Denn Tiere sind keine Maschinen

Wo Rind, Hund und Hase sich Gute Nacht sagen

von Admin, am 28.06.2019.

Auf Butenland gibt es selbstverständlich nicht nur Begegnungen zwischen sogenannten „Nutztieren“, auch unsere wilden Nachbarn haben das Angebot zum mietfreien Wohnen sehr ausgiebig genutzt, seitdem Butenland zur jagdfreien Zone erklärt wurde. http://neu.stiftung-fuer-tierschutz.de/img/uploads/5464b8fd9dfbd.jpeg

Aber das hat leider nicht nur Vorteile, wie wir im heutigen Video dokumentieren. Mattis wurde nämlich in seiner Mittagsruhe von einem Geräusch im Gebüsch aufgeschreckt und musste daraufhin natürlich gleich zu Mutti laufen. Es ist ja nunmal babytypisch, dass die Kleinen überall Monster vermuten, sobald es irgendwo raschelt. Allerdings hat Dina sofort alles abgesucht, Mattis auch an die Klaue genommen und mit ihm hinter jeden Baum und Busch geschaut, so dass ihr kleiner Sonnenschein wieder einigermaßen beruhigt ist. Und das Licht bleibt auf den Weiden ja sowieso bis zum Abend an, das Kind kann also trotz dieser Strapaze vielleicht doch noch etwas die Augen schliessen. Mutti legt sich diesmal auch direkt daneben und muht noch ein Schlaflied. Butenland ist nunmal der Hof, wo sich Rind und Hase Gute Nacht sagen, da müssen auch Riesenbabys nervlich durch.

Unterdessen hat Graf Puschek ganz andere Probleme und zeigt sehr bildhaft, wieso Pekinesen eigentlich ursprünglich Palasthunde sind und das Jagen dem Pöbel überlassen haben. Erst scheitert er mit seiner Verfolgung am zu hohen Gras, danach versagt auch noch das körpereigene Navi und er schlägt die genaue Gegenrichtung zum Bugs-Bunny-Lookalike ein. Sehr ärgerlich, das nächste Mal springt unser Wutpekinese vielleicht besser in seinen Hundeporsche und fordert damit Gegner zum Rennen heraus. Na ja, hinterher ist man ja immer klüger. Hauptsache Pippilotta hat sich das amüsierte Grinsen gekonnt verkniffen und die leicht konfuse Niederlage kann deshalb als nicht stattgefunden deklariert werden.


Kategorie: Allgemein

7 Antworten zu “Wo Rind, Hund und Hase sich Gute Nacht sagen”

  1. Ute sagt:

    Ihr seid sooo was von grosszuegig – das Licht auf den Weiden extra laenger anzulassen, bis sich der kleine Mattis wieder beruhigt hat. Ihr scheut wirklich keine Kosten, wenn es um das Wohlergehen des veraengstigten Kerlchens geht. 🙂

  2. V. Arken sagt:

    „Ja, Puschek läuft in die völlig falsche Richtung…“ – Karin, dieser furztrockene Kommentar aus dem Off hat mich Tränen lachen lassen. Danke für diesen Start in den Tag!

  3. F. sagt:

    Ich finde Mattis‘ Angst vor den Hasen vollkommen berechtigt, denn es ist ja bekannt, dass sich Hasen am liebsten 1200 Kg schwere Rinderbabys schnappen, um sie in ihren Bau zu verschleppen.

  4. Wo aus Wu sagt:

    Kaninchen sind noch viel gefährlicher! Das mußten schon die „Ritter der Kokosnuß“ am eigenen Leib erfahren!

  5. margitta sagt:

    herrlich, diese narrativen interventionen und zuschreibungen,kann echt noch was dazulernen, bei meiner nächsten sitzung wird es echt spassig, wenn ich meine klienten mit mutti und baby anspreche.

  6. Christine sagt:

    Dina ist eine Supermama + schaut gleich, ob irgendein riesiger, molliger Hase ihr kleines Mattis-Schätzelein♡ bedroht. Ist das niedlich, wie der Prachtkerl zu Mutti hufelt, wenn ihm irgendwas nicht geheuer ist!
    Puschek hatte keinesfalls die verkehrte Richtung (grins …) – er wollte uns nur auch nochmal drauf hinweisen, dass auf Butenland nix gejagt wird …

  7. Gabriele sagt:

    Es ist erfreulich, daß bei Euch jedes Tier seinen Platz findet. Habe gestern gelesen, daß der Feldhase inzwischen auch auf der schwarzen Liste steht. Gut zu wissen, daß bei Euch noch einige fröhlich herumhüpfen können.

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