und wenn man bedenkt, was ein kleines Mädchen aus Schweden bewegt hat …
    … da möchte ich nicht aufgeben und den Mut verlieren, auch wenn es noch so schwer ist.

  5. Thekla sagt:

    Ach, ich vergaß zu erwähnen: Was für ein wunderschönes Wesen (auf dem Foto)

  6. Antonia sagt:

    Ein sehr schönes Zitat!

    Ich bin auch immer hin und her gerissen zwischen Verzweiflung über die Ignoranz der Menschen und dem Hoffnungsschimmer, weil sich doch hier und da etwas zum besseren bewegt.

    Aber meistens geht es mir so wie Marita. Von einer Welt, in der alle Tiere mit Würde behandelt werden, träume ich zwar, kann aber nicht wirklich daran glauben.

  7. Cornelia sagt:

    Was für ein bezaubernder Tanz…, alle Ballett-TänzerInnen sollten zu Beginn ihrer Ausbildung immer wieder über diesem Foto meditieren…

  8. Maria sagt:

    Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene.

    (Albert Schweitzer)

  9. Gabriele sagt:

    Schopi war ein sehr intelligenter Mann, der keine besonders gute Meinung von den Menschen hatte. Wenn er sauer auf seinen Hund hatte, hat er ihn immer „du Mensch“ genannt und damit seinen Ärger und seine Verachtung ausgedrückt.

    @Anja: Ich habe auch die Hoffnung verloren, dass die Menschen sich grundlegend ändern werden. Vielleicht irgendwann mal aber, nur aus der Not heraus und nicht aus ethischen oder moralischen Gründen. Der Mensch ist nun mal das größte Raubtier auf diesem Planeten. Die wollen jetzt in ungeborenen Tieren menschliche Organe züchten, ein Teufelswerk.

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